Fanfic: Der Fluch - Teil 5 und 6
„Komm steh auf.“ „Was ist denn los?“ fragte Lydia. „Du musst nochmal zum Arzt.“ „Hä? Wieso das denn?“ Schnell nahm er sie auf den Arm. „Für Erklärungen ist noch später Zeit.“ Verdutzt schauten die beiden Saya-jin-Mädchen ihnen nach. „Und ihr beiden kommt auch mit.“ Wies er sie an. Ohne weitere Worte verließen sie den Palast. Der General flog sehr schnell., so dass sie nur wenige Minuten zum Hospital unterwegs waren. Am Eingang wartete bereits Dr.Isagi. „Ah, da seit ihr ja.“ bergüsste er sie. Ohne weitere Worte wurde Lydia in ein Behandlungszimmer verfrachtet. Zarlek und die beiden Mädchen warteten draussen. Während dessen nahm Dr. Isagi ihr Blut ab und nahm noch verschiedene andere Gewebeproben. Die ganze Prozedur dauerte etwa eine Stunde. Danach untersuchte der Arzt Lydias Vitalfunktionen und andere wichtige Dinge.
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Ungeduldig lief Zarlek im Flur auf und ab. Die Untersuchungen mussten noch heute nacht abgeschlossen sein. Denn einen König ließ man nicht warten., schon gar nicht den König der Saya-jins.
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Angespannt wartete der Arzt bis der Computer die Genanalyse ausspuckte. Ein Blick auf den Ausdruck entlockte ihm ein Stöhnen. ‚Ich kann machen was ich will. Die Analyse – Computer kommen immer zum gleichen Ergebnis‘ „Was ist nun mit mir Dr.?“ Lydias Frage holte ihn aus seinen Gedanken. „Hm?.. Was wolltest du?“ „Was ist jetzt mit mir? Stimmt was mit meinem Erbgut nicht?“
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„Hm.. wie soll ich dir das sagen? Dein Erbgut verändert sich momentan.“ „Und zu was werde ich dadurch?“ Ausdruckslos blickte sie ihn an. ‚ ....Dann weiß ich wenigsten zu was ich mutiere.‘ dachte sie bitter.
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Isagi: . „So wie es aussieht, entwickelst du dich zu einer Saya-jin.“ Ernst mussterte er Lydias unbewegte Mine „ Du trägst das Erbmaterial des Prinzen in Dir.“
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Lydia: „Und nichts kann diesen Prozeß stoppen?“ „Leider mir nichts bekanntes. Das Saya-jin – Erbgut ist sehr dominant.“
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Lydia schluckte den Kloß in ihrem Hals herunter. „Sind dann die Untersuchungen abgeschlossen?“ „Ja, Du kannst draussen warten.“
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Lydia wollte gerade zur Tür torkeln, als der Arzt sie stoppte. ‚Was denn noch?‘ dachte sie entnervt und stöhnte dabei leicht auf.
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Dr. Isagi: „Was ist das da an deinem Po?“ Unter Lydias Body zeichnete sich ein Wurm – ähnliches Etwas ab. „Was denn?“ vorsichtig tastete sie den Bereich ab. Verwundert griff sie unter den Body und zog das pelzige Ding heraus. Ihr Gehirn meldete, dass es zu ihr gehörte. „Ich hab einen Schwanz!“ Ungläubig starrte Lydia das gerade mal 20cm lange Teil. „Wird der noch weiter wachsen?“ Auch Lydias Frage hin nicke der Arzt. „Er wird dir vermutlich um die gesamte Hüfte herum reichen.“
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Nach einem kleinen Tip des Arztes, fand Lydia im Body ein Loch, genau über dem Schwanzansatz, durch das sie ihr neues Körperteil nun ausserhalb des Bodys tragen konnte.
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„Stört es Dich wenn wir gleich den Übersetzer bei Dir implantieren.“ „Nein, werde wahrscheinlich eh nicht mehr von diesem Planeten wegkommen.“ Nuschelte sie.
