Fanfic: Cheely (1)

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sich in ihrem Herzen gesammelt hatte heraus und begann zu weinen. Sie wusste nicht wie lange sie nur so da saß und ihre Tränen auf den Monitor des Com tropften. Schließlich war es Trunks, der ins Zimmer kam um nach zu schauen wieso Cheely weinte. „Cheely! Was ist denn los?“ Seine Stimme drang sanft durch den Schleier ihrer Tränen. „Lass mich Trunks! Wo bin ich überhaupt?“ „Du bist in Gottes Palast. Du brauchst keine Angst zu haben! Hier geschieht dir nichts!“ „Doch es wird mir etwas geschehen! Und zwar genau in einem Jahr. Dann werden die restlichen DBU’ler auf diesen Planeten kommen und ihn in endlose Dunkelheit tauchen“ „Jetzt beruhig dich erst mal!“ Trunks nahm sie in die Arme. Anfangs wehrte sie sich noch, doch dann gab sie es auf, als sie einsah, dass es nichts brachte. Schließlich versiegte auch ihre Tränen. Sie wischte sie weg und drückte Trunks mit sanfter Gewalt von sich. „geht es wieder?“ „Ja! Ich war nur etwas verwirrt!“ Eine Weile schwiegen. „Kannst du mir und den anderen erklären, was hier eigentlich los ist?“ „Na klar! Wo sind sie denn?“ „Sie warten draußen!“ Trunks stand auf und verließ das Zimmer. Cheely folgte ihm und schließlich kamen sie bei den anderen, wie Trunks sie genannt hatte an. Es waren insgesamt fünf. Alle fünf hatte schwarze Haar und zwei von ihnen trugen sogar Kampfanzüge. Ihre Namen waren Vegeta und Songoku. Die anderen beiden hießen Songoten und Songohan, wie Trunks ihr erklärte. „Hallo, ich bin Cheely!“ Cheely schaute etwas unsicher zwischen den Kriegern hin und her. Und dann erkannte sie einen von ihnen und senkte sofort den Kopf. „Prinz Vegeta! Ihr lebt!“ Cheely wagte es nicht den Kopf zu heben. Vegeta war eine Legende in ihrem Volk. Und sie hatte diese Legende getroffen. Das war einfach unvorstellbar. „Wenn das Eibon erleben würde!“ Cheely dachte traurig an den hohen Rat zurück. Doch das war jetzt Vergangenheit. Der Planet Hope würde wieder auferstehen. Mit allem Licht, mit aller Liebe, die sie ihm geben konnte. Es war Zeit die alte Generation aufzugeben und neues zu beginnen. Songoku schaute Vegeta ratlos an. Dieser wirkte ebenfalls überrascht. Woher kannte dieses Mädchen, dass sich Cheely nannte seinen Namen. Trunks hatte ihn ihr bestimmt nicht verraten, denn dieser schaute genauso ratlos wie auch er und Songoku. „Woher kennst du meinen Namen?“ „Ich? Euer Namen war bei unserem Volk eine Art Legende! Aber ihr wart tot! Wir glaubten das zumindest! Doch ihr lebt! Es gibt Hoffnung für die Galaxie!“ „Mensch Vegeta, du bist berühmt!“ „Klappe Kakarott! Das war ja wieder zu erwarten! Immer wenn ich mal etwas besser als du dran bin, musst du dich gleich wieder über mich lustig machen! Nur weil du mich mal besiegt hast!“ Cheely hob den Kopf. Vegeta war besiegt worden? Nein das konnte nicht sein! Er galt als der stärkst im Universum. „Lass gut sein Vegeta! Ich wollte dich nicht verletzen!“ Songoku wirkte jetzt beinahe etwas geknickt. „In Ordnung! Aber dafür hab ich was gut!“ „Was soll denn das jetzt wieder?“ „Ganz einfach Kakarott! Du gibst mir eine Revanche!“ „Na gut! Etwa jetzt gleich?“ „Na meinetwegen! Am besten fangen wir gleich hier an!“ „Nein Vegeta! Nicht hier! Das wird zu gefährlich! In ein Menschen leeres Gebiet!“ „Eigentlich bin ich es hier der Befehle erteilt!“, knurrte Vegeta, gab sich dann aber geschlagen als er in Songoku’s ernstes Gesicht sah. Dann flogen die beiden ohne ein Wort des Abschieds los.
