Fanfic: Son-Goten`s Geheimniss
Kapitel: Son-Goten`s Geheimniss
„Gähn!“, Son-Goten war gerade aufgewacht. Er sprang aus dem Bett und schlich ins Bad. Dort wusch er sich, putzte sich die Zähne und ging in die Küche. „Wo ist Son-Gohan?“, fragte er seine Mutter verschlafen. Chi-Chi wendete sich vom Herd ab: „Ah, du bist es, Son-Gohan ist schon trainieren gegangen, aber ess doch erst mal was, du musst doch Hunger haben.“ Sie deckte schnell den Tisch und Son-Goten haute rein. Nach zehn Minuten hatte er es geschafft, ein zwanzig Gänge Menu zu verschlingen. Chi-Chi wunderte das nicht und eh sie sich versah, hatte ihr kleiner Sohn sein Lunchpaket geschnappt und war zur Tür rausgerannt. Chi-Chi’s Augen verengten sich zu keinen Schlitzen und es sah so aus, als würde sie gleich explodieren. Aber das war normal, es war wie jeden Morgen, ihre beiden Söhne gingen in letzter Zeit jeden Tag früh morgens aus dem Haus um zu trainieren. „Langsam sollte ich mich daran gewöhnen“, dachte Chi-Chi, „seit Ferien sind, hat Son-Gohan nur noch trainieren im Kopf. Er sollte lieber lernen, anstatt sich den halben Tag mit seinem Bruder die Köpfe einzuschlagen!“
<br />
Während dessen kam Son-Goten bei seinem Bruder an. Der war gerade dabei, 100 Meter hohe Felsen zu zerdeppern. Als er Son-Goten bemerkte, hörte er auf: „ Hey kleiner Bruder, auch schon wach?“ Son-Goten lief auf ihn zu, warf sein Luchpaket weg und fing an ihn anzugreifen. Son-Gohan hatte nicht damit gerechnet und konnte gerade noch zwei gezielten Fußtritten ausweichen, als auch schon ein paar Fäuste auf ihn zukamen. „ Hey, Son-Goten, geh es langsam...“ Son-Goten hatte seinem Bruder in die Magenkuhle getreten, Son-Gohan sang zu Boden. „Son, Son-Goten, was sollte den das?“ fragte Son-Gohan wütend. Er stand wieder auf und verwandelte sich zurück. „Tut mir leid“, antwortete Son-Goten, „ich war in Gedanken...“ Son-Gohan schaute seinen Bruder verwundert an, auch Son-Goten hatte sich wieder zurück verwandelt. „Was ist los mit dir, du bist schon die ganze Zeit so komisch!“
<br />
Son-Goten wurde rot und drehte sich weg. Dann verwandelte er sich wieder in einen Supersajajin und blickte seinen Bruder an: „ Können wir jetzt endlich weiter machen?“, fragte er. Son-Gohan war verdutzt, aber er nickte.
<br />
Pünktlich zum Mittagessen, waren die beiden wieder zu Hause. Chi-Chi hatte den ganzen Vormittag gebraucht, um für sie das Essen zu kochen. „Man sieht das lecker aus!“, riefen Son-Goten und Son-Gohan und hauten rein. Plötzlich sprang Chi-Chi auf und schlug auf den Tisch. „Nun ist aber gut!“, schrie sie, „ habt ihr denn gar keine Manieren? Ihr fresst schon wie euer Vater! Jetzt benehmt euch endlich mal, sonst könnt ihr euer Essen demnächst selbst kochen!“ Son-Gohan und Son-Goten waren auf ihren Stühlen zusammengesunken. Als sich Chi-Chi wieder setzte, begannen sie kleinlaut weiter zu essen.