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Resigniert lies Lydia die Prozedur über sich ergehen. Ein winziges Stäbchen, ein Mirko - Übersetzer wurde in ihr linkes Ohr eingesetzt und dort verankert. Es tat kaum weh.
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Ohne weitere Worte verließ sie den Raum. Im Flur nahm Zarlek sie wieder auf die Arme und brachte sie zurück. Da es schon sehr spät war gingen die Mädchen gleich schlafen. Der General flog wieder zum Krankenhaus zurück und wartete bis ca. 4 Uhr morgens auf Lydias Untersuchungsergebnisse.
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9:30 Uhr morgens im Thronsaal:
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Ungeduldig trommelte der König auf die Armlehne seines Throns. Vor ihm knieten Dr. Isagi und General Zarlek. „Und wie sind die Ergebnisse?“ „Leider die selben wie bei der vorherigen Untersuchung.“ teilte der Arzt mit ein wenig Angst mit. Zarlek überreichte dem König eine Mappe mit den zusammen gefassten Untersuchungsergebnissen. „Erhebt euch.“ befahl der König und begann sofort die Unterlagen durch zu sehen. ‚Also keine Hochstaplerin!‘ dachte er danach. „Ich werde das Mädchen einem Test unterziehen, Zarlek. Sie wird gegen mich antreten. Ihr habt eine Woche zeit, das nötigste ihr beizubringen.“ „Jawohl Majestät.“ Damit entließ der König beide wieder. Ehrfürchtig verneigten sie sich und gingen langsam hinaus.
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Teil 6
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Im Flur dann, konnte Dr Isagi sich nicht mehr zurück halten: „Die Kleine wird das niemals überleben, Zarlek. Sie ist einfach zu schwach.“ „Ich weiß.“ Niedergeschlagen sah Zarlek zu Boden. Sie war ihm irgendwie ans Herz gewachsen. Auch wenn er sie erst seit ein paar Tagen kannte. „Und trotzdem!“ entschlossen schaute er Isagi an. „Ich darf nichts unversucht lassen, um ihr zu helfen. .... Sie muss es einfach schaffen.“
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Langsam ging er zum Wohnteil des Palastes. Dr. Isagi kehrte zu seiner Klinik zurück.
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Um etwa 9:40 in Lydias Zimmer:
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„Ahh“ Mit einem Schrei schreckte sie auf. ‚Immer wieder dieser Alptraum!‘ dachte sie und nahm die Hände vors Gesicht. Sie war allein. Durch die hohen Fenster flutete das Sonnenlicht herein. Ihre Blicke schweiften durchs Zimmer. Der ganze Raum war in zarten Gelbtöten gehalten. Die Einrichtung war überwiegend aus dunklem Holz gefertig.
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Nachdenklich starrte Lydia die Decke an. ‚Seit ich hier bin hab ich eigentlich nur Pech gehabt.‘ ‚Erst der Sturz von diesen Felsen;... diese Peinlichkeit im Krankenhaus... und dann diese Verwandlung zum Saya-jin... ‘
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Das leise Quietschen der Türklinge riss sie aus ihren Gedanken. Lydia richtete sich auf. Langsam schob sich ein kleines Mädchen durch die Tür und schloss sie wieder. ‚Aber das ist doch die Kleine!‘ Erstaunt blickte Lydia sie an. „Hallo. Wer bist denn Du?.“ schüchtern stand die Kleine an der Tür. „Ich bin Lia. Aber alle nennen mich nur Prinzessin.“ Lydia schmunzelte und stellte sich dann auch vor. Die kleine setzte sich zu ihr aufs Bett Eine Weile plauderten sie über ihre erste Begegnung an der Klippe. Lydia erfuhr wie lange sie in diesem Tank gelegen hatte und was derweil so geschehen war. Anscheinend hatte ihre Ankunft einen ganz schönen Rummel am Hof ausgelöst. Die Kleine wollte sie gerne als Freundin behalten. Lydia verstand es zwar nicht ganz, wollte aber trotzdem Ihr eine gute Kameradin sein.
