Fanfic: Koma Teil 1 (Fortsetzung von Kopfgeld)
dem Buch erschienen war. Geschockt wich Trunks zurück.
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"Hast du mich aufgeweckt, um mich anzustarren?", fragte das Buch ungeduldig und runzelte die ledrige Stirn.
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"N-nein, nein", stotterte Trunks fassungslos. Dann fand er langsam seine Sprache wieder. "Ich wollte in, äh, dir lesen."
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"Na denn", meinte das Buch. "Dafür brauchst du einen guten Grund, oder ich darf dir keine Geheimnisse enthüllen."
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"Ich bin der Ehemann von Kyoko Briefs. Sie liegt im Koma, wegen einer Trance, glaube ich. Irgendwo in dir muss, glaube ich, stehen, wie wir sie da rausholen können. Das ist ein guter Grund, glaube ich", sagte Trunks unsicher.
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"Glaube ich nicht", antwortete das Buch frech.
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"B-I-T-T-E!", flehte er. "Das ist für mich sehr wichtig."
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Das Buch setzte einen grüblerischen Blick auf. "Eigentlich darf nur meine Herrin in mir lesen. Aber du gehörst zur Familie..." Dann meinte es großzügig: "Na schön. Du darfst. Aber wehe, du versuchst zu zaubern. Dann wird dir so einiges Unangenehme passieren."
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"Danke", sagte Trunks erleichtert. Hinter ihm wurde von ziemlich vielen laut ausgeatmet.
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Das Buch klappte auseinander. Trunks warf einen Blick auf die erste Seite. Sein Gesicht verfinsterte sich. Zu den anderen gewandt, fragte er: "Kann einer diese Sprache?" Er zeigte auf die vergilbte Seite Pergament, auf der unverständliche Schriftzeichen geschrieben waren. Allgemeines Kopfschütteln. Trunks blätterte durch das ganze Buch, aber er konnte nur die letzten Seiten lesen, die offensichtlich nichts mit Trancen zu tun hatten. Er beschloss, sie später zu lesen. Jetzt hatte anderes Vorrang.
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"Das ist wohl eine sehr alte Sprache", meinte Piccolo mit einem scharfen Blick auf die Blätter. "Wir sollten den Oberältesten auf Namek fragen. Der hat sowas drauf."
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"Gute Idee", strahlte Goku. "Haltet euch an mir fest."
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Gohan drehte sich verwundert zu seinem Vater um. "Von hier aus kannst du uns nach Namek teleportieren? Ich dachte, das wäre zu weit?"
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"Ich habe eben trainiert."
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Trunks zuckte mit den Schultern. "Ist doch egal. Hauptsache, es geht schnell."
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Er griff nach dem Buch und klappte es zu. Das Buch funkelte ihn aus gelben Augen boshaft an. "Dafür hast du mich geweckt?", fragte es sauer.
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Trunks nickte leicht. "Oh Mann", stöhnte das Buch. "Glaubst du nicht, dass ich diese Schrift lesen kann?"
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Goten schlug sich mit voller Kraft gegen die Stirn und flog durch den Flur. Nachdem er sich aus den Trümmern befreit hatte, meinte er: "Dann können wir uns den langen Weg ja sparen, oder?"
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Stolz antwortete das Buch: "Natürlich. Nun sagt mir schon, was genau ihr wissen wollt. Aber - vergesst nicht, ich mache eine große Ausnahme. Ihr erhaltet großes Wissen, für das ihr nicht bestimmt seid. Für meine Herrin habe ich das nicht getan. Sie musste sich alles selbst erarbeiten. Ihr seid nicht bereit, die Magie anzuwenden. Versucht es nicht."
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Tunks setzte das Buch zurück auf den Ständer.
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"Wie können wir Kyoko aus ihrer Trance zurückholen?", fragte er aufgeregt.
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Das Buch holte tief Luft, dann begann es so laut zu erzählen, dass es auch die Leute aus dem Türrahmen hören konnten.
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Haha, jetzt mache ich Schluss! Na schön, ich beeile mich weiterzuschreiben, aber ich erwarte dafür auch jede Menge Kommentare. Nur fair, oder? Ich hoffe, bis hierhin fandet ihr es einigermaßen spannend. Machts gut!