Fanfic: 10. Vegitta und Gooka

geerbt. Sieh nur, wie lieb sie zu Ihren Kleinen ist! Als Kerl könnte sie das niemals!"
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„Es ist, als wäre sie eine völlig andere Person, seit sie die Babys zur Welt gebracht hat!&quot;
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Vegeta hatte die Zwillinge auf Ihrem Schoß liegen und beobachtete lächelnd, wie sie mit Ihren langen, schwarzen Haarsträhnen spielten. Und wenn sie Gooka mit Ihrem Zeigefinger unter dem Kinn kraulte, packte das Baby mit seinen Händchen den Finger seiner Mutter und begann daran zu nuckeln. Wenn es dann merkte, das sie auf diese Weise nichts zu essen bekam, stieß die Kleine ein enttäuschtes „Guuu!&quot; aus.
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„Nein, Kleines, Du hattest doch kurz vorher schon was. Jetzt mußt Du dich etwas gedulden.Du kannst nicht immer nur bei mir trinken. Jetzt heißt es erst einmal verdauen.&quot; lächelte Vegeta sanft und streichelte über das pralle Bäuchlein der Kleinen. „Versuch mal das Ding als Überbrückung.&quot;
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Sie schob Gooka vorsichtig einen Schnuller in den Mund. Vegitta mochte den Nuckel nicht und spuckte Ihn jedes Mal gleich wieder aus. Sie war mit Ihrem Daumen zufrieden.
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„Du hast recht. Als Mutter hat Vegeta alles andere als ein Herz aus Stein! Sondern eines voller Wärme und Güte.&quot;nickte Bulma.
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Einige Tage waren vergangen.
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Son-Goku lehnte am Fensterrahmen, genoß die Sonne und beobachtete Vegeta, die draußen auf der Wiese Ihre Kleinen und Son-Goten spielen ließ. Ohne Murren hatte sie sich bereiterklärt, auch auf Chichis jüngsten Sproß aufzupassen. Nun lag sie mit dem Rücken zum Haus bäuchlings im Gras und wachte über jede Bewegung der drei Babys. Manchmal beugte sie Ihr Gesicht ganz nahe zu Ihnen hinunter und verteilte Liebkosungen, sogar an Goten.
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Als Chichi mit Bulma einmal in das nächste Dorf gefahren war und Son-Goku vor dem Haus zu tun hatte, war Vegeta plötzlich auf das Weinen von Gokus jüngsten Sohn aufmerksam geworden. Sofort war sie nach oben in das Kinderzimmer gegangen und hatte den kleinen Schreihals aus der Wiege geholt.
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„Du hast sicher Hunger, nicht wahr? Willst Du mal bei einer richtigen Sayajin probieren? Na komm, für dich kleinen Kerl reicht es auch.&quot; lächelte sie und ließ sich auf einen Stuhl nieder.
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Als Goku kurze Zeit später nach Goten sehen wollte, konnte er durch den Spalt der leicht offenstehenden Tür Vegeta erkennen, welche mit dem Rücken zu Ihm saß und seinen Sohn Ihren Armen hielt.
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„Sie läßt Ihn bei sich trinken! Jetzt spielt sie sogar Amme! Chichi wird’s nicht glauben, wenn ich Ihr das erzähle!&quot; staunte er.
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„Was stehst Du da an der Tür rum, Kakarott?&quot; fragte Vegeta, ohne den Blick zu wenden.
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„Glupp! Verdammt! Du hast mich bemerkt!&quot;
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Langsam betrat er das Kinderzimmer. Gotens Köpfchen tauchte nun hinter Vegetas Schulter auf, kurz darauf folgte ein Bäuerchen.
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„Danke, das Du Ihn gefüttert hast.&quot; lächelte Goku dankbar.
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„Ihm schmeckts bei mir genauso gut.-Aber die Windel wechselst Du. Sie ist nämlich voll!&quot;
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„Sniff....uuh, Du hast recht!&quot; Er rümpfte die Nase und nahm Ihr den Kleinen ab.
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Goku konnte Ihr helles, fröhliches Lachen hören, das nun so ganz und gar nichts hämisches mehr an sich hatte.
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„Sie tut jetzt wirklich Dinge, die ich früher nie für möglich gehalten hätte!&quot;
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„Na, Vegitta? Du wirst sicher einmal genauso stolz und stark wie deine Mama. Und natürlich auch genauso hübsch!&quot;
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„Gu!&quot; machte die Kleine. Als Son-Goten sie am Affenschwänzchen zog und hineinbiß, begann sie zu schimpfen.
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„Ga! Aga!&quot; protestierte Vegitta und patschte mit Ihrer Hand auf Gotens rechte Faust, der daraufhin sofort losließ und sich verängstigt zurückzog.
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„Du musst aufpassen, kleiner Goten! Kein Sayajin hat es gern, wenn man Ihm am Schwanz zieht oder hineinbeißt!&quot; lächelte Vegeta.
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„Papa?&quot;
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Son-Gokus ältester Sohn war neben Ihm erschienen.
