Fanfic: Crossworlds IV - Teil 2

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=&gt; an einem Ort ohne Zeit
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Pluto hatte Kopfschmerzen. Sie rieb sich ihre Schläfen, starrte in den
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Spiegel der Zeit und versuchte das dumpfe Hämmern hinter ihrer Stirn zu
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ignorieren.
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Pluto machte sich Sorgen. Sorgen um die Zukunft des Planeten, um das
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Silberne Jahrtausend, das bald beginnen sollte. Sie fühlte ein drohendes
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Unheil, konnte in jedem Teil ihres Körper die Gefahr spüren. Außer in ihrem
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Kopf, in dem eine Kolonie Zwerge Polka tanzten.
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Der Spiegel der Zeit war schwarz. Das war nichts ungewöhnliches, er war die
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meiste Zeit schwarz, außer wenn Pluto ihn benutzte. Nun wollte Pluto ihn
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benutzen, und er war immer noch schwarz. Das war ungewöhnlich.
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Es gab nur eine einzige Erklärung, weshalb der Spiegel nicht die Zukunft
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anzeigte: Es gab die Zukunft einfach nicht. Pluto konnte in die Vergangenheit
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sehen, an jeden beliebigen Ort in der Gegenwart, aber wenn sie versuchte
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mehr als drei Monate in die Zukunft zu blicken, dann zeigte der Spiegel nur
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Dunkelheit.
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Deswegen machte Pluto sich Sorgen. Es gab eine neue Gefahr, irgendwo dort
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draußen, und sie wußte einfach nicht, was das war. Nicht einmal ihr
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zukünftiges Ich konnte sie fragen. Ihr zukünftiges Ich existierte anscheinend
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nicht mehr.
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Es hatte vor einigen Wochen angefangen, genau wie ihre Kopfschmerzen. Pluto
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hatte gewohnheitsmäßig nachgesehen ob das Silberne Jahrtausend noch da war,
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besser gesagt: Da sein würde. Der Spiegel hatte das erste Mal Schwarz
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gezeigt. Sie hatte es danach sofort noch mal versucht und auch Erfolg gehabt,
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aber im Laufe der Tage kam es immer häufiger vor das sie Schwärze fand, und
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immer seltener das sie die Zukunft sah.
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Pluto wußte trotz ihrer Kopfschmerzen was das bedeutete. Sie wußte, das ihr
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Spiegel immer nur die Version der Zukunft zeigte, die am wahrscheinlichsten
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passieren würde. Und irgendwie wurden die Chancen einer Zukunft mit Kristall
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Tokio immer geringer, während die schwarze Zukunft wahrscheinlicher wurde.
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Pluto mußte etwas unternehmen. Sie wußte nicht was, aber irgend etwas mußte
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sie tun. Und sie würde etwas tun. Gleich nachdem sie etwas gegen ihre
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Kopfschmerzen unternommen hatte.
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&quot;Verdammt, ich brauche Aspirin!&quot;
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