Fanfic: Das Leben fängt noch einmal an (2.Kapitel)
Kapitel: Das Leben fängt noch einmal an (2.Kapitel)
Ich hörte plötzlich Stimmen um mich herum.
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„Ich glaube sie kommt zu sich.“
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„Meinst du?“
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Ich fühlte die Wärme, ich musste in einem Haus sein, nur bei wem? Ich traute mich nicht die Augen zu öffnen, ich hatte Angst in das Gesicht meines Vaters zu blicken.
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Ich hörte jedoch keine Stimmen, die denen meiner Eltern ähnelten. Ich fasste Mut, und öffnete die Augen. Ich blickte in die besorgten Gesichter von Chichi und Son-gochi.
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„Alles in Ordnung?“
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Ich setzte mich aufrecht aufs Bett und blickte mich im Raum um.
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„Weiß nicht.“
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Es war Son-gochis Zimmer das erkannte ich sofort, obwohl ich lange nicht mehr bei ihr war.
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Sie war meine beste Freundin und ich hätte sie nie vergessen können, denn sie war die einzigste mit der ich über meine Probleme reden konnte, und davon hatte ich nun wirklich genug.
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Son-gochi starrte immer noch verwundert an mir hinunter. Nach ein paar Minuten ging mir das ziemlich auf die Nerven.
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„Was ist los!? Hab ich was im Gesicht oder was!?“
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Etwas erschrocken blickte sie mich an.
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Ich glaube es nicht, da macht sich mal jemand Sorgen um mich, und ich beschwer mich nur. Ich hörte mich an wie mein Vater. Nein, jetzt fang ich wieder damit an. Für mich ist mein Vater gestorben.
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Son-gochi lächelte mich mittlerweile an.
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„Du sollst doch nicht immer so viel nachdenken.“
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Tja, das war typisch Son-gochi. Egal wie sehr ich sie jemals beschimpft habe, sie hat mir immer verziehen.
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„Entschuldigung.“
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„Wofür entschuldigst du dich?“
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„Das ich dich eben so angemeckert habe.“
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„Ist doch egal, hauptsache du bist jetzt hier.“
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Da viel es mir erst wieder ein. Es kam alles auf einen Schlag wieder. Ich war ein Jahr von zu Hause weggelaufen, und in der Zeit hat Son-gochi mich natürlich auch nicht gesehen. Ob sie mich sehr vermisst hat?
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Ich sah in Son-gochis Augen, und konnte jetzt erst sehen das sie vor Freude fast weinte. Ich war gerührt, so sehr hat sie mich vermisst. So sehr das sie für mich sogar Tränen vergisst?
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Ich fing an zu weinen und fiel Son-gochi um den Hals. Es war ein einfach unbeschreiblich schönes Gefühl nach so langer Zeit der Einsamkeit zu wissen das trotz allem jemand auf einen wartet.
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Am liebsten hätte ich Son-gochi nie mehr losgelassen. Doch irgendetwas hinderte mich daran sie für immer in die Arme zu nehmen. Ich wusste genau was, oder besser gesagt wessen Schuld es ist das ich Son-gochi nicht so wie ich es gerne möchte ins Herz zu schließen. Die Schuld meines Vaters.
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Ich weiß noch genau wie er mir immer verboten hat mich mit Son-gochi zu treffen, und wie er mich bestraft hat, wenn ich heimlich bei ihr war.
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Er meinte immer es sei meine Aufgabe Son-gochi mit aller Kraft zu bekämpfen, und das sie meine Erzrivalin sei. Ich habe ihm das nie geglaubt.
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Aber trotz allem kann ich wegen ihm einfach nicht so richtig mit Son-gochi befreundet sein, so wie ich es gerne möchte.
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