Fanfic: Cheely (2)

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sogar tot war? Das wäre undenkbar! Er würde es sich nie verzeihen. Doch schließlich entschied er sich Cheely zu vertrauen und auf sie zu warten. Endlich, es schien Tage zu dauern, trat Cheely im Licht der untergehenden Sonne aus dem Hölzernen Tor. Ihr Haar wehte im imaginären Wind. Eine hellblaue Aura umgab ihren Körper. Wieso hatte sie sich verwandelt? Wieso lief sie so schnell? Trunks sprang auf. Deutliche Sorge spiegelte sich in seinem Blick wieder. ER lief Cheely entgegen. „Was ist passiert, Cheely?“ Trunks hatte sie erreicht und erkannte nun die blutende Wunde, die sich über ihren Unterarm zog. An dieser Stelle war ihr Anzug zerfetzt. „Ich musste gegen so einen Sumokämpfer kämpfen! Er ist zu stark Trunks! Ich konnte ihn nicht besiegen!“ Cheely taumelte kraft los auf Trunks zu und Trunks fing sie im letzten Moment auf. er wurde wütend. Wer hatte Cheely das angetan? Dieser jemand würde nachdem er mit ihm fertig war, nicht mehr als ein Körnchen Staub sein. „Wer hat dir das angetan, Cheely?“, Trunks Stimme bebte vor Zorn.
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„Ruhig Trunks! Bleib ganz ruhig! Dieser Kämpfer! Er war zu stark für mich!“ Cheely lächelte Trunks beruhigend zu und sein Zorn schwand etwas. „Aber wieso? Ich habe dich doch trainiert! Er kann nicht stärker als du sein! Das geht einfach nicht, Cheely!“ „Es geht! Du siehst es doch! Vielleicht war ich einfach nur zu unvorsichtig. Zu überheblich!“ Cheely hustete etwas Blut. Ihr Stimme krächzte und sie war sichtlich vor einem Zusammenbruch. Cheely stützte sich schwerer auf Trunks. Ihre Kräfte ließen immer mehr nach. Sie musste noch so viel lernen. Wie hatte sie glauben können schon stark genug zu sein? Wieso war sie so überheblich geworden. Sie spürte Trunks besorgte Blicke. Wie sollte sie DBU besiegen, wenn sie nicht einmal in der Lage war gegen so einen Sumokämpfer zu gewinnen. Wie? Sie begann leicht zu zittern. DBU war ein schwieriger gegner. Sie hatte es unterschätzt. Und das wäre ihr wahrscheinlich zum Verhängnis geworden. Sie musste stärker trainieren. Ihr Bewusstsein wurde von einem Nebel umgeben. Schon zum zweiten mal innerhalb so kurzer Zeit verlor sie das Bewusstsein.
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Trunks bebte vor Zorn. Cheely.... sie war zusammengebrochen. Lag in seinen Armen. Ein dünner Blutfaden lief aus ihrem Gesicht. Er würde diesen Krieger finden und ihn besiegen. Jetzt sofort. Nein.... zuerst musste er Cheely zurück bringen. Ohne es zu wollen flammte seine Aura auf und er wurde zu einem SSJ. Seine blonden Haare, die er jetzt hatte, wehten im imaginären Wind. Er hob ab und flog so schnell er konnte zurück zu seinem Raumschiff. Dort angekommen legte er Cheely in ihr Bett und verließ das Raumschiff wieder nachdem er es abgesperrt hatte. Er flog zurück und landete dieses Mal direkt in der kleinen Ansiedlung. Seine Augen bebten vor Zorn, als er sich umschaute. Die Leute wichen verängstigt vor ihm zurück. So jemanden wie ihn hatten sie wohl noch nie gesehen. „Wer von euch hat Cheely verletzt? Wer war es?“, brüllte er. Seine Stimme war so laut angeschwollen, dass er sicher war man könnte es sogar auf der erde noch hören. „Ich, das war ich!“ Die Menschenmenge teilte sich und heraus trat ein fetter Mann. Trunks trat einen Schritt auf ihn zu und sammelte seinen Ki zum vernichtenden Schlag. Dieser ungehobelte Typ hatte es gewagt Cheely zu verletzen. Dafür würde er bezahlen. Trunks schoss auf ihn zu und seine Faust bohrte sich in seinen Magen. Der Sumoringer torkelte zurück, doch Trunks schlug erbarmungslos weiter zu. Dieser Typ würde für das was er Cheely angetan hatte, mit seinem Leben bezahlen. Da war er sich sicher. Seine Schläge wurden immer fester, und der Mann torkelte immer mehr. Schließlich verlor er das Bewusstsein. Gerade als Trunks den vernichtenden Schlag ausführen wollte erklang eine Stimme.
