Fanfic: Kapitel 04: Welcome back

zwei Stück kauft, gibt es ein drittes dazu!“, er stellte eine Preistabelle auf, die ihm seine viel zu feminine Helferin angab. Und diese wiederum holte das alles aus einem Karton nach dem nächsten raus, die man ihnen alle mit einer Seilbinde nach unten transportierte.
Die Jungen sahen nicht nur teilnahmslos zu. Sie waren alle schon bedient worden.
,,Und nun zu dir meine kleine!“, er wandte sich an Mia, die dem ganzen weniger begeistert zu gesehen hatte.
Er ließ sich wider etwas angeben. Ein Paket.
,,Das habe ich für dich gekauft, ich dachte sofort an dich, als ich es sah!“
Widerwillig nahm Mia das Paket an. Sie öffnete es, ein Stoffknäuel kam hervor, sie hielt es fest schüttelte es auseinander und ohne den Blick von dem abzulassen, was vor ihr aufgetaucht war sagte sie:
,,Verkneif es dir Charlie, wenn’s du noch länger leben willst!“, denn dieser hatte gerade den Mund öffnen wollen, als er sah was ihr, der Alte Herr geschenkt hatte.
,,Schön nicht?“, ihr Großvater kam zu ihr und nahm ihr das schwarze Kleid ab, ,,elegant, aus Seide, verdammt schwer so was zu finden. Einen wunderschönen Schnitt, perfekt für den Sommer!“, er schwenkte damit rum wie ein kleines Schulmädchen, ,,ich finde es würde dir stehen!“
,,Das ist nett gemeint, aber ich denke nicht, dafür habe ich zu viele Narben!“ Ihr Großvater verzog den Mund.
,,Wenn du mich lassen würdest, hätte ich schon längst jemanden besorgt, der sie dir wegmacht!“
,,Welche Narben?“, wollte Chopper wissen.
,,Sie hat als sie mal kleiner war ein ganzes Fenster eingetreten!“, lachte Beatrice, ,,überall hat sie sich Wunden aufgerissen an den Beinen. Das sind ganz fürchterliche Narben.“
,,Ich will sie mir aber nicht wegmachen lassen!“, meinte Mia nur, ,,trotzdem Danke!“
,,Hast du für mich rein gar nichts?“, wollte Beatrice wissen, ,,kein auch so tolles Geschenk?“
,,Doch natürlich, ich vergesse dich doch nie und nimmer!“, er ließ sich wider etwas angeben. Wider ein Paket.
Sie öffnete es und ohne den Blick von dem abzulassen, was vor ihr aufgetaucht war sagte sie:
,,Verkneif es dir Charlie!“
,,Wieso geht ihr eigentlich immer alle auf mich los?!“, wollte dieser wissen. Er erntete nur amüsierte Blicke. Jeder von ihnen kannte seine Art, sarkastische und gemeine Sprüche zu irgendwelchen Themen abzulassen.
,,Großpapa, den Sinn dieses Geschenk in allen Ehren, aber ich hätte gerne auch so ein Kleid wie Mia!“
,,Wieso, Mädchen müssen sich verteidigen könne, da sind Schlagringe genau das richtige!“, belehrte dieser sie.
,,Mia tauschen wir?“, sie sah ihre Schwester liebreißend an.
,,Vergiss es!“

,,Mia...sag willst du wirklich in diese Stadt?“, fragte der Alte Herr sie, als sie abends schon einen am Heben waren.
,,Das war eine Gemeinschaftsentscheidung!“, erklärte diese nur, ,,Demokratie!“
,,Du weißt weswegen dein Vater, damals dieses Buch verbrannt hat?“
,,Besser, als ich es wissen wollte!“

(,,Und seither versammelten sich die Kinder in den Vollmondnächten, gingen durch die Gassen und sangen das Klagelied um die Menschen daran zu erinnern, was sie getan hatten...!“, Auszug aus dem Buch ,,Kleine Engel!“ von Jiang Bandit)