Fanfic: Der Fluch, Teile 17 bis 19

ihr, hatte er noch genügend in der Hinterhand.
Nach dem Startsignal blieben beide erstmal stehen und musterten sich noch ein wenig.
Goku: 'Die Kleine steht in Defensivhaltung. Sie weiß es. Sie wird verlieren. Aber trotztem will sie kämpfen.' innerlich schüttelte er nur den Kopf. 'Wie Vegeta ein Sturkopf.'

Auf den Tribünen machte sich Unmut breit. Wie lange wollten sie sich denn noch anstarren? Ein Gemurmel füllte das Stadion.
Plötzlich waren beide weg. Wieder hallten die Geräusche von auf einander prallenden Körpern wieder. Hier ein Lichtblitz, da ein Schatten. Staundend sahen sie wieder zu und sahen erst nichts.
In der Loge staunde man genauso, nur hier sahen die meisten was Goku und seine Gegnerin leisteten. Sie hielt sich wirklich nicht schlecht, nur war Lydia von Anfang an unterlegen.

Gerade noch rechtzeitig konnte Andra seinen Schlag abfangen. 'Viel zu lasch, um mich wirklich zu verletzten. Du gibst nicht alles, Goku.' Eine weitere Schlag-Trit-Kombi brasselte auf sie nieder. Langsam wurde es ihr zuviel. Mit einem geschicken Tritt beförderte sie ihren Gegner von sich weg und landete im Ring.
Son-Goku landete mit einem Salto nicht unweit von ihr. „Schon müde?“
„Tz, glaubst auch nur Du.“ grinste Andra zurück und setzte zum alles entscheidenden Schalg an.
Mit einigen kleineren KI-Bällen lenkt sie ihren Gegner ab und verpasste ihm einen Kinnhacken, der sich gewaschen hatte.
Geblendet fiel Son-Gokus Schlag härter aus als erdacht.
Mit einem Stöhnen rollte Andra über den Steinboden der Arena. Ein dünner Blutfaden rann aus ihrem Mund. 'Scheibe, das war's dann wohl.' Schmerzverzerrt hielt sie sich den Bauch.

Erschrocken starrte der Ringrichter auf das Szenario. Da lag sie. Aber wie? Nur schwer rang er sich dazu durch, das Mädchen anzuzählen.

„Ich geb auf.“ presste Lydia zwischen ihren Zähnen hervor. Ihr Magen tat höllisch weh.
Son-Goku hob seine Gegnerin auf. Der Schlag hätte sie töten können. Schuldbewusst senkte er den Kopf und brachte sie weg.

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Vor dem Krankenzimmer warteten besorgt Yaka und Rey. Ein Blick auf die Uhr machte die Sache nicht angenehmer. Ihnen lief langsam die Zeit weg. Die Dämonen waren zwar besiegt, aber ihr Planet schwebte immer noch in Gefahr.
Neben den beiden Mädchen lümmelten Trunks und Goten auf dem Boden herum. Sie langweilten sich mächtig. „Was machen die da drinnen so lange?“ stöhnte Trunks.
„Woher soll ich das wissen?“ grollte Yaka. Sie hatte es sichtlich satt zu warten.
Die anderen Wartenden erwiesen da mehr Geduld. Neben Kurinrin und seiner Familie standen noch Chichi und Bulma mit ihren Männern dabei. Picollo lehnte etwas abseits an der Wand.
Vegeta hielt lieber Abstand zu Gokus keifender Frau. Sie hatte beiden schon ordenlich eingeheitz, von wegen man brügle sich nicht mit schwachen Mädchen.