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Songoten schaute ihnen Kopf schüttelnd hinterher. Das war ja mal wieder typisch sein Vater. Er hätte sich nicht so viele Gedanken machen sollen und lieber mit Bra ins Kino gehen sollen. Er und Bra waren nämlich seit kurzem zusammen und sogar Vegeta hatte nichts dagegen gehabt. Am Anfang hatte er noch ein bisschen gezickt, doch dann war alles wieder in Butter gewesen und er und Bra konnten ihre Ruhe haben. Nur Trunks stellte ein immer größeres Problem da. Da er ja Songoten’s bester Freund war, wollte Songoten ihn ja nicht einfach so sitzen lassen und dann mit seiner Schwester Bra ins Kino gehen. Das wäre unfair gewesen. So beanspruchte Songoten die doppelte Zeit für seine beiden besten Freunde, was ihm häufig Chichi’s Ärger spüren ließ, wenn er seine Hausaufgaben nicht erledigte. Aber vielleicht war jetzt Schluss damit und Trunks würde sich in das fremde Mädchen verlieben, dass eben mit ihm aus dem Palast getreten war. Nein, er wollte sich nicht zuviele Hoffnungen machen. Trunks mochte keine Mädchen, dass wusste er, denn immer wenn ihm mal wieder ein Mädchen aus der Klasse seine Liebe gestand, ließ er sie eiskalt abblitzen. Auch das fremde Mädchen sah nicht so aus als würde sie Trunks lieben. Wie schwer es doch war! Vielleicht würde er aber doch Glück haben! Vielleicht.......
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Songohan schaute Cheely neugierig an. Dieses Mädchen umgab eine sonderbare Aura. Er konnte es nicht richtig erklären, aber es war etwas das ihm Schutz und Sicherheit versprach. Vielleicht auch nur Einbildung, aber trotzdem. Er fühlte sich wohl. Er dachte an seine kleine Tochter, die jetzt 13 Jahre alt war. Pan hatte eine ähnliche Aura, doch die ihre war nicht so ausgebildet wie Cheely’s. Dieses Mädchen hatte große Trauer ertragen, dass spürte er. Vielleicht waren ihre Eltern gestorben... Er wusste es nicht. Sie sah noch so jung aus, und doch spiegelten sich in ihren Violetten Augen Weisheit und Erfahrung. Er frage sich wieso Cheely hier war.
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„Du wolltest uns doch erklären was eigentlich los ist, oder Cheely?“ Trunks Stimme durchbrach die Stille. Songoten drehte sich um und schaute Trunks verwundert an. Auch Songohan schaute auf. „Stimmt! Danke das du mich erinnerst Trunks! Also ich bin wie gesagt Cheely. Aber am besten beginne ich von ganz vorne. Sie setzte sich auf den Boden und die anderen drei taten es ihr gleich. „Vor etwa 16 Jahren gab es noch zwei starke Mächte, die die Galaxie beherrschten. Eine davon hieß Lux und die andere wurde Mal genannt. Die beiden Stämmen waren von Grund auf Feinde. Sie kämpften gegeneinander und führten folglich auch blutige Kriege, die das ganze Universum beeinflussten. Doch eines Tages verliebte ein Maler, noch dazu der König der Maler in eine Luxerin. Diese erwiderte seine Liebe und bald bekamen sie ein Kind. Doch als der Maler bekannt gab, das sein herz einer Luxerin gehörte, wurde er getötet und ein neuer König wurde gewählt. Der Mann war mein Vater, die Frau folglich meine Mutter. Die Luxer waren ein Volk des Lichtes, die Maler ein Volk der Finsternis. Deswegen kann man sich auch ihre Streitigkeiten erklären. Der neue König der auf den