Fanfic: Winter 3

Kapitel: Winter 3

Hallo! Ein riesengroßes Dankeschön erstmal an alle Commentschreiber!! Ich hoffe der Teil gefällt euch. Ich hab leider nicht allzu viel Zeit, ich muss noch sehr viel für die Schule machen (und das in den Ferien!) dieser Teil soll euch über die lange Zeit hinwegtrösten!
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„Ach ja. Ich hatte am Freitag sehr lange Schule und nach dem Unterricht hing das Poster am Schwarzen Brett. Es dürften noch nicht allzu viele wissen.“, meinte Hinako. „Mit wem wirst du hingehen? Es ist Jungenwahl…“ „Ach ich weiß noch nicht, mal sehen, wer mich fragt.“ , meinte Akane. *Ranma wird mich wohl nicht fragen. Aber mit wem sollte er sonst hingehen? Vater wird keine andere erlauben, denke ich mal. Immer dieser Zwang* „…dich fragen wird. Oder was meinst du? Akane?“ „Hmm? Tschuldigung, ich bin wohl in meinen Gedanken versunken. Was meine ich?“ , fragte Akane. „Ach, war nicht so wichtig…“schmunzelte Hinako. „Mit wem du gehen wirst ist ja sonnenklar.“ , sagte Akane leicht neidisch. „Ja!“, lachte sie. „Aber ich hab noch nichts zum Anziehen.“ Sie machte eine Pause und überlegte. „Weißt du eigentlich schon, dass es bei der Jungenwahl eine, wie ich doch finde doofe, Regel gibt? Ich weiß nicht ob ich dass schon gesagt habe. Vielleicht weißt du es ja auch schon.“ „Nein! Was ist dass denn für eine?“ Akanes Neugierde war geweckt. „Na ja. Die Regel steht zwar schon seit längerem fest... Auf jeden Fall Das Mädchen hat keine andere Wahl als mit dem Jungen zu gehen, der sie zuerst fragt. So nach dem Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ „Wie bitte?!“ Akane konnte dass nicht glauben. *Ranma ist doch so ein Spätzünder, wenn der mich fragt, haben dass doch schon 100 andere vor ihm getan! Am besten spiele ich solange krank, bis Ranma sich dazu aufgerappelt hat… Warum will ich eigentlich auf einmal, dass er mit mir hingeht...??*
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Zur gleichen Zeit im Dojo:
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„Ah, Saotome, da bist du ja.“ „Jinko! Was machst du denn hier?“, fragte Ranma verwundert, der gerade mitten in einer schwierigen Kampfübung steckte. „Ach, weißt du... Hinako hat sich mit Akane getroffen. Und ich musste mal wieder mit.“ „Hört sich ja nicht so gut an. Läufts in eurer Beziehung nicht mehr so gut?“, fragte Ranma und setzte sich neben seinen Freund. „Schlecht wäre wohl noch eine Beschönigung... aus meiner Sicht natürlich. Hinako ist mit allem zufrieden, wie immer. Das sie mir mit ihrer bestimmenden Art ziemlich auf den Keks geht, ignoriert sie vollkommen.