Fanfic: Pan/Oob - A FRIEND...

Kapitel: Pan/Oob - A FRIEND...

*** So. Bin wieder zu Hause und ich muss mit Schrecken feststellen... Meine Geschichte ist der reinste Horror. Aber wie schon gesagt: Ich hatte wenig Zeit und unter Zeitdruck kann ich nicht vernünftig schreiben. Aber jetzt bin ich ja wieder hier, an meinem geliebten Computer und habe den gaaaaaanzen Tag Zeit. ^-^ Ich hoffe, der Teil hier ist besser. Viel Spaß. P. ***
<br />
<br />
“Oob, ruf einen Krankenwagen, verdammt!”, schrie die dunkelhaarige Frau ihn an, während sie vergebens versuchte, ihren Mann zu stützen “Jetzt mach’ schon, sonst stirbt er!”
<br />
Der junge Irokese stand am Rande des Szenario und starrte fassungslos auf seinen Freund. Was hatte er da nur getan? Er hatte Son Goku vergiftet. Nein. NEIN! Was war er nur für ein Monster?
<br />
“OOB, MACH ‘WAS!!!” Chi-chis Schreie drangen nur entfernt an sein Ohr. Er war nicht mehr bei sich. Wie in Trance drehte er sich um und rannte aus dem Haus. Tränen flossen über seine Wangen. Er lief so schnell er konnte. Im Garten angekommen begann er zu fliegen. Es war ein langer Flug. In Schmerz und Verzweiflung, Verwirrung und Hilflosigkeit.
<br />
“Was hab’ ich getan?”, schluchzte Oob, als er sich auf einem Felsen nahe des Sees niederlies. “Wieso? Wieso? Son Goku. Wieso er?” Schluchzend vergrub der Krieger sein tränennasses Gesicht in den Händen. “Es tut mir so leid, so leid...”
<br />
Immer wieder sah er Son Gokus Bild vor Augen, wie er nach Luft ringen und völlig hilflos an seine Frau geklammert versuchte sich aufzurichten. Es hatte ungefähr so ausgesehen wie ein Herzinfakt, vielleicht wenigstens ein Bisschen. Das war es gewesen, was der Dämon ihm aufgetragen hatte. Ein natürlicher Tod. Sie würden nicht auf die Idee kommen, Goku mit den Dragonballs wiederzubeleben, solange Oob schwieg.
<br />
<br />
Er wusste nicht, wie lange er schon da gesessen hatte. Es musste lange gewesen sein, denn mitlerweile war es dunkel. Der See glitzerte im Licht des Mondes und leichte Wellen kräuselten seine Oberfläche. Oob weinte nicht mehr. Sie konnten Son Goku ja wiederbeleben. Trotzdem war es unverzeilich.
<br />
Plötzlich spürte er eine Hand auf seiner Schulter. “Du hast es also wirklich getan, Kleiner.”
<br />
Yoma. Er war der letzte, den Oob jetzt sehen wollte.
<br />
“Wieso?”, fragte der Dämon, als ihm der Irokese nicht antwortete.
<br />
Oob blickte traurig ins Wasser.
<br />
“Hast du schonmal jemanden so sehr geliebt, dass es schon wehtat, wenn Ihr nur in ein und dem selben Raum wart?”, fragte er schließlich “So sehr, dass du alles für diese - und nur für diese - eine Person getan hättest, ohne daran zu denken, was dann mit dir passieren würde?
<br />
Ich wäre ohne zu zögern für sie in den Tod gegangen, hätte sie mich darum gebeten. Ich hätte ihr jeden Wunsch erfüllt, nur, um sie lachen zu sehen. Sie ist so wunderschön, wenn sie lacht.
<br />
Und doch, ich kann es nicht ändern. Sie liebt mich nicht. Daran ist nicht zu rütteln, obgleich ich es - weiß Dende - versucht habe, das kannst du mir glauben.”
<br />
Yoma lachte kalt. “Du hast es also für sie getan. Für dieses Mädchen. Pan.”
<br />
Oob nickte. “Du hast doch gesagt, deine Gedankenleser können sie dazu bringen, mich zu lieben, oder?”
<br />
“Sie könnten, wenn ich es ihnen befehle”, der Dämon stoppte “Die Frage ist nur: Wieso sollte ich das tun?”
<br />
Oob blickte erschrocken auf. “Was? Du musst es tun!”
<br />
Yoma lachte auf. “Ich muss gar nichts. Ich werde jetzt gehen und den Rest der Gruppe vernichten, dann steht mir niemand mehr im Wege.” Mit diesen Worten verschwand der Dämon und ließ einen völlig verstörten Oob allein zurück.
<br />
<br />
----
<br />
<br />
“Oob!” Pan fiel ihrem Freund weinend um den Hals. Der Krieger tätschelte abwesend ihren Kopf. “Er ist tot. Opa ist tot. Oob! Wieso?”
<br />
Oob hörte sie nicht. Er war immer noch verwirrt. Wieso hatte er das nur getan? Wieso? Hatte er wirklich gedacht, der Dämon würde sein Versprechen halten? Wie hatte er nur so dumm sein können? Er wollte doch nur... Nur ein bisschen glücklich sein. Mit Pan. Er hatte es doch nur für sie getan.
<br />
Jetzt müsste er ihr sagen, dass ihr Opa nicht an einem natürlich Tod gestorben war, sondern... Nein, das konnte er nicht. Das konnte er ihr nicht sagen. Aber irgendetwas musste er doch tun.
<br />
“Es tut mir leid, Pan”, flüsterte er in das Ohr seiner Geliebten, während ihm kleine glitzerne Tränen die Wangen hinunterliefen “Es tut mir so leid.”
<br />
<br />
*** Des woas. P. ***