Fanfic: Der Fluch - Teil 1 und 2
Kapitel: Der Fluch - Teil 1 und 2
Teil 1
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Er hatte alles in diese Atacke gelegt. Aber es hatte nichts geholfen. Dieser Mistkerl war einfach zu stark. Seine Haut brannte wie Feuer. Seine Kleidung löste sich langsam auf.. ‚Kakkarott. Mein Sohn.....‘ der Gedanke blieb unvollendet. Sein toter Körper löste sich langsam im gleissenden Licht auf.....
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„Uuuaaah.“ Lydia streckte sich. Der Blick auf den Wecker zeigte 2:00 morgens.. „Och nöö.“ müde drehte sie sich im Bett um und versuchte weiter zu schlafen. Aber irgendwie ging das nicht. Ein heller, rötlicher Lichtschimmer durchs Dachfenster störte sie. Genervt rollte sie sich aus dem Bett und rieb sich noch schlaftrunken die Augen. Langsam wanderte sie zum Fenster. Dort stieg Sie auf das Sofa unterm Fenster um die Jalousie hoch zu lassen. Kaum war diese oben, verschwand der rote Lichtschein. Neugierig drückte sie das Fenster auf, aber auf dem Dach war nichts zu sehen. Hätte sie zum Dachfirst geschaut, hätte sie die beiden unheimlichen Typen entdeckt. Aber da sie nichts entdecken konnte, schloss sie wieder das Fenster. Müde lies Lydia sich auf das Sofa sinken. „Oh mann, bin ich müde“ gähnte sie und schlief wenig später ein. ...
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... Lydia schreckte hoch. Ihr war kalt. Wo war sie überhaupt? ‚Ahso. Bin auf dem Sofa eingeschlafen.‘ Noch leicht benebelt stand sie auf und ging ins Bad. Unter der kalten Dusche wurde sie erst richtig wach. Ihre Gedanken hingen noch bei der vergangenen Nacht. ‚Was das für ein Lichtschein war?‘ „Hey, Lydia. Beeil dich mal. Ich will auch noch ins Bad.“ Drang eine männliche Stimme durch die Tür. „Ja ja. Immer mit der Ruhe. ..... Bin gleich fertig.“ Eilig wickelte Sie ihre schulter-langen, braun-blonden Haare in ein Handtuch. „Immer diese Hektik.“ murmelte sie und schlang sich ein Badetuch um den Körper. Dann machte sie die Tür auf. Vor ihr baute sich ein etwa 1,80m grosser, durchtrainierter Teenie auf. Seine braunen Locken hingen ihm frech ins Gesicht. „Na kleine Schnecke? Mal wieder verschlafen?“ „Ach halt doch die Klappe, Enrico.“ Brummig drückte sie sich an ihm vorbei und rannte auf ihr Zimmer unterm Dach. ‚Was bildet sich dieser Gockel überhaupt ein! Bin immerhin 20 und drei Jahre älter als der.‘ „Aber mit dem Verschlafen hat er recht.“ Kaum betrat sie das Zimmer kam ihr ein nervtötendes Piepsen entgegen. Verärgert schlug sie auf den Wecker, welcher sofort verstummte. Am liebsten hätte sie das Teil mit einem KI-Ball vernichtet, wenn sie könnte. ‚Echt schade, dass ich nicht so wie die Z-Fighter bin.‘
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Beim Anziehen lies se sich noch mal extra Zeit. Heute war Ihr erster Arbeitstag. Enricos Vater, Mr Yokima, hatte sie in seiner Firma eingestellt. Sie kannten Lydia schon von klein auf. Irgendwie gehörte Sie schon fast zur Familie. Vor wenigen Monaten war sie dann in die kleine Villa der Yokimas eingezogen.
