Fanfic: Kapitel 04: Welcome back
habe?“
,,Nun sag schon!“
,,Na hier!“, Mia holte es aus ihrer Tasche, die sie immer bei sich trug, hervor, ,,die wichtigsten Sachen trage ich immer bei mir!“
,,Das wir da nicht früher drauf gekommen sind!“, stöhnte Jack.
,,Kann ja nicht jeder wissen, das sie so eigen ist und es nicht an Bord lässt!“, murrte Charlie, ,,warum nimmst du das denn andauernd mit?“
,,Angewohnheit!“, meinte sie nur und packte es wider ein.
,,He, Moment mal, nicht so schnell, wir wollen jetzt endlich den Schatz suchen!“, rief Tasha.
,,Jetzt?“, Mia schüttelte den Kopf und ging zu Zorro um ihn endlich von Anna zu befreien, ,,ihr habt sie doch nicht alle, mitten in der Nacht!“, sie wollte zum Schiff gehen. Trug Anna auf den Armen, die kleine schlief friedlich weiter, da hielt Jacqueline sie zurück:
,,Du musst Charlie doch noch deine Hand zeigen!“, ermahnte sie Mia.
,,Hast du eben nicht zugehört, oder welchen Teil von: Sag es dem Typen nicht! Hast du nicht verstanden?“, zischte sie ihr zu.
,,Das: sag es nicht!“, meinte Jacqueline nur kurz, Schulterzuckend.
,,Was ist denn mit der Hand?“
,,Die Typen haben uns nicht freiwillig mitgenommen und da mussten wir Handgreiflich werden, leider hatte einer von den beiden ein Eisengebiss und Mia hat da voll reingehauen, ich glaub die ist gebrochen!“, erklärte Jacqueline schnell.
,,Aha!“, er ließ sich, von Mia die verletzte Hand reichen und bog sie ein bisschen hin und her: ,,tut das weh?“, fragte er dann, obwohl er ihr Schmerzverzerrtes Gesicht sah:
,,Nein weißt du ich tu nur so, weil es mir eine riesen Freude ist, von dir behandelt zu werden!“, antwortete sie bissig.
,,Ach das freut mich!“, lachte er sie an und drehte die Hand noch mal um worauf hin sie dann kurz aufschrie:
,,Sag mal geht es noch, oder seit wann macht dein Gehirn Urlaub?!“
Es war eine Melodie...ein Mann pfiff sie, fröhlich vor sich her.
Die Melodie...sie wirkte traurig...melancholisch...sie erinnerte an ein altes Kinderlied....
.... falle tief ins Grab hinab....
...lege dich zur Ruh..
....die Welt hat dich kaputt gemacht...
...schlug dir deine Flügel ab...
...kleiner Engel...
...schlafe auch du...
....finde ewige Ruh...
...kleiner Engel...
Die Klänge wurden über das ganze Meer getragen, jeder kannte das Lied, jeder hatte es als Kind einmal gehört...ein Geigenspiel setzte ein. Die Geige klang wehmütig, als wollte sie sich für etwas entschuldigen und um Verzeihung bitten.
,,Was ist das?“, Chopper sah sich panisch um, wollte irgendjemand sie da angreifen?
,,Das ist das Klagelied der Menschheit!“, klärte Gina ihn auf.
,,Das Klagelied der Menschheit?“, Anna sah sie neugierig an. Sie waren alle zum Nachmittagssnack auf den Decks verteilt.
,,Davon habe ich schon mal was gehört!“, mischte sich Lysop übereifrig ein.
,,Ich nicht!“, gähnte Zorro.
,,Das kennt ihr nicht?“, wunderte sich Dorothee, ,,das war das erste buch was ich gelesen habe!“
,,Ein Buch?!“, ihre große Schwester sah sie zweifelnd an, ,,mit Büchern hab ich es nicht!“
,,Merkt man!“, murmelte Jacqueline in ihr Glas. Man konnte förmlich spüren, wie zwischen den beiden unheilvolle Funken übersprangen, aber beide rissen sich zusammen.
