Fanfic: Cheely (3)

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Ich weiß nur das er ziemlich krank ist... Wahrscheinlich können nicht einmal meine heilenden Fähigkeiten helfen...“ Was hatte er nur getan? Er sah so krank aus... Bra hatte richtige Angst um ihren Bruder. Sie musste erst mal zu Songoten und ihn wecken. Bis dahin würde Cheely wohl bei Trunks bleiben...
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„Songoten! Mensch wach doch endlich auf!“ Songoten wurde von Bra ungnädig aus dem Schlaf gerissen. „Was hast du denn Bra?“ Verschlafen öffnete er seine schweren Augen. Wieso sah sie so ängstlich aus? Langsam rappelte er sich aus. Er lag in seinem Bett. Das Bett, das Trunks gehörte war leer. Wo war er? „Falls du dich fragst wo trunks ist...“ eine Träne lief ihr über die Wange „Der ist bei Cheely!“ „Wie? Wieso ist er denn dort?“ Songoten war hellwach. Als hätte er es hundertmal trainiert, sprang er gekonnt aus dem Bett und zog sich fast im gleichen Moment seinen Trainingsanzug an. „Naja... Trunks sieht ziemlich krank aus! Cheely ist bei ihm...“ „Wieso? Was hat er denn?“ „Komm selbst mit!“ Bra war schon zurück in das gegenüber liegende Zimmer gelaufen. Kopfschüttelnd folgte ihr Songoten. Wenn sie es so eilig hatte, musste es wichtig sein. Geschockt blieb er im Türrahmen stehen. Trunks... er sah wirklich krank aus. „Mensch was ist dem denn über die Leber gelaufen?“ Er hatte ziemlich leise gesprochen. Die komische Stimmung bedrückte ihn. „Ich weiß nicht! Aber ich würde vorschlagen, wir lassen Cheely alleine mit ihm!“ Bra die vor ihm stand wirkte bedrückt. Er umarmte sie und zog sie aus dem Zimmer. Es musste ein ziemlicher Schock für sie gewesen sein. „Bra! Geh du dich ein bisschen entspannen! Ich werde abspühlen und so!“ Songoten machte sich auf den Weg zur Küche...
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Trunks Zustand hatte sich zunehmend verschlechtert. Schon drei Tage war es her, seit er am Morgen in das Cockpit gekommen war. Während dieser zeit, war Cheely kein einziges Mal, von seinem Bett gewichen. Trunks.... er würde sterben, das spürte sie. Sie wusste auch, dass sie unbedingt weiter musste. Bra und Songoten hatte sie schon am zweiten Tag gegen ihren Willen, mit Hilfe einer Fluchtkapsel zurück zur Erde geschickt. Die beiden sollten nicht auch noch sterben... Traurig schaute sie auf das blasse Gesicht Trunks. Er hatte in den letzten Tagen nur seine Hautfarbe geändert. Ansonsten war alles beim alten geblieben. Cheely wechselte das kalte Tuch auf ihrer Stirn. Trunks würde sterben.... Wie konnte sie ohne ihn weiterleben? Wie? Viele Tränen tropften auf seinen heißen Körper. Tränen der Trauer. Cheely weinte. „Nein Cheely! Bitte wein nicht um mich!“ Trunks Stimme klang wie ein leiser Hauch. Cheely schaute ihn mit Tränen verschmierten Augen an. Er war noch immer Trunks. Selbst jetzt, ein paar Momente vor seinem Tod, lächelte er sie noch an. Versuchte sie auf zu muntern. Nein Trunks.... Er sollte nicht sterben. Nein!!! „Cheely! Versprich mir....“ Er hustete, „Versprich mit... das ... du... nicht ... um mich trauern wirst! Ich will das nicht! Hörst du? Besiege... besiege DBU und kehre auf die Erde zurück. Du alleine... du alleine hast die Kraft... Cheely! Nutze sie... nutze sie und besiege DBU. Das ist das einzige was zählt!“ Trunks hustete erneut. Cheely drückte ihn an sich. Nein... er durfte sie jetzt nicht verlassen. „Trunks.... Bitte, du musst bei mir bleiben!“ Wieder liefen Tränen über ihre Wangen. „Es tut mir leid... CHEELY!“----- Mit dem letzten Wort das er gesprochen hatte war er gestorben. Der stolze Krieger der Sayajin war gestorben. In den Armen seiner Geliebten. „NEIN TRUNKS! NEIN! BITT BLEIB DA!“ Cheely schrie. Sie wusste nicht wie lange sie das gemacht hatte. Wie lange sie geschrien hatte. Im Nachhinein erinnerte sie sich nur noch an die Szene, als Trunks Konturen sich auflösten und verschwanden. Nicht einmal der letzte Rest war er geblieben... Nicht einmal der letzte Rest....
