Fanfic: Das Leben fängt noch einmal an (5.Kapitel)
Kapitel: Das Leben fängt noch einmal an (5.Kapitel)
Erstaml danke für die Kommentare, habe mich sehr drüber gefreut :-)
<br />
Nun ja, ich hoffe meine Geschichte gefällt euch auch weiterhin so gut. Es werden noch ziemlich viele Kapitel folgen, die dann spannender verlaufen, aber mehr wird noch nicht verraten.^.^
<br />
<br />
Ich lag immer noch regungslos auf meinem Bett.
<br />
Was sollte ich jetzt tun? Sollte ich es wirklich wagen und aus meinem Zimmer gehen?
<br />
Ich richtete mich auf, und ging etwas in meinem Zimmer umher.
<br />
Es hatte sich nichts verändert, es sieht alles noch genauso aus wie vor einem Jahr. Wahrscheinlich wollten sie alle nicht in mein Zimmer gehen, damit sie mich vergessen können. War ja klar, hätte mich auch gewundert wenn sie mich vermissen würden.
<br />
Ich ging zur Tür und legte meine Hand auf die Türklinke.
<br />
Wenn ich jetzt wieder dorthin gehe gibt es kein zurück mehr, dann muss ich wohl für immer mit meiner Familie klarkommen. Traue ich mir das überhaupt zu? Ich weiß es nicht und ich werde es auch nicht wissen wenn ich es nicht ausprobiere. Ich schaffe das schon, hoffe ich jedenfalls.
<br />
Entschlossen, jedoch etwas ängstlich öffnete ich die Tür. Ich blickte auf den leeren Flur.
<br />
Keine Menschenseele zu sehen.
<br />
Ich war erleichtert, und ging in die Richtung von dem Zimmer meines Bruders. Wenn ich irgendjemanden unbedingt wieder sehen will, dann ist es mein kleiner Bruder Trunks.
<br />
Ich glaube das ich ihn am meisten vermisst habe. Ich hatte immer Angst gehabt das er sich Vorwürfe macht weil ich abgehauen bin. Ich hatte Angst das er denkt ich würde ihn nicht lieb haben. Doch ich hatte ihn lieb, sehr so gar. Er ist das wichtigste in meinem Leben.
<br />
Er gab mir immer wieder Hoffnung weiterzumachen und nicht aufzugeben.
<br />
Auch wenn er das nicht immer merkte, er hat mir schon oft geholfen.
<br />
Ich wollte ihn unbedingt wieder sehen.
<br />
Sein Zimmer war nicht weit von meinem Zimmer entfernt, doch trotzdem hatte ich das Gefühl als wäre der Weg unendlich weit.
<br />
<br />
Endlich da. Ich stand vor seiner Zimmertür und konnte es kaum erwarten ihn wieder in meine Arme schließen zu können.
<br />
Ich öffnete die Tür.
<br />
„Trunks?“
<br />
Ich sah mich im Zimmer um. Er war nicht da.
<br />
Dann muss ich ihn wohl suchen gehen.
<br />
Doch was ist wenn mir mein Vater über den Weg läuft?
<br />
Sollte ich das Risiko wirklich eingehen?
<br />
Ich wusste es nicht. Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte.
<br />
Einerseits will ich Trunks unbedingt wieder sehen, andererseits wie sollte ich ihm den Grund erklären weshalb ich weggelaufen bin?
<br />
Ich bekam schon wieder eine gewisse Angst.
<br />
Ich ging in Trunks Zimmer und setzte mich auf sein Bett.
<br />
Ach Trunks, wie soll ich es dir bloß erklären?
<br />
Ich wusste nicht mehr weiter. Ich konnte Trunks doch nicht so gegenübertreten. Aber ich wollte ihn doch unbedingt sehen.
<br />
Was mache ich nur?
<br />
Doch zum Nachdenken blieb mir nicht viel Zeit, denn ich hörte leise Schritte auf dem Flur und plötzlich blickte Trunks hinter dem Türrahmen hervor.
<br />
Erst sah er mich verwundert an, doch dann schenkte er mir ein süßes Lächeln. Seine Augen füllten sich mit Tränen und meine auch.
<br />
Wie sehr habe ich ihn doch vermisst?
<br />
Oh Trunks...
<br />
Er kam auf mich zu gelaufen.
<br />
Ich ließ mich auf die Knie fallen und schloss ihn in meine Arme.
<br />
Eine Träne nach der anderen lief mir übers Gesicht. Ich drückte ihn fest an mich. Ich wollte ihn nie mehr loslassen.
<br />
Schluchzend flüsterte er mir was ins Ohr.
<br />
„Bra, geh nie wieder weg.“
<br />
Ich bekam schwere Schuldgefühle.
<br />
Was hatte ich getan?
<br />
Wie konnte ich ihn bloß alleine zurücklassen?
<br />
Wie konnte ich nur?
<br />
Ich blickte in seine glasigen, großen Augen und meinte nur lächelnd.
<br />
„Ich lasse dich nie wieder allein, verzeih mir.“
<br />
Daraufhin liefen Trunks erneut Tränen aus den Augen und er fiel mir wieder um den Hals.
<br />
Nie wieder werde ich dich alleine lassen, nie wieder.
<br />
Langsam ließ ich ihn los und er wischte sich die Tränen aus den Augen.
<br />
Er sah mich grinsend an.
<br />
„Los! Lass uns zu Mama gehen!“
<br />
Mama? Bulma habe ich schon lange nicht mehr „Mama“ genannt.
<br />
Mit ihr habe ich mich zwar nicht oft gestritten, aber trotz allem hatten wir nicht gerade das beste Verhältnis.
<br />
Konnte ich ihr überhaupt gegenübertreten?
<br />
Nach all dem was passiert ist?
<br />
Sie müsste mich dafür hassen und das kann ich ihr nicht mal übel nehmen. Ich habe sie oft beschimpft, wie sehr ich sie doch hasse und das ich viel lieber eine andere Mutter hätte.
<br />
Seltsam, früher war mir das immer egal was ich gemacht oder gesagt habe, doch jetzt tut es mir wirklich leid, und das ist nicht gelogen.
<br />
<br />
<br />
Das reicht für heute, schreibt mir viele Kommentare, dann schreibe ich schnell weiter.