Thron stieg hieß Scruul. Er war das reine Böse. Ab jetzt nannte man die Maler DBU, was soviel wie DAS ULTIMATIVE BÖSE heißt. DBU hat die Hälfte des Universums bereits unter seiner Kontrollen und wird immer mächtiger. Die Planeten die von DBU erobert werden versinken in ewiger Dunkelheit, die erst vergehen wird, wenn Scruul besiegt und getötet wird. Doch vor kurzem wurde der Planet auf dem ich gelebt habe, ebenfalls von DBU angegriffen. Der Planet fiel, nachdem meine Mutter, die die Königin von Aliquando war getötet wurde. Auch er ist in ewiger Dunkelheit versunken. Ich war die einzige Überlebende und bin auf den Planeten bzw. Stützpunkt Hope geflohen. Er ist der sogenannte Stützpunkt der Rebellen, der es bisher erfolgreich geschafft hat die Angriffe Scruul’s abzuwehren. Ich fand dort Sicherheit, wurde aber schon wenig später auf den Planet Erde geschickt, den ich gegen einen der Männer von DBU verteidigen sollte. Doch schon wenige Stunden nachdem ich den Planeten verlassen hatte wurde Hope von DBU angegriffen und erobert. Jetzt ist der letzte Hoffnungsschimmer für das Universum erloschen. Hope existiert nicht mehr. Vielleicht nie wieder. DBU hat eigentlich schon gewonnen. Nichts kann es jetzt noch aufhalten. Auf DBU gab es einen hohen Rat. Er allein hatte die Möglichkeit DBU zu stoppen. Doch das hatte nichts gebracht. Auch die drei Mitglieder des Rates wurden getötet!“ Cheely endete und lächelte die drei Sayajins traurig an. Sie war noch immer erschöpft von dem Schlag, der ihr von Rek verpasst worden war. Doch sie musste bei Bewusstsein bleiben. Vielleicht war es wichtig diese Krieger zu informieren. Sie waren stark. Erst jetzt spürte Cheely die beiden mächtigen Energien die unten auf der Erde kämpften. Sie gehörten ohne Zweifel zu Vegeta und Songoku. Da war sie sich sicher. Vielleicht gab es noch einen Funken Hoffnung.
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Trunks schwieg. Er war von Cheely’s Geschichte mehr berührt worden als er es zu denken gewagt hätte. Dieses Mädchen, Cheely, sie hatte etwas sonderbares an sich. Sie war anders als die Mädchen die Trunks kannte. Sanfter, und doch kriegerisch. Sie war stark und hatte in dem Kampf vorhin nicht alles gegeben. Das wusste Trunks. Er wusste es einfach. Sie war also auch Mischblut. Und noch dazu aus so verschiedenen Völkern. Wie es für sie wohl gewesen war, als sie es erfahren hatte? Bestimmt war es ein Schock gewesen. So hätte er jedenfalls reagiert. Doch er war anders als sie. Viel anders. Und doch, er spürte, dass sie sich vielleicht doch ähnlicher waren, als Trunks dachte. „Mensch Trunks! Du widersprichst dir ja selbst!“ Dachte er ärgerlich. „Das tut mir leid für dich Cheely!“ Wider sprach Trunks so sanft er konnte. „Danke Trunks! Aber ich bin inzwischen darüber hinweg gekommen! Wenn doch nur Eibon leben würde!“ „Wer ist Eibon?“ Songohan mischte sich unaufgefordert in das Gespräch mit ein. „Eibon war ein Mitglied des hohen Rates! Wenn er lebt könnten wir es vielleicht schaffen!“ „Dann lasst ihn uns wiederbeleben!“ Songoten grinste. Cheely kannte ja die Dragonballs noch nicht. Mit ihnen konnten sie es vielleicht schaffen. „Hey, genau! Die Dragonballs! Mit ihnen können wir Eibon wieder beleben! Mensch! Wieso bin ich nicht selbst darauf