Fanfic: Ai no yume
brachte nichts und so blies er ihr wieder mal Zigarettenqualm ins Gesicht. Ai hustete und schreckte auf. "Ach, du Affe! Kannst du das nicht einmal lassen? !", Rief sie erbost. Chiaki zuckte nur mit den Schultern und meinte: "Du bist nicht aufgewacht, Dornröschen!" Dann ging er aus dem Bus. "Ach? Sind wir da?", Fragte Ai, bekam aber keine Antwort mehr, denn alle standen außerhalb des Busses. Sie sah auf die Armbanduhr und folgte ihrem Bruder dann. Sie streckte sich und gähnte. Danach sah sie das Haus an; es war riesig! "Ai-san!", Natsumis Kopf lag auf ihrer Schulter und das blonde Mädchen zuckte zusammen. "Ja?", Fragte sie, als ihr Herzschlag sich wieder beruhigt hatte. "Wie spät haben wir?", Wollte die Braunhaarige wissen. "Kurz nach acht", antwortete Ai. "Danke", meinte Natsumi, ihr Kopf erhob sich von Ais Schulter und sie zog ein Handy aus der Hosentasche. "Oh Gott!", Murmelte Aya, aber alle konnten es hören, "Jetzt kommt wieder das all abendliche Natsumi-Seto-Gespräch!" "Was ist das?", Fragte Mika verwundert. "Ach, sie quatscht abends stundenlang mit ihrem Freund Seto. Unsere Telefonrechnung ist immer tierisch hoch", erklärte Aya mürrisch. "Ich schick bloß ne SMS und sag ihm, dass ich gut angekommen bin!", Meinte Natsumi zuckersüß, "und wenn's dich stört, O-nee-san, dann ignorier es einfach!!!" Natsumi wandte sich ab und tippte auf den Tasten ihres Handys herum.
"Alle herhören!", rief Herr Mori und alle versammelten sich um ihn. "Hört mir zu", begann Ais Vater, "dieses Haus ist zwar groß, aber soweit ich den Vermieter verstanden habe, werden nach einigen Tagen noch acht weitere Personen hier auftauchen, die natürlich auch Zimmer brauchen. Also müssen wir unsere zugeteilten Zimmer untereinander aufteilen. Wir sind dreizehn Personen und haben sechs Zimmer zugeteilt bekommen. In eins müssen drei von euch rein." Herr Mori blickte in die Runde. "Paps, kann ich mit Chiaki und Kai in ein Zimmer?", Bat seine Tochter. "Gut, das Dreier-Zimmer ist besetzt. Aber wagt es euch, Orgien zu veranstalten!" "Paps!", Riefen die beiden Geschwister empört und die anderen fingen an zu lachen. "Und ich setze jetzt einfach mal die anderen Gruppen zusammen. Zum Teil habe ich die Namen ja schon mitbekommen, aber stellt euch sich bitte einmal vor.“ Mika fing an: "Mika Aoki, 16 Jahre alt!" Ihr Bruder fuhr fort: "Ich bin Yuhi Aoki, 21 Jahre alt!" "Aya Shinohara, 20 und das ist meine Schwester", Aya zeigte auf Natsumi. "Ich heiße Natsumi und bin 16." "Mein Name ist Seiji Kishû und ich bin 17!" "Ich bin seine Stiefschwester Hitomi Kishû, 22 Jahre alt." "Ich heiße Setsuna Arisugawa, auch 17." "Ich bin seine Schwester Kyoko, ich bin 20." "Ich bin Ryo Todokato und ich bin auch 17." "Ich bin Shingo Tarno und ich bin 7. Ich bin Ryos Cousin." "Mein Name ist Ken Fuyuno, ich bin 19." "Kai Ichigo, 18 Jahre." "Müssen wir uns auch vorstellen, Paps?", Fragte Chiaki. "Mach einfach mal. Für die anderen wäre es recht hilfreich." "Gut. Chiaki Mori, 19." "Ai Mori, 15." "Gut, mein Name ist Hiroshi Mori und ich bin 36 Jahre alt. Ich denke mal, die Zimmeraufteilung wird dann folgendermaßen verlaufen. Aya und Natsumi, Yuhi und Mika, Seiji und Hitomi, Setsuna und Kyoko, Ryo und Ken und ich und der Knirps. Keine Widerworte, Mr. Arisugawa!" Setsunas Mund klappte zu und er knurrte beleidigt. "Außerdem, ihr werdet euch nicht drücken, da wir einigen Waldspaziergänge veranstalten werden!" Herr Moris Stimme ließ keinen Widerspruch zu. Alle seufzten, dann begannen sie damit, ihre Koffer und Taschen in das Haus zu tragen.
