Fanfic: Der Fluch - Teil 5 und 6

bißchen.“ rief Lia. Lydia lief es kalt den Rücken herunter. „Ich kann aber nicht kämpfen.“ „Dann bring‘ ich‘s dir bei.“ grinste Lia und verpasste Lydia versehentlich einen leichte Kick gegen den Schädel. Mit voller Wucht wurde sie gegen die Wand geschleudert. Reglos blieb sie liegen.
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Im selben Moment krachte das Tor auf. Erschrocken spähte General Zarlek in den Raum. Ungläubig wechselte sein Blick zwischen Lia und Lydia hin und her. „Hat sie euch etwas getan, Prinzessin?“ „Nein.Wir wollten nur etwas spielen.“ Verstörrt versuchte Lia Lydia wach zu tätscheln. Zarlek ging zu ihnen rüber. Besorgt beugte er sich zu Lydia runter. Die gab gerade ein leises Stöhnen von sich. „Aua.“ Vorsichtig stand sie auf und hielt sich den Kopf. Böse schielte sie zu Lia und dachte: ‚Sie steht Prinz Vegeta in Sachen Kampftechnick in Nichts nach.‘ Leicht wacklig stand sie da. Lia packte Lydia am Handgelenk und wollte gehen.
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„Hier geblieben!“ Beide zuckten zusammen. Der gefährliche Unterton in Zarleks Stimme verhieß nichts Gutes. Fragend blickten ihn die beiden an. Über seinen Scouter informierte er die anderen über Lias Verbleib. Ca. fünf Minuten später holten Rey und Yaka die Kleine ab. Lydia blieb mit Zarlek allein im Trainingsraum zurück.
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„Da wir schon mal hier sind, kannst du gleich mit dem Training anfangen.“ Lydia erschrak; hatte er gerade Training gesagt? „Ich .. Ich war nie sonderlich gut in Sport und kämpfen kann ich auch nicht.“ Versuchte sie sich raus zu reden. Ohne Erfolg, Zarlek ging in Kampfstellung. „Los, wehr‘ Dich!“ Damit schoss er auf Lydia zu und setzte zu einem gezielten Faustschlag an. Reflexartig riss Lydia Ihre Arme hoch. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sie wieder gegen die Wand geschleudert. Sie wusste nicht was das sollte. Hatte sie irgendwo einen Fehler gemacht? Der General war doch vorher immer so nett gewesen. Sie verkniff sich eine Träne und stand wieder auf. ‚Wenigstens schlägt er nicht so hart zu wie Lia.‘ Zarlek stand wieder in Angriffs – Pose da. Lydia versuchte einen Gegenangriff. Ohne Mühe blockte Zarlek ihren unkoordinierten Handkantenschlag ab. Der Kampf dauerte nicht lange. Nach wenigen Treffern lang Lydia schlapp am Boden. Sämtliche Knochen taten ihr weh. ‚Was soll das Ganze überhaupt? Bin doch kein Krieger.‘ „Wenn Du hier überleben willst, musst Du dich schon ein bißchen mehr anstrengen.“ Meinte er ernst und half ihr auf. Laut stark meldete sich ihr Magen zu Wort. „Hattest Du noch kein Frühstück?“ Schwach nickte sie. „Komm. Da wundert’s mich nicht, dass Du so eine schwache Leistung bringst.“ Er schien wie ausgewechselt. Fröhlich trällernd schob er sie Richtung Küche.
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Lydia konnte kaum glauben, wie viel Zarlek verdrückte. Nicht gerade manierlich vertilgte er Essen für über 10 Personen. Vor lauter Staunen hörte sie auf zu essen.
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„Schmeckt es der Kleinen etwa nicht?“ von hinten trat ein beleidigter Koch heran. „Doch, doch.“ rief Lydia und stopfte sich hastig ein Brötchen in den Mund. Lächelnd verschwand der Koch wieder in der Küche. „Das war knapp.“ Murmelte sie und sah zu, dass sie ordentlich zulangte.
