Fanfic: Dark Skies (3)

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war einfach schwach geworden... doch das bedauerte er nicht. Auf jeden Fall nicht mehr... Er konnte sich noch zu gut daran erinnern, wie er immer und immer wieder den Grav. Raum zerstört hatte, weil er sich vor lauter Wut nicht mehr unter Kontrolle hatte halten können. Doch mittlerweile war diese Wut gewichen und er fühlte sich erleichtert. Er war einfach froh, dass alles so gekommen war, wie es war... Er betrat Bulma’s Labor und blieb im Türrahmen stehen. Die Türe viel hinter ihm ins Schloss als er einfach nur dastand und darauf wartete, dass sie sich umdrehte. „Hallo Vegeta! Du hast doch nicht schon wieder den Grav. Raum zu Schrott verarbeitet, oder?“ Vegeta schüttelte den Kopf. Und dann sagte er es Bulma....
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Songoku teleportierte sich direkt zu Chichi. Als er plötzlich so vor ihr auftauchte zuckte sie zusammen. „Kannst du dich nicht mal anmelden? Ich meine jedes mal wenn du einfach so auftauchst, krieg ich einen halben Herzinfarkt!“ Chichi stemmte wütend die Hände in ihre Hüfte und starrte Songoku ärgerlich an. „Und was ist überhaupt mit deinem Kampfanzug los? Der ist ja völlig angeschlagen“ „Ich...“ „Versuch gar nicht erst dich heraus zu reden! Du hast dich wieder mal gekloppt stimmt’s?“ Sie war jetzt nicht mehr zu bremsen. Songoku blieb gar nichts anderes übrig als den Mund zu halten, denn sonst wäre das sein sicherer Untergang gewesen. Und der durfte noch nicht kommen! Schließlich musste er diese neuen Feinde noch abwehren! Aber wie sollte er Chichi das beibringen? Sie würde ihn niemals gehen lassen! Zu oft war er von einem Kampf nicht mehr zurückgekommen. Zu oft hatte er sie im Stich gelassen, als dass sie ihn gehen lassen würde! Denn gegen sie war kein Kraut gewachsen. Als Chichi sich endlich etwas beruhigt hatte und Songoku nur noch wütend anschaute wagte er schließlich einen Versuch. „Also, ähm Chichi!“ „Ich weiß Songoku! Versuch nicht lange um den Brei herum zu reden!“
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Chichi seufzte. Wie oft war Songoku nun schon gestorben? Sie hatte Angst um ihn und er,... er starb immer öfter! Wahrscheinlich würde er auch dieses Mal nicht zurück kommen. Vielleicht sogar nie mehr? Nein, daran wollte sie nicht denken. Sie würde versuchen ihn aufzuhalten, obwohl sie wusste wie un wirksam das eigentlich war. Sie konnte Songoku nichts abschlagen, was er sich einmal in den Kopf gesetzt hatte. Dazu war er viel zu stur. Aber versuchen konnte sie es ja einmal! „Du wirst nicht zurückkommen, oder?“ Tränen spiegelten sich in ihren Augen. Sie schluchzte ein paar mal, bis Songoku sie schließlich in die Arme nahm. „Chichi! Ich muss gehen! Wenn ich das nicht tue, dann... dann wird vielleicht das ganze Universum vernichtet werden!“ Chichi schluchzte unbeeindruckt weiter. Was brachte das überhaupt? Er würde sowieso nie nachgeben! Er hatte es schon nicht getan, als sie verboten hatte, Songohan das Kämpfen zu lernen. „Bitte Chichi versteh doch! Ich muss gehen!“ Chichi spürte wie Songoku langsam ein schlechtes Gewissen bekam. Sie löste sich aus seiner Umarmung. Mit einer raschen Handbewegung wischte sie sich ihre Tränen weg. „Okay! Ich verstehe! Du lässt dich ja doch nicht stoppen!“ Traurig lächelte sie Songoku an. Eigentlich war sie sich sicher ihn nicht mehr zu sehen! „Danke Chichi! Das werde ich dir nicht vergessen!“ Die Sonne ging langsam unter als Songoku Chichi ein zweites Mal in die Arme nahm und sie an sich drückte. Wiederum stiegen in Chichi’s Augen Tränen auf. Sie hatte Angst um Songoku! Sie wollte ihn nie, nie wieder hergeben! Sie spürte seine Lippen auf ihrem Mund und erwiderte seinen Kuss. Dann löste er sich von ihr und schwebte schon in der Luft. „ich will den Abschied nicht unnötig schwerer machen als er ist!“ Auch in seinen Augen schimmerten ein paar Tränen. „Songoku!!!“ „Ich werde zurück kommen! Das verspreche ich!“ Songoku flog mit dem Licht der untergehenden Sonne davon. Zurück blieb Chichi die herzzerreißend schluchzte. Sie war traurig... Traurig das er gegangen war....
