Fanfic: Der Traum (3)

Kapitel: Der Traum (3)

Der Traum (3)
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Nihao!!
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Da bin ich mal wieder. Hab ja doch ein paar Kommis bekommen (Danke dafür!!), deswegen schreib ich doch mal weiter.
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Er wusste, dass wenn er ihr seine Gefühle zeigen würde, dass er sie dann verlieren würde, alles würde so passieren, wie er es in seinem Traum gesehen hatte. Ranmas Herz verkrampfte sich. Er hatte Akane nicht wehtun wollen, er wollte sie doch einfach nur beschützen…
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Am nächsten Morgen wachte Akane schon sehr früh auf. Träge drehte sie sich auf den Rücken und setzte sich hin. Sie hatte fast gar nicht geschlafen, immer wieder war ihr das zornige Gesicht von Ranma in den Sinn gekommen. Traurig schaute sie aus dem Fenster und ihr Gesicht erhellte sich ein wenig. Vielleicht würde Ranma sich ja heute wieder ganz normal verhalten, vielleicht war es ja nur wegen dem Traum. Frohen Mutes ging Akane ins Bad und später dann hinunter zum Frühstückstisch.
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„Guten Morgen Akane!“ sagte Kasumi wie jeden Morgen in einem fröhlichen Tonfall. „Du bist aber heute schon früh wach. Was ist denn nur mit euch los? Ranma ist auch schon aus dem Haus!“ Verwundert schaute Akane sie an. „Was?? Ranma ist schon losgegangen?“ „Ja, er sagte er wolle heute kein Frühstück und er werde auch erst sehr spät nach Hause kommen.“ „Ach so…“ sagte Akane mit leiser Stimme und stand vom Tisch aus. „Ich…Ich möchte heute auch nichts essen, Kasumi“ und war schon davongelaufen.
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Langsam schritt sie ihren gewohnten Schulweg entlang und schaute traurig auf die leere Mauer neben ihr. *Vielleicht ist er ja schon in der Schule* dachte Akane, doch viel Mut machte ihr das auch nicht.
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Als sie endlich im Klassenraum angekommen war, musste sie feststellen, dass sich auch hier noch keine Menschenseele herumtrieb.
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Akane entschloss sich die Schule noch ein wenig mehr zu erkunden und als sie schließlich beim Sportplatz ankam, hörte sie ihr nur allzu bekannte Schreie. Ihr Blick erhellte sich. Da stand Ranma in der Mitte des Feldes und trainierte. Freudig lief sie auf ihm zu. Sie wusste zwar immer noch nicht was sie sagen wollte, aber sie musste doch wenigstens feststellen, ob es ihm wieder gut ging.
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Als Ranma Akane sah, lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. Gerade hatte er es geschafft sie durch sein Training aus seinen Gedanken zu verbannen, und dann taucht sie einfach hier auf. Sein Blick versteinerte sich und er blickte sie kalt an. „Was willst du hier?“ sagte er unwirsch. Akane wurde leicht verlegen und schaute auf den Boden. „Nun ja… ich wollte eigentlich nur sehen, ob es dir wieder besser geht.“ Glücklich darüber, dass sie den Satz endlich gesagt hatte, schaute sie ihn hoffnungsvoll an. Ranmas Hand verkrampfte sich und er sprach mit zittriger Stimme: „Hab ich dir gestern nicht gesagt, dass du verschwinden sollst?? Hab ich mich nicht klar ausgedrückt?? Ich will dich nicht mehr in meiner Nähe haben, verstanden??“ Fassungslos schaut Akane ihn an. Hatte er das wirklich gerade gesagt? Ihr Ranma??
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Eine heiße Träne kullerte ihre Wange hinunter. Sie wischte sie schnell weg und lief dann davon.
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Ranma brach zusammen. Während er sich mit den Händen auf dem Boden abstütze schaute er Akane hinterher. *Sie hat geweint…* dachte er traurig und bohrte seinen Finger in den Rasen. *Sie weint…und das nur wegen mir.*
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Den restlichen Schultag sagte Akane gar nichts mehr zu Ranma. Sie sah ihn nicht an und versuchte krampfhaft nicht in seine Nähe zu kommen. Als die Schulglocke ertönte und alle nach Hause gehen durften, packte sie schnell ihre Sachen und lief nach Hause. Ranma hingegen schlurfte den gewohnten Weg nur so entlang und entschloss sich zu Ukyo zu gehen. Er hatte schon den ganzen Tag nichts gegessen und vielleicht würde ihn das ja ein wenig aufheitern. Doch so sehr Ukyo sich auch bemühte, sie schaffte es noch nicht einmal ihm ein Lächeln abzuringen.
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Als Ranma schließlich nach Hause kam, ging er sofort ins Dojo. Doch schon als er näher kam, hörte er wie Akane dort trainierte. Trotzdem schlich er sich leise an und schaute durch die Tür.
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Akane war schon fast am zusammenbrechen. Ihr Atem ging schwer und ihr ganzer Körper schmerzte, so lange hatte sie schon trainiert. Aber sie wollte einfach nicht aufhören, sie wollte einfach nur diesen Schmerz vergessen. Als sie auf einmal Ranma erblickte, hörte sie ruckartig auf irgendetwas zu machen. Stumm schaute sie in seinen Richtung. Ihr Körper zitterte, doch sie beherrschte sich und lief langsam und ohne ihn an zublicken aus dem Dojo hinaus.
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Auch der nächste Tag verlief nicht viel anders. Ranma und Akane sprachen zwar wieder miteinander, aber nur um sich gegenseitig zu beleidigen. Akane fühlte sich immer schlechter. Sie hatte keine Ahnung warum Ranma sie so behandelte. Früher war es ja meistens noch Spaß gewesen, aber so wie in letzter Zeit, war es noch nie gewesen. Er strahlte ihr gegenüber einfach keine Wärme mehr aus.
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Am Abend saß Akane allein am Teich. Es war schon dunkel, aber sie konnte nicht schlafen. Traurig schaute sie auf das Wasser und wischte sich verstohlen ein paar Tränen aus dem Gesicht.
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Auf einmal sah sie im Spiegelbild des Wassers wie sich Ranma näherte. Sein Gesicht war nicht wie sonst kalt, sonder hatte einen besorgten Gesichtsausdruck. Langsam schritt er auf sie zu. Akane war schnell aufgestanden. Sie erwartete, dass Ranma sie wegschicken würde, doch nichts dergleichen geschah. Er ging aufs sie zu und umarmte sie von hinten. Er drückte sie an sich.
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Akane konnte seinen Wärme spüren, sie erfüllte ihren ganzen Körper. Viele kleinen Tränen liefen an ihrem Gesicht herab, doch sie genoss diesen Moment.
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Ranma wusste gar nicht recht, was er da gerade tat. Eine lange Zeit hatte er Akane beobachtet. Es zerbrach im das Herz sie so traurig zusehen und er konnte einfach nicht anders, als zu ihr zu gehen und sie zu umarmen.
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Und währen er da stand und die Umarmung genoss, kam ihm auf einmal wieder der Traum in den Sinn. Er sah das angstverzerrte Gesicht von Akane, wie es in den Nebelschwaden verschwand. Sein Herz klopfte schneller. Sofort drückte er Akane von sich weg und sah sie entsetzt an. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, sprang er davon über die Dächer der Stadt und lies Akane ganz allein zurück.
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Soo, das war’s mal wieder. Ist vielleicht nicht sonderlich sooo lang, aber vielleicht hat es euch ja trotzdem gefallen.
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Eure Bulmablume
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