Fanfic: Kapitel 02: The Island where I was caught

Robin?“, mit schnellen Schritten steuerte sie auf die Frau zu, die mehr als einen Kopf größer war, als sie selber, ,,Beatrice meinte du hattest noch einen Auftrag? War es wider nicht das richtige Porneglyph?“ Diesmal schüttelte Robin den Kopf:
,,Wider das falsche!“
,,Woher kennen die sich?“, wollte Lysop von Jacqueline wissen.
,,Keine Ahnung!“
,,Wie geht es Bea überhaupt?“, fragte Robin smart lächelnd, ,,ich hab ewig nicht mehr mit ihr gesprochen!“
,,Sie hat sich wider `nen anderen gesucht mit dem sie Krumme Dinger drehen kann, kennst sie ja!“
,,Und woher kennt ihr euch?“, richtete Lysop seine Frage diesmal an die beiden. Robin immer noch lächelnd antwortete:
,,Ich war eine zeitlang in der Bande ihres Vaters und auch oft bei ihr daheim!“, sie legte ihre Hand auf Mias Kopf, ,,das war immer sehr schön bei euch!“
,,Fandste?“, Mia sah sie bedenklich an.
,,Na ja außer Magrid!“, ergänzte Robin ernst, ,,die war wirklich immer eine Plage!“
,,Eben!“, Mia streifte ihre hand ab. Nicht das sie das nicht gemocht hatte, nur war es irgendwie so kindisch, sich den Kopf tätscheln zu lassen und aus dem Alter war sie schon seit langer Zeit rausgerissen worden.
Ein kleines Piepsen unterbrach ihre Gespräche. Jacqueline zog eine Baby- Teleschnecke aus ihrer Hosentasche und fragt:
,,Was gibt es?“
,,15, bewegen sich auf euch zu!“, sagte eine rauschende Stimme vom anderen Ende der Leitung.
,,Danke!“, das Gespräch war beendet. Die nächsten Worte richtete sie, an die am Boden liegenden:
,,Und wer von euch Weicheiern hat Verstärkung angefordert?“
Niemand antwortete. Jacqueline trat gegen den erst besten, der in ihrer reichweite war:
,,Werden noch nicht einmal mit zwei Frauen fertig und dann holen die noch Verstärkung!“, fluchte sie, ,,was machen wir jetzt, Boss?“, sie sah Mia an, ,,wegrennen oder auf der stelle fertig machen!“
,,Die zweite Möglichkeit“, Mia reichte ihre Tasche Robin:
,,Hältst du mal kurz?“
Robin nickte.
,,Wer kommt denn jetzt?“, fragte Zorro.
,,Die netten Kopfgeldjäger!“, lachte Jacqueline, ,,die verfolgen uns schon seit wir hier sind!“
,,Oder seit du in der Bar, den letzte Rum weggesoffen hast!“, murrte Mia, ,,und dann noch rumpöbeln musstest!“
,,Immer auf die kleinen!“, Jacqueline lachte, denn sie war viel größer als Mia.
Sie hörten wider Rufe.
,,Sollen wir euch helfen?“, wollte Sanji wissen.
,,Nö!“
Da waren sie. Wider machten die ganzen normalen Bürger den Weg frei. Sie wollten nicht in diesen Kampf reingeraten. Das erste was die Kopfgeldjäger taten, war ihre Gegner zu verspotten:
,,Da sieh sich doch einmal jemand das an, die wurden von zwei Püppchen fertig gemacht!“, lachte der scheinbare Anführer. Die anderen stimmten in das Lachen mit ein.
