Fanfic: Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben - Teil 6
Kapitel: Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben - Teil 6
Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben – Teil 6
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Die Sekunden, während sie so da standen, kamen ihr wie Minuten vor. Sie erwiderte den Kuss zwar nicht, ließ ihn aber zu. Nach einer Weile löste er sich wieder von ihr. „Ich geh dann mal. Aber ich komme morgen noch mal vorbei. Dann hast du zeit genug, Son-Goten zu vergessen.“ Alex verließ das Grundstück der C.C.
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Bra stand einfach nur da und starrte ins Nichts. Langsam stiegen ihr Tränen in die Augen. Was hatte sie getan? Sie hatte zugesehen, wie Alex sie geküsst hatte und sie hatte sich nicht gewehrt. Was würde wohl Son-Goten dazu sagen? Ihre Augen füllten sich mit immer mehr Tränen und sie brach weinend zusammen. Ein paar Minuten lag sie so da, bis: „Oh mein Gott Bra, was ist denn?“ Pan kam auf sie zugerannt. Sie wollte ebenfalls gerade gehen und sah dann Bra weinend am Boden liegen. „Jetzt sag schon, was passiert ist?“
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Bra schaute langsam auf. Ihre Augen waren schon ganz rot. „Ich......ich habe soeben einen riesigen Fehler......gemacht.“ Und schon wieder rannen ihr neue Tränen die Wangen hinunter. Pan nahm ihre beste Freundin in den Arm und versuchte sie zu trösten: „Hey, so schlimm kann es doch nicht sein. Komm, wir gehen jetzt erst mal in dein Zimmer und dann erzählst du es mir, OK?“
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Bra konnte nur nicken und ließ sich von ihrer Freundin in ihr Zimmer führen. Dort setzten sie sich beide aufs Bett. Bra hatte sich inzwischen wieder etwas beruhigt und begann zu erzählen: „Ich habe gerade Alex getroffen. Er hat mir wieder gesagt, dass er mich immer noch liebt und das ich ihm verzeihen soll und dann.......und dann.....“ sie begann wieder zu weinen, „......hat er mich geküsst......aber das Schlimmste ist, dass.......dass ich mich nicht mal dagegen gewehrt habe!“
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Pan nahm sie wieder in den Arm. „Hey, beruhig dich erst mal. Wenn du den Kuss nicht erwidert hast, ist es doch halb so schlimm.“ „Eben nicht. Ich hätte mich dagegen wehren müssen. Wie soll ich das nur Son-Goten beibringen?“ „Du musst es ihm doch nicht sagen. Immerhin hast du doch gar nichts gemacht.“ „Ich muss es ihm aber sagen, sonst würde ich immer ein schlechtes Gewissen haben.“ Bra wischte sich die Tränen weg.
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„Na dann wünsch ich dir viel Glück.“
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Am nächsten Tag, als Son-Goten zu Bra ging, saß diese zusammengekauert auf ihrem Bett und starrte nur vor sich hin.
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„Hast du was?“ Er setzte sich zu ihr aufs Bett und streichelte ihr sanft übers Knie. Langsam schaute sie auf. Ihre Augen waren wieder rot, da sie schon wieder die ganze Zeit geweint hatte. „Ich muss dir etwas sagen.“ Ihre Stimme zitterte.
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„Was denn?“ „Alex war gestern hier.“ „Was.....“ „Lass mich bitte ausreden. Er hat wieder auf mich eingeredet, dass er mich noch liebt und so und dann hat er mich plötzlich einfach.......geküsst.“ Das letzte Wort hatte sie nur noch geflüstert, weil ihr die Stimme versagte. Doch Son-Goten hatte es trotzdem gut verstanden. „Ich bring den Kerl um!“ „Nein warte!“ Bra hielt ihn am Arm fest, weil sie Angst hatte, Son-Goten würde jetzt gleich zu Alex rennen, „Das war nicht alles. Als er mich geküsst hat....hab ich.......ich hab mich nicht dagegen gewehrt.“
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Stille. Keiner sagte ein Wort. Son-Goten schaute seine Freundin eine Weile nur an, bis er aufstand und zur Tür gehen wollte, doch Bra hielt ihn zurück. „Es tut mir leid!“ Ihre Augen füllten sich mit Tränen, „Du musst mir glauben! Das wollte ich nicht! Ich liebe dich doch.“ „Ich muss erst in Ruhe darüber nachdenken. Ich melde mich dann bei dir.“ Son-Goten befreite sich aus ihrem Griff und verließ ihr Zimmer. Er lief Trunks und Pan direkt in die Arme. Doch ohne auch nur ein Wort zu sagen, ging er einfach weiter.