,,Doch, doch, das ist ein sehr bekanntes Kinderbuch!“, wusste Nami, ,,ich habe es selbst oft mit Bellemere gelesen, darin ging es um Kinder, jede Nacht trafen sie sich an einem Friedhof, beteten und sangen dieses Lied, das Klagelied der Menschheit. Es beschreibt, das Erwachsen werden!“
,,Wenn man stirbt?“, Jack schüttelte den Kopf, ,,was lest ihr eigentlich für Bücher?“
,,Wenn man erwachsen wird, ist das wie sterben! Das wollten die Kinder nur mit diesem Lied ausdrücken!“, klärte Mia ihn auf.
,,Du hast so einen scheiß auch gelesen?“
,,Klar, ich fand es sehr realistisch!“
Die Musik hörte auf.
,,Woher ist das überhaupt gekommen?“, fragte Sanji, ,,hie ist doch kein Schiff weit und breit zu sehen!“
,,Dann habt ihr aber nicht aufgepasst!“, meldete sich eine Stimme. Sie kam von den Orangenbäumen her.
,,Beatrice!“, jauchzten Jack und Charlie begeistert.
,,Was machst du hier?“, wollte Robin wissen.
,,Wider ein Auftrag. White Beard hat gehört was ihr vorhabt, also hat er mich augagiert!“, lachte sie, ,,na ja nicht alleine, er hat mir seinen Vizen mit gegeben, bin ja schließlich nicht so kräftig!“, meinte sie nachdenklich.
,,Hey Ace!“, schrie Ruffy und rannte zu dem Typen, der gerade einfach so über die Reling gesprungen war.
,,Tag!“, meinte er cool. Und nickte einmal in die Runde, ,,habt ihr was dagegen wenn Bea und ich euch begleiten!“
,,Das heißt ja wir müssen und den Schatz jetzt durch 17 teilen müssen!“, seufzte Nami
,,Du hast Anna vergessen!“, korrigierte Lysop sie.
,,Kinder zählen doch gar nicht mit!“
,,Ah ja...?“, Anna sah sie bittersüß an, ,,wieso denn nicht?“ Nami sah sie zweifelnd an, wieso mussten Kinder immer nur so süß gucken? Sie zuckte mit den Schultern, das fasste Anna als Ja auf.
,,Wenn ihr unbedingt wollt!“, grinste Ace.
,,Prinzipiell geht es nur darum, das wir Infos über diese Stadt brauchen!“, klärte Beatrice auf.
,,Und was bekommst du dafür?“, Mia sah ihre Schwester zweifelnd an.
,,Die ganze Sommerkollektion von dem Juwelier Bruno!“, sie war ganz entzückt, ,,diese Ohrringe, einfach der Hammer!“
,,Dir stehen sie bestimmt!“, fand Ace lachend, ,,welche von denen ist denn eigentlich deine Schwester?“
,,Das Zuckerschnäuzchen hier!“, sie war bei Mia und drückte sie ganz kräftig.
,,Ich gebe dir gleich ein Zuckerschnäuzchen!“, murrte Mia, als sie versuchte sich aus dem Klammergriff ihrer Schwester zu befreien, die aber in dieser Hinsicht kein Erbarmen kannte.
,,Brutal wie eh und je!“, seufzte Beatrice, ließ sie los und tätschelte Daro kurz, ,,was macht ihr bloß mit?“
,,Hast du eigentlich eben Geige gespielt?“, fragte Jack, ,,das war diese Stück, was du schon früher immer gespielt hast!“
,,Nö!“, winkte Beatrice ab, ,,meine Geige, habe ich Großpapa zur Aufbewahrung gege...ach du Scheiße!“
,,Was?“
,,Ich war vor ner Woche zu Hause, Großpapa lässt ausrichten, das er demnächst mal auf Kaffee und Kuchen vorbeikommt!“, lachte sie peinlich berührt, ,,das ich dich nicht schon früher gewarnt habe, tut mir ehrlich Leid!“
,,Wie? Euer Großvater kommt auf nen Sprung vorbei?“, Lysop schüttelte den Kopf, ,,das geht doch nicht s einfach, wir sind schließlich auf der Grand- Line!“
,,Da hast du den alten Herrn noch nicht kennen gelernt!“, wusste Robin, ,,der ist einer der erfahrensten Seefahrer, die man je gesehen hat, der fährt auch ohne Lockport über die Grand- Line.“
Musik setzte wider ein. Diesmal war es eine andere. Ein Tanzmusik, zu einem, dieser alten Volkstänze, die nur noch die alten kannten.