,,Von zwei Frauen!“, kicherte der eine. Er hielt Steckbriefe in den Händen, ,,und auch noch zwei mit einem Kopfgeld über 100 Mille!“, er pfiff anerkennend, ,,womit habt ihr die Marinekapitäne denn überredet, das sie euch auf die liste setzen?“
Mia sagte gar nichts. Jacqueline faltete die Hände in einander und legte ein zuckersüßes Lächeln auf:
,,Sollen wir euch das verraten?“, sie wandte sich an den der ihr am nächsten stand, ,,dann komm mal her?“, flötete sie. Unter pfiffen und grölen trat er lachend vor. Er erwartete sonst was aber nicht das sie ihm eine Klinge an den Hals hielt:
,,Noch einmal solche Sprüche und ich schneide euch alle nur mit einem Streich die Kehle durch!“
Wider kamen Pfiffe. Mia wurde es zu bunt. Sie achteten alle nur auf Jacqueline, also rannte sie einfach nur auf den erstbesten zur, drehte sich und brach ihm mit dem Ellenbogen das Nasenbein. Jaulend ging er zu Boden. Mit solchen und ähnliche tricks brachte sie auch die anderen winselnd zu Boden.
Jacqueline schlug den vor ihr stehenden den Holzgriff des Schwertes gegen die Brust. Keuchend ging er in die Knie:
,,Hättest mir ja auch mal ein paar übriglassen können!“, maulte sie und fuhr ihr Schwert wider in die hölzerne Scheide.
,,Dann hör endlich auf, aus allem immer eine Show zu machen!“, Mia wischte sich zwei Bluttropfen von der Handfläche.
,,Wow!“, pfiff Sanji anerkennend. Mia nahm Robin wider ihre Tasche ab:
,,Man dankt!“, sie hängte sie sich über die Schulter.
,,Weswegen seid ihr den hier?“, wollte Ruffy wissen, als sie schon längere Zeit, durch die Straßen, lachend und schwatzend gegangen waren.
,,Gina hat hier eine ihrer Shows und wir sind ihr privater Taxidienst!“, gähnte Jacqueline, ,,und das alles nur weil Mia ein Buch haben wollte, was es nirgendwo gab und das unendlich teuer gewesen wäre!“
,,Das war eine Kostbarkeit!“, ergänzte Mia schnippisch.
,,Welches war es denn?“, Robin konnte sich vorstellen in welche Richtung es ging.
,,Das war eins der Bücher von Samuel Lawson!“, erklärte Mia, ,,du weißt schon, es existieren nur noch neun davon. Als Papa noch gelebt hatte hatten wir eins von den anderen Exemplaren, aber bevor ich es lesen konnte ist es in Feuer aufgegangen!“
Nur neun Bücher? Woher kannten sie diesen Satz? Es kam ihnen so bekannt vor.
,,Wegen so nem blöden Buch macht die ein Theater wie Sau!“, murrte Jacqueline, ,,wirklich wichtige Dinge lernt man nur auf der Straße!“
,,Dazu sag ich nichts!“, bemerkte Mia knurrend.
,,Weil meins das bessere Argument war?“, grinste Jacqueline.
,,Nein weil es zu dumm es sich mit dir zu streiten, da kann man gleich gegen eine Wand sprechen!“, murmelte Mia, aber Jacqueline hatte es verstanden:
,,Wie meinst du das?“, ihre Augen funkelten zornig.
Das war es, daher kannten sie diesen Satz: ,,Es gibt nur neun davon!“ alle Strohhutpiraten kamen gleichzeitig drauf:
,,Sag mal Mia!“, Nami schubste Jacqueline zur Seite, da diese sich gerade vor Mia aufgebaut hatte, ,,dieses Buch? Geht es da rein zufällig um eine antike Stadt!“, sie drückte den Satz mehr als Befehl, als, als Frage aus.
