Fanfic: SPEED
in meiner Zeit befinden! Und ich hatte auch Recht mit meiner Vermutung. Da vorne ist eine Autobahnraststätte, daher kommt der Geruch.“
„Klingt logisch.“, argumentierte Miroku, stand nun ebenfalls auf und nahm wieder die immer noch bewusstlose Sango auf seine Arme. Mit schnellen Schritten versuchte er Kagome und Shippo einzuholen, da Kagome wütend davon gestapft war und Shippo ihr mal wieder gefolgt war. Inu Yasha blieb wieder nichts anderes übrig, als seinen Freunden zu folgen.
Der Youkai, der ihnen bis ins Schwarze Loch gefolgt war, hatten sie längst wieder vergessen.
4 – Der Notfall
Nach geraumer Zeit erreichten sie die Autobahnraststätte. Es war ein riesiges Gebäude aus Metall und daneben stand direkt eine Tankstelle mit einer Auffahrt auf die Autobahn.
Kagome überlegte ob sie direkt in die Raststätte reingehen sollten, schließlich sah die Gruppe insgesamt alles andere als normal aus. Sie streifte die Gruppe mit ihren Blicken. Aber hier gab es nichts, womit man ihr Aussehen ein bisschen hätte verändern können. So zuckte sie nur mit den Schultern, schob die Glastür auf und ließ die anderen hinter sich eintreten. Ihre Freunde staunten nicht schlecht, als sie eintraten.
Sie wies ihre Freunde an, sich an den Tisch zu setzen. Wobei sie aber auch bemerkte, dass einige Passanten ihre Freunde mit merkwürdigen Blicken bedachten. Sie verschwand währenddessen zum Buffet.
Inu Yashas Nase hatte sich keineswegs getäuscht. Tatsächlich gab es Miso Rahmen. Sie bestellte vier Portionen (Sango wa ja immer noch ohnmächtig, deshalb nur vier). Schnell bezahlte sie die Rahmen und kehrte zu dem Tisch zurück, an dem ihre Freunde auf sie warteten. Gierig verschlangen alle das Essen.
„Wie geht’s den jetzt weiter?“, unterbrach Miroku das Schweigen.
„Ich wird gleich fragen, wo wir genau sind. Dann können wir vielleicht zu Fuß nach Tokyo laufen.“, antwortete ihm Kagome.
„Aha“, machte Inu Yasha anstelle von Miroku.
Unter ihnen erbebte urplötzlich die Erde, sodass sie sich am Tisch festhalten mussten, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
„Was war das?“, schrie Shippo mal wieder in Panik.
Bevor das Beben erneut einsetzte, sah Kagome einen Tentakel auf die Erde prallen. „Es ist der Dämon!“, sagte Kagome.
„NANI?!“
„Gibt mir die Splitter des Shikon no Tama!“, brüllte plötzlich der Dämon vor der Raststätte auf.
Es entstand augenblicklich, und trotz des Bebens, eine riesige Panik. Frauen kreischten, Kinder stolperten zu ihren Eltern zurück…
„Wir müssen hier weg! Wir können die Leute nicht in Gefahr bringen!“, rief Kagome hektisch, klemmte sich Kirara unter den Arm, schulterte ihren Rucksack und nahm Shippo auf den Arm.
„Und wir sollen uns jetzt opfern, oder was?“, kam es von Inu Yasha.
„Was soll ich sagen? Dann müssen wir uns ihm entgegenstellen und weder Tod noch Teufel fürchten“, sagte sie sichtlich gut gelaunt, bevor sie in Richtung Ausgang rannte.
Der Halbdämon brummte etwas Unverständliches. Er hasste diese Phasen von Kagome.
Trotzdem taten es die beiden Jungen ihr nach und rannten zum Ausgang. Miroku schnappte sich noch Sango bevor er Inu Yasha und Kagome hinter her lief.
Kagome lief vorneweg und steuerte direkt auf die Tankstellte zu, genau in die Entgegengesetzte Richtung, wo der Youkai stand.