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„Trunks Briefs! Lass das! Ich war unvorsichtig!“ Langsam schwebte Cheely auf den Boden zu. Ihre Füße berührte den Erdboden. Ihre Wunde am Oberarm war geheilt. Wieder wurde sie von einer hellblauen Aura umgeben, doch sie war stärker geworden. Vermutlich hatte sie es geschafft, weil sie ihren Übermut erkannt hatte. Vielleicht aber, war es die Liebe zu Trunks gewesen die es ermöglicht hatte. Cheely hielt ihn an der Schulter zurück. Erstaunt drehte Trunks sich um. „Cheely! Was.....?“, Trunks schaute sie fassungslos an. Der unendliche Zorn in seinem Blick verschwand und er wurde wieder zu einem normalen Sayajin. „Ich bin jetzt das was ich bin Trunks! Ich habe endlich mein wahres Ich gefunden! Mein einzig wahres Ich!“ Cheely’s Stimme klang vollkommen. Schon zum zweiten Mal in dieser kurzen Zeitspannen hatte sie sich verändert. Doch dieses Mal... dieses Mal war es vollkommen!
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Trunks drückte Cheely an sich. Er war so froh sie zu sehen. So froh, dass sie wieder da war. ER erkannte seine tiefe Liebe zu ihr. Seine aufrichtigen Gefühle zu diesem Geschöpf, das nur aus Licht zu bestehen schien. Er zweifelte nicht daran das sie ein Engel war. Sie war einer. In seinen Augen würde sie das immer sein. Seine Liebe ging tiefer als er es sich vorgestellt hatte. Jetzt begriff er, was ihm Songoten schon so lange versucht hatte zu sagen. Jetzt wusste er, wie es für Songoten und seine Schwester gewesen war als sie ihre Liebe erkannt hatten. Jetzt begriff er alles. Fast hätte er vor Freude Luftsprünge gemacht, doch er fing sich im letzten Moment, da ihm bewusst wurde, dass er Cheely ja noch immer in seinen Armen hielt. Er schaute lächelnd zu ihr hinab. Sie erwiderte seinen Blick mind. genauso liebevoll. Jetzt wusste er, dass auch sie ihn liebte. Die Zeit schien wie stehen geblieben. Cheely und er starrten sich noch immer in die Augen. Versanken in den jeweils anderen. Vielleicht würden sie nie wieder daraus auftauchen. Schließlich war er es, der sich aus ihren Augen löste und sich wieder den Umstehenden zuwandte. Allerdings bedacht darauf, dass er Cheely noch immer umarmte.
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Trunks löste sich aus ihren Augen. Zuerst spürte sie etwas ähnliches wie Wut, doch dann ließ sie es bleiben und wandte sich ebenfalls den Dorfbewohnern zu. „Könntet ihr uns vielleicht jetzt den Dragonball geben? Wir haben eueren stärksten...“ weiter kam Trunks nicht, denn er wurde von einem heran eilendem Mann unterbrochen. „Die Kristallkugel, Herr! Nehmt sie und geht euere Wege!“ Cheely schaute den Mann verwundert an. Es war der, mit dem sie zuerst gesprochen hatte. Hatte Trunks Eingriff wirklich soviel bewirkt, dass die Siedler ihr Misstrauen aufgeben? Sie konnte es nicht glauben, und doch, es war so. die Siedler hatten es eingesehen und deswegen konnten sie sich schon kurze Zeit später auf den Weg zurück zum Raumschiff machen. Cheely hielt Trunks Hand. Sie würde sie nie wieder los lassen. Nie mehr....