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„Was hat den denn gestochen?“ Trunks schaute ihm nach.
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„Ich nehme an, dass sie es ihm jetzt gesagt hat.“ Schloss Pan aus Son-Gotens Benehmen, da er ja gerade aus Bras Zimmer gekommen war.
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„Hab ich irgendwas nicht mitgekriegt?“ „Mhm.“ „Wie schön, dass ihr mir auch immer alles erzählt.“ „Das ist ’ne lange Geschichte.“ „Mir egal. Los, raus mit der Sprache.“ „Lass uns erst in dein Zimmer gehen.“ Pan zog Trunks in sein Zimmer, wo sie ihm alles erzählte.
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„Ich wusste doch, dass dieser Kerl nur Ärger macht!“ Man sah es Trunks deutlich an, dass er sauer war, „Am besten ich rede mal mit Bra.“ „Lass das mal lieber mich machen. Ich glaube kaum, dass ihr ein Mann jetzt weiterhelfen kann.“ Pan verließ Trunks Zimmer.
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Bra lag weinend auf ihrem Bett. Sie hatte Angst, dass sie Son-Goten jetzt für immer verloren hatte. Pan machte langsam die Tür auf. „Darf ich reinkommen?“
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Bra nickte nur und Pan trat ein. „Und, was hat er gesagt?“ „Er will in Ruhe darüber nachdenken und meldet sich dann bei mir. Ich hab so Angst, dass er jetzt Schluss macht. Ich liebe ihn doch!“ Bei diesem Gedanken musste Bra nur noch mehr weinen. Pan setzte sich ihr gegenüber und streichelte ihr über den Rücken, um sie zu trösten. „Das glaube ich nicht. Er liebt dich doch auch, aber er muss das jetzt eben erst mal verdauen.“ „Hoffentlich hast du recht.“ „Hey, willst du nicht mit mir und Trunks irgendetwas unternehmen? Das wollten wir dich vorhin schon fragen, doch dann haben wir gesehen, wie Son-Goten aus deinem Zimmer kommt. Er hätte uns fast umgerannt.“ „Nein danke, ich habe keine Lust.“ „Aber das würde dich bestimmt auf andere Gedanken bringen. Und morgen ist alles schon wieder vergessen.“ „Nein, ich habe wirklich keine Lust. Geht lieber alleine.“ „Soll ich dann nicht lieber bei dir bleiben?“
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Bra schüttelte den Kopf: „Ich will lieber allein sein.“ „Das versteh ich. Also, dann sieht man sich morgen und lass dich nicht unterkriegen.“
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Zurück in Trunks Zimmer wollte dieser sofort wissen, wie es Bra ging.
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„Nicht gut. Sie hat Angst, dass er jetzt Schluss machen könnte. Das beste wird sein, ich rede morgen mal mit meinem Onkel. Vielleicht erreiche ich ja was.“
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Inzwischen bei Son-Goten:
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Son-Goten war so schnell es ging nach Hause geflogen und in sein Zimmer gerannt. Chichi war gerade dabei, das Geschirr zu spülen. „Was hat er denn?“ „Keine Ahnung. Vielleicht sollte ich mal mit ihm reden.“ Son-Goku ging die Treppen zum oberen Stockwerk hinauf und klopfte an Son-Gotens Tür. „Darf ich reinkommen.“ Doch er bekam nur ein „Nein, lasst mich bitte alle in Ruhe! Ich will mit niemandem reden!“ zu hören. Also ging er wieder hinunter in die Küche. „Er will mit niemandem reden.“ „Es wird doch wohl nichts schlimmes sein?“ Chichi bekam schon wieder Angstvorstellungen.