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Bulma schluckte. Vegeta hatte es ihr erzählt. Er würde also wieder gehen! Und vielleicht sogar sterben, aber daran wollte sie jetzt nicht denken. „Kann ich noch was für dich tun?“ Sie drehte sich weg, damit er die Tränen, die ihr über die Wangen liefen nicht sehen konnte. „Vielleicht schon! Könntest du für uns kleine Raumkapseln anfertigen?“ Vegeta‘ Stimme klang nicht halb so befehlend wie sie eigentlich hätte sein sollen. Bulma nickte. „Na klar! Welches Model?“ „So ca. das selbe, wie das mit dem Nappa und ich damals zur Erde gekommen sind!“ „Das ist aber schon alt!“ Bulma schüttelte den Kopf. Also wenn sie ihre Gehirnzellen schon anstrengen sollte, dann doch nicht für drei Modelle aus dem Mittelalter! „Dann überhol sie halt ein bisschen!“ Bulma nickte. Vielleicht würde sie es sogar schaffen. Denn sie hatte sich schon vor einiger Zeit Gedanken gemacht, wie man solche Kapseln bauen konnte und deswegen würde es ihr nur halb so schwer fallen. „Mach ich! Wie groß sollen sie ungefähr sein?“ Sie holte einen Notizzettel aus ihrer Westentasche und legte ihn auf den Tisch. Danach griff sie nach einem Bleistift und fing schon einmal an ein paar Formeln zu notieren. „So dass einer wie Kakarott reinpasst!“ „Okay! Dann muss die Kapsel also auch ganz schön was aushalten können, wenn Typen wie ihr darin reisen wollt!!“ Bulma grinste während sie verschiedene Berechnungen durchführte und diese mit ziemlich hoher Geschwindigkeit auf das Papier brachte. „Ja das sollten sie! Kannst du vielleicht auch ein paar sonder Einrichtungen einbauen?“ „An was hast du gedacht?“ „An ein Radarsystem, mit dem man notfalls Dragonballs orten kann, eine Einrichtung, die einen automatisch heilt, wenn man in eine Kapsel steigt, und vielleicht ein Gerät, mit dem man in der Kapsel trainieren kann!“ „Wie meinst du das, mit dem trainieren? Ich dachte es sollen kleine Kapseln werden?“ Bulma schaute Vegeta fragend an. „Naja ich dachte..“ Vegeta brach ab und fing noch einmal neu an, „.. Normalerweise schläft man doch gleich ein, wenn man in so eine Kapsel steigt! Ich dachte, dass wir diesen Schlaf nutzen könnten um zu trainieren!“ „Ach so! Ja ich werde schauen ob sich das machen lässt! Komm morgen gegen neun Uhr wieder, dann werde ich fertig sein!“ Bulma überlegte schon wie sie das mit dem Trainieren meistern sollte. Deshalb bemerkte sie auch nicht wie Vegeta leise das Zimmer verließ...
