Fanfic: Momente der Liebe

Kapitel: Momente der Liebe

Ni hau,
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im Moment arbeite ich an meiner Weihnachts Fanfiction und hoffe das sie bis Weihnachten fertig wird. Jetzt schreib ich aber mal ne kurze Fanfict dazu, zum Zeitvertreib: Ich sag dieses Mal nichts dazu, sondern lest sie erst mal.
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12:00:05. Ich sitze hinter ihr in der Schule. Jeden Moment sehe ich ihren hübschen Hinterkopf. Die kurzen blauen Haare, kaum gebändigt durch eine Spange. Immer ist links und rechts ein kleines Stück Haut von ihrem Nacken zu sehen. Und ein zarter Flaum, der wie ein schmaler Bach in Richtung ihres Rückens läuft. Wenn sie zur Seite blickt, kann ich ihr Profil sehen. Die kleine Nase, der große Mund, den ich so gern küssen würde. Und dann ihre Augen, die ich nur sehe, wenn sie mich anblickt. Auf dem Flur, auf dem Schulhof. Wenn sie mich ansieht und lächelt. Lächelt sie weil sie mich mag? Oder weil sie freundlich ist? Ich bin ja aus ihrer Klasse. Warum soll sie da nicht lächeln? Aber ist da nicht etwas besonderes, wenn sie mir einen Blick zuwirft? So, als ob sie auch etwas für mich empfindet? Ich liebe sie. Aber es ihr sagen.....Unmöglich!
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Oder? Andere sagen es doch auch. So fängt es nun mal an. Ich muss etwas sagen. Im richtigen Moment. Ich warte auf diesen Moment. Ich sehe sie immer nur so lange an, wie es geht. Bis ich denke, dass es peinlich wird. Damit sie nicht denkt: „Was glotzt der immer so blöd?“ Aber warum lächelt sie dann immer morgens zur Begrüßung? Ich sehe sie an. Ihren Körper, der in ihrer Schuluniform eingepackt ist. Blau steht ihr besonders gut. Im letzten Sommer bin ich fast wahnsinnig geworden. Dünne T-Shirts. Ihr Busen darunter, nicht deutlich zu sehen, aber auch nicht verborgen.....
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Manchmal stehen wir irgendwo wie zufällig zusammen. Von wegen zufällig Ich gut darin zufällig in ihrer Nähe zu sein. Dann rede ich mit anderen. Versuche mich nicht wie ein Idiot zu benehmen und werfe ihr heimliche Blicke zu. Dann stockte mir das Blut. Und mein Herz schlägt schneller. Ich steh dann neben mir. Finde mich total idiotisch. So kann es nicht mehr weitergehen!
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Nach jeder Fete ist doch irgendwer plötzlich mit irgendwem zusammen. Ich muss es ihr sagen, irgendwie, irgendwann. Einmal saßen wir auf einer Bank plötzlich nebeneinander. Das war im Spätsommer auf dem Kirschblütenfest von Hitoschi. Es war warm. Und mir war heiß. Neben uns saßen noch zwei andere aus unserer Klasse. Aber dann rief jemand „Die Würstchen sind fertig!“ und die beiden rannten zum Grill. Und ich saß neben ihr. Endlich allein. Und sagte nichts. Hielt ein Glas in der Hand. „Ich...“ fing ich an und das war alles, was rauskam. Mein Gott, der schwierigste Satz meines Lebens. „Ich liebe dich“ – das sagt man doch nur in Filmen. Ein paar Minuten vergingen. Sie stand nicht auf, blickte lächelnd auf das Feuer in der Mitte des Gartens. „Deine Chance du Idiot“, beschimpfte ich mich selbst. Und dann kam ihre beste Freundin auf uns zu und zog sie mit sich.
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Was bin ich nur für ein Frauenheld – die totale Gurke! So eine Chance hatte ich bisher nie wieder. Noch mal werde ich das nicht verpatzen! Aber wann wird das nächste Mal sein? Auf dem Schulhof sind wir nie allein. Zu mir nach Hause eingeladen kann ich sie nicht. Da würde ich sterben vor Scham wegen meiner Eltern. Ich stelle mir vor, wie meine Eltern verständnisvoll lächeln und vielsagend-nichtssagende Sätze sagten wie „Jetzt lassen wir euch beide wohl mal besser allein“ und das auch noch mit einem Augenzwinkern. Nein, daheim, das geht nicht. Außerdem kann man ein Mädchen sowieso nicht einfach zu sich einladen. Wahrscheinlich würde sie fragen „Was wollen wir da machen?“
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Nein, ich muss auf die nächste Fete warten. In ihrer Nähe bleiben, mit ihr tanzen. Akira meint, dass man beim Tanzen einfach ein bisschen rangehen muss. Dann merkt man schon ob was läuft „Klar“ hab ich gesagt und cool gelächelt. Aber was heißt hier rangehen? Mich an sie drücke? Sie streicheln? Sie küssen? „Ich mag dich“ in ihr Ohr flüstern? Wo um uns herum zwanzig andere dich gedrängt tanzen. Ist das eine Liebeserklärung? Rangehen?
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Heut Abend wollen Akria und ein paar Freunde sich unten am See treffen und draußen rumhängen. „Ihre beste Freundin will auch hin! hat Akira auch gesagt
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„Da kommt sie doch sicher auch. Du packst du´s Alter“ meint Akira. Er kennt mich besser, als ich dachte. So viel hab ich ihm doch gar nicht erzählt. Oh, Mann sieht man es mir so an? Heut Abend am See. Wir werden auf Decken sitze, Musik hören, rumalbern. Und vielleicht werde ich in ihrer Nähe sein, dann sitze ich wieder neben ihr. Akira, mein alter Akira, wird er vielleicht schaffen, die anderen wegzulocken. Dann werde ich mit ihr allein sein. Und sie einfach ansehen. Ihre Hand nehmen und sagen „Weist du, dass ich dich sehr gern mag?“ Das werde ich tun. Hoffentlich!
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....12:00:10. Fünf Sekunden sind vergangen. Ich war wieder kurze Zeit wie in Trance. Ich sah mich wieder kurz um, sah zu Akane, meiner Verlobten. Seit 2 Monaten waren wir nun richtig zusammen. Ich hatte diese Momente in letzter Zeit häufiger, immer wieder stellte ich mir vor wie wir zusammen hätten kommen können. Immer wieder stellte ich mir vor das wir uns wie zwei richtige Menschen getroffen hätten, ohne die Verlobung unserer Eltern, ohne die ganzen Kämpfe und ohne meine vielen Verlobten. Ich stelle mir wie unsere Beziehung auf normalen Weg entstehen hätte können. Doch dann denke ich mir wieder das uns jetzt ja auch gut geht, trotz der vielen Prüfungen die wir zu bestehen hatten und dann habe ich wieder einen dieser Momente.....
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