Fanfic: Leben und Tod

geschlossen, ihr Körper still, leblos.
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Bulmas Eltern flüsterten ihr zu, baten sie nicht zu sterben. Sie antwortete nicht. Schließlich brachte ihr Vater ihre Mutter raus, als diese nur noch unkontrolliert weinte. Das gesamte Z-Team war regungslos, unsicher, was sie sagen oder tun sollten.
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Vegeta ging zu ihr hin. Er kniete sich neben ihr Bett und hielt ihre kalte, weiße Hand. In diesem Moment war es ihm egal, ob ihn andere dabei beobachten konnten. Er wollte nur, dass seine Bulma die Augen wieder aufmachte. Sein Blick war leer. „Bulma.“ Flüsterte er, seine Stimme war leise und zum ersten Mal konnte man Schmerz darin hören. „Verlass mich nicht. Wir brauchen dich. Deine Kinder brauchen dich.......ich brauche dich......lass uns nicht allein.“
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Jeder drehte seinen Kopf weg. Niemand konnte mit ansehen, wie Vegeta, der starke und stolze Saiyajin-Prinz auf dem Boden kniete. Er konnte einem leid tun. Er hatte schon mit ansehen müssen, wie sein Vater getötet wurde und wie sein Heimatplanet explodiert war. Und jetzt würde er auch noch die Person verlieren, die sein Leben wieder mit Liebe gefüllt hatte.
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Vegeta hörte auf und stand auf. Er verließ das Zimmer schnell, was verständlich war. Trunks wollte ihm hinterher laufen, aber Son-Goku stoppte ihn und schüttelte nur mit dem Kopf, was bedeutete, dass er ihn gehen lassen sollte. „Er braucht Zeit allein.“
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Chichi, Son-Gohan, Videl und Son-Goten gingen als nächstes an ihr Bett und baten Bulma verzweifelt zu ihnen zurückzukommen. Alle waren zu Tränen gezwungen, obwohl sie versuchten tapfer zu bleiben. Chichi und Videl traf es sehr hart. Son-Goku drückte die Hand seiner Frau und versuchte sie zu trösten. Nach einer Weile nahm er sie beiseite und nahm sie fest in den Arm. Auch Son-Gohan versuchte seine Frau zu trösten, indem er einen Arm um ihre Schultern legte.
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Der Rest ging einzeln zu Bulma. Niemand konzentrierte sich darauf, was sie sagten, denn es war privat für jeden von ihnen.
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Trunks und Bra waren die letzten. Sie gingen still auf Bulma zu und umarmten sie, während ihnen warme Tränen die Wangen hinabliefen. Immer wieder konnte man das Wort ,,Mama“ aus ihren Mündern hören. Bra wurde blass, doch sie ging mutig um mit dem Schmerz und blieb bei ihrer Mutter, bis Trunks sie an der Hand nahm und mit ihr hinausging.
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Son-Goku ging nervös zu Bulmas Bett. Er hielt ihre Hand, sie war so kalt. „Bulma“, flüsterte er „Du bist eine meiner besten Freundinnen, du darfst nicht so einfach gehen. Wach auf. Du musst wieder gesund werden, du musst!“ Son-Goku wurde hysterisch. Son-Gohan legte eine Hand auf seine Schulter, doch er stieß sie weg. Er redete weiter auf Bulma ein, bis Son-Gohan ihm vom Bett weg riss und ihm tief in die Augen schaute, in denen Tränen standen. „Sie ist gegangen.“ Flüsterte er, weil ihm die Stimme versagte. Das tonlose „Beep“ der Maschine füllte den Raum mit Kälte. Son-Goku wusste, dass sie soeben gegangen war, ihre Aura war erloschen, aber er wollte es nicht wahrhaben, er wollte seine beste Freundin, der er schon seit dem Kindesalter kannte, nicht verlieren.