<br />
Mit einem zufriedenen Lächeln räumte Chi-Chi nach dem Essen den Tisch ab. Son-Goten und Son-Gohan wollten sich gerade aus dem Staub machen, als sie schon wieder anfing loszubrüllen: „Hier geblieben! So kommt ihr mir nicht davon! Ihr denkt wohl, ich steh den ganzen Tag in der Küche rum, damit ihr euch die Bäuche voll schlagen könnt! Die Beiden schauten sich ängstlich an, während Chi-Chi weiter tobte: „ Ihr glaubt wohl ihr könnt den ganzen Tag trainieren und mich hier mit der ganzen Hausarbeit sitzen lassen! Außerdem muss Son-Gohan lernen, auch wenn Ferien sind! Und was dich angeht Son-Goten...“ Son-Goten schluckte. „ Du könntest ja auch irgendwann mal anfangen etwas für die Schule zu tun! Ich besorge dir gleich Morgen Schulhefte und dann wird gebüffelt! Son-Goten war zusammengesunken, er blickte seinen Bruder flehend an. Doch auch Son-Gohan konnte nichts gegen seine Mutter ausrichten.
<br />
Chi-Chi hielt ihr Wort und kaufte gleich am nächsten Tag Schulhefte für Son-Goten.
<br />
Son-Goten war weggegangen und Son-Gohan saß über den Hausaufgaben. Doch anstatt zu arbeiten, kippelte er mit seinem Stuhl und starrte Löcher in die Luft. Er fragte sich, was mit seinem Bruder in letzter Zeit los war. Son-Goten ging in letzter Zeit oft alleine weg und Son-Gohan wusste nicht wohin. Er hatte sogar schon ein paar Mal das Training ausfallen lassen und das fand Son-Gohan sehr merkwürdig. Auf einmal knallte seine Zimmertür auf und er fiel vor Schreck vom Stuhl. „ Was machst du den dort unten?“, fragte Chi-Chi, die gerade nach Hause gekommen war, „ hast du was verloren?“ „ Ja, das Gleichgewicht“, antwortete Son-Gohan ärgerlich und rappelte sich wieder hoch. Chi-Chi guckte ihren Sohn misstrauisch an, sagte aber nichts und verließ das Zimmer. Son-Gohan hatte sich wieder den Hausaufgaben zugewandt, als schon wieder die Tür mit einem lauten Knall aufflog und er wieder vor Schreck vom Stuhl fiel. „ Was ich dich noch fragen wollte..., Son-Gohan was machst du denn da?“, fragte Chi-Chi erstaunt. Son-Gohan lief rot an und stand wieder auf. „Hast du Gleichgewichtsprobleme, ist dir schwindlig, möchtest du dich hinlegen?“, fragte Chi-Chi besorgt. „Nein, mir fällt nichts“, antwortete er kurz. Chi-Chi schaute ihn verwundert an und sprach dann weiter: „ Was ich dich fragen wollte,“ begann sie, „ wo ist eigentlich dein Bruder? Ich hab ihn heut den ganzen Tag noch nicht gesehen und selbst zum Frühstück ist er nicht gekommen! Ich mache mir wirklich Sorgen!“ „ Ich weiß auch nicht wo er sein könnte...“ meinte Son-Gohan als auf einmal die Tür auf flog und sich Son-Goten mit einem vier Meter Fisch ins Zimmer quetschte. „ Ich war Angel!“ rief Son-Goten und zeigte stolz auf den Monsterfisch, der nicht durch die Tür passen wollte. Chi-Chi verdrehte die Augen, nahm Son-Goten den Fisch ab und drückte ihm einen ein Meter hohen Stapel Bücher in die Hand. „Während ich das Essen mache, kannst du schon mal anfangen zu lernen! Wenn du etwas nicht verstehst, kannst du ja Son-Gohan fragen.“, mit den Worten drehte sie sich um und ging in die Küche. Son-Goten hatte alle Hände voll zu tun, die Bücherstapel zu ballonsirren, während Son-Gohan ihn mitleidig anblickte.
