Fanfic: Der Fluch - Teil 7 und 8

mit heute Nacht austoben?“ mit glasigen Augen sah Lydia dem König nach. „Das wirst Du noch früh genug feststellen. Ich weis nur, dass das erste Mal für mich das reinste Vergnügen war.“ Lydia war zu fertig um zu verstehen was Zarlek meinte.
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Den Rest des Tages verbrachte sie mit Ausruhen. Prinzessin Lia blieb den gesamten Nachmittag bei Ihr. Rey und Yaka leisteten ebenfalls ihr Gesellschaft. Die kleine Lia redete andauernd davon, sie dürfe Lydia behalten und so. Allerdings interessierte sie das wenig. Sie wollte einfach nur ihre Ruhe haben.
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Langsam verschwand die Sonne hinter dem Horizont. Enrico saß auf der Terrasse des Hauses und genoß die letzten Sonnenstrahlen. Inzwischen war er ein wenig über Lydias Verlust hinweg gekommen. Seine Eltern wußten auch derweil was geschehen war, hatten ihm seine Geschichte aber nicht abgenommen. Wer glaubte schon an außerirdische Technologie, die Teenies entführte?!
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‚Irgendwie seltsam. Ich habe das Gefühl Lydia ist in guten Händen.‘ dachte er. Nachdenklich blickte er zu den ersten Sternen auf. Im Hintergrund dudelte das Radio.
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Die Nachrichten unterbrachen das Programm. Erst bei einer ganz bestimmten Meldung hörte Enrico richtig hin &gt;Seit heute Mittag ist sich der Rat der Wissenschaften einig, dass der Mars wie er uns bisher bekannt war nie existiert hat. Die Bewohner des roten Planeten verbargen sich vermutlich solange, bis wir einen gewissen Grad des Technologischen Fortschritts erreicht haben um mit ihnen kommunizieren zu können.... &lt; Weiter hörte er nicht zu. ‚So ein Schwachsinn!‘ Kopfschüttelnd setzte er sich an sein Teleskop. Er glaubte nicht, dass die Menschheit jemals einen Nachbarn gehabt haben könnte. Der neue Planet könnte genauso gut eine gigantische, holographische Projektion sein, um die Menschen abzulenken. Aber wozu? Unschlüssig stellte er sein Teleskop auf irgend einen Stern ein. ....
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Über der Hauptstadt Vegeta-seis dämmerte es abendlich. Für Lydia wurde es Zeit aufzubrechen. In einem weit entfernten Wald sollte sie den zweiten Teil des Tests bestehen. Ihr war allerdings nicht klar wie der aussehen sollte.
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Barock verband ihr die Augen. „Sag mal, hat du ne Ahnung, was ich da im Wald machen soll?“ „Nein. Vielleicht sollst Du ja nur die Nacht in der Wildnis überstehen.“ „Gut möglich.“
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General Zarlek unterbrach das Gespräch. „Es wird Zeit, Kleine.“ Damit griff er nach ihrer Hand und führte sie aus dem Palast. Am Tor wartete schon der König und eine ganze Delegation von Wachen. Das Stimmenwirrwarr beunruhige Lydia ein wenig. Soviel Trubel wie heute hatte es nie um sie gegeben.
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Die Gruppe erhob sich in die Lüfte. Lydia lag mal wieder in Zarleks Armen und genoss den Wind der um ihre Nase wehte. ‚Noch besser als in nem Cabriolet.‘ dachte sie und schmiegte sich an Zarleks Brust. Dem wurde das etwas unangenehm bei so vielen Leuten.
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Nach etwa einer Stunde Flug landeten sie auf einer Lichtung. Während die anderen Saya-jins sich im Dickicht des Waldes verbargen drückte Zarlek Lydia einen Wecker in die Hand. „Wenn die Uhr piepst darfst Du die Augenbinde abnehmen.“ damit wollte er sich auch verabschieden, Lydia hielt ihn aber fest. Ihr war gerade eine Idee gekommen was das für ein Test sein könnte. „Zarlek, ist heute Nacht Vollmond?“ „Weiß nicht. Hab mir den Mond in den letzten Tagen nicht angeschaut.“ Enttäuscht lies sie ihn gehen. Offenbar hatte sie sich geirrt. Müde sank sie ins Gras. ....
