Fanfic: Wahre Liebe (3)

Kapitel: Wahre Liebe (3)

Wahre Liebe (3)
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Soo, da bin ich mal wieder und total überrascht von den süßen Kommentaren.
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Nach ein paare Tagen konnte Akane schon wieder aufstehen. Als sie aus dem Fenster blickte, sah sie die Sonne hoch oben am Himmel stehen. Die Vögel zwitscherten und des schien ein wunderschöner Tag zu werden. Da hörte sie auf einmal Schreie. Wer war das nur? Schnell blickte sich Akane im Garten um und sie erblickte Ranma. Akanes seufzte leise. Zum Glück war niemanden etwas passiert. Ranma trainierte nämlich nur mal wieder am Teich mit seinem Vater Genma. Sie sprangen hin und her und attackierten sich gegenseitig. Akane schaute den beiden eine Weile zu, ein leichtes Lächeln zog sich über ihren Mund. Wie schön war es doch in den letzten Tagen gewesen. Jeden Tag hatte er sich um sie gekümmert. Solch eine schöne Zeit hatte sie erst selten erlebt. Dann schrie sie auf einmal in den Garten hinab: „RANMA, eine guten Morgen wünsch ich!!“ Erschreckt schaute Ranma sich um. Da erblickte er Akane in ihrem Fenster stehen und seine Augen fingen sogleich an zu leuchten. *Wie schön, das es ihr wieder besser geht*. Zu spät bemerkte er seinen Vater, wie er auf ihn zusprang und ihn somit in den Teich beförderte. Eine prustende Ranma-Chan tauchte wieder auf. „Ranma, wie oft soll ich dir denn noch sagen, dass du dich beim kämpfen konzentrieren sollst“, sagte Genma. Gerade wollte eine wütende Ranma auf ihn losgehen, als sie auf einmal ein Lachen hörte. Verwundert schaute sie nach oben und erblickte ein lachende Akane. Sogleich vergaß sie den Zorn auf ihren Vater. *Wie schön, sie lacht wieder*, dachte sie verträumt.
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Am nächsten Tag gingen Ranma und Akane wieder zusammen zur Schule. Ausnahmsweise waren sie mal wieder rechtzeitig losgegangen und so konnten sie ganz gemütlich zur Schule spazieren.
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Ranma ging wie immer oben auf dem Zaun und beobachtete Akane. Diese starrte die ganze Zeit auf den Boden. Die Arme hatte sie nach hinten verschränkt, da sie dort ihre Tasche festhielt. *Wie schön es doch ist, das es ihr wieder gut geht* dachte Ranma im Stillen.
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Auch Akane dachte nach. Sie war sich nicht sicher, ob sie etwas zu den vergangenen Tagen sagen sollte. Waren sie denn für Ranma auch so besonders gewesen? Oder bildete sich etwa alles nur ein? War jetzt gar nicht anders zwischen ihnen? Vorsichtig schaute sie nach oben. Da ging er. So elegant und sicher auf diesem schmalen Zaun. „Ranma?“ sagte sie leise. Ranma sprang nach unten uns stellte sich vor sie. „Ja Akane, was hast du denn?“ fragte er. „Ach, also, *räusper*, ich wollte nur danke sagen“, sprach Akane leise, aber trotzdem so, das er es hören konnte. Als sie merkte wie ihre Wangen sich röteten, lief sie schnell ein Stück vor, drehte sich dann um und sagte: „Ich geh schon mal vor, bis nachher dann!“ Und schon war sie um die Ecke verschwunden. Ein verdutzter Ranma blieb zurück. Während er sich am Kopf kratze, dachte er nach. *Hatte sie wirklich danke gesagt?*
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Außer Atem kam Akane bei der Schule an, dort stellte sie sich erst einmal gegen die Mauer um sich ein wenig auszuruhen. Sie hatte es getan, sie hatte danke gesagt. Ein riesiger Stein war ihr vom herzen gefallen. Da hörte sie auf einmal ihren Namen. „AKANE, AKANEE!!“ Als sie sich umschaute erblickte sie zwei ihrer Freundinnen. Erfreut lief sie auf sie zu. „Akane, wie schön das du wieder da bist. Geht es dir auch wieder gut?“ Lachend sagte Akane: „Ja, es geht schon wieder, danke.“
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Sie unterhielten sich noch eine ganze Weile, als Ranma-Chan auf einmal angelaufen kam. „Aber Ranma“, sagte Akane, „Wieso bist du denn ein Mädchen?“ „Nun ja, da war mal wieder so ne komische alte Schachtel und als ich so ganz in Gedanken versunken dastand, hatte sie auf einmal mit einer Kelle Wasser auf mich geschüttet.“ „So so, du warst also in Gedanken, ich versteh“, sagte Akane lächelnd. Ranma-Chan errötete leicht sagte dann aber schnell: „Kannst du mir jetzt helfen heißes Wasser zu besorgen?“ Gerade wollte Akane Ranma mit sich ziehen, als sie plötzlich ein lautes Fahrradklingeln. Wütend schaute sie sich um und da erblickte sie auch schon Shampoo. Mit einem breiten Lächeln radelte sie auf Ranma zu: “Ranma, ich dich endlich wieder sehen.“ Schnell sprang sie vom Rad ab und fiel Ranma-Chan in die Arme. „Aber Ranma, du ja sein Mädchen. Warte, das haben wir gleich.“ Und schon übergoss sie Ranma mit heißem Wasser aus einem Kessel. Wütend starret Akane sie an. Das war doch eigentlich ihre Aufgabe gewesen. Zitternd vor Wut schrie sie Shampoo an: „Was willst du denn schon wieder hier?“ Aber Shampoo lächelte sie nur und warf sich in die Arme von Ranma-Kun. „Ich nur hier bin um meinen Ranma zu sehen!“ Wütend drehte sich Akane um und marschierte weg. Ranma wollte ihr hinterherlaufen, aber Shampoo hielt ihn davon ab.