,,Oh!“, entfuhr es Beatrice, ,,er hat dich wohl gefunden, das ist der Tango!“
,,Das hört sich ja geil an!“, Ruffy sah sich um, ,,aber ich sehe kein Schiff!“
,,Moment!“, Beatrice zeigte auf eine Wolke am Himmel, ,,schau einfach nur hin...Moment...Moment....jetzt, das ist sein Schiff!“
Ein Luftschiff. Ein Zeppelin. Elegant (wie die Hindenburg, bloß ohne Absturz) schwebte es hinab, warf einen Anker aus. Dieser kam ein paar Mal auf dem Meer auf, bis er schließlich untertauchte ein zweiter und ein dritte wurden hinab geworfen, das Schiff kam immer tiefer. Immer mehr auf sie zu und die Musik wurde immer lauter.
Kurz, vor den beiden Schiffen, die über das Meer segelten, kam sie zum stehen.
Enterhaken wurden geworfen.
,,Käpt`n!“, rief eine Stimme, mit einem tuntenhaften Unterton, ,,wir sind da ha!“
,,Schö-hön!“, meldete eine andere Stimme.
,,Das kann doch nicht wahr sein!“, hörten sie Mia murren, ,,muss der jedes mal so einen Aufwand machen?“
,,Ja, das muss er!“, meldete sich eine andere Stimme, sie kam direkt von hinter ihr, Hände schnellten hervor, schlossen ihr die Augen zu, ,,Erste Lektion: vertraue nie deinen Augen!“
Sie konnte nichts sehen, sie wollte, das man sie wider loslässt, aber es war aussichtslos, er war stärker. Sie wurde wider losgelassen. Hinter ihr war Niemand mehr. Jemand tippte ihr auf die Schulter, aber als sie sich wider umdrehte, stand auch dort Niemand, der es hätte gewesen sein können.
,,Ich sagte doch vertraue niemals deinen Augen!“, ermahnte die Stimme sie wieder.
,,Muss ich auch nicht, man riecht dein Aftershave bis hier unten!“, sie sah gelangweilt nach oben, wo ein alter Mann an einem der Seile, die vom Mast zur Reling gespannt worden sind. Er ließ los und landete, als wäre er ein junger Knilch auf dem Boden. Er trug einen Anzug, einen alten Hut und hatte ein freundliches Gesicht, er lachte:
,,Schön das es meiner Enkelin so gut geht!“
,,Das ist dein Großvater?“, staunte Ruffy, ,,der Alte hat es ja voll drauf!“ Ein dumpfer Laut, der Alte hatte es ihm mit seinem Spazierstock drüber gegeben.
,,Respekt vor dem Alter!“, ermahnte er, ,,ich muss doch bitten!“, er zurrte seine Krawatte wider richtig, die bei dem ganzen Herumgehspiele schief geworden war, ,,nun ja...wieso ich noch mal hier bin...eine gute Frage. Ich hörte das du mit vielen Leuten unterwegs bist. Die Information wurde hiermit ja auch bestätigt, und deshalb dachte ich, ich gehe mal meiner üblichen Tätigkeit nach, inspiziere, bringe Ware unter die Leute und kontrolliere mal nach, ob sie meinen Enkelinen nichts antun!“
,,Eher tut sie uns was an!“, kam es trocken von Charlie. Ein dumpfer Laut.
,,Blut ist dicker als Wasser!“, war der einzige Kommentar.
,,Mann der alte hat es ja drauf!“, lachte Ruffy lauthals los. Ein dumpfer Laut.
,,Respekt vor dem Alter, bitte!“
,,Und dies hier ist die neue Seifenlinie von Tiffanie!“, stellte er ein neues Produkt den Mädchen vor, ,,ich habe es auf Thaila erworben, die Menschen dort sind Spezialisten!“ Ein Bewunderndes Ohhhh ging durch die Reihe der Mädchen, ,,wenn ihr