Fanfic: Leben und Tod
Kapitel: Leben und Tod
Leben und Tod
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Endlich, mein erster Fanfic ist fertig. Wollte schon länger mal einen schreiben, hatte aber keine Zeit dazu wegen Schule usw. Der Fic spielt einige Jahre nach der Boo-Saga. Trunks ist inzwischen 18 Jahre und Bra 8 Jahre. Der Fic hat aber nichts mit „Bulmas Tod, Vegetas Gedanken danach zu tun“ und ist auch nicht abgekupfert oder so. Ich hatte mit meinem schon angefangen, als ich den anderen gelesen habe. Die Überschrift passt auch nicht ganz, aber mir ist keine bessere eingefallen.
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Schweigen. Der Regen goss vom Himmel, durchnässte ihre Kleider. Sie waren nass bis auf die Haut. Sie nahmen keine Notiz von dem Regen, außer einem ungewollten Zittern. Sie wollten nicht gehen. Sie wollten bis zum Ende bleiben. Der kalte Wind umschloss die Gäste, wehte durch ihre Kleider und in ihren Haaren.
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Der Mann in dem schwarzen Anzug hielt die Blumen fest in seiner Hand, er hörte dem Pfarrer nicht zu. Dann bemerkte er, dass einige von ihnen weinten. Auch ihm rannen vereinzelte Tränen die Wange hinunter, doch er hatte sie bis jetzt nicht realisiert. Schuld, Zorn und Hoffnungslosigkeit füllten sein Herz. Son-Goku schluckte, denn sein Hals war trocken.
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Er ertrug das nicht länger und umfasste die Blumen in seiner Hand noch fester. Er zerdrückte sie fast. Es war zu schmerzhaft, zu quälend. Immer mehr warme Tränen fielen von seinem Gesicht uns vermischten sich mit dem Regen. Er fühlte mit allen von ihnen, besonders für 3 Personen, für das, was sie verloren hatten.
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Sein Blick traf auf ihn. Sein Gesicht war dunkel und ausdruckslos. In seiner rechten Hand hatte er einen kleinen Strauß roter Rosen die andere war zu einer Faust geballt und hing schwer an seinem Körper hinunter. Einen Menschen zu verlieren, der ihm so nahe stand, die Qual lastete schwer auf ihm. Man sah es deutlich in seinen leeren Augen, die starr auf den Pfarrer starrten. Sein Sohn stand neben ihm. Er hatte seine kleine Schwester im Arm, die sich an seiner Schulter die Augen ausweinte. Er wollte nicht weinen. Er wollte tapfer wirken, doch es geling ihm nicht. Immer wieder suchten sich neue Tränen ihren Weg durch seine Augen und liefen über seine Wangen. So oft er sie auch wegwischte, sie kamen immer wieder.
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Son-Goku bewegte seinen Blick auf die Familie. Das Gesicht der Mutter war schmerzerfüllt. Sie hielt ihre Hände davor und weinte. Ihr Mann hatte einen tröstenden Arm um ihre Schultern gelegt. Er sah aus, als hätte er seit Wochen nicht mehr geschlafen. Beide schauten sie sehr, sehr alt aus.
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Er drehte seinen Kopf, bis er eine Gruppe von 7 Personen, einem Schwein und einer fliegenden Katze sah. Sein bester Freund seit Kindestagen und dessen Frau und Tochter standen unter einem Regenschirm. Maron hingen einzelne Strähnen ihre Haare ins Gesicht, die sich dort durch die Tränen festgeklebt hatten. Sie hatte schon ganz rote Augen, genauso wie ihr Vater, der seine Frau im Arm hielt. Auch C18 lief eine Träne übers Gesicht. Das war das erste Mal, dass man sie weinen sah.
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Der alter Mann und das Schwein standen unter einem anderen Schirm. Der alte Mann hatte wie immer eine Sonnenbrille auf. Man konnte nicht erkennen, wie es ihm ging, aber hätte er seine Brille nicht auf, so würde man sehen, dass auch er eine reine Trauergestalt war.