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Der dunkle Nebel um ihr Bewusstsein lichtete sich. Wo sie war... das wusste sie nicht. Warum sie hier war... das wusste sie auch nicht. Sie wusste nur noch wer sie war. Prinzessin Cheely. Kriegerin eines Planeten namens Aliquando, der immer existieren würde... auch in tiefster Dunkelheit. Denn eines war ihr klar geworden... in der Zeit... in der sie um Trunks getrauert hatte... Sie war jetzt alleine... Aber die Hoffnung... dass sie ihn wieder sehen würde, würde nicht unerfüllt bleiben. Denn sie hatte die Dragonballs! Der Nebel um ihr Bewusstsein schwand. Sie befand sich in einer Zelle. Es war dunkel, und doch, ihr Körper war erleuchtet. Sie fühlte sich so gut, wie schon lange nicht mehr. Seit Trunks tot hatte sie ihr Zeitgefühl völlig verloren. Wieviel Zeit vergangen war... das konnte sie nicht feststellen. Denn sie wusste es nicht. Das jetzt zählte und jetzt war jetzt. Sie setzte sich auf. Noch etwas benommen strich sie sich über ihren Kampfanzug. Wie sah der denn aus? Er hatte sich verfärbt. Einzelne rote Striemen waren noch zu erkennen, doch der restliche Teil war golden. Er glitzerte sogar in der Dunkelheit. „Wo bin ich?‘“ Ihr eigene Stimme hallte in der Dunkelheit wieder. „Das will ich dir beantworten, du Miststück! Du befindest dich im Gefängnis von Scruul! Und in weniger als einer Stunde, wird er kommen um dich heraus zu fordern. Wenn du gewinnst und ihn tötest, dann kannst du deine Wege gehen, wenn nicht, wirst auch du zu den Schatten hinab fahren!“ Die böse Stimme lachte. Es war so falsch, so hässlich, dass sich Cheely die Ohren zuhalten musste. Sie musste also kämpfen! Gegen wen? Niemandem anderen als Scruul persönlich. Wann? In weniger als einer Stunde. Wo? Auf einem Kampfplatz. „Warum? Das wusste sie nicht. Cheely stand auf um sich etwas aufzuwärmen. Was hatte sie denn zu verlieren? Gar nichts... Trunks war bereits tot, und ihr eigenes Leben war nicht so wertvoll wie seines. Wie hatte er sich immer aufgewärmt? Ach ja! Liegestützen. Voller Eifer ging sie in die Knie und machte Liegestützen. Als sie meinte genug gemacht zu haben stand sie erneut auf. Sie spürte wie ihr Kraft wieder erwachte. Jetzt konnte der finstere Herrscher kommen! Sie war bereit!