Mika knallte ihre Tasche auf den Zimmerboden und warf die Tür mit einem lauten Rumms zu. Yuhi, der vor seiner Schwester ins Zimmer gegangen war, sah sie verblüfft an. "Äh, Mika-chan, darf ich fragen, was du für Probleme hast." "Tja, da freut man sich, eventuell nicht mit dir auf ein Zimmer zu müssen und dann? Na super!" Yuhi sah seine Schwester mitleidig an und seufzte. Dann fing er an, seine Sachen in einen Schrank zu packen. "Sag mal, Oni-san", begann Mika auf einmal in einem ganz normalen Ton und Yuhi sah verwundert auf, "darf man hier im Haus rauchen?" "Nein, unten ist eine Hausordnung und da steht, rauchen und offenes Feuer wären hier drinnen untersagt", erklärte der Bruder. Jetzt war es an Mika, zu seufzen.
"Aya, jetzt geh weg da! Du kannst nicht den ganzen Schrank für dich beanspruchen!", Protestierte Natsumi. "Ich habe einige Klamotten mehr als du, Schwesterherz! Also brauche ich auch mehr Platz!", Entgegnete Aya kühl. "Ach, du kannst mich mal!", Natsumi knallte den geöffneten Koffer auf ihr Bett, sodass all ihre Klamotten herausflogen; ein T-Shirt machte Bekanntschaft mit Ayas Kopf; dann rannte das Mädchen mit wehenden Haaren aus dem Zimmer. Zwei Sekunden später stand sie wieder drin, ging zu ihrem Rucksack, holte zwei, für Aya nicht wirklich identifizierbare, Gegenstände heraus und ließ diese auch schnell wieder in ihrer Hosentasche verschwinden. "Nats...", begann die 20-jährige, doch ihre Schwester hatte das Zimmer schon wieder verlassen, "... umi", beendete Aya leise, dann machte sie sich wieder daran, ihre Sachen im Schrank zu verstauen, um danach Natsumis Sachen einigermaßen ordentlich in den Koffer zurück zu packen. Sie würde mit ihrer Schwester noch ein Hühnchen rupfen, da war sie sich ziemlich sicher.