,,Ja, es geht um die Stadt der Toten, das...!“, sie hielt inne, ,,warum willst du das wissen?“
,,Na ja, wir haben da rein zufällig eine Karte gefunden, aber ohne das passende Logbuch ist nichts!“, sie legte den Arm um Mia und wedelte vor ihrer Nase mit der Karte herum, ,,und da du anscheinend dieses Buch zu haben scheinst, schlagen wir dir ein Geschäft vor!“, sie grinste hinterlistig. Die anderen konnten sich schon denken was jetzt kommt:
,,Wir können und ja zusammen tun und die Stadt gemeinsam finden. Sagen wir, ihr kriegt 40 Prozent, der Beute!“, sie hielt Mia die Hand hin, in der Hoffnung, sie würde auf das unfaire Angebot positiv reagieren. Mia schüttelte ihren Arm ab:
,,Kannste vergessen“, sie ging voran, ,,eher andersrum!“
,,Aber wieso wir haben die Karte, wir sind im Vorteil!“, Nami stemmte empört die Hände in die Seiten, ,,weißt du eigentlich was wir alles dafür auf und nehmen mussten?“
,,Kein Stück, aber für diese Buch mussten wir schon drei Monate lang, Ginas Eskapaden aushalten!“, bemerkte Mia trocken und Jacqueline rief zustimmend:
,,Ich musste sogar mein Zimmer räumen, weil die Dame ein Einzelzimmer haben wollte!“, sie wandte sich an die Jungs:
,,Was ist eurer Meinung nach schlimmer, eine Diva oder das was ihr erlebt habt!“
In den Gesichtern von Ruffy, Zorro, Lysop und Chopper (Sanji natürlich ausgenommen) machte sich ein gequältes Grinsen breit:
,,Die Diva!“, bemerkten sie trocken. Nami sah sie sich entsetzt an:
,,Wie könnt ihr mir in den Rücken fallen?“, fauchte sie die vier an.
,,Bitte da hast du es!“, Mia zuckte mit den Schultern, ,,ich mache außerdem sowieso keine solchen Geschäfte, das ist mir zu dumm!“, sie sah sich ein bisschen um, ,,das wird ein langer Tag, da kommen schon wider welche!“, seufzte sie.
,,Können wohl nie genug haben!“, gähnte Jacqueline, ,,so was langweilt mich!“, sie zog ihr Schwert. Genau wusste sie nicht von wo jemand kam. Aber auf Mias Angaben war verlass. Seit diese Krankheit bei ihr aufgetreten war, war ihre ganze Sinneswahrnehmung geschärft. Manchmal hatte Jackie das Gefühl, das Mia zum Tier wurde, sie spürte die Gefahr, schon bevor sie auftrat.
,,Warte mal, wollen wir nicht vielleicht noch mal darüber verhandeln?“, Nami versuchte aufs Neue mit Mia ins Geschäft zu kommen, ,,Wir und deine Bande machen eine Exkursion dahin, und teilen dann fifty- fifty!“
,,Dieser Ort ist grausam. Selbst der Schreiber, des Logbuches hielt es dort kaum einen Tag aus!“, Mia sah sie starr an, ,,er schrieb, das der Geist des Ortes, dir in die Seele schaut und Dinge zeigt die dich in den Wahnsinn treiben können. Er hat dort viele Leichen gefunden. Alle starben sie an Herzversagen!“, erklärte sie.
,,Aber und kann das doch nicht passieren!“, lachte Lysop zitternd, ,,wir sind schließlich mutig!“
,,Das waren alle die mit ihm gekommen sind und schon der Hinweg brachte einem drittel der Mannschaft den Tod!“
,,Das waren halt Forscher“, schlug Ruffy den Einwurf beiseite, ,,komm schon, das würde ein cooles Abenteuer werden. Wir werden dort viel Spaß haben!“
,,Spaß?“, man hörte so was wie einen zynischen Lacher von Mia, ,,du glaubst wirklich das man dort Spaß haben kann?“, sie drehte sich um, ,,selbst ich habe vor diesem Angst, obwohl ich nur Geschichten on ihm kenne!“, sie ging einen Schritt vor:
,,Jacki, rechts oben, das weiße Haus, da sitzt der erste!“
,,Sollen wir sie hier fertig machen?“
,,Such du es dir aus, es ist deine Stadt!“, Mia ging noch einen Schritt vor. Ein Pfeil schlug in ihren letzten Standort ein, ,,aber wenn sie mit so was schießen, wäre es besser sie auf der Stelle fertig zumachen!“
,,Hab ich auch gerade gedacht!“, grinste Jacki, ,,diesmal lässt du mich machen!“, leichtfüßig stieß sie sich vom Boden ab, kam mit einem Fuß auf der Regenrinne an, verlagerte ihr Gesicht nach vorne und beschleunigte mit einem großen Schritt, des anderen Fußes.
,,Ihr scheint ja richtig gute Freunde zu sein!“,