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Sie stand IHM gegenüber. Er grinste sie verächtlich an. War völlig in schwarz gekleidet. Hatte eine schwarze Rüstung an... schwarze Stiefel und auf seiner Stirn traurig er ein mit Schatten versehenes Diadem. Cheely schaute ihm entgegen. Er war Scruul. Er war der Mann der ihre Mutter getötet hatte. Er hatte sie umgebracht... ER! „Na Prinzessin! Wie steht es? Wollt ihr mich nun angreifen?“ Das ließ sich Cheely nicht zweimal sagen. Sie stürzte auf Scruul zu. Doch er wich ihren Schlägen fast mühelos aus. „Streng euch an! Ich weiß, dass ihr mich nur testen wollt!“ „Du mieses Biest! Du hast meine Mutter UND meinen Vater getötet! Das ist unverzeihlich!“ Sie schrie ihre ganze Wut heraus. Ihre Haare wurden vom imaginären Wind bewegt der aufkam. Sie schwebte sanft über dem Boden. Eine hellblaue Aura umgab ihren schlanken Körper. Sie schaute Scruul an. In ihrem Blick war kein Zorn..., kein Hass, nein dort war nur Mitleid. Mitleid auf eine derartig böse Kraetur. „Hör auf mich so anzustarren! Ich habe dir nichts getan!“ Scruul begann sich wie unter Schmerzen zu winden. Das war es. Sie konnte ihn besiegen! Sie konnte es! Cheely schoss erneut auf ihn zu. Dieses Mal traf jeder ihrer Schläge. Jeder saß perfekt. Scruul taumelte zurück. In seinem Blick war purer Zorn zu sehen! „Wie machst du das?“ „Ich weiß nicht! Meine Liebe! Meine Liebe zu Trunks, die noch immer besteht, verleiht mir Kraft..., Ausdauer..., Mut!“ Cheely’s Stimme war angeschwollen. Sie klang jetzt wie ein Racheengel. Ein Engel, der das wertvollste verteidigen wollte, was er besaß! Die Liebe!
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„Damit kommst du nicht durch!“ Scruul legte beide Hände an seine Stirn. Eine pure schwarze Energiekugel, bildete sich zwischen seinen weißen, etwas dreckigen Handschuhen. Cheely wich zurück. So etwas hatte sie noch nie gesehen! Was war das? Die Kugel wurde immer größer. Scruul’s Gesicht verzerrte sich zu einer Dämonischen Maske. Sein Zorn erfüllter Blick ließ sie taumeln. Nein.... Sie durfte jetzt nicht aufgeben! Die Energiekugel wuchs noch immer! Und dann, jetzt hatte sie ihre höchst Form erreicht. Scruul’s Gesicht war verzogen. Seine Zähne waren zu Vampierzähnen geworden. „Stirb!“ Er feuerte die Kugel ab.
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Sie bewegte sich auf Cheely zu! Nein, dass durfte jetzt nicht das Ende sein! Niemals! Sie durfte nicht aufgeben! Musste für alle die sie liebte kämpfen. Sie sammelte ihre Energie noch ein letztes mal. Ihr Aura loderte auf. Eine kleine starke Energiekugel bildete sich auf ihrer Stirn. Wieso dort? Cheely schaute verwirrt noch oben? Sie traute ihren Augen nicht! Dort war, das Diadem, dass ihrer Mutter gehörte! Es kämpfte mit ihr! Mit ihr! Die kleine Energiekugel wuchs, mit jedem Gedanken, den sie an eine Person verschenkte, die ihr lieb war. Schließlich, kurz bevor sie von der Energiekugel, die Scruul abgeschossen hatte, getroffen wurde, war sie fertig. Mit einem lauten Schrei feuerte sie, sie ab!
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Scruul löste sich im Licht der Sterne auf! Cheely sah nur noch wie er sich auflöste! Dann sank sie in den tiefen Schleier der Bewusstlosigkeit zurück. Doch ein Lächeln lag auf den Lippen der Prinzessin! Ihr Energiestrahl..., er hatte Trunks wieder belebt! Das wusste sie! Doch bis sie zur Erde, wo er sich jetzt befand, zurückkehrte, würden noch einige Jahre vergehen!
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Cu Cheely