“ „Oh…“, dass war das einzige was Ranma sagen konnte. Jinko und Hinako waren schon ein Paar gewesen, bevor er und sein Vater zu den Tendos kamen. Und er war Ranmas erster Freund, und ist bis heute sein bester. Er hatte keine großen Aufregungen um Ranmas Fluch gemacht, so wie die anderen zuerst. Manchmal brachte er auch eine Flasche heißes Wasser mit zur Schule, für den Fall des Falles. Natürlich wunderte sich jetzt keiner an Ranmas Schule, wenn er mal wieder als Mädchen dastand. „Du hast es da viel besser erwischt als ich.“, meinte Jinko feststellend. „Hey! Dass meinst auch nur du! Wenn du wüsstest, wie oft ich wegen Kleinigkeiten eins über den Schädel bekomme!“, rief Ranma entsetzt. Auf so was war er nicht gefasst gewesen. „Du weißt genau, was ich meine Ranma.“ Jinko sah ihn durchdringend an. „Akane ist nett und hilfsbereit. Wenn Kuno damals nicht diese Sache mit dem Rendezvous angezettelt hätte, dann hättest du sie vielleicht von Anfang an richtig kennengelernt.“ Ranma gab ihm Recht. Aber natürlich nur in Gedanken. „Vielleicht ist sie zu dir nur so nett, weil sie weiß, dass von dir keine ‚Gefahr’ ausgeht.“, sagte Ranma zu seiner Verteidigung. „Mag sein.“ Jinko lachte, über Ranmas Ausdruck starker Zuneigung. „Aber sie war vor Kuno wirklich anders. Zwar nicht weniger temperamentvoll, doch ihre Abneigung gegenüber Jungs war noch nicht so ausgeprägt.“ Jinko dachte nach. „Vielleicht sollte ich ja mit ihr zum Schulball gehen, wenn du wirklich nicht willst...“ „Wie? Was laberst du denn da von Schulball?“, fragte Ranma verwundert. Ach, stimmt ja, du weißt dass ja noch gar nicht. Nächste Woche findet ein Schulball statt. So richtig fein mit Abendkleidung und so. Das Beste ist ja noch, dass die jungen wählen, mit welchem Mädchen sie hingehen wollen. Das Mädchen hat keine andere Wahl, als mit dem Jungen hinzugehen, der sie als erstes gefragt hat.“ Jinko legte wieder eine Pause ein. „Aber stell dir mal vor, was Hinako für ein Theater machen würde, wenn ich wirklich Akane fragen würde…“ „Ich denke erst skalpieren, dann hängen und zu guter Letzt ,um sicher zugehen, enthaupten.“ Beide lachten. „Wo wir grad beim Thema ‚Freundinnen’ sind, wie weit bist du bei Akane?“ „Ähm… also…wie soll ich sagen…“ Ranma stockte. „Was soll dass überhaupt? Ich will doch gar nichts von dem Machoweib! Wie kommst du auf den Gedanken, dass ich…“, polterte Ranma. „Denk doch mal nach. Du beschütztst sie immer, wenn’s wirklich gefährlich für sie wird. Und im Sportunterricht… Also, in der letzten Stunde hab ich gedacht, dass dir sofort die Augen rausfallen würden, wenn du so weitergeguckt hättest.“ „Stimmt doch gar nicht! Du hast vielleicht eine Phantasie…“, wiegelte Ranma ab. „Was hast du Ranma? Du wirst ja ganz rot!“ Jinko grinste übers ganze Gesicht. „Wenn du so weitermachst, dann…dann…“, drohte Ranma. „Ja was denn dann? Und deine Reaktion überführt dich noch mehr!“ „Oh, du!! Komm her! Ich mach Kleinholz aus dir!“, rief Ranma zum Angriff. Vorherahnend, dass Ranma es ernst meinte, flüchtete Jinko aus dem Dojo, Ranma im Nacken.
