Fanfic: Der Traum (5)

Kapitel: Der Traum (5)

Der Traum (5)
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Da freu ich mich ja mal wieder ganz schön dolle über die vielen lieben Kommis. Scheint ja so, als ob ihr gerne ein Happy End hättet. *überleg* eigentlich wollte ich es ja traurig enden lassen, aber vielleicht könnt ihr mich ja vom Gegenteil überzeugen. Ihr müsstet euch da aber anstrengen, weil ich mir das Ende schon genau ausgemalt habe und es würde schon ziemlich traurig werden.
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Na ja, erstmal zum nächsten Teil…
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Ranma schreckte hoch. Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals. Nach ein paar langen Atemzügen stand er langsam auf und schritt zum Fenster. Die Nacht war hell. Der Mond schien mit seinen Sternen freundlich auf die Erde hinab. Doch Ranmas Herz war leer. Er wusste, er durfte Akane nicht wieder näher kommen…
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Am nächsten Tag wachte Akane mit einem Lächeln auf den Lippen auf. Nicht nur, weil sie endlich Wochenende hatten, sondern vor allem, weil sie von Ranma geträumt hatte. Immer wieder schwebte ihr der Gedanke an den Kuss im Kopf herum. Vorsichtig strich sie sich über die Lippen. Es war als könnte sie seine warmen, sanften und zärtlichen Lippen immer noch spüren. Akane seufzte einmal tief auf. Sie war glücklich. Sie wusste, dass sie Ranma liebte und endlich war sie sich auch sicher, dass er sie auch mochte.
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Aufgeregt stand sie nun vor dem Spiegel in ihrem Zimmer. Was sollte sie nur anziehen?? Etwas sportliches oder vielleicht doch eher feminin? Letztendlich entschied sich Akane für ein Sommerkleid. In der Hoffnung, dass sie Ranma gefallen würde, ging Akane aus ihrem Zimmer zum Wohnzimmer.
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Ihr Herz klopfte schneller und ein leichtes Kribbeln machte sich in ihrem Bauch breit, als sie Ranma erblickte. Nervös schaute sie auf den Boden. *Wie soll ich mich jetzt nur verhalten??* Aufgeregt ging Akane langsam zu Ranma hinüber, der gerade mit seinem Vater redete. Schüchtern blickte sie ihn an und sagte mit etwas heiserer Stimme: „Guten Morgen Ranma.“ Fröhlich lächelte sie ihm entgegen, doch Ranma sah sie immer noch nicht an. Akane tippte ihn vorsichtig auf die Schulter, damit sie ihn auch ja nicht erschreckte. „hallo Ranma.“ Sagte sie mit einer etwas festeren Stimme.
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Für einen kurzen Moment sah Ranma sie an, drehte ihr dann aber den Rücken zu. Entrüstet schritt Akane nun um ihn herum und sah Ranma genau in die Augen. „Hey Ranma, ich habe mit dir geredet!“
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Kalt blickte Ranma auf sie herab. Kein Lächeln auf seinen Lippen, keinen Glanz in seinen Augen, keinen Spur von Liebe konnte Akane in seinen Zügen sehen.
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Ohne ein Wort zu sagen, ließ Ranma Akane stehen und ging zum Dojo hinüber.
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Fassungslos starrte Akane ihm hinterher. Hatte sie sich das gerade nur eingebildet oder hatte er sie wirklich nicht beachtet. Ihr Herz verkrampfte sich, doch sie sagte zu sich selbst: *Vielleicht ist er ja nur ein wenig schüchtern…*
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Akane schluckte die Enttäuschung hinunter und machte sich auf den Weg zum Dojo. Dort würden sie alleine sein, vielleicht würde er ja dort seinen Gefühlen Ausdruck verleihen.
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Leise schlich sie durch die Tür des Dojos. Dort saß Ranma im Schneidersitz. Er hatte die Augen geschlossen und schien nachzudenken und so fasste Akane den Entschluss ich zu überraschen. Auf Zehenspitzen schlich sie zu ihm hinüber und umarmte ihn von unten, dabei drückte sie Ranma einen zärtlichen Kuss auf die Wange.
