Fanfic: Cheely (2)

reader_font_size
reader_line_height
reader_width

spürte nicht, wieviel Energie sie dieser Zustand kostete. Sie konzentrierte sich nur auf ihre Schlagübungen und lächelte in sich hinein. Sie war stark geworden, im Laufe der Zeit.....
<br />
Trunks schaute verwundert auf. Ihm stockte der Atem, als er die Energie spürte die von ihr ausging. „Wie konnte sie eine so riesige Energie vor mir verstecken?“, fragte er sich. Doch er spürte auch, dass Cheely diesen Zustand nicht halb so gut beherrschte wie es aussah. Ihre Energiereserven waren aufgebraucht. Sie würde das nicht mehr lange durchhalten. Doch bevor Trunks etwas entsprechendes sagen konnte, kippte Cheely schon noch vorne. Die blaue Aura war verschwunden als sie bewusstlos auf dem Boden aufschlug. Trunks sprang auf und eilte zu ihr. War sie verletzt? Schnell fühlte er ihren Puls. Erleichtert atmete er auf. Sie war nur ohnmächtig. Hastig stellte er die Schwerkraft auf null und kniete neben Cheely. Sollte er sie wirklich auf den Arm nehmen? ER entschloss sich dafür und nahm sie sanft auf die Arme. Er trug sie aus dem Grav. Raum und überlegte wo er sie hinbringen sollte. Sie alleine zu lassen, dass wollte er nicht. Leise öffnete er seine Zimmertüre und schloss sie ebenso leise. ER legte Cheely auf seinem Bett ab und deckte sie zu. Trunks lächelte. „Sie ist doch so zerbrechlich wie ich gedacht habe!“, seufzte er und verließ das Zimmer. Nachdem er sich geduscht hatte kam er zurück und setzte sich auf die Couch und wartete geduldig bis sie wieder erwachte.
<br />
Cheely schlug die Augen auf. Ihr Kopf schmerzte als sie sich aufsetzte. Wo war sie? Verwirrt schaute sie sich um. Sie konnte sich nicht erinnern, ein solches Zimmer auf dem Raumschiff gesehen zu haben. Wo war Trunks? Dann sah sie ihn. Er saß auf der Couch und grinste sie an. Cheely wurde etwas rot und drehte sich weg. „Eigentlich bist du ja ganz stark, Cheely! Aber du kannst deine Kraft nicht kontrollieren!“ Trunks sollte spöttisch klingen, erreichte aber ihren Sinn nicht. Als Cheely sich umdrehte grinste sie ebenfalls. „Willst du etwa mein Lehrer werden, oder habe ich da was falsch verstanden?“ Diesesmal war es Trunks der errötete. „Naja.... wenn du willst! Ich hätte es dir angeboten! Wir haben zwar nur noch genau zwei tagen, nach dem Dragonballradar zeit, bis wir auf dem ersten Planeten ankommen, aber ich kann dir wenigstens schon ein bisschen was beibringen!“ Trunks räusperte sich verlegen. „Meinetwegen! Was ist meine erste Aufgabe Meister?“, fragte Cheely spöttisch. Doch im Grunde war sie froh darüber. Froh das Trunks ihr seine Hilfe angeboten hatte. Froh, das sie lernen konnte mit ihrer Kraft umzugehen. Froh, dass er einfach da war um sie zu beschützen. Vielleicht, so glaubte sie, war sie doch nicht so stark wie sie einmal gedacht hatte. Sie hatte immer Menschen gebraucht die sich um sie kümmerten. Menschen, die sie umsorgten. Ihr ihre Liebe zeigten, sie einfach nur mochten. Cheely atmete auf.
