Fanfic: Cheely (1)

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Kapitel: Cheely (1)

Gut, ich hab meine schlechte Laune von gestern so ziemlich überwunden und lade jetzt die FFs einzeln noch mal hoch... zwölf Seiten auf einmal sind für meinen Geschmack zu viel... also wundert euch bitte nicht, wenn jetzt auf einmal 7 FFs von mit erscheinen!
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Prolog:
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Finsternis- Endlose Finsternis. Kein einziger Lichtstrahl war mehr zu sehen. Wieder war ein Planet unter gegangen. Wieder hatte ein Planet verloren -, verloren gegen das sogenannte ultimative Böse. Es war mächtig geworden. Zu mächtig, um es einfach besiegen zu können. Einer der mächtigsten von ihnen war Scruul. Er war ein eigentlich ganz normaler Mann. Hatte schwarze etwa schulterlange Haare, die zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden waren, trug eine schwarze Kriegerkluft, in der auch ein ebenso schwarzes Schwert beinhaltet war. Er hatte böse stechende schwarze Augen und war die sogenannte linke Hand, des obersten Anführers, der Gruppe, die sich das Ultimative Böse nannte. Kein Planet, den er je angesteuert hatte, hatte seinen Angriff überlebt. Keiner- Nicht ein einziger. Der letzte Planet, den er sich unter die Lupe genommen hatte, war auch für ihn etwas schwer geworden, doch nach einem kleinen Gefecht, mit dessen Königin, hatte er den Planeten unterworfen, und ihn zu einem weiteren Territorium des ultimativen Bösen gemachte. Jetzt herrschte dort Dunkelheit. Sie war so Dunkel das man nicht einmal die Hand vor Augen sehen konnte. Und trotzdem wurde der Planet noch von den Bösen Truppen Scruul’s durchkämmt, und auch die letzten Bewohner, die noch in nahe gelegene Waldstücke geflüchtet waren, wurden herzlos nieder gemezelt. Dann kehrte Ruhe ein. Auch die letzten Schreckensschreie waren verhallt und nun herrschte Ruhe. Die Ruhe nach einem Sturm, der schlimmer als alles andere gewesen war und alles was lebte zerstört hatte. Der Planet war in Dunkelheit gehüllt. Nichts regte sich dort mehr. Nichts?
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Nein etwas hatte sich dort gerade bewegt. Vielleicht war es ja auch nur eine Sinnestäuschung gewesen, doch- nein jetzt war eine Aura aufgeflammt. Eine starke Aura. Fast schon zu stark. Und dann erstrahlte ein kleiner Fleck des dunklen Planeten in einem klaren blau. Die Quelle des Lichtes war ein etwa sechzehn Jahre altes Mädchen, dass etwa 1.75m groß und schlank war. Es hatte violette hüftlange Haare, die sie offen trug und ebenso violette Augen, die in ihrem schmalen gebräunten Gesicht glitzerten. Ihren schlanken Körper bedeckte eine schwarze Jeans und ein strahlend weißes T-Shirt, dessen Ärmel golden gefärbt waren. Verwirrt schaute sich das Mädchen um und dann lächelte sie. „Ich habe den Angriff überlebt“, schoss es ihr doch den Kopf. Doch dann wich die eben aufgeflammte Freude, einer tiefen Trauer. Einer Trauer, die tiefer als alles anderen war. Tiefer als alles was sie je zuvor gespürt hatte. Ihre Mutter, die Königin dieses Planeten war tot. Sie hatte gegen Scruul gekämpft und verloren. Jetzt lebte nur noch sie, die Prinzessin Cheely, die eines Tages in die Fußstapfen ihrer Mutter hätte treten sollen. Doch dann kam ihr eine Idee. Sie erhob sich etwas und schwebte nun sanft über dem Boden. Sie betrachtete den gefallenen Planeten noch kurz und schloss dann die Augen. Gleich darauf lösten sich die Konturen der Prinzessin auf und zurück blieb ein schwarzer Planet. Das letzte Licht war verschwunden. Doch es würde nie, niemals aufgeben zu kämpfen. Denn sie war eine Hoffnung, ein Licht, für das ganze Universum. Cheely war auf dem Weg, zum Stützpunkt der Rebellen. Dort würde sie ab jetzt helfen so viel sie konnte. Das ultimative Böse musste vernichtet werden! Um jeden Preis!
