Fanfic: KAZE NI NARU (3)

denn sonst wäre wieder Wasser in ihren Hals gekommen. Sie sank immer mehr. „Er hat dich doch schon die ganze Zeit geliebt! Kriegst du das nicht mit?“<br />
Wieder sagte Akane nichts. Sie hielt ihren Kopf in die Höhe gereckt, denn das Wasser stand ihr jetzt bis zum Kinn.<br />
„Aber du liebst ihn ja gar nicht!“ sagte Nell zitternd. „Du hast ja nur Augen für Mikesch! Mikesch hier, Mikesch da! Du bist es nicht wert, dass Ranma dich liebt.“ Nell sagte es mit solcher Bitterkeit, dass Akane Mitleid mit ihr hatte. „Ich weiß!“ sagte sie traurig. „ich war schon immer eine Einzelgängerin! Ich kann nicht lieben, weil ich nie gelernt habe zu lieben! Du wurdest immer von alles bevorzugt. Paps hat immer nur dich gemocht. Du hast viele Geschenke und viel Anerkennung von Tante und Onkel gekriegt. Ich war immer nur die, die in der Ecke stand und zuschauen musste. Ich kann doch auch nichts dafür!“<br />
Nell riss ihre Augen auf. „Was... ?“ fragte sie erstaunt und mitleidig zugleich. Akane sah weg. Das Wasser wanderte immer höher. Mit einem letzten „Nell, bitte hilf mir!“ ging sie unter.<br />
Nell sprang auf Akane zu. Sie bekam ihren Arm im Wasser zu packen und zog daran. Es gelang ihr, Akane ein Stück wieder über das Wasser zu ziehen. „ Du bist zu schwer!“ ächzte Nell. „Deine Kleider sind voller Wasser! Ich versuche Hilfe zu holen!“<br />
Die Boshaftigkeit und der Zynismus aus Nell waren verschwunden. Sie lief geschwind über die paar Sandbänke im Morast und war verschwunden. „Beeil dich, Schwesterherz!“ flüsterte Akane ihr nach.<br />
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Knapp 10 Minuten später hörte Akane Rufe und Platscher. „Hier bin ich !“ schrie sie laut. <br />
Sie war wieder weitergesunken. Ihre Hand hielt Beccas Hand noch immer festumklammert.<br />
Sie hörte Nells Stimme. „Akane steckt im Schlamm fest! Dort drüben muss sie sein! AKANE?!“ rief Nell laut.<br />
„HIER!“<br />
„Wo denn?“ das war eindeutig Mikeschs Stimme. „Dort drüben!“ Es war Ranma. Er hatte sie zu erst gesehen. Nell sagte. „Zum Glück! Dort ist sie!“<br />
Mikesch watetet langsam auf Akane zu. „Nicht bewegen!“ sagte er. Akane nickte stumm.<br />
Mikesch streckte seine Hand aus. „Hier! Nimm!“ befahl er. Akane hob mit großem Kraftaufwand ihre Hand aus dem Moor. Schwer atmend nahm sie Mikeschs Hand.<br />
Mit Kraft zog Mikesch dran. Es ruckte und Akanes Körper erhob sich langsam aus dem Morast.<br />
Sie zog auch Becca mit heraus. Mikesch zog Akane zu sich und umarmte sie. „Das wäre beinahe schief gegangen! Wie bist du denn da herein gekommen?“ Akane zeigte mit ihrem Kopf stumm auf das kleine tote Mädchen. Mikesch schnappte nach Luft. Mit schwerer Stimme sagte Akane langsam. „Sie steckte fest. Ich wollte sie heraus ziehen aber... aber...“ Sie schluchzte auf. „Pscht, Pscht!“ sagte Mikesch und streichelte Akane über die verklebten Haare. „Du hast dein Bestes gegeben.“<br />
Akane blickte sich um und sah Nell und Ranma an. Mikesch nahm ihr Becca ab und torkelnd ging Akane auf die beiden zu. „Danke Nell!“ flüsterte sie leise.<br />
Nell hatte Tränen in den Augen und umarmte Akane. „Gott sei Dank, du lebst!“<br />
Akane lächelte und verzog dann schmerzvoll das Gesicht. „Ich.. Ich.. „wollte sie noch sagen. Ihre Augenlieder wurden schwer und sie sank auf den Boden. „AKANE!“ hörte sie Ranma noch rufen, doch sie konnte nicht mehr antworten.<br />
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„Wo bin ich?“<br />
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„Es ist so schön warm! Was ist passiert?“<br />
Sie öffnete langsam die Augen und sah sich um. Eine wunderschöne Frau stand neben ihr. Sie hatte blau- schwarze Haare und sah fast so aus wie Akane selbst.<br />
„Wer bist du?“ fragte Akane verwundert.<br />
„Ich bin deine Mutter, Akane!“ flüsterte die Frau zärtlich. „Erinnerst du dich nicht?“<br />
Stumm schüttelte Akane den Kopf.<br />
Sie wollte aufstehen, war aber zu schwach. Zärtlich strich ihr die Frau über die Haare. „Du bist wunderschön Akane!“<br />
„Danke..“<br />
Plötzlich ging die Tür auf. Akane bemerkte es jetzt, dass es eine Türe gab.<br />
Ein Mann stand in der Tür, eine Pistole in der Hand.<br />
Er zielte auf Akane und drückte auf den Auslöser.<br />
Ein stechender Schmerz bohrte sie Akane in die Brust. Die Frau an ihrem Bett rief verzweifelt ihren Namen. „AKANE ,AKANE!“ <br />
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„AKANE! AKANE!“<br />
Langsam wachte in Akane die Wirklichkeit auf. Sie drehte sich um. Es war schön warm.<br />
„Mama...“ flüsterte sie und öffnete die Augen.<br />
Wo war sie?<br />
Eine Gestalt war über sie gebeugt und rüttelte sie sanft.<br />
Dann rief sie: „He Sie ist wach!“<br />
Akane hörte Getrampel und viele Gesichter. Sie nahmen langsam Konturen an und Akane erkannte Nell, Mikesch, Jörn, Natascha, Nodoka, Genma und Ranma.<br />
„Akane!“ riefen alle wild durcheinander und Akane musste lächeln.<br />
Leise sagte sie: „Ich habe euch alle so lieb...“<br />
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Fortsetzung folgt.....<br />
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Ah mir tut alles weh!! Schreib doch bitte Kommis. Ich freue mich über alle Kommis! <br />
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Ja ne Lilli<br />