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Sie rannten durch den Garten und traten dabei sogar einige kleine Büsche platt. Dann rannte Jinko wieder ins Wohnzimmer und ‚missbrauchte’ seine Freundin dabei als Schutzschild. Sie wirbelten die ganze Zeit um den Tisch herum; Akane und Hinako guckten sich nur an. Ranma und Jinko machten bei dem Gerenne nicht wenig Krach. Zwischendurch rief Ranma immerwieder etwas wie: „Bleib stehen, ich krieg dich ja sowieso!“ oder “Wenn ich dich kriege, dann darfst du die Fische im Teich aufwecken!“. Die Antworten von Jinko forderten nur noch mehr Drohungen. „Du kriegst mich doch eh nicht, du lahme Ente!“ oder „Die Fische darfst du doch jeden Morgen aufwecken, oder Ranma?? Warum soll ich es dann noch tun?“ waren nur einige kesse Antworten. Und natürlich rannten die beiden dabei die ganze Zeit um den Tisch. Akane wurde es zu bunt. Sie packte ihren Holzhammer und im vorbeirennen bekam Ranma ein paar saftige Schläge. Das war ihm zuviel und er packte Akane um die Hüften, schwang sie auf seine Schulter und ging mit ihr nach draußen. Dabei trommelte sie die ganze Zeit auf seinem Rücken und trat wie wild mit den Beinen aus. Doch es half alles nichts, im Garten wurde sie erst mal wieder gewaschen. Dann ließ er sie wieder los. „RANMA!!!!!!!!!“, schrie Akane jetzt wütend und warf einen riesigen Schneeball auf Ranma. Der jedoch konnte gerade noch ausweichen, sodass der Schneeball durch die noch geöffnete Tür ins Wohnzimmer direkt in Jinkos Gesicht flog. Und traf. „Oh! Tschuldigung Jinko! Der Ball war ehrlich nicht für dich! Komm schon, ich weiß, dass du mir nicht böse bist …, oder?“ fragte Akane, nachdem Jinko sie finster angeschaut hatte. Jinko stürmte mit lautem Kampfgebrüll nach draußen. „Saotome, hilfst du mir?“ „Na klar!“ Beide stürmten nun auf die arme Akane los, die wie von der Biene gestochen losrannte. „Ihr kriegt mich sowieso nicht!“ , lachte sie. Doch sie hatte nur Hausschuhe an und in einem Rock lässt es sich auch nicht besonders gut sprinten, sodass Ranma und Jinko sie in null Komma nix eingeholt hatten. Jinko drehte ihre Arme auf den Rücken und Ranma hielt ihre Beine fest. „Auf drei!…Eins…zwei…drei!!!!!!“, rief Jinko und beide fingen an Akane zu kitzeln. Unter den Armen, an der Taille, sogar im Nacken. Akane kringelte sich vor Lachen. Nach etwa zehn Minuten gab sie auf. „Bitte hört auf!“, lachte sie. „Habt …Erbarmen …mit… mir! Hört auf!!!! Bitte…!!“ Jinko und Ranma sahen sich an. „O.K.“ sagten die Beiden und ließen sie los. Akane konnte gar nicht auf ihren Beine stehen, so zitterte sie noch von der ganzen Lacherei. Von Jinko gestützt gingen alle drei wieder ins Haus.
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„Man könnte meinen ihr seid 12!“, begrüßte sie Hinako scharf. „Manchmal…“, gab Ranma zurück und ging in den Flur um neue Hausschuhe für Jinko und Akane zu holen. Er selbst hatte Laufsocken angehabt, zog diese aber nun auch aus, da sie von Schnee völlig durchnässt worden waren und trocknete seine Füße ab. Dann zog er sich auch Hausschuhe an und ging zurück ins Wohnzimmer. „Danke.“, sagten Akane und Jinko gleichzeitig für die Hausschuhe. „Man dass hat richtig gutgetan.“ , sagte Jinko. „Wisst ihr denn gar nicht, dass ihr schon 18 seid?? Ihr führt euch auf wie im Kindergarten.“ , bemerkte Hinako scharf. „Na und? Du führst dich auf als wärst du schon im Altersheim.“, gab Ranma ebenso scharf wieder zurück. „Stimmt. Stell dich doch nicht so an. Was ist denn los, Hinako?“, fragte Akane. „Nichts, ich finde nur, dass man sich seinem Alter ensprechend benehmen muss!“ Hinako schürzte die Lippen. „Aber Hinako. So kenn ich dich ja gar nicht. Früher hättest du da noch mitgemacht. Und heute? Man ist so alt wie man sich fühlt. Und außerdem, wer sagt, wie man sich mit welchem Alter zu benehmen hat? Es ist doch nichts dabei! Mein Vater führt sich heute noch so auf wie ein Kleinkind!“ Akane verstand ihre beste Freundin nicht mehr. Früher war sie offen für alles gewesen, hatte jeden Spaß mitgemacht. „Wenn du meinst…!“, zickte Hinako. Jinko sprang auf. „ Hinako! Jetzt reicht es mir aber! Du benimmst dich vielleicht komisch. Du meinst wohl seit du 18