In dem Moment hielt das neuste BMW-Model vor einer Zapfsäule. Der Mann stieg aus und verschwand in der Tankstelle, nachdem er das Auto aufgetankt hatte.
Kagome blickte kurz dem Mann hinterher, dann zu dem Youkai und dann auf den neuen BMW. Sie lief eilig zu dem BMW und machte die Tür auf.
„Hey! Was hast du vor?“, fragte Inu Yasha.
„Siehst du doch! Wir werden uns das Auto mal leihen.“
„LEIHEN?! DAS IST DIEBSTAHL!“
„Das ist kein Diebstahl. Das hier ist ein Notfall. Ich sehe leider keine andere Möglichkeit als uns dieses Auto zu leihen, um den Dämon zu entkommen.
„Es ist Diebstahl.“, beharrte der Hanyou.
„Hey, was soll das? Du hast dich damals doch auch nicht geziert, mir das Juwel zu stehlen, bevor ich in meiner Zeit festsaß.“
„Das war etwas völlig anderes!“
„Ach findest du?“, fragte Kagome, dann wurde ihre Stimme um zig Dezibel lauter, „UND DU FINDEST ES NICHT GRUND GENUG, EIN AUTO ZU LEIHEN, WENN ES DABEI UM MENSCHENLEBEN GEHT???!!!“
Er hielt sich nur die Ohren zu. „Musst du so schreien? Ich bin nicht taub.“
Kagome setzte erneut an zu schreien.
„Schon gut. Es ist eine Notfall-Leihe.“ Mit den Worten ging er auf die andere Seite und setzte sich auf den Beifahrersitz.
„Worauf wartet ihr?“, fragte Kagome Miroku und Shippo, die sie die ganze Zeit nur angestarrt hatten.
„Das ist Diebstahl“, wiederholte Miroku.
„Nein, ist es nicht“, widersprach diesmal Inu Yasha, „Es ist eine Notfall-Leihe.“
Ohne weitere Widerworte stiegen die beide hinten ein und platzierten Sango ebenfalls auf der Rückbank.
„Cool. Automatik.“, meinte Kagome, die am Steuer saß.
Kaum waren die Türen geschlossen, da drückte Kagome aufs Gas. Der BMW machte einen Satz bevor er davon schoss. Sie hatte die Zähne aufeinander gebissen und lenkte das Auto auf die Ausfahrt.
Währenddessen hatte Inu Yasha das Fenster herunter gekurbelt und beugte sich mit seinem ganzen Oberkörper heraus. „HE, DU BLÖDER DÄMON!“, schrie er in Richtung Raststätte, „WIR HABEN DIE SPLITTER!! HEHE!“
Triumphierend hielt er das kleine Glas in die Höhe. Der Dämon reagierte sofort und setzte ihnen nach. Inu Yasha zog den Kopf wieder ein und kurbelte das Fenster herunter. „Er hat angebissen!“, berichtete er.
„Gut“, gab Kagome gut gelaunt zurück, fing ein Lied an zu pfeifen und drückte das Gaspedal noch ein Stück weiter herunter. Auf der Autobahn kurvte sie zwischen den Autos im Slalom hin und her, als wäre es das leichteste auf der Welt.
„PASS AUF!!!“
Noch so gerade konnte Kagome dem Auto vor ihnen ausweichen.
„Bist du wahnsinnig?“, keifte Inu Yasha sie an.
„Vielleicht.“
„Aha. Und umbringen willst uns anscheinend auch noch!“
„Mal sehen.“
„Argh!“
Kurzes Schweigen.
Dann die zittrige Stimme Mirokus: „Sag mal, Kagome, …“ Er unterbrach sich kurz, als Kagome erneut ein anderes Auto überholte. „Kannst du dieses… Ding überhaupt fahren?“
„Nö.“
„NANIIIII???!!!!!“, schrieen Inu Yasha, Miroku und Shippo auf.
Fortsetzung folgt…
Kommis! Kommis! Kommis!
Büdde!