Fanfic: Was wäre wenn...? Überarbeitet!!

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immer kühl vom kalten Wasser war. Als er seine Augen aufschlug und Chana leise und heiser ansprach: „Ch...Chana...“, er stotterte vor Anstrengung. „Pssst...sei still und schon dich...wir wollen doch beide, dass du wieder gesund wirst!“ Er lächelte müde. „Chana...i...ich werde...nicht mehr ge...gesund“, er bekam einen Hustenanfall. Chana riss ihre Augen auf. „Was?!! Was hast du gerade gesagt?!! Sag so was nie, nie wieder!! Du wirst gesund, dass weiß ich!!“, sie klang verzweifelt. Doch er lächelte wieder nur. Insgeheim wusste sie, dass er nicht mehr lange Leben würde, sein Kraftlevel sank immer mehr. Er sah ihr in die tief blauen Augen. Sie waren fast schwarz, so dunkel. Er konnte sich darin verlieren. „Chana...ich liebe dich...und das weißt du...wenn ich tot bin...dann traure nicht dein Leben lang um mich...Leb dein leben...leb es für mich weiter...ich werde immer bei dir sein und auf dich aufpassen...immer...“ Mit Tränen gefüllten Augen sah sie ihn an. „Weißt du überhaupt...was du von mir verlangst?“ „Ja...versprich es mir...bitte...“ Sie nickte und versuchte ihre tränen zurück
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zu halten. Kijos schwache Hand glitt unter Chanas schwarzes Haar. Als er seine Hand in ihren Nacken legte, zog er sie schwach zu sich runter. Ihre Lippen berührten sich, ein letztes mal. Als Chana merkte, dass seine Hand aus ihrem Nacken glitt und auf den Bettrand fiel, kullerten die Tränen über ihre Wangen. Doch wollte sie ihre Lippen, von seinen, immer noch warmen, weichen und sanften Lippen nicht lösen. Doch dann löste sie sich von ihm. Sie sah ihn an. Es sah aus, als ob er schliefe. Sie legte ihn in die Mitte des Bettes und zog die Decke bis über seinen Kopf. Dann verlies sie schweigend, aber weinend das Zimmer.
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„Erinnerst du dich wieder?“ Chana nickte stumm. Kijo wirkte so lebendig..., doch als Chana über ihn sah, leuchtete ein Heiligen Schein über seinen Haaren. „Chana...du hast es mir versprochen...leb weiter...auch ohne mich...du kannst es...denn ich werde immer bei dir sein...“ „Ja... Kijo?“ „Ja?“ Sie warf sich in seine Arme und hielt sich an ihm fest. Dann sah sie ihm tief in die Augen und er küsste sie. „Ich werde immer bei dir sein und auf dich aufpassen...versprochen...“ hörte sie ihn, bevor sie ihre Augen aufschlug.
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„Sie kommt zu sich!“, rief eine ihrer bekannten Stimme. Chana musste mehrere male blinzeln, bis sie nicht mehr verschwommen sah. Dann erkannte sie die anderen, ihren Vater, Schwester, Vegetan, Picco und Piccolo, Dende, Popo und Vegeto. „Na endlich bist du wach!!“, sagte Son-Gota besorgt und umarmte ihre Schwester fröhlich, „Hast du dir was getan?“ „Ne...nein...wa...was ist denn überhaupt passiert?“, fragte sie und hielt sich am Kopf, der ihr ziemlich wehtat. „Na ja, Vegeto hat dich gerettet!“, sagte Son-Goku und grinste zu Vegeto rüber. Der stand verlegen da. „Danke. Aber wie und warum hast du das gemacht?“ „Du hattest dich doch von der Plattform gestürzt. Na ja, als du quasi gesagt schon beim Abstürzen warst, sind wir erst gelandet und Picco hatte gesehen, wie du runter stürztest. Er hatte es uns erzählt und wir waren natürlich alle geschockt...“ „...Aber Vegeto hat sich als erster gefangen und ist dir natürlich gleich hinter her.“, ergänzte Vegetan stolz. „Und du warst sogar schon beim Meister Quitte vorbei, der hat sich gewundert!“, führ Son-Gota fort. „Ungefähr bei der Mitte des Quittenturmes hatte er dich dann endlich eingeholt und aufgefangen. Dann ist er natürlich gleich mit dir hoch.“, sagte Son-Goku und Piccolo fuhr fort: „Du warst bewusstlos, als er hier oben wieder ankam.“ Chana stand auf und ging auf Vegeto zu: „Ich verdanke dir mein Leben! Du bist ein echter Held!“ Sie drückte ihm einen Schmatzer auf die Wange und Vegeto wurde rot. „Von mir kriegst du auch einen, immerhin hast du meine Schwester gerettet und doppelt hält besser!“, dann drückte auch Son-Gota ihm einen Schmatzer auf. Er wurde noch röter. Die anderen mussten bei dem Anblick lachen.