<br />
Nach dem Mittagessen schickte Chi-Chi die beiden wieder auf ihr Zimmer. Son-Goten hatte die ganze Zeit versucht, seine Mutter zu überzeugen, dass Training viel wichtiger sei, doch Chi-Chi blieb hart. Mit einer Dackelfalte im Gesicht, schleift Son-Goten in sein Zimmer. Mit einem zufrieden Lächeln wandte sich Chi-Chi den Abwasch zu.“ So ist es recht“, dachte sie, „ Fleiß wird belohnt, mein Lieber, du wirst mir später noch dafür danken!“
<br />
Son-Goten saß über seinen Hausarbeiten und kaute auf seinem Stift rum. Die Minuten krochen dahin, als auf einmal leise die Tür geöffnet wurde. „Hey, kleiner Bruder!“, es war Son-Gohan. Son-Goten drehte sich um und guckte zu seinem Bruder hoch. Der machte merkwürdige Bewegungen und zeigte mit dem Finger zum Fenster. „Was soll das Son-Gohan? Was machst du da, ist das ein Spiel, darf ich mitspielen?“, fragte Son-Goten neugierig. Son-Gohan wedelte ärgerlich mit der Hand und schüttelte den Kopf. „Pst, Son-Goten, wir müssen leise sein, sonst hört uns Mama noch!“ Son-Gohan schwieg und lauschte, ob ihre Mutter sie gehört hatte. Doch Chi-Chi schien nichts mitgekriegt zu habe. „Wenn du willst kannst du abhauen, ich passe auf, dass sie es nicht merkt!“, sagte Son-Gohan schließlich. Son-Goten’s Gesicht wurde heller und er machte einen Luftsprung: „ JUCHU, das ist ja toll, danke Son...!“ Son-Gohan hatte seinen Bruder gepackt und ihm den Mund zugehalten. „ Bist du wahnsinnig, du kannst hier doch nicht so herum brüllen!“, flüsterte Son-Gohan ärgerlich. „ Was war denn das, alles in Ordnung?“, rief Chi-Chi aus der Küche. „ Ja, alles Bestens!“, antwortete Son-Gohan schnell, „ ich, ähm...“ Son-Gohan viel keine Ausrede ein und er dachte Fieberhaft nach. „ Son-Gohan hat mir nur die eine Aufgabe erklärt und ich war so froh, dass ich sie jetzt verstanden habe!“, beendete Son-Goten Son-Gohan’s Satz. Chi-Chi fragte nicht weiter, sie war stolz, dass ihr Sohn, wie sie glaubte, sich so um seine Arbeiten bemühte. Son-Gohan wischte sich den Schweiß von der Stirn und blickte seinen Bruder dankbar an. Dann schob er ihn zum Fenster, wo Son-Goten auch gleich raussprang und wegflog. Son-Gohan setze sich wieder auf seinen Stuhl. Ein bisschen beneidete er ja seinen Bruder, Son-Goten konnte jetzt mache was er wollte und er saß zu Hause rum und musste für die Schule lernen. Aber Son-Gohan wusste genau, dass sein Bruder diese Lernerei nicht lange ausgehalten hätte. Irgendwas war mit Son-Goten los, er war in der letzten Zeit sehr nachdenklich und verträumt geworden...
<br />
In der Nacht wachte Son-Gohan plötzlich auf. Er guckte auf die Uhr. Es war 02.20 Uhr. Son-Gohan war aber überhaupt nicht müde, deshalb entschloss er sich, heimlich ein bisschen zu trainieren. Er zog sich an, und wollte sich gerade aus dem Zimmer schleichen, da bemerkte er, dass auch Son-Goten nicht in seinem Bett lag. Leise öffnete Son-Gohan das Fenster und sprang heraus. Behutsam schlich er an der Hauswand endlang, als er plötzlich Stimmen hörte. Er hörte genauer hin, eine von ihnen gehörte Son-Goten, dass war klar, aber wem gehörte die andere? Son-Gohan war sich sicher, dass er sie irgendwann schon mal gehört hatte. Vorsichtig spähte er um die Ecke. Dort sah er Son-Goten, der mit dem Rücken zu ihm stand. Hinter Son-Goten stand jemand. Son-Gohan wollte gerade versuchte etwas näheres zu erkennen, doch da drehte sich Son-Goten auf einmal um, flüsterte so was wie „Bis bald“ und lief geradewegs auf Son-Gohan zu. Der konnte sich gerade noch hinter einem Busch verstecken, als Son-Goten auch schon an ihm vorbei lief und in das Zimmer sprang. Mit einem erleichterten Seufzer kroch Son-Gohan aus seinem Versteck heraus. Er war ziemlich verdutzt, „Wer war das bloß?“, fragte sich Son-Gohan, „ irgendwoher