<br />
Trunks sah ihren nachdenklichen Ausdruck auf ihrem Gesicht. Über was sie wohl gerade nachdachte? Er wollte mehr von ihr wissen. Mehr als das was sie ihm bisher gezeigt hatte. Sie war geheimnisvoller, als er es sich gedacht hatte. Im gewissen Maße das vollkommene Gegenteil anderer Mädchen, die er kannte. Und doch, sie war so zerbrechlich. Vielleicht liebte er sie ja. Doch diese Gedanken drängte er zurück. Vielleicht, eines Tages würde es soweit sein, das er sich selbst seine Liebe zu ihr eingestehen würde, aber das würde noch sehr lange dauern. Aller frühestens konnte es sein, wenn sie alle sieben Dragonballs gefunden hatten. Früher ging es nicht, und das wusste er auch. Nicht früher, denn sonst würde er ihre Mission gefährden und diese war von größter Wichtigkeit. „Vielleicht beginnen wir noch einmal ganz von vorne! Lass uns in den Grav. Raum gehen und anfangen zu trainieren!“
<br />
Und das taten sie auch. Die zwei tage die ihnen noch blieben nutzen sie bis auf die letzte Stunde aus, und am Schluss beherrschte Cheely ihre Energie. Trunks hatte ihr geholfen, dass wusste sie. Das Wasser prasselte auf ihre verschwitze Haut. Es war angenehm, den Schweiß abzuwaschen. Doch ihr blieb keine zeit es zu genießen. Schon in weniger als einer Stunden würden sie auf dem Planeten landen, wo der erste Dragonball zu finden war. Cheely seifte sich ein und wusch sie dann wieder ab. In ein Handtuch gehüllt verließ sie die Dusche. Sie föhnte sich und zog sich dann ihre dunkelblaue Hope Uniform an, bevor sie das Bad, so sauber wie sie es aufgefunden hatte, verließ und sich auf den weg ins Cockpit, wo sie Trunks vermutete.
<br />
Die Türe ging auf. Trunks schaute Cheely an. Sie war jetzt wieder die Prinzessin geworden. In ihrer dunkelblauen Uniform sah sie einfach umwerfend aus. Ihre langen violetten Haare umrahmten ihr Gesicht das ihm jetzt sanft anlächelte. Trunks erwiderte dieses Lächeln und wandte sich dann wieder der Steuertastatur zu. Er selbst trug wie immer, seit er das Raumschiff betreten hatte, seine hellblauen Kampfanzug. „Wir werden den Planeten bald erreichen! Ich bin schon gespannt wie er bevölkert ist! Wir müssen auf jeden Fall vorsichtig sein!“ Cheely’s Stimme klang besorgt als sie neben trunks trat und aus dem Fenster schaute. Man konnte den grünen Planeten bereits sehen. „Du hast recht, Cheely! Wir müssen vorsichtig sein! Nimmst du den Radar?“, Frage er sie. „Ja gib nur her!“ Sie streckte ihre zierliche Hand aus und Trunks gab ihr das Gerät. Dann zog er seine Hand schnell wieder zurück.
<br />
Cheely setzte sich wieder auf den Sesseln und schnallte sich an. Sie wusste ja schließlich nicht ob dieser Planet eine Atmosphäre hatte, oder nicht. Sie war aufgeregt. Immer wieder schaute sie aus dem großen Fenster, hinunter zu dem Planet der immer näher kam. Und schließlich landeten sie. Cheely stand auf und Trunks tat es ihr gleich. „Lass mich zuerst gehen, Cheely! As ist sicherer!“ „Und wieso das? Ich bin genauso stark wie du!“ „Trotzdem! Ich gehe zuerst! Und wenn du dich noch weiter aufführst, dann bleibst du hier und ich hole den Dragonball alleine!“ darauf konnte Cheely nichts mehr erwidern und so ließ sie Trunks schmollend den Vortritt. Um sie noch mehr zu demütigen streckte er ihr eine Hand entgegen, die sie allerdings übersah und von selbst aus dem Raumschiff kletterte. Die Grav. war ziemlich hoch, sodass sich Cheely zuerst an sie gewöhnen musste bevor sie ihre Augen öffnete. Der Planet war in ein unheimliches Grün getaucht. Er bestand zum größten teil aus Land und Wasser, fast genau wie die erde, doch er schien anders. Geheimnisvoller. Cheely schaltete den Radar ein. Fast im gleichen Moment begann er zu piepsen.