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.... Ein nerviges Piepsen erscholl über die Lichtung. Erst wollte Lydia nicht aufstehen. Das klang genauso wie ihr Wecker zu Hause. Leicht ärgerlich schlug sie nach der Nervensäge. Der Wecker ging zu Bruch. Überrascht zog sie sich die Binde von den Augen. „Schade, dachte das alles sei nur ein Traum gewesen.“
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Sie sah sich auf der Lichtung um. Ausser ihr war niemand mehr da. Was sollte sie denn nun machen? Der Nachthimmel leuchte hell, also war doch Vollmond. Wollten die Sie mal als Oorzaru sehen? Oder wollten die einfach sie nur noch mal kämpfen lassen? Unschlüssig stand sie auf der Wiese.
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Als Oozaru ‘rum zulaufen konnte und wollte sie sich nicht vorstellen. Sie glaubte auch nicht, dass sie zu einem werden könnte. Trotzdem vermied sie es in den Himmel zu sehen. ‚Bloß kein Risiko eingehen.‘ Dachte sie nur und verließ die Lichtung.
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Die hohen Tannenähnlichen Bäume hielten das Mondlicht zurück. Ziellos wanderte Lydia durch den Wald. Das Zirpen von Grillen oder was es war erfüllte die Nachtluft. Aussser ein paar Wildtieren, die in Panik vor ihr flüchteten, begegnete ihr kein Wesen.
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Auf einer weiteren Lichtung angekommen setzte Lydia sich ins Gras und lauschte der Stille der Nacht. Das ganze erinnerte sie an einen Nachthike, den sie mal bei den Pfadfindern unternommen hatte. So ganz begeistert war sie auch heute noch nicht davon. Mitten in der Nacht durch die Gegend laufen fand sie einfach beknackt. Wer rennt schon freiwillig nachts durch nen Wald oder so? Sie ganz bestimmt nicht.
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Ein leises Knurren lies sie aufhorchen. Was war das? Ein Paar riesiger glühender Augen stierte sie aus dem Gebüsch an. Erschreck krabbelte sie zur anderen Seite der Lichtung. ....
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Was das wohl ist?
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Teil 8
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.....Langsam trat die Gestalt ins schwache Licht des Mondes. Sie war haushoch. Verdattert starrte Lydia nun zurück. Das Vieh trug Saya-jin-Kleidung und hatte die Gestalt eines überdimensionalen Pavians.
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‚In Original sehen die Oozarus ja noch fürchterlicher aus als im Anime.‘ schoß es Lydia durch den Kopf. Mit großen Augen fixierte sie die Zähne des Biests. Damit hätte es glatt einem T-Rex Konkurrenz gemach.
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Eilig verflüchtigte Lydia sich im Buschwerk. ‚Hoffentlich riecht der mich nicht.‘
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Langsam bewegte sich das Untier zu ihr rüber. Sein glänzendes Fell schimmerte im matten Mondlicht rötlich. Irgendwie schien es, als habe der Saya-jin in ihm noch die Oberhand. Aber Lydia traute dem Braten nicht. ‚Wenn der ausrastet, bin ich Mus.‘ Sie verzog sich weiter ins Unterholz. Dabei drehte sie einmal dem Oozaru den Rücken zu. Ein fataler Fehler!
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Ohne Erbarmen packte er sie mit seiner Riesenpfote. Qualvoll presste er Lydias Körper in seinen Händen zusammen. Sie schrie vor Schmerz. Es war fast unerträglich. Ihrem Peiniger machte es sichtlich Spaß sie so wimmern zu hören.