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Ranma schreckte zusammen und schubste Akane von sich weg. Erstarrt fiel diese zu Boden und sah ihn ängstlich an. Innerlich zerbrach ihr Herz, als Ranma zu ihr sagte, dass sie verschwinden solle, dass er sie nicht noch einmal in seiner Nähe haben wolle, doch nach außen hin blieb Akane ruhig. Entschlossen stand sie auf, ging auf Ranma zu und verpasste ihm einen schallende Ohrfeige. Entsetzt fasste sich dieser an die Wange und sah zu Akane hinüber, die nun mit den Tränen zu kämpfen hatte. „Ranma, hör auf mit mir zu spielen. Ich bin auch ein Mensch, auch ich habe Gefühle.“ Langsam rollte einen Träne an ihrer seidigen haut hinunter. Akane drehte sich um und schritt langsam aus dem Dojo hinaus. Als sie draußen angelangt war, begann sie zu laufen und je weiter sie kam, desto schneller lief sie. Akane wollte alles vergessen. Irgendwann war sie so erschöpft, dass sie müde auf einer Wiese zusammenbrach. Erneute begann sie zu jammern, zu schluchzen und zu weinen. Eine Welt war für sie zusammengebrochen. Ihr war nun klar, dass Ranma sie weder liebte noch mochte. Der gestrige Kuss war für ihn nur ein Spiel gewesen.
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In den nächsten Tagen sprachen Akane und Ranma nicht miteinander. Sie versuchten sich so viel wie möglich aus dem weg zu gehen. Doch manchmal, wenn sie es nicht schafften und sich ansehen mussten, dann erschien ein kleines Glitzern in ihren Augen. Ein Glitzern, das einen kleinen Hoffnungsschimmer in den herzen von den beiden erwecken konnte. Doch schnell verdrängten sie die Gedanken wieder und gingen ihre eigenen Wege.
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Hilflos musste Ranma mit ansehen, wie Akane nicht mehr essen und schlafen wollte. Oft konnte er sie beobachten wie sie nachts stundenlang auf dem Dach saß und in den Himmel schaute. Wie oft wollte er deswegen schon zu ihr gehen, sie umarmen, schützen und wärmen … doch er traute sich nicht.
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Akane wollte jedoch nur den Schmerz vergessen, der tief in ihrem Herzen verankert war. Sie wollte sich nicht noch einmal so ausnutzen lassen, sie war kein Spielzeug. Irgendetwas in ihrem Herzen sagte ihr manchmal, dass Ranma auch litt, aber sie wollte nicht auf diese Gefühle hören, stattdessen ging sie oft ins Dojo, um die Trauer wegzukämpfen.
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Eines Abends beobachtete Ranma Akane, wie sie ihm Dojo trainierte. Ihr Körper war schweißbedeckt und ihre nassen haare klebten ihr an der Stirn. Ununterbrochen schlug sie auf einen Puppe ein, doch nichts schien sie zufrieden zu stellen. Während Ranma Akane zuschaute, konnte er auf einmal sehen, wie sie anfing zu weinen. Dennoch kämpfte sie weiter und weiter und die Tränen rannen in Strömen an ihrem Gesicht hinab. Erschöpft sackte sie zusammen und blieb am Boden liegen.
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Ranma musste mit sich selber kämpfen. Wie gerne hätte er ihr geholfen, doch in seinen Gedanken hatte sich einen Sperre aufgebaut. Er konnte Akane einfach nicht zeigen, was er für sie empfand, obwohl sie der wichtigste Mensch in seinem Leben war.
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Auch die anderen Mitglieder der Familie bemerkten die Veränderung von Akane. Alle begannen sich Sorgen zu machen und so schlug Nabiki vor einen Party zu feiern. Vielleicht würde das Akane endlich auf andere Gedanken bringen, doch viel Hoffnung hatten sie nicht.
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Schon am übernächsten Tag war es soweit. Alle Vorbereitungen waren abgeschlossen und nun warteten Kasumi und Nabiki ungeduldig auf Akane. Sie hatte sie darum gebeten sich etwas schönes anzuziehen und sich ein wenig herzurichten. Mürrisch hatte sich Akane auf den Weg ins bad gemacht. Eigentlich stand ihr der Sinn gar nicht nach einer Feier, aber ihren Schwestern zu Liebe….warum auch nicht.
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Kasumi und Nabiki warteten so lange bis der erste gast eintraf. Nun mussten sie sich erstmal um die zahlreichen Gäste kümmern die nach und nach eintrudelten. Die Party war schon im vollem Gange, als auf einmal einen Tür aufging und Akane langsam und schüchtern den Raum betrat. Voller Freude wurde sie von ihren Schwestern empfangen und Akanes Gesicht erhellte sich ein bisschen. Vielleicht war das wirklich mal eine Gelegenheit auf andere Gedanken zu kommen.
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Soo, ich muss jetzt leider aufhören, weil ich nämlich gaaanz netten Besuch bekommen hab.
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Morgen kommt aber ganz bestimmt der nächste Teil. *großesindianerehrenwort*
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Büdde, büdde ein paar Kommis,
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hab euch lieb,
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Kiss @ all,
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euer Bulmablümchen
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