Setsuna hatte das Zimmer, dass er sich mit Kyoko teilte, schon wieder verlassen, nachdem er seinen Koffer hochgebracht und unter sein Bett geschoben hatte. Kyoko würde ihn schon auspacken, soweit kannte er seine Schwester. Jetzt saß er vor dem Haus auf einer Bank und starrte in den Abendhimmel hinauf, als die Tür geöffnet wurde und Ai in Begleitung ihrer zwei Zimmermitbewohner heraus kam. Chiaki steckte sich sogleich eine Zigarette an. Gerade wollten die vier ein Gespräch anfangen, als von innen ein lautes Gepolter zu hören war. "Au!" "Oh! Hast du keine Augen im Kopf!" Das waren die Stimmen von Mika und Ryo. Chiaki öffnete die Tür und sah die beiden auf der Treppe sitzen. Mika rieb sich die Stirn und Ryo den Hinterkopf. "Was veranstaltet ihr denn hier?", Wollte Ai wissen, die den Kopf neben ihrem Bruder zur Tür reinstreckte. "Wir weihen das Haus ein!", Erklärte Mika und richtete sich auf. "Eine komische Art, ein Haus einzuweihen", ließ Ryo vernehmen und stand ebenfalls auf. "Leute, ihr blockiert die Treppe! Macht mal Platz da, bitte!", Natsumi stand auf der obersten Treppenstufe und sah erwartungsvoll zu Mika und Ryo hinunter. Die beiden gingen die letzten Stufen runter und Natsumi folgte ihnen. "Wir gehen gleich wieder rein", erzählte Chiaki seiner Schwester und deutete auf sich und Kai. Das blonde Mädchen nickte und setzte sich auf den, noch sonnengewärmten, Boden. Mika hatte sich ebenfalls eine Zigarette angezündet, Natsumi hingegen spielte noch unschlüssig mit der unangezündeten herum. "Du rauchst auch?", Fragte Setsuna schließlich, als das Mädchen die Zigarette ansetzte und ihr Feuerzeug klackte. Chiaki und Kai waren wieder ins Haus gegangen. "Hm", machte sie, während das Feuerzeug zum zweiten Mal klackte. Noch drei weitere Male versuchte Natsumi es, bevor sie die Zigarette wieder aus dem Mund nahm und das leere Feuerzeug verfluchte. Mika hielt ihr ihres hin. "Danke", meinte Natsumi und zündete jetzt endlich ihre Zigarette an. Dann wandte sie sich an Setsuna. "Ich bin Ab-und-zu-Raucherin. Vielleicht ein oder zwei Kippen im Monat, ganz selten auch mal drei. Ne Schachtel hält bei mir knappe vier Monate", das Mädchen grinste.
Seiji kam heraus. "Na, habt ihr Lust auf nen Waldspaziergang? Ohne die Großen?" "Gute Idee", meinte Natsumi und fügte hinzu: "Aya treibt mich in den Wahnsinn, ich muss mich irgendwie ablenken!" "Deswegen dieses Stinkeding?", Fragte Ai missmutig. "Unter anderem", sagte Natsumi und blies den Rauch in die Luft. "Ha, du pustest mich wenigstens nicht an!", Freute die kleine, blonde sich. Natsumi lächelte und sagte: "Ich bin nicht dein Bruder, oder?" Ai nickte. "Also, wer kommt mit?", Fragte Seiji. "Ich!", Rief der Rest. Auch Ryo nickte. "Du bist wohl ein schweigsamer Typ", vermutete Mika. "Ich lese lieber, als dass ich groß rede", erklärte Ryo. "Ich lese auch gern, aber wenn, dann nur Manga, okay, auch Fantasyromane!", Natsumi grinste in die Runde. "Ich lese Krimis", sagte Ryo. "Manga", verkündetes Ai. "Gruselromane und auch viel Fantasykram, Manga natürlich auch! GRAVI-RULEZ!!!", Rief Mika. Natsumi und Ai lachten, die Jungs hingegen sahen Mika etwas komisch an. "Was?", Fragte die Schwarzhaarige verdutzt, dann fuhr sie lauernd fort: "Habt ihr etwa was gegen Gravitation?" "Na ja", begann Setsuna zögernd, "Shônen-Ai ist nicht so mein Ding!" Ryo und Seiji nickten. "Hey!", Rief Ai, "Gravi ist Kult!" Und schon hatten die Mädchen ein Gesprächsthema gefunden: Manga. Doch die drei Jungs hatten sie schnell wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. "Wir waren noch nicht fertig damit, heraus zu finden, was diese beiden Herren hier so lesen!", Sagte Ryo. "Ich lese PS-Game-Lösungsbücher!", Scherzte Seiji, "Nein, eigentlich lese ich kaum was. Bin eher mit Schreiben oder Playsy spielen beschäftigt." "Und du,