<br />
„Irgendwie unheimlich, findest du nicht?“ Trunks schaute sich um. „Vielleicht hast du recht! Der radar zeigt in diese Richtung!“ Cheely war schon ein Stück geflogen und Trunks hatte alle Mühe da sie es offenbar sehr eilig hatte, und dementsprechend auch sehr schnell flog, sie wieder einzuholen. Offenbar hatte sie genau so ein unbehagliches Gefühl wie er. Denn wieso sonst flog sie so schnell? Als sie dann die Stelle erreichtet wo der radar angab, dass er sein müsste, erblickten sie eine kleine Ansiedlung. Sie war so altertümlich das sie Trunks zuerst für eine Sinnestäuschung gehalten hatte. „Da vorne ist es! Lass und hier schon runtergehen und zu Fuß gehen! Wir wollen die Bewohner doch nicht erschrecken!“, rief Trunks Cheely zu. „Okay!“ Sie landeten nahe der Ansiedlung und machten sich dann auf den Weg. Trunks schaute immer wieder verstohlen zu Cheely, deren Gesicht allerdings keine Regung zeigte. Fast schon übernatürlich ruhig. „Wir sind da! Ich gehe da alleine rein, Trunks! Wenn was ist dann erhöhe ich einfach meinen Ki!“ Cheely ließ Trunks einfach stehen und machte sich alleine auf den Weg. Trunks schaute ihr Kopf schüttelnd hinterher. „Wem will si damit etwas beweisen? Mir oder ihr selbst?“, fragte sich Trunks.
<br />
Cheely ging alleine weiter. Ihre Sinne waren aufs zerreißen angespannt, als sie durch das hölzerne Tor trat und sich umschaute. Tatsächlich war das Dorf so alt, wie sie es vermutet hatte. Die einzelnen Häuser waren heruntergekommen und die Menschen die auf der Straße zu sehen waren, waren altertümlich gekleidet. Die Frauen tragen lange weite Kleider und die Männer hatte Anzüge und schwarze Zylinder auf den Köpfen. „Wie in einem Märchenbuch!“, dachte Cheely als sie sich suchend nach dem Dragonball umsah. Von Trunks hatte sie ein Bild eine Dragonballs gezeigt gekriegt und wusste jetzt auch wie sie aussahen. Doch so leicht wollte es ihr das Schicksal nicht machen. Sie schaute auf den Dragonballradar, doch dieser behauptete immer noch stur, der Dragonball wäre in diesem Dorf. Deswegen beschloss sie einen Mann zu fragen, ob er so einen Dragonball schon einmal gesehen hatte. „Grüß Gott! Ich bin Prinzessin Cheely, vom Planeten Aliquando und auf der Suche nach einem Dragonball!“ Sie holte eine Abbildung des Dragonballs aus einer der beiden Brusttaschen und zeigte sie dem Mann. „Ihr seid von einem anderen Planeten? Das ist nicht zu glauben! Lügt mir hier nicht vor! Jeder weiß, dass es nur diesen Planeten gibt!“ Der etwas ältere Mann hatte so laut gesprochen, dass sich nun alle die auf der Straße standen zu ihnen umdrehten. „Was soll ich machen damit ihr mir glaubt? Fliegen? Oder einfach nur ein Wunder bewirken?“ Cheely zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Besiegt unseren stärksten Krieger dann könnt ihr die Kristallkugel haben, die ihr Dragonball nennt!“ Die Leute bildeten eine Gasse und heraus trat ein fies grinsender Sumokrieger. Cheely starrte ihm angeekelt entgegen. Dieser Fettsack würde ein Wunder erleben! Sie ging in Kampfstellung.
<br />
Trunks wurde langsam ungeduldig. Cheely war jetzt schon über eine Stunde fort. Sollte er nach ihr suchen? Was wenn sie verletzt war, und ihre Aura nicht mehr steigern konnte? Was wenn sie