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‚Nun ist es schon ein Jahrzehnte her...seit Kijo gestorben ist... Ich weiß nicht, wie viele Jahre, kommt wohl vom Alter...ich bin selbst inzwischen Mutter und sogar bereits Oma, sowie Uroma. Ich habe mein Versprechen Kijo gegenüber immer gehalten...
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Bis heute.
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Der Wind weht durch mein inzwischen graues Haar. Es ist ein warmer, lauer Wind. Ich stehe an dem See, an dem Kijo und ich mich damals oft getroffen haben.
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Mein Mann ist bereits tot, genauso wie meine Eltern, Bulma, Vegeta und Son-Gohan. Auch Piccolo, Dende, Son-Goten und Trunks sind bereits gestorben. Picco ist nun Gott. Marron...ich weiß nicht, was aus ihr geworden ist... seid Trunks’ Tod war ist sie spurlos verschwunden. All unsere Freunde, die Z-Fighter, wie man sie nannte sind bereits tot. Ja, sogar Jess und Kazumie. Sie hatten geheiratet und haben Zwillinge bekommen, Jungen. Danach hatten sie noch einmal Glück, wieder Zwillinge, aber diesmal Mädchen. Ich bin der Einzige noch lebenden Sayiajin, der kämpfen kann. Von meinen Kindern kam kein Interesse und von deren Kinder sowieso nicht. In ihre Adern fließt kein Sayiajin-Blut mehr. Vegetan starb vor einem Jahr, an einer Herzkrankheit. Krankheiten machen auch vor uns nicht Halt. Wir leben vielleicht länger als andere, aber sind nicht unsterblich. Das hätte ich auch niemals gewollt. Denn es wäre schwer sich in einer Zeit wohl zu fühlen, sich einfügen zu können, in einer Zeit, in die man nicht gehört.
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Ich muss inzwischen über 100 sein, so lange Lebe ich schon...ich habe irgendwann aufgehört zu zählen und musste an einem meiner Geburtstage sogar meine Tochter fragen, wie alt ich geworden bin.
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Wieder weht ein Wind, aber unwillkürlich entgleitet meinen Lippen ein Name: „Kijo...“ Ich schließe meine Augen und genieße den Wind. Als ich sie wieder öffne, steht Kijo vor mir. „was tust du hier?“, ich sehe an ihm herunter, „Du hast dich nicht verändert.“ Ich muss grinsen. „Aber ich bin inzwischen, alt und runzelig. Ich habe inzwischen geheiratet, und habe Kinder, Enkel, Urenkel.“ Doch er sagt nichts, grinst wie ein kleiner Junge und fasst mich an meine alte, von Altersflecken überzogene Hand und zieht mich langsam hinter ihm her. Über eine Wiese auf einen Weg. Wir gehen ihn entlang. Bis wir zu einem Haus kommen. Er öffnet die Tür, es ist das Haus meiner Eltern. Als wir an dem Spiegel im Flur vorbei kommen, werfe ich durch Zufall einen Blick hinein und kann es nicht fassen. Ich sehe aus wie 16!! „W...was...ist hier los? Und wo bin ich?“ „Zu Hause“, mehr kriege ich nicht als antwort. Dann zieht er mich ins Wohnzimmer, dort sitzen alle. So, wie früher. Ich kann meinen Augen nicht trauen. Son-Gota ist 15, genauso wie Vegetan. Vegeto, mein damaliger Lebensretter, müsste ungefähr 9 sein und die anderen... Aber warum sind wir wieder so jung? Kurz überlege ich, dann wird es mir klar. Der letzte Mensch, in dessen Adern Saiyjin-Blut floss, ist gestorben, dass war ich.’
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und fertig! jetzt sag mir eure Meinung!!! cu chana