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„Das glaube ich nicht. Lassen wir ihn heut einfach. Morgen wird’s ihm schon wieder besser gehen.“
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Chichi nickte nur.
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Bei Son-Goten:
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Son-Goten lag auf seinem Bett und starrte vor sich hin. Immer wieder musste er daran denken, was Bra gesagt hatte: „Er hat mich geküsst und ich habe mich nicht dagegen gewehrt.“
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Er liebte sie, aber konnte er ihr das verzeihen? Sein Herz schmerzte und ein paar Tränen liefen über seine Wangen. Er wusste nicht, was er tun sollte. Er dachte noch lange darüber nach, bis er irgendwann einschlief.
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Am Abend kamen Son-Gohan und Videl zum Essen, doch auch die konnten sich nicht erklären, was mit Son-Goten sein könnte.
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„Wenn Pan da wäre, die wüsste bestimmt, was er hat. Immerhin hängen die beiden doch fast jeden Tag zusammen.“ Son-Gohan machte sich auch Sorgen um seinen kleinen Bruder, „Aber die ist ja bei Trunks.“
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Es war schon Mitternacht, als Son-Goten wieder aufwachte. Im ganzen haus war es still. Da sein Magen knurrte, ging er leise die Treppen in die Küche hinunter und machte sich etwas zu Essen. Während er es in sich hineinschaufelte, musste er wieder an Bra denken. Er stützte sein Gesicht in seine Hände und wieder liefen ihm vereinzelte Tränen übers Gesicht. Er schluchzte laut und merkte gar nicht, dass sein Vater oben an der Treppe stand und ihn beobachtete. Er hatte noch nicht geschlafen und hatte deshalb mitbekommen, wie sein Sohn die Treppen hinunter geschlichen war. Er fragte sich, was seinen Sohn wohl so quälte, doch die Antwort kam schneller, als er dachte.
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„Warum hast du das nur getan? Ich liebe dich doch.“ Flüsterte Son-Goten vor sich hin, aber es war laut genug, dass Son-Goku es hörte. ’Wegen Bra also.’ Dachte er und ging langsam wieder ins Schlafzimmer zurück, ’Du schaffst das schon, mein Sohn.’
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Am nächsten Morgen, als Son-Goku und Chichi gerade beim Frühstück saßen, kam Pan hereingestürmt. „Guten Morgen. Ist Son-Goten auf seinem Zimmer?“ „Ja kleines, aber ihm geht es nicht gut. Willst du mit uns frühstücken?“ Chichi bot ihrer Enkelin sofort was zum Essen an, doch die schüttelte nur den Kopf: „Nein danke. Ich weiß, dass es Son-Goten nicht gut geht und deswegen muss ich ja auch dringend mit ihm reden.“ Pan ging schnell die Treppen hoch und betrat Son-Gotens Zimmer. Dieser hatte noch geschlafen und war aufgeschreckt, als seine Tür plötzlich aufgerissen wurde. „Sag mal, spinnst du, mich so zu erschrecken! Was willst du überhaupt schon so früh hier?“ „Ich will mit dir reden.“ „Muss das sein?“ „Ja, es muss! Und jetzt hör mir bitte zu. Bra tut es wirklich leid und sie bereut es sehr, was sie getan hat. Das war ein dummer kleiner Fehler, der nie wieder vorkommen wird. Bitte, du musst ihr einfach verzeihen. Sie liebt dich doch.“ Pan wartete auf eine Antwort von Son-Goten, doch dieser schwieg für eine Weile. Doch dann: „Ist ja nett, dass du dich so für deine Freundin einsetzt, aber ich habe schon eine Entscheidung getroffen.“
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