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Beim Grübeln fiel ihr Blick auf die Uhr. „Oh shit. Schon fast halb acht.!“ Eilig rannte sie in die Küche und schnappte sich aus dem Kühlschrank ein paar Sandwiches. Hastig stopfte Lydia sich noch ein Brötchen in den Mund bevor sie die Kühlschranktüre zuschlug. Beim Umdrehen stieß sie mit jemand zusammen. „‘Tschuldigung. Frau Hoffmann“ Die etwas rundliche Haushälterin schaute verblüfft in ihre grau-grünen Augen. „Pass mal auf wo du hin rennst, Mädel.“ Lächelte sie und trat beiseite. Lydia rannte ohne ein weiteres Wort aus dem Haus....
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Drei Wochen später:
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Es war Abend. Die Sonne versank langsam am Horizont und lies die Berge in einem phantastisch Rot auf strahlen. Lydia fuhr gemütlich die geteerte Landwirtschaftstrasse nach Hause entlang. Rechts und Links erstrecken sich große Felder mit verschiedenen Gewächsen. Sanft wiegten sich die Getreideähren im warmen Abendwind. Ab und zu folgte mal eine Weide, auf der Pferde, Kühe oder ein prächtiger Bulle friedlich grasten. Gedankenverloren warf sie noch einen Blick zum Sonnenuntergang. ‚Immer wieder beeindruckend‘ dachte sie.
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Beim Fahren betrachtete sie die Landschaft. Im Süden erhob sich ein gewaltiges Bergmassiv, während Richtung Norden sich eine von ehemaligen Gletschern geformte, sanfte Hügellandschaft ausbreitete. Einzelne Wälder und Dörfer lockerten die weiten Ackerflächen und Wiesen etwas auf. Es war einfach klasse hier leben zu dürfen. Am dunkler werdenden Abendhimmel zeigten sich bereits die ersten Sterne.
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Plötzlich entdeckte Lydia eine Sternschnuppe. Es sah so aus als würde sie auf die Erde fallen. Gespannt folgte Lydias Blick Ihr. Und tatsächlich, mit einem lauten Knall schlug sie keinen Kilometer von Lydia entfernt ein. Ein vom Aufschlag angefachter, heißer Wind zerrte kurz an ihren Kleiden. Aufgewirbelter Staub behinderte die Sicht. Erschrocken schürzte Lydia zu Boden. So gut es ging schützte sie sich mit den Armen.
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Kaum hatte der Wind sich gelegt, stand sie wieder auf. Leicht hustend klopfte Lydia sich den Dreck von ihren Kleidern. „Mann, *hust* was für eine Wucht!“ Damit stieg sie wieder auf ihr Rad und bog von ihrem eigentlichen Weg ab. Sie radelte einen Feldweg zur Einschlagsstelle entlang. Etwa 10 Meter vor dem Kraterrand hielt sie an und lief zu Fuß dort hin. Der Krater war ganz schön groß, gut 10 bis 15 Meter im Durchmesser. In der Mitte lagen Trümmerteile. Es sah merkwürdig aus. Es erinnerte Lydia mehr an Bauschutt als an Meteoriten. Vorsichtig stieg sie in den Krater herunter und untersuchte ein Bruchteil genauer. Er hatte nur die Größe einer Kinderfaust, sah irgendwie trofpen-förmig aus und seine Oberfläche war glatt geschliffen. Es fühlte sich wie glatter Beton an. Aber wie sollte Beton ins Weltall gelangen? Bauschutt in den Orbit zu schießen wäre viel zu teuer und ausserdem blödsinnig.
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Plötzlich, vollkommen unerwartet wurde es taghell. Der gesamte Himmel leuchtete für 5 Sekunden in strahlendem Blau. Danach verschwand das Licht wieder und sammelte sich in einem Stern. Nachdem Lydia wieder weitgehend etwa erkennen konnte flackerte der Stern noch mal kurz auf. Lydia merkte sich die Position des Sterns und eilte nach Hause. Das Meteorteil steckte sie ein.