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Die fliegende Katze saß auf der Schulter ihres besten Freundes. Die Tränen kullerten ihr nur so herunter. Ihr bester Freund und die beiden anderen Personen waren sehr gelassen und beim ersten Blick könnte man denken, sie wären ungerührt, aber sie waren es nicht. Unter der Fassade der Gelassenheit waren Schmerz und Gefühle von Verlust, die vertraute Gefühle waren. Der größere Mann mit der Glatze schaute in seine Augen, er schaute weg, unfähig damit umzugehen, was passiert war.
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Er beendete sein starren und bemerkte, dass er seine Familie ansah. Alle fünf hatten schwarze Ringe unter ihren Augen, wie fast alle anderen auch. Kummer, Sorgen und Trauer spiegelten sich von ihren Gesichtern. Seine kleine Enkelin hatte sich fest an ihre Mutter geklammert. Sie weinte nicht. Sie wollte so tapfer wie ihre Eltern wirken. Mitleid machte sich ihn ihr breit, Mitleid für ihre beste Freundin, die ihre Mutter verloren hatte.
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Die zwei Namekianer waren nicht da. Aber sie beobachteten alles von Gottes Palast aus. Auch Dende war traurig. Er hatte Bulma sehr ins Herz geschlossen. Er verfluchte sich, dass er die Dragonballs nicht besser erschaffen hatte. Seine Augen füllten sich mit Tränen. Popo nahm ihn in den Arm und versuchte ihn zu trösten. Piccolo stand einfach nur starr da und schaute zur Erde hinunter. Egal, wie sehr er sich auch dagegen wehrte, er würde Bulma vermissen. Ihre Art, die Vegeta manchmal um den Verstand brachte, gefiel ihm. Er würde es nie zugeben, aber es war so.
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Son-Goku erinnerte sich daran, wie er Bulma das erste Mal getroffen hatte. Sie waren beide noch Kinder und hatten seit dem so viele Abenteuer zusammen erlebt. Und jetzt war alles vorbei.
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Seine Augen wurden wieder nass und er wischte die Tränen weg, doch sie kamen immer wieder.
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’Es tut mir leid, Bulma....’
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Der Pfarrer war fast fertig. „Asche zu Asche, Staub zu Staub. Gott gibt und Gott nimmt.“ An den letzten Teil fügte er noch etwas Trost bei. Er warf ein wenig Asche in das Grab und ging weg.
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’Gott gibt und Gott nimmt.’ Das war Son-Gokus Antwort auf alles. Handle damit, leb damit, führ dein Leben weiter.
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Langsam ging er vorwärts auf das Grab zu und warf die paar gelben Rosen hinein. Die anderen folgten der Prozedur. Vegeta, Trunks und Bra waren die letzten. Vegeta platzierte seinen Strauß auf dem Grab, dann ging er schnell weg. Auch Trunks und seine Schwester legten die Blumen hinauf und folgten dann schnell ihrem Vater.
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Son-Goku ging ebenfalls weg, er wollte allein sein, doch er fühlte etwas an seinem Arm. Er drehte sich um und sah, dass es Chichi war. Er nahm sie ganz fest in den Arm und sie weinte lauthals los. Sie drückte sich immer mehr an ihn. Sie konnte es nicht ertragen, dass ihre Freundin nicht mehr da war, dass sie einfach so gegangen ist.
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Auch die anderen kamen zu ihm. Jeder wusste, dass die nächste Zeit sehr schwierig werden würde und sie deshalb einander mehr denn je brauchen würden. Besonders Vegeta, Trunks und Bra brauchten jetzt jede erdenkliche Hilfe. Vegeta würde es zwar nie zugeben und jede Hilfe ablehnen, denn sein Stolz verbot es ihm, Hilfe anzunehmen, aber auch er konnte seit Tagen, seit dem Unfall, keinen klaren Gedanken mehr fassen und war somit auf Hilfe angewiesen.