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Bra starrte traurig in das Licht, der untergehenden Sonne. Sie war nieder geschlagen... Eigentlich hatte sie geglaubt, dass der ganze Terror vorbei sei, als Cheely Scruul, und damit auch DBU vernichtet hatte. Doch jetzt... Jetzt fing das ganze von vorne an. Diesesmal ließ Songoten sie nicht mitkommen. Diesesmal musste sie alleine auf der Erde bleiben! Doch sie würde nicht weinen... Tränen waren ein Zeichen der Schwäche und das wollte sie nicht. Sie wollte nicht, dass Songoten sah, dass sie weinte. Ihre Traurigkeit verwandelte sich plötzlich in Zorn auf sich selbst um. Wenn sie doch nur kämpfen könnte... Dann könnte sie Songoten jetzt begleiten. Dann müsste sie nicht zurückbleiben und darauf warten jeden Moment einfach getötet zu werden. Dann wäre sie bei Songoten. „Bra, ich weiß...“ „Danke für dein Mitleid Songoten! Aber ich brauche es nicht!“ Bra schaute der Sonne wütend entgegen! Wieso durfte sie nicht mit. Ihr Zorn wich und machte endloser Verzweif´lung platz. Sie wollte Songoten nicht gehen lassen! Nein, das durfte er einfach nicht! Er durfte sie hier nicht alleine lassen. Verzweifelt schloss sie die Augen. Sie wollte sie nicht mehr öffnen. Bra wollte nie wieder etwas sagen können. Sie wollte auf dem schnellsten Weg ins Jenseits. „Bra! Ich muss gehen! Es ist... wichtig!“ Sie merkte, dass es auch ihm schwerfiel. Und sie wollte es Songoten nicht schwerer machen, weil sie di Beleidigte spielte. Er war schließlich ihr Freund.
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Endlich! Sie hatte ihre Augen wieder geöffnet und schaute ihn jetzt traurig an. Songoten konnte die tiefe Verzweiflung in ihrem Blick erkennen. Sie ging auf ihn über. Eigentlich wollte er Bra nicht hier zurücklassen! Sie sollte mit ihm kommen, das wäre das beste! Doch was, wenn ihnen etwas auf ihrer Suche zustieß? Nie, er würde sich das nie verzeihen. „Du kannst gehen Songoten! Ich weiß wie wichtig es ist!“ Bra’s Stimme zitterte. Sie kämpfte mit den Tränen. Songoten konnte das einfach fühlen. Er spürte es in seinem herzen. Traurig versuchte er sie mit einem Lächeln aufzumuntern. „Ach Bra! Eigentlich will ich gar nicht fort! Aber es ist so wichtig, verstehst du? Das Schicksal des ganzen Universums könnte davon abhängen!“ Bra schluchzte los. Das schlimmste was ihm hatte passieren können. Sie weinte! Songoten wusste nicht was er in einer solchen Situation machen konnte. Er wusste nur, dass er etwas tun sollte. Und das machte er dann auch. Er zog Bra an sich und nahm ihren Kopf in seine Hände. Sie wirkte so zerbrechlich. „Songoten“ Bra’s Stimme klang wie das rauschen des Windes. „Ja! Ich werde immer bei dir sein! Jetzt und bis an das Ende der Welt!“ „Wirst du zurückkommen?“ „Das weiß ich jetzt noch nicht!“ „Du verstehst es mich aufzumuntern“ Ein leises Lächeln war auf ihren Lippen erschienen. „Es tut mir leid Bra! Aber wenn ich zurück bin! Dann werde ich für immer dir gehören!“ „Oh Songoten!“ Sie fing wieder an zu schluchzen.
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Sie wollte ihn nicht verlieren. Sie liebte ihn doch so sehr! Aber das half nichts! Er würde gehen! Und vielleicht, nie wieder zurückkommen! Aber daran wollte sie erst einmal nicht denken. Sie wollte jetzt einfach nur bei ihm sein. Sie spürte wie er ihr die Tränen aus dem Gesicht wischte und sie dann wieder auf den Boden setzte. Er umarmte sie immer noch. Ra war sich fast sicher, dass er sie an diesem Abend nicht wieder loslassen