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STÜTZPUNKT DER REBELLEN (Px3“0 )
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Ein gellender Schrei hallte durch den Stützpunkt, der von anderen Völkern Hope genannt wurde. Cheely fuhr hoch. Sie war es gewesen, die geschrien hatte. Wie schon so oft, seitdem sie hier auf dem Stützpunkt war, quälte sie dieser Alptraum. Sie hatte ihre Familie, ihr Freunde verloren, nur weil das Oberhaupt von DUB beschlossen hatte, ihren Planeten zu vernichten. UDB, war die Abkürzung, für das sogenannte Ultimative Böse, das von einem Mann namens Scruul angeführt wurde. Er war vor etwa einem Jahr aufgetaucht, und hatte jetzt schon die Hälfte der Galaxie vernichtet. Den letzten Planeten, den seine Handlanger zerstört hatten, war ihr Planet gewesen. Jetzt war er in ewige Dunkelheit getaucht, die sie nur bannen konnte, wenn sie, sie Prinzessin Cheely von Aliquando, DBU vernichtete. Doch wie konnte sie das? Selbst ihre Mutter, die Königin Aliquando’s hatte ihr Leben gelassen. Sie wusste nicht mehr weiter. Sie hatte Angst. Vielleicht quälte sie auch deswegen immer der selbe Alptraum. Im Grunde waren ihre Erinnerungen wie ausgelöscht. Sie erinnerte sich nur noch an die Szene wie sie weggeflogen war, doch wie sie nach Hope gekommen war wusste sie nicht. Immer wenn sie daran denken wollte, bekam sie unergründliche Kopfschmerzen und war einer Ohnmacht nahe. Doch was war geschehen? Wieso hatte sie den weiten Weg geschafft? Sie wusste es nicht und würde es vielleicht niemals wissen. Gähnend stand sie auf und schaute auf die große Standuhr ihres Zimmers. Naja die Mitglieder des hohen Rates nannten es so, sie... sie fand es wie eine richtige Wohnung. Obwohl sie den Reichtum gewöhnt war, wollte ihr trotzdem nicht in den Kopf gehen, wieso sie unbedingt in so einem Zimmer untergebracht wurde. Sie wollte so gerne wie jeder andere hier leben. Auf Einsätze gehen, .... aber das wurde ihr nicht erlaubt. Scharf sog sie Luft ein. „Schon halb 7?“ Entsetzt starrte sie die Uhr an. Wieso hatte sie der automatische Wecker nicht geweckt? Gehetzt drehte sie sich um und lief mit schnellen Schritten zum Bad, wo sie sich erst einmal die Zähne putzte und sich wusch. „Immer komme ich zu spät! Das gibt’s ja nicht“, Cheely rannte wieder aus dem Bad und schon nach einer Minute war sie vollkommen fertig. Sie trug jetzt einen dunkelblauen Anzug, mit einem goldenen Gürtel. In einer der zwei Brusttaschen steckte eine Sonnenbrille mit blauen Gläsern, die alle, die sich auf dem Stützpunkt befanden tragen mussten. Ihre hüftlangen violetten Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden, und auf ihrer Stirn war ein goldenes Diadem zu sehen. Früher hatte es einmal ihrer Mutter gehört. Cheely wusste nicht, wie es hier her gekommen war, doch dass würde sich ja schon in wenigen Minuten klären. Immer noch gehetzt verließ sie das Zimmer und ließ die Türe geräuschvoll in das Schloss fallen. Als sie dann endlich vor der großen hölzernen Türe stand, klopfte ihr Herz bis zum Hals. Langsam öffnete sie, sie und trat ein. Das erste was sie sah, war ein großer Marmor Tisch um den vier Stühle standen. Drei von ihnen waren bereits besetzt. Ehrfürchtig senkte Cheely den Kopf und blieb stehen. Die Türe krachte hinter ihr in das Schloss und dann herrschte Stille. Absolute Stille. Bis endlich einer der drei zu sprechen begann. „Setzt euch, Prinzessin Cheely! Ihr wurdet vom hohen Rat eingeladen! Habt keine Scheu! Wir werden euch schon nichts tun!