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~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ (Rückblende)
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Erinnerungen an den Tag sind immer schmerzvoll, aber man musste es akzeptieren und damit leben.
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Das ganze Z-Team war auf einer Eröffnungsfeier zu einem neuen riesengroßen Freizeitparks in der westlichen Hauptstadt. Nur Vegeta war nicht da, weil er keine Lust auf so etwas hatte und lieber trainierte. Es war schon spät, als Bulma und Bra die Feier verließen. Trunks war auch schon vor einer Weile nach Hause gegangen, um noch etwas mit seinem Vater zu trainieren. Son-Goku hatte Bulma angeboten, sie und Bra schnell nach Hause zubringen, doch sie lehnte ab, weil es nicht sehr weit war.
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Es war schon Mitternacht und sehr dunkel (nein, wie logisch) und Bulma und Bra waren nicht mehr weit weg von der Capsule Corp. Als sie eine Straße überquerten kam ein Auto angefahren, dessen Fahrer voll betrunken war. Bulma stieß Bra instinktiv weg. Ein Schlag und es war passiert...
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Bra rannte schreiend und weinend zurück zur Feier, um Hilfe zu holen. Alle anderen waren ja noch dort. Son-Goku flog Bulma schnell zum Krankenhaus und auch die anderen waren innerhalb von Minuten dort. Unmittelbar danach wurde sie auf die Intensivstation gebracht. Chichi rief bei Bulma zu Hause an. Sofort waren Vegeta, Trunks und Dr. und Mrs. Briefs da. Vegeta und Trunks waren so schnell sie konnten hergeflogen und hatten Bulmas Eltern mitgenommen. Auch Piccolo und Dende tauchten plötzlich auf. Sie hatten alles von Gottes Palast aus beobachtet.
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Alle warteten darauf zu hören, was mit Bulma war und blieben die ganze Nacht. Als der Doktor rauskam sagte er, dass es zu spät sei. Sie hatte verschiedene Rippen und Knochen gebrochen, hatte innere Blutungen und schwere Gehirnverletzungen. Sie würde die nächsten zwei Stunden nicht überleben.
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Alle waren geschockt. Bulmas Mutter schnappte nach Luft und fing an zu weinen. Ihr Mann versuchte sie zu beruhigen. Vegeta war wie gefroren, unfähig sich zu bewegen. Bra klammerte sich fest an ihren Bruder und fing lauthals an zu weinen. Sie schrie schon fast. Trunks stand nur starr da, wie sein Vater. Er wusste nicht, was er tun sollte. Seine Knie wurden weich. Er sackte zusammen.
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Vegeta packte den Arzt an den Schultern. „Nein, das kann nicht sein! Sie müssen sich irren! Bulma wird wieder gesund, sie MUSS wieder gesund werden!“ Er schrie den Arzt an und packte ihn immer fester, dass dieser schon das Gesicht vor Schmerzen verzog. Son-Goku ging dazwischen und brachte Vegeta von dem Arzt weg, der sich die schmerzende Schulter rieb. Danach wandte er sich an ihn. „Können wir sie sehen?“ „Nein, es würde...“ „Bitte!“ „Okay.“
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Alle gingen in das Zimmer. Bulmas Familie stand um das Bett neben ihrer bewusstlosen Tochter. Ihr Gesicht war voller blauer Flecken und stark mitgenommen. Ihr Kopf war bandagiert. Viel von ihrem Körper konnte man nicht sehen, das war besser für alle. Niemand hätte verkraftet, all ihre Verletzungen zu sehen. Verschiedene Schläuche führten von ihrer Nase, ihrem Nacken und ihren Armen zu einer Maschine. Eine zweite Maschine maß ihren Puls und es sah so aus, dass sie dem Tod sehr nah war. Ihre Augen waren