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Vor der Tür hörte man die schrecklichen Schreie von Bra und das laute Schluchzen von Trunks. Sie hatten ebenfalls gespürt, wie ihre Aura erloschen war. Auch Chichi war unter Tränen zusammengebrochen, doch dieses mal konnte auch Son-Goku sie nicht trösten.
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Vegeta stand auf einer Klippe, unfähig sich zu bewegen und starrte mit leerem Blick ins Nichts. Sie war fort. Die Frau, die er so sehr geliebt hatte, war fort. Sie war von ihm gegangen und hatte ihn allein gelassen. Seine Knie zitterten und er brach zusammen. Tränen füllten seine Augen und tropften auf den kalten Boden. Er war der Verzweiflung nahe, weil er nicht mehr wusste, was er tun sollte. Sein Leben fiel vor seinen Augen auseinander und es gab nichts, dass es zusammen halten konnte.
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Bra weinte. Ihr Herz schien zu reißen. Trunks hatte sie fest in den Arm genommen, aber auch das beruhigte sie nicht. Der Rest stand einfach nur da, ohne sich zu bewegen. Es war alles still. Bis auf Bra hörte man niemanden.
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Alles schien wie in einem Traum. Ärzte und Schwestern stürmten in Bulmas Zimmer und versuchten sie wiederzubeleben. Jeder betete, dass man sie retten könne, aber es wusste auch jeder, dass auch sie für immer gegangen war und das nichts mehr helfen kann.
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„Sie ist dahin gegangen, wo sie glücklich ist.“ Sagte der Doktor, als er und die anderen Ärzte alles versucht hatten, aber vergeblich. Trunks dreht sich zu ihm um. „Sie mit ihren kleinen eingeübten Sprüchen. Hauen Sie ab!“
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Der Doktor verließ überrascht das Wartezimmer, in dem inzwischen alle Platz genommen hatten. Über Trunks Gesicht liefen Tränen. Sein Blick war voller Hoffnungslosigkeit und Schmerz.
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Später saßen alle in einem Café. Es wurde schon langsam wieder hell. Keiner sagte etwas. Jedem sah man den Verlust an. Schwarze Ringe bildeten sich unter ihren Augen vor Müdigkeit und Traurigkeit. Vegeta war immer noch nicht aufgetaucht. Niemand wusste, wo er war. Seit dem er das Krankenhaus verlassen hatte, hatte ihn niemand mehr gesehen. Auch spüren konnte man ihn nicht, da er seine Aura gelöscht hatte.
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„Es muss doch irgendwas geben, dass wir tun können.“ Videl rührte mit einem Löffel in ihrem Tee herum.
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„Nein, leider nicht. Die Dragonballs können einen nur ein mal wiederbeleben (ist in meiner Geschichte eben so) und Bulma war schon mal tot.“ Son-Goten starrte nach draußen, wo der Regen auf die Dächer prasselte. Kurz nach dem Bulma gestorben war, hatte es angefangen zu regnen und seit dem nicht mehr aufgehört.
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Wieder war es still. Niemand sprach etwas, niemand konnte auch nur ein tröstendes Wort von sich geben.
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Son-Goku spielte vor seinem inneren Auge all die schönen Moment mit Bulma ab, wie er sie kenne gelernt hatte und wie sie sich zusammen auf die Suche nach den Dragonballs gemacht haben. ’Ich wünschte, ich könnte das alles ungeschehen machen.’
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~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ (Rückblende Ende)
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Ein Tag war jetzt seit der Beerdigung vergangen. Vegeta war erst kurz vor der Beerdigung wieder zurückgekommen, doch keiner wusste, wo er war. Erst dachte man, er hätte bestimmt irgendwo trainiert, um auf andere Gedanken zu kommen und seine Wut und Trauer raus zu lassen, doch dann hätte man seine Aura gespürt und die war in den ganzen 2 Tagen, in denen er weg war, nicht auffindbar. Und auch kurz nach der Beerdigung war er wieder verschwunden, ohne das ihn jemand finden konnte.