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Plötzlich stand Lia auf. „Komm. Ich will dir was zeigen.“ Sie zog Lydia zur Tür. Skeptisch lies sie sich in den Flur führen. „Und was willst du mir zeigen?“ „Ist eine Überraschung.“ grinsend rannte Lia los. Lydia hatte Mühe ihr zu folgen. Hätte die Kleine nicht Ihre Hand festgehalten, wäre sie in diesem Irrgarten aus Gängen verloren gewesen.
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Derweil an anderer Stelle im Schloss:
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„Prinzessin Lia!“ rief Rey. Sie und Yaka suchten die kleine Lia seit einer geschlagenen Stunde. In den Gemächern der Königsfamilie war sie nicht auffindbar. „Lia! .. Komm jetzt. Wir haben keine Zeit für Versteckspiele.“ Yaka sah hinter einem Vorhang nach. Rey: „Vielleicht ist sie ja schon zu unserem Neuankömmling gegangen.“ „Gut möglich. Lass uns nachsehen.“ Eilig machten sie sich auf den Weg zu Lydias Zimmer.
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Vor der Tür zu Lydias Zimmer trafen sie auf Zarlek. Mit einer Verbeugung begrüssten sie sich.
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Zarlek: „Ihr wollt sicher auch zur Neuen. Oder?“
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Yaka: „Eigentlich nicht. Wir suchen Lia. Sie ist mal wieder ausgebüchst.“
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Zarlek: „Na dann sucht mal schön.“
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Rey: „Und was führt euch hierher, General?“ Der General zog ein sorgenvolles Gesicht.
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Zarlek: „Die Neue bekommt heute ihre ersten Unterrichtsstunden in Kampfkunst. ...“
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Fragend schauten die Mädchen in die Runde. „Sie soll in einer Woche gegen ihre Majestät den König an treten. Er will sie einem Test unterziehen.“
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Rey: „Den Test wird sie nicht überleben. So schwach, wie sie ist.“ Kopfschüttelnd ging Rey ins Zimmer, blieb aber im Türrahmen stehen „Sie ist weg.“ Erstaunt guckte sie auf das leere Bett. Jetzt drängten auch die anderen zur Tür herein.
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„Wachen!“ schrie Zarlek. Sofort kam ein Dutzend Soldaten angerannt und salutierten vor dem General. Der Gruppenführer trat hervor.
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Zarlek: „Sucht auf der Stelle nach der Prinzessin und ihrer neuen Gespielin. Sie ist leicht an ihrem blonden Haar zu erkennen.“ „Ja Sir.“ Die Wachen salutierten wieder und schwärmten aus. Zarlek drehte sich zu den andern um. Die Mädchen standen wie angewurzelt da. „Ja hob, auf. Sucht gefälligst weiter.“ forderte der General die Mädchen auf. Sie rannten sofort los. Zarlek machte sich ebenfalls auf die Suche.
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Endlich waren sie am Ziel. Ausser Atem lies Lydia sich auf den Boden sinken. ‚Mann, die Kleine ist ganz schön flink.‘ Leicht erschöpft wischte sie sich dem Schweiß von der Stirn. ‘Wow, das mit dem Laufen hab ich schneller wieder im Griff gehabt als ich dachte‘ Lia hatte sie zu einer großen Doppeltür geschleift, die extra stark gepanzert schien. „Komm.“ Die Kleine zerrte sie wieder auf die Beine und betätigte einen Schalter.
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Schwerfällig öffnete sich das Tor. Lia und Lydia betraten eine große, hohe Halle. „Wo sind wir hier?“ fragend schaute Lydia sich um. „Hier trainiert Papa immer.“ Quietschte Lia fröhlich und setzte zu ein paar Kicks in der Luft an. „Also eine Trainingshalle.“ Durch Panzerglas in der Decke erhellte Tageslicht den Raum. Eine Wandseite war mit Spiegeln verkleidet.
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Die Kleine vollführte eine Art Tanz mit Schlägen und Tritten. Die Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegte, lies Lydia erschaudern. „Komm, wir kämpfen ein