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Nach dem ausgiebigen Frühstück betrachtete sie ungläubig den Berg aus Geschirr. „Hab ich wirklich das alles gegessen?“ „Ja hast Du.“ Bestätigte Zarlek. „Und jetzt lass uns wieder weiter trainieren.“ Damit stand er auf.
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Auf dem Weg zum Trainingsraum tippte Lydia den General an. „Ehm Du. Ich hab noch nie vorher gekämpft.“ „Dann war das halt dein erster Kampf vorhin.“ meinte er nur trocken.
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Lydia kam er schon fast wieder so kaltherzig vor wie während ihres Kampfes. „Wofür willst du mich das Kämpfen lehren?“ ernst suchte sie seine Augen. „Wenn Du hier überleben willst, musst du kämpfen können.“ Müde lächelte sie .“Wenn’s nach mir ginge, währe ich schon längst wieder weg. .. “ Zarlek zog eine Augenbraue hoch.
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Lydia. „... Aber bisher gab’s für mich noch keine Möglichkeit dafür.“ Überlegen lächelte Zarlek sie nun an. „Ich verrate Dir mal was, Kleine. Du wirst hier nie mehr weg kommen. Es sei denn, der König begnadigt dich.“ „Dann war dieses ganze nette Getue nur eine Show?“ Lydias grimmige Blick spießten Zarlek fast auf. „Was wollt ihr wirklich von mir?“ „DAS, wirst du in genau 7 Tagen erfahren. Bis dahin, streng Dich gefälligst mehr beim Training an.“ Wut staute sich in Lydia auf. War der jetzt total durchgedreht? Erst einen auf nett machen und dann so rüpelhaft werden. ‚Ich werde schon noch raus kriegen was hier läuft.‘ Damit betraten sie die Trainingshalle.
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Die nächsten Tage wurden zur wohl härtesten Zeit ihres Leben. Ihr Verhältnis zum General besserte sich zwar wieder, doch das Training war um so schwerer. Es dauerte meist bis tief in die Nacht hinein. Ausschlafen war kaum möglich, nur während der Essens- und Schlafenszeiten hatte Lydia etwas Zeit zum Ausspannen. Gerade mal vier Stunden Schlaf pro Nacht waren möglich.
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Ihr Trainingsplan war ziemlich eng gestrickt. In den drei folgenden Tagen musste sie sämtliche Schlagtechniken für Angriff und Vereidigung erlernen. Die anderen zwei Tage verbrachte sie damit Grundtechniken für KI-Attacken einzuüben. Dazwischen musste sie auch noch Trainingskämpfe absolvieren. Lydia staunte nicht schlecht, sie lernte rasch und behielt das beigebrachte auch. So schnell hatte sie selbst in der Schule nichts erlernt. Lag das vielleicht an dem Saya-jin-Blut?
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Die kleine Prinzessin, Rey und Yaka bekamen sie kaum noch zu Gesicht. Für Lia machte es nicht so viel Spaß mit den beiden Mädchen zu spielen als mit Lydia, ihrer neuen Freundin. Aber die war ja anderweitig beschäftigt.
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Dann war es so weit. Tag Nr.: 7. Lydia hatte nicht vergessen, was Zarlek gesagt hatte. Heute würde sie endlich erfahren, was man von ihr wollte. Sie mochte zwar das Blut der Königsfamilie in sich tragen, doch das änderte im Moment garnichts an ihrer Situation. In den letzten Tagen war sie nur in Begleitung von Zarlek oder einer Wache unterwegs gewesen.
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Auf dem Weg zur Trainingshalle überlegte sie, was man von Ihr erwartete. Vor dem Tor hielt sie kurz inne. Surrend fuhr die gepanzerte Tür zur Seite. „Da bist Du ja endlich.“ Ungeduldig tappte der General auf den Boden. „Fang am besten gleich mit den Aufwärmübungen an. Du hast um 10:00 noch einen Trainingskampf vor Dir.“ „Was? Na gut.“ Leicht enttäuscht fing Lydia mit den Aufwärmübungen an. Sie hatte gehofft Zarlek würde das Geheimnis gleich lüften, aber anscheinend hatte er noch wichtigeres zu tun.