“ Eibon lächelte Cheely väterlich an. Cheely ging etwas unsicher zu dem noch freiem Stuhl und setzte sich. Der hohe Rat- ...... Er bestand aus drei Mitgliedern verschiedenster Rassen. Der älteste von ihnen war wohl Eibon. Um ihn rankten die verschiedensten Legenden. Manche behaupteten, er wäre ein Gott, der gekommen war um sie zu erlösen. Andere glaubten, Eibon wäre der letzte, des weißen und alten Stammes der Elben. Letzteres glaubte Cheely. Eibon war ein groß gewachsener alter Mann, dessen blaue Augen eine unglaublich Weisheit ausstrahlten. Wie jeder, der sie auf Hope befand, trug auch er den dunkelblauen Anzug, mit goldenem Gürtel und ebenfalls einer Sonnenbrille, die allerdings goldene Gläser hatte. Er hatte etwa schulterlange weiße Haare und das einzige was auf seinen hohen Rang hin wies, war seine goldene Krone, die er auf dem Kopf trug. Das zweit älteste Mitglied, des hohen Rates hieß Charlon. Er war ein über tausend Jahre alter Magier, der schon oft gegen das Böse gekämpft hatte. Charlon trug ebenfalls die Hope Uniform, doch er hatte keine Krone auf dem Kopf, sondern zu seiner Rechten, lehnte ein goldener Stab. Charlon war ein großer schlanker Mann, der ebenfalls blaue Augen hatte und eine weiße Haarpracht besaß. Das dritte und wohl eindeutig jüngere Mitglied hieß, Miranya. Sie war eine reinblütige Elfe, was man schon an ihren zarten, weiß schimmernden Flügeln sah. Sie war die einzige, die nicht an die Hope Uniform gebunden war. Ihren schlanken Körper bedeckte ein weißes seidenes Kleid, dass eng an ihrem Körper anlag. Sie hatte braune Augen und ebenso braune schulterlange Haare, die von einem weißen Schleier etwas verdeckt wurden. Als Zeichen ihres Ranges, Cheely wusste auch nicht genau, wieso der hohe Rat das brauchte, hatte sie einen goldenen Becher, der verblüffende Ähnlichkeiten, mit dem heiligen Gral hatte, der schon so lange nicht mehr gesehen worden war.
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„Seid ohne Furcht, Prinzessin! Wir haben euch nicht hergeholt um über euch zu richten“ Auch Charlon lächelte Cheely jetzt an. Sie fühlte sich langsam aber sicher unwohl in ihrer Haut. Cheely riss sich jedoch zusammen, und verbarg ihre Angst, hinter der ein trainierten Maske der Unnahbarkeit. „Ich fürchte mich nicht! Lasst mich nun hören wieso ich gerufen wurde!“ Cheely verkrampfte sich etwas. War sie zu weit gegangen? Das lächeln der beiden Mitglieder war verschwunden. Jetzt schauten sie nur noch ernst auf einen Punkt, der sich offenbar hinter ihr befand. Cheely wollte sich schon neugierig umdrehen, aber im letzten Moment ließ sie es bleiben. Denn dann hätte sie sich ihre Maske ja von selbst abgenommen und das sollte sie nicht tun. „Wir haben euch zu uns gerufen, da wir euere Hilfe brauchen! DUB breitet sich im immer mehr aus! Sie haben schon die Hälfte der Galaxie, in Dunkelheit