Endlich kam der Arzt heraus. Sofort stürmten alle auf ihn zu. Ehe der gute Mann sich versah, war er umringt von neugierigen bis besorgten Gesichtern.
„Und, wie geht es ihr?“ schoßen Rey und Yaka gleichzeitig los.
„Nur die Ruhe meine Damen.“ beschwichtigte der Arzt „Ihr geht es gut. Nur sollte sie sich die nächsten Tage schonen.“
„Also sind die Verletzungen nicht ernsthaft?“ erkundigte sich Son-Goku. Ihm tat es sichtlich leid mit dem wüsten Schlag in der Arena.
Arzt: „Nun, die Prellung der Bauchdecke ist nicht zu unterschätzen. Aber es wird schon wieder.“
Rey und Yaka: „Dürfen wir zu ihr?“ ihre funkelnden Augen brachten jeden Stein zum Erweichen.
„Ja, aber nur ihr beide.“ blockte er ab. Die anderen sahen sichtlich enttäuscht aus (mit einigen Ausnahmen *G*).
„Die junge Dame wünsch ihre Freundin allein zu sprechen.“ erklärte er und entfernte sich von der Gruppe. Yaka und Rey nutzen die Ablenkung und verschwanden im Zimmer.

„Schade“ drückte Kurinrin die allgemeine Gruppenstimmung aus. „Dabei hätte ich sie mal gern von der Nähe gesehen.“
Da es Zeit war zu gehen, verliesen sie unverrichteter Dinge das Gelände des großen Turniers und flogen ihrer jeweiligen Heimat zu. Allerdings trafen sich alle noch einmal bei Bulma um Gokus Sieg und den Jahrestag von Kidboos Tod zu feiern.

Im Krankenzimmer gab es auch Erfreuliches zu hören. Andra berichtete ihren Begleiterinnen von dem erneuten Treffen mit Gottes Dienern. Der Plan hatte noch einige Änderungen erlebt. Nun war er endgültig reif für die Umsetzung.
Freudig über den mehrstündigen Aufschub, bereiteten Yaka und Rey alles vor.
Die Gruppe Z würden sie so schnell nicht wieder sehen.

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Im Morgengrauen des achten Tages nach ihrer Landung flogen die drei Mädchen über eine endlos erscheinde Steinwüste. Dende wußte über die geänderte Pläne Bescheid. Er und Picollo würden dafür sorgen, dass Andra und ihre Gefährtinnen ungestört blieben.
„Da vorne ist es.“ rief Andra gegen den Wind an. Mit einem Nicken bestätigten die beiden Jüngeren. Die Gruppe flog tiefer. Zwischen einigen alten Akazien und Zypressen landeten sie schließlich.
„Okay, ihr wisst was zu tun ist.“ klatschte Andra in die Hände und packte ihre Raumkapsel aus. Ehe man sich versah standen die drei Raumkriegerinnen wieder in ihren Uniformen da und verstauten die Erdenkleider in den Kapseln.
„Ich bin froh, wenn es vorbei ist.“ meinte Rey zwischen einer der Lockerungsübungen.
„Nicht nur Du.“ kam es grinsend von Yaka zurück.
Andra schwieg lieber. Sie konzentriere bereits ihre neue Energie für den kommenden Akt. „Yaka, Rey. Es wird Zeit.“
Gemeinsam gingen sie von der kleinen Oase etwas weg und nahmen ihre Positionen ein.
Andra stand auf dem Boden der Steinwüste und konzentrierte sich. Rey und Yaka sondierten die Umgebung um unliebsame Begegnungen zu verhindern. Kurz schaute Rey zu Andra und staunte nicht schlecht.
Das Mädchen stand in einer roten Flamme, ihre gelben Haarsträhnen glühten förmlich und die Muskeln waren aufs Äußerste angespannt. Andra hielt nun ihre Handflächen vor der Brust übereinander. Zwischen ihnen zuckten kurz Blitze, dann erschien die ersehnte rote Kugel. Langsam stieg Andra in die Wolken auf. Sie flog so hoch, bis sie kaum noch Luft bekam. Schwer atmend hob sie die Kugel über ihren Kopf und lies erneut ihre Energien fliesen. Die Kugel begann zu wachsen, erst langsam dann immer schneller.
Schweiß begann ihr herunter zu laufen. Die Bauchprellung machte ihren Auftrag fast zur Qual.