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Daheim angekommen, klingelte Lydia an der Tür. Noch besaß sie keinen eigenen Hausschlüssel. Frau Hoffmann, die Haushälterin, machte auf. „Hallo Lydia, schon so früh zurück?“ „Ja. Ist Enrico da?“ „Er ist hinten im Garten. Aber ich weiß nicht ob du ihn jetzt stören solltest“ „Bitte, es ist dringend. Es geht um die Sternschnuppe, die hier in der Nähe eingeschlagen ist. Sie haben sie sicher gesehen.“ „Ach die. Sag jetzt nicht, daß du sie gefunden und mit gebracht hast.“ „Doch...“ „Da wird Enrico sich aber freuen. Komm doch rein...“ Meinte Frau Hoffmann. „... und ziehe dir bitte die Schuhe aus. Ich habe frisch geputzt.“ Schnell entledigte Lydia sich ihrer Sandalen, und eilte durchs Wohnzimmer direkt auf die Terrasse des Hauses. Dort saß Enrico und linste durch sein Profiteleskop die Sterne an. Er war ein ausgemachter Hobbyastronom und der Sohn der wohl reichsten Familie in der Gegend. Dank Ihm durfte Lydia in diesem Haus wohnen. Er hatte Ihr auch einen Job in der Firma seines Vaters verschafft. Sie waren eng befreundet und sahen sich mehr wie Geschwister als Freunde an.
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Vorsichtig trat Lydia von hinten an ihn heran und tippte auf seine Schulter. Etwas irritiert blickte er über seine Schulter zurück. „ Ach du bist es.“ lächelte er sie an. „Hallo Enrico.“ sie gab ihm von hinten einen Kuss auf die Wange und fragte: „Hasst du auch die Sternschnuppe vorhin gesehen?“ „Ja. schade daß sie soweit weg eingeschlagen ist. Ich hätte sie gerne untersucht.“ „Hm.. Was würdest du sagen, wenn ich ganz in der Nähe des Einschlages war?“ „Echt?“ Fragend und aufgeregt zugleich schaute er in ihr Gesicht. Lydia hatte inzwischen ihre Arme von hinten um seinen Hals geschlungen und schaute verträumt zu den Sternen. „Wenn ich es dir doch sage.“ grinste sie ihn an und zog den Meteorit aus Ihrer Tasche. „ Sieh ihn dir mal an. Sieht doch merkwürdig aus, oder?“ Aufgeregt nahm Enrico ihr den Meteor aus der Hand und sprang auf. Mit glänzenden Augen betrachte er ihn. „ Kannst du kurz warten?“ „Wenn ich derweil dein Teleskop benutzen darf?“ „Klar, es ist auf den Mars eingestellt. Er hat heute so komisch geleuchtet und geflackert.“ „Danke, viel Spass beim Untersuchen!“ rief Lydia ihm nach. Und schon war Enrico im Haus verschwunden. ‚Ob er auch mitbekommen hat, dass es kurz taghell war?‘ fragte Lydia sich im Stillen.
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Neugierig wandte sie sich dem Teleskop zu. Beim hinein Blicken staunte sie nicht schlecht. Der Mars war heller als sonst. Ausserdem hatte er statt seinen zwei kleinen Trabanten einen bedeutend größeren Mond. Beim näheren Betrachten waren sogar vermeintliche Städte zu erkennen. Aber alles an der Planetenoberfläche lag größtenteils unter einem dicken Wolkenschleier verborgen. Das ganze sah irgendwie verrückt aus. Sollte es doch auf dem roten Planet Leben geben? Wenn ja, warum haben sie sich solange versteckt? Fragen, auf die Lydia jetzt noch keine Antwort hatte.
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Ganz vertieft bemerkte sie nicht wie Enrico wieder die Terrasse betrat. „Du willst mich wohl vergackeiern.“ Leicht erschrocken schaute Lydia in sein enttäuschtes Gesicht. „Nein, das wollte ich nicht. ...“ „ Das ist nur ein Brocken Bauschutt.“ fiel er ihr barsch ins Wort. „Und wie erklärst du dir dann die Tropfenform?“ entgegnete Lydia leicht gereizt. „Die hat der Wind geformt. .... Du hast das Ding von irgendeiner Baustelle geholt. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen.“ „Tja, bloss dass keine Baustelle momentan hier in der Gegend existiert. Aber wir können ja gerne zur Absturzstelle fahren und dort nach dem Meteor suchen, wenn Du mir nicht glaubst.“ „Gut, dann fahren wir