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Wut stieg in ihr auf. Wut über ihre eigene Hilflosigkeit. Aber war sie wirklich so hilflos?
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Mit einem Mal entluden sich ihre ganze Angst und Wut in einer feuerroten Aura. Der Riesenaffe lies sie wie eine heiße Kartoffel fallen. Kurz wedelte er mit seinen Händen und sah wütend wie Lydia sich ins Dickicht flüchtete.
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Noch schmerzten ihre Glieder bei jeder Bewegung. Sie fühlte sich nur knapp dem Tod entronnen.
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Wild schreiend nahm der Oozaru die Verfolgung auf. Schneller als ihr lieb war, holte er sie ein. Bedrohlich baute er sich vor Lydia auf.
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Sie sah nur noch einen Ausweg. Aber den wollte sie nicht! Ihr war es zuwider.
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Das Monster trat nach ihr. In letzter Sekunde rollte sie sich weg.
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Immer noch haderte sie mit sich.
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Vor Wut brodelnd trampelte er ihr hinterher.
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Ängstlich suchte sie nach einem anderen Weg für ihr Problem. Aber es gab keinen.
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Schließlich fiel Lydia hin. Der Oozaru richtete sich wieder vor ihr auf. Sein wildes Gebrüll durchschnitt die Nacht. Lydia starrte ihn angsterfüllt an.
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Hinter dem Monster erblickte sie den Mond. Seine volle runde Scheibe strahlte in bläulich-weißem Licht.
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Lydia vernahm ein wohliges Gefühl bei dem Anblick. Der Oozaru war wie ausgeblendet. Dieses seltsame Gefühl durchströmte plötzlich jeden Winkel ihres Körpers, auch ihren Schwanz. Es war einfach unbeschreiblich. Sie fühlte sich wie in eine Decke aus diesem Licht eingehüllt. Es vernebelte ihre Sinne. Ihre Umwelt nahm sie nur noch durch einen Schleier war. Immer mehr versank sie in einem Meer aus wohligem weißem Licht.
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Der Oozaru hielt inne. So wie sich das Mädchen verhielt, hatte er wohl bald sein Ziel erreicht. Vorfreude blitzte in seinen Augen auf.
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Wie in Trance gab Lydia einen knurrigen Laut von sich. Ihr gesamter Leib pulsierte.
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An ihrem ganzen Körper bildete sich ein Pelz. Langsam aber sicher begann sie zu wachsen. Immer mehr veränderte sich ihre Gestalt. Das Gesicht bildete eine Schnauze aus. Mit einem Lidschlag verschwanden die bereits roten Pupillen und machten komplett rotleuchtenden Augen Platz.
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Bald saß an Lydias statt ein zweiter Oozaru da.
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Ohne zu zögern warf der sich auf den ersten Oozaru. In einer wilden Schlacht verwüsteten sie den halben Wald.
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Erst als die ersten Sonnenstrahlen das Licht des Vollmondes dämpften verwandelten sie sich zurück.
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Erschöpft brach Lydia zusammen. Ihr Kontrahent aus der Nacht lag ebenfalls erschöpft neben ihr. Nie hätte er gedacht, dass dieses kleine Erdenmädchen so viel Ausdauer und Kraft als Oozaru besaß. Sie war durchaus würdig eine Saya-jin zu sein.
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Lydia selbst konnte sich vorerst nicht daran erinnern was sie in dieser Nacht angerichtet hatte.
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Einen Monat nach Boos Tod, in der DBZ-Welt:
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Unsicher stand Dende am Rand der Plattform. Ein unbestimmtes Gefühl ließ ihn schon seit Stunden nicht zur Ruhe kommen.
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Angestrengt suchte er noch einmal nach dieser ominösen Aura. Sie war der Grund für seine Unruhe. Nach einigen Minuten brach Dende die Suche wieder ab.
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Bisher war sie nur zweimal aufgetaucht. Aber sie würde wieder kommen; da war er sich sicher.
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Bloß was hatte diese Sternschnuppe damit zu