Vom Palast Gottes aus beobachteten Dende und Picollo gespannt das Schauspiel. Ihre kleine neue Freundin legte sich wirklich ins Zeug. Die von ihr frei gesetzte Energie nahm immer mehr zu.
„Und alles für ein Volk, den sie nicht mal richtig angehört.“ flüsterte Dende kopfschüttelnd.
Brummig stimmte Picollo ihm zu. Keiner von beiden verstand richtig, warum Andra gerade dem blutrünstigsten und brutalsten Volk in der Galaxie zur Rückkehr verhalf. Was spornte die kleine Saiya-jin nur an?
Popo wußte nicht so recht, was er davon halten sollte. Er hoffte nur, dass es später keinen Ärger deswegen geben würde.

Mit einem Aufschrei überschritt Andra die Grenze zum SSJ. Endlich war es so weit. Die neu entfachte Energie strömte in die Kugel.
Yaka und Rey bauten von unten her einen Schutzschild auf, der die Erde vor Schaden bewahrte. Die geringen Erschütterungen des Erdbodens blieben nur in der Steinwüste spürbar.

Aber die Energie von drei SSJ an einem Punkt blieb nicht unbemerkt. Aufgeschreckt stand Vegeta auf. War das nur ein Alptraum? Nein, ganz deutlich nahm er die Energien war. Vorsichtig um Bulma nicht zu wecken stand der Prinz auf und schlich aus dem Zimmer.
Auf dem Flur traf er auf Son-Goku und dessen Freunde.
Nach dem Fest hatte Bulma alle genötigt bei ihr zu übernachten.
„Hast Du es auch gespürt?“ Ein knurren kam von Vegeta als Anwort. Son-Goten und Trunks wurden zurückgelassen um wenigstens etwas Schutz für die Familien zu haben.

Fast hatte sie es geschafft. Nur noch ein kleines Stückchen.
Yaka und Rey konzentrierten sich weiter. „Hast Du's bald?“ Yaka konnte es kaum erwarten diesen mikrigen Planeten hinter sich zu lassen.
Angestrengt rang Andra um jeden Atemzug. Jeder Muskel schmerzte und der Schweiß lief in kleinen Bächen über ihre Haut. 'Nur noch ein Bisschen. ... Nur ein kleines Bisschen. ..... ' Die Energie der Kugel hatte inzwischen Ausmaße erreicht, die selbst die Gruppe Z nicht kalt lassen konnten.
Rey und Yaka hatten ziemliche Probleme den Schutzschild für den Planeten aufrecht zu halten. Bloß gut das sie diese Aura löschenden Gürtel mit Tarn-Vorrichtung mitgenommen hatten. Für die Sinne eventueller Beobachter waren sie unsichtbar, lediglich die gigantische Energiekugel war zu sehen und zu spüren.
'Jetzt.' Mit einen Urschrei stieß Andra die Kugel von sich. Nur langsam entfernte die 'neue Sonne' sich von der Erde. Andra schleuderte nun den Träger-Energieball hinterher. Die zweite Kugel durchdrang die erste und sog sie in einer Art Schweif in sich auf. Mit rasender Geschwindigkeit verließ das Geschoss das Sonnensystem.

Verwundert hielt Goku im Flug inne. Die Energie entfernte sich schlagartig von der Erde. Was war nur passiert?
Einem inneren Drang folgenend bretterten die Saiya-jin im SSJ los und liesen ihren Erdenfreund hinter sich.
„He wartet doch auf mich!“ Kurinrins Ruf blieb ungehört. Sauer quengelte er ein „Och menno.“ und gab sein Bestes hinterher zu kommen.

Andra lies sich erschöpft fallen. Endlich hatten sie es hinter sich. Nun lag alles bei Gott. Im Sand stütze sie sich nach vorne ab und rang mit jedem Atemzug der kalten Luft den nötigen Sauerstoff ab.
Rey sah entsetz zu ihr herab: „Andra dein Gürtel!“
Fast entfloh ihrem Mund ein Fluch. Der Schutz-Gürtel hatte die Aktion nicht überlebt.
Plötzlich registrierte Yakas Scouter rasch näher kommende Energien. Die Warnsignale störten die Stille