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Akane redete den ganzen Vormittag nicht mit ihm und als sie schließlich wieder zu Hause war, beschloss sie erst einmal zu trainieren. Im Dojo zerschlug sie einen Stein nach dem anderen. Irgendwie musste sie ja schließlich ihre Wut rauslassen. Bei jedem Schlag ließ sie einen lauten Schrei los, bis sie endlich genug hatte. Erschöpft setzte sie sich gegen die wand. Ranma der sie gehört hatte, kam leise ins Dojo. Er wollte sich entschuldigen, hatte aber Angst, dass sie wieder durchdrehen würde. Als er auf sie zutrat, bemerkte Akane ihn zunächst gar nicht. Sie hatte die Augen geschlossen und sah immer wieder wie Shampoo Ranma umarmte. Dazu hörte sie ihre „Ich nur hier um MEINEN Ranma zu sehen, “ Wie konnte sie es nur wagen und das auch noch vor ihren Augen. Traurig dachte Akane darüber nach und sie fragte sich ob Ranma Shampoo wohl mochte.
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Als sie die Augen öffnete erblickte sie Ranma Füße. Langsam folgte sie ihnen bis in seine Augen schaute. Trotzig wie sie war, stand sie auf und wollte gehen. Ranma sagte nur: „Akane, warte doch.“ Wütend drehte sich Akane um und sagte: „Geh doch zurück zu deiner Shampoo!“ Sauer drehte sie sich um, blieb aber stehen um zu warten was Ranma wohl sagen würde. Aber auch Ranma bergan trotzig zu werden, hatte er doch gar nichts gemacht. „Ja, dann geh ich eben. Sie sieht sowieso viel schöner aus und hat längst nicht so einen dicken Arsch.“ Akane traute ihren Ohren nicht. Hatte sie nicht gerade noch daran gedacht. Wieder bebte ihr ganzer Körper. Schwungvoll drehte sie sich um und schlug Ranma mit aller Macht gegen die Wand. Ranma schlug schmerzhaft gegen die Wand auf und blieb dort liegen. Ihm war, als drehten sich Sterne um seinen Kopf. Akane war schon weggegangen. Wütend stand er auf *Diese dumme Gans, ich wollte mich doch nur entschuldigen*.
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Später beim Abendessen sahen sich die beiden noch nicht einmal an. Als Akane am Abend in ihrem Zimmer saß, beschloss sie noch ein wenig aus dem Fenster zu schauen um nachzudenken. Die Nacht war sternenklar und ein kühle Brise wehte Akane ums Gesicht. Sie dachte nach und erinnerte sich an seine glücklichen Augen, als sie von ihrer Bewusstlosigkeit wieder aufgewacht war. Aber jetzt war wieder alles so anders, hatte er etwa alles schon wieder vergessen. Nachdenklich schaute sie sich um und erblickte Ranma der allein am Teich saß. Auch er dachte über das Geschehene nach. Wie konnte es nur sein, dass sie sich nie lange gut verstanden. Plötzlich sah er einen dunklen Schatten über die Mauer springen. Kampfbereit sprang er auf, doch als er sich den Schatten genauer anschaute bemerkte er, dass es nur Shampoo war.
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Auch Akane hatte Shampoo bemerkt und starrte gebannt in den Garten um zu sehn was passieren würde. Sie verkrampfte ihre Hände und begann leicht an zu zittern.
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Ranma drehte sich um und sagte nur zu Shampoo: „Ge wieder nach Hause, ich will jetzt schlafen gehen.“ Doch Shampoo dachte gar nicht daran jetzt zu gehen. „Aber Airen, warte doch.“ Lachend sprang sie vor seine Füße. „Ich möchte dich hiermit einladen auf meine Party. Sie ist nur für dich und mich. Du dich schon freuen??“ Ranma wich zurück: „Aber Shampoo, das geht doch …“ aber weiter konnte er nicht reden. Shampoo hielt ihm schnell den Mund zu und sagte: „Bis morgen dann. Ich mich schon freuen.“ Und schon war sie wieder verschwunden.
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Ranma war immer noch ganz erstarrt. Mit so etwas hatte er nun gar nicht gerechnet. Gerde wollte er ins haus zurückgehen, als er hörte wie ein Fenster zugeschlagen wurde. Schnell blickte er nach oben, aber er konnte nur noch sehen, wie ein Schatten von Akanes Fenster wich.
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Bis bald dann. ich hoffe es hat euch gefallen!
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