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Trunks drückte ihre Hand kurz und lächelte sie an. Er legte alle Wärme die er aufbieten konnte, in eben dieses Lächeln. Cheely schien es zu gefallen. Viel zu schnell waren sie wieder beim Raumschiff und als sie landeten traute er seinen Augen nicht. Eigentlich hätte er es sich ja denken können, das entsprach dem, was er schon angenommen hatte, nachdem er die Liebe zu ihr gefunden hatte und jetzt das. Songoten und Bra winkten den beiden herzlich entgegen. „Tja Trunks! Aus ist es mit der trauten Zweisamkeit!“, Cheely grinste ihn an. „Stimmt! Sobald man das Glück gefunden hat, wird es schon wieder zerstört! Wahrscheinlich sind die anderen auch in der Nähe!“ Trunks versuchte gar nicht erst seinen Ärger zu verbergen. Das war doch sowieso typisch! Wenn er mal alleine sein wollte, tauchten immer seine Freunde auf!
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Songoten winkte seinem besten Freund entgegen. Hatte er sich getäuscht, oder hielt der tatsächlich mit Cheely Händchen? Nein, das konnte nicht sein! Niemals! Trunks würde niemals dergleichen tun. Und doch... es war so. Nachdem er sich noch einmal überzeugt hatte war es deutlich zu erkennen. Die beiden hielten Händchen! Entweder war sein Kumpel von allen guten Geistern verlassen worden, oder er hatte sich tatsächlich verliebt. Auf letzteres tippte Songoten. „Na endlich! Ich dachte das kommt nie mehr!“, dachte er erleichtert. Endlich hatte auch Trunks seine Liebe gefunden und war offensichtlich glücklich.
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Bra war da ganz anderer Ansicht. Sie freute sich zwar auch für ihren Bruder, doch sie erkannte auch den Missmut in seinen Zügen. Und sie wusste auch genau wem er galt. Trunks war sauer, und zwar auf sie und Goten. Und Bra hatte sich gedacht ihrem Bruder einen gefallen machen zu wollen, indem sie ihm und Cheely auf der Suche nach den Dragonballs half. Und jetzt hatte er offensichtlich vor, sich mit Undank zu bedanken. Das machte sie ärgerlich. Ihre Türkisen Haare wehten leicht im aufkommenden Wind. Ihre sonst so blauen Augen wurden Türkis, doch dann nahm die Farbe wieder ab. Von eine Sekunde auf die andere war sie nicht mehr sauer, als sie in das glückliche Gesicht von Cheely sah. Sie würde bestimmt nicht ärgerlich sein. Nicht einmal, wenn sie und Songoten jetzt hier auftauchten. Nicht einmal dann. Bra lächelte den beiden entgegen.
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„Hallo ihr beiden! Wollt ihr uns etwa helfen?“ Cheely lächelte die beiden Neuankömmlinge herzlich an. Jetzt würde das Ganze noch lustiger werden. Mit Songoten und Bra würde sie viel mehr zu lachen haben, als mit Trunks alleine. Außerdem konnten sie auch sehr gut Unterstützung gebrauchen. „Hallo“, knurrte Trunks. Songoten klopfte ihm freundschaftlich auf die Schultern. „Hey Trunks! Lach doch mal!“ Songoten grinste ihn spöttisch an. „ja, ja! Ich versteh! Erst hier herein platzen und dann auch noch frech werden!“ Trunks ähnelte in diesem Augenblick, Vegeta mehr als er zugeben würde. Cheely beobachtete die beiden amüsiert. Trunks würde am Anfang noch ein bisschen rum zicken, doch dann würde er sich schon damit abfinden und wieder zu seinem normalen Ego zurück finden. „Wollen wir