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„Ja, mein Junge?&quot;
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„Liebst Du sie?&quot;
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„Chichi? Natürlich liebe ich deine Mutter!&quot;
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„Das meinte ich nicht!&quot; Gohan verdrehte die Augen.&quot; Ich meinte Vegeta!&quot;
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„WAS? Nun-äh-das ist schwer zu erklären...&quot;
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„Sag mir die Wahrheit, Papa! Ich verspreche Dir, ich werde es auch nicht Mama sagen! Aber ich will es wissen!&quot;
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„Nunnnn....da ist schon eine gewisse Zuneigung...vor allem, seit sie mir Vegitta und Gooka geschenkt hat. ..aber es ist natürlich nicht so wie zwischen deiner Mutter und mir.&quot;
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„War das jetzt ein Ja oder ein Nein? Papa,ich bin kein kleines Kind mehr! Und ich will wissen, ob zwischen Dir und Vegeta noch was läuft!&quot;
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„Ähhh....also gut! Von Mann zu Mann oder von Vater zu Sohn! Ich muß deine Frage mit einem Ja beantworten. Aber das heißt nicht, das ich dich, deinen Bruder und deine Mutter nicht mehr liebe! Es hat sich nichts zwischen uns verändert! Unsere Familie ist nur...etwas größer geworden! -Und wenn Vegeta sich wieder zurückverwandelt, ist es sowieso vorbei!&quot;
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„Du empflindest nur für Vegeta, weil sie jetzt eine Frau ist? Dann seid Ihr beiden ja ein Liebespaar, Papa!&quot;
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„Wohl so etwas in der Art. Verdammt! Ich wollte nicht, das es so weit kommt! Es ist nicht einfach für mich! Ich möchte keine der beiden wehtun!&quot;
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„Oh Mann! Hoffentlich passiert mir das niemals!&quot;
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Beim Windelnwechseln half Goku immer wieder mit, bei drei Babys gab es alle Hände voll zu tun.
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„Vegeta, Du machst das wirklich sehr gut!&quot; lobte Bulma, als sie Ihr und Goku beim Windeln wechseln zusah.
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„Ich lerne eben schnell.&quot;
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„Bei Trunks warst Du nicht so eifrig dabei! Nur im alleräußersten Notfall hast Du deinen Sohn versorgt!&quot;
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„Das war auch etwas anderes!&quot;
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„Weil Du ein Kerl warst? Und viel zu stolz? Faule Ausrede!&quot;
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„Also mir macht es Spaß, die Kleinen zu versorgen!&quot; bemerkte Son-Goku.
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„Und Du hast dich völlig verändert. Nicht nur äußerlich. Du hast, seit die Kleinen auf der Welt sind, ein sanftes Wesen bekommen.&quot; bemerkte Bulma.
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„Es ist einiges Anders geworden. Seit diese Kleinen anfingen, in mir heranzuwachsen, fühlte ich, das ich mich mehr und mehr veränderte. Die Kleinen begannen mir etwas zu bedeuten und ich wollte sie nicht mehr hergeben. Mag sein, das es daran liegt, das sie die letzten reinblütigen Sayajins sind, die geboren wurden. Aber vielleicht will ich auch einiges wieder gutmachen, was ich in meiner Vergangenheit verbrochen habe...ich hoffe nur, das ich wieder der Alte bin, wenn ich mich zurückverwandelt habe!&quot;
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„Hoffentlich nicht...&quot; murmelte Bulma leise.
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„Na Vegitta? Nun lach doch mal! Ich bin dein Papa!&quot; grinste er breit und hob seine Tochter hoch, nachdem er Ihr die Windel abgenommen hatte. Aber die Kleine blickte Ihn nur todernst an. Plötzlich traf Ihn etwas Nasses und Warmes im Gesicht!
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„Uaaah! Vegitta! Böses Mädchen! -Chichi, die Kleine hat mich angepieselt!&quot; rief er entsetzt. „Und meine Hose ist auch naß!&quot;
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„Gu!&quot; machte das Baby und starrte Ihren Vater ernst ins Gesicht.
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„Hahaha! Sie scheint Dir gegenüber die gleiche Rivalität zu empfinden, wie ich!&quot; lachte Vegeta, welche die strampelnde Gooka in eine Windel packte. Chichi reichte ihrem Gatten ein feuchtes Tuch, mit dem er sich schnell gründlich über das Gesicht wischte.
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„Warum bist Du so böse auf mich, Kleines? Ich hab Dir doch nichts getan! Und ohne mein Zutun gäbe es dich gar nicht!&quot;
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„Hähä, vielleicht ist es ja gerade wegen deines Zutuns!&quot;
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„Sie wird schon noch lernen, mich zu mögen. Vielleicht, wenn ich sie umarme und ein wenig mit Ihr schmuse?&quot;
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Also versuchte es Son-Goku damit. Mit dem Ergebnis, das Vegitta Ihm knurrend in sein rechtes Ohr biß!
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„Auuuahh! Oh Mann! Das wird ein hartes Stück Arbeit!&quot;
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„Rhurrr!&quot; machte die Kleine.
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„Gib sie mir, damit sie endlich Ihre Windel bekommt und Du gehst Dir saubere Sachen anziehen, Männe!&quot;
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