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Zarlek verlies den Raum, wies aber die Begleitwache an da zu bleiben. Lydia sollte keinen Unsinn anstellen können , wenn er weg war. Im Flur traf er sich mit einem anderen General . „Ist sie bereit?“ „Ja. Ich habe ihr das nötigste beibringen können. Sie war äusserst gelehrsam. Und Talent weißt sie auch auf.“ „Hätte ich nicht gedacht. Für einen mickrigen Menschen hat sie doch was drauf.“ Beide begaben sich zum Thronsaal.
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Gelangweilt machte Lydia ihre Aufwärmübungen. Die dauerten keine zehn Minuten Danach überlegte sie, was sie noch machen könnte. Dabei betrachtete sie ihren Wächter genauer. Irgendwie erinnerte er sie an Son-Goku. Sein schwarz - grüner Panzer glänzte matt im Licht.
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Da es noch gut vier Stunden bis zum Trainingskampf dauerte, begann sie an ihrer Schlagtechnik zu feilen. Nebenher versuchte sie ein Gespräch mit dem Typen anzufangen.
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„Sag mal, wie heißt du eigentlich?“ „Bardock.“ „Hast du Kinder?“ „Ja.“ „Und wie viele?“ „Drei.“
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‚Ganz schön wortkarg der Kerl, aber sympathisch.‘ dachte sie setzte das etwas einseitige Gespräch fort. „Drei Söhne, richtig?“ Erstaunt nickte er. Lydia unterbrach ihr Training und kam auf ihn zu. „Heißen sie zufällig Radditz, Thales und Kakkarott?“ „Woher weißt du das?“ Sein Blick verfinsterte sich. „Auf meinem Heimatplaneten rangt sich eine Legende um die Drei. Daher kenne ich euch.“ „Eine Legende?“ Jetzt hatte sie seine Neugierde geweckt. Ihm kamen die Visionen über seinen jüngsten Sohn in den Sinn. „Ja, aber die spielt sich in einer anderen Zeit und Dimension ab.“ „Erzähl sie mir doch.“ „Okay, aber sie handelt nur von Kakkarott und eurem Prinzen. ...“ „Der Prinz? Er und Kakkarott sind als einzige nicht zurück gekehrt.“ Murmelte Bardock gedankenverloren. „Was sagst Du da?“ Diese Bemerkung hatte Lydia eine Reihe von Erkenntnissen aufgetan. „Warte mal, dann sind Nappa und Radditz wieder auf Vegeta-sei?“ Beide saßen inzwischen auf dem Boden. „Ja, aber ..“
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„Warte mal, das bedeutet ja das ihr aus der ‚Dragonball‘ - Dimension stammt. Freezer hat euch gar nicht vernichtet sondern, nur in meine Welt verfrachtet. DAS erklärt auch das Verschwinden des Mars. ...“ Lydia redete wie ein Wasserfall. In Kurzform erzählte sie Bardock was sie auf der Erde vor etwa 10 Tagen erlebt hatte.
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Lydia war ganz happy. Ihre Annahme, dass sie doch allein im All waren, sah sie bestätigt. Die Saya-jins waren also nie ihre Nachbarn gewesen. Aber wie sollte der ganze Planet wieder zurück in seine Heimatdimension gelangen? Da musste sie sich wohl was einfallen lassen.
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Ehe sie sich versahen war die erste Stunde durch ihr Gespräch herum. Lydia fragte Bardock ob er ihr helfen könnte ihre Schlagtechniken zu verbessern. Im Gegenzug wollte er wissen was sein kleiner Sohn so alles erlebt hatte, nach dieser Legende. So vergingen auch die restlichen drei Stunden.
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Unerwartet betrat Zarlek den Raum. Bardock zeigte Lydia gerade, wie sie mehr Härte in ihre Kicks bringen konnte. Erstaunt schauten sie sich gegenseitig an.
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„Ist es