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Es war noch früh, als Son-Goku aufwachte. Er sah, dass Chichi in seinen Arm gekuschelt noch fest schlief. Sie hatte in der Nacht einen Alptraum gehabt, wie in den 2 Nächten zuvor auch, der sie nicht schlafen ließ. Immer wieder träumte sie davon, wie ein Auto auf Bulma zuraste und sie ihr nicht helfen konnte, obwohl sie nur 1 Meter daneben stand. Jedes mal wachte sie schreiend und schweißgebadet auf, als das Auto in Bulma hineinfuhr.
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Son-Goku gab Chichir einen sanften Kuss auf die Stirn, zog langsam seinen Arm unter ihrem Kopf hervor, so dass sie nicht aufwachte und stand auf. Leise zog er sich an und verließ das Haus. Draußen war es noch dunkel, doch das war ihm egal. Er brauchte frische Luft. Ohne Ziel flog er durch die Dunkelheit immer gerade aus, bis er plötzlich Vegetas Aura spüren konnte. Doch etwas stimmte nicht mit ihm. Seine Aura wurde immer stärker, bis sie plötzlich wieder auf ein minimales schwächer wurde, so dass man sie fast nicht mehr spüren konnte. ’Oh Gott, Vegeta, er wird doch nicht...?’ Schnell flog Son-Goku in die Richtung, in der er Vegeta spüren konnte und fand diesen auf dem Boden kniend. Er war von unzähligen Wunden übersäht, die er sich selbst zugefügt hatte und richtete seine Hand, in der eine Energiekugel erschien, auf sich selbst. „Vegeta!“ Son-Goku packte ihn schnell, so dass die Energiekugel auf einen Felsen hinter den beiden traf und ihn in Tausend Stücke zerriss. „Was soll das?! Bist du wahnsinnig geworden?!“ Son-Goku packte seinen Freund an den Schultern und schüttelte ihn durch, doch dieser schaute ihn nur mit leeren Augen an. „Lass mich in Ruhe und verschwinde Kakarott.“ „Du wolltest dich gerade umbringen!“ „Na und? Das kann dir doch egal sein.“ „Nein, kann es nicht. Ich kann ja verstehen, dass du sie vermisst, aber wir alle müssen mit ihrem Tod klarkommen.“ Son-Goku ließ Vegeta los, der wieder auf die Knie sank. „Hör mal, sie war meine beste Freundin und ich hatte sie auch sehr lieb, doch mein Leben geht nun mal weiter, das habe ich inzwischen auch verstanden, und deins wird auch weitergehen.“ Er kniete sich zu Vegeta auf den Boden, legte seine Hände auf seine Schultern und schaute ihm in die Augen. „Du hast auch noch zwei Kinder, die dich brauchen. Du kannst sie nicht so einfach im Stich lassen. Die beiden haben schon genug gelitten, als sie ihre Mutter verloren haben, besonders Bra.“ Den Namen Bra betonte Son-Goku extra, da er wusste, dass Vegeta auf ihn reagierte, immerhin war sie sein kleiner Engel. „Außerdem würde Bulma bestimmt auch nicht wollen, dass du wegen ihr irgendwelche Dummheiten machst.“
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Stille. Niemand sagte mehr etwas. Nach einer Weile stand Son-Goku auf und wollte gehen, da er dachte, es hätte sowieso nicht gebracht, mit Vegeta zu reden, doch plötzlich: „Warte!“
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Son-Goku drehte sich wieder zu Vegeta um, der langsam ebenfalls aufstand, aber auf den Boden starrte. „Ich gebe es ungern zu, aber...“ Vegeta hob seinen Kopf und schaute Son-Goku direkt ins Gesicht. „....du hast Recht. Ich....ich danke dir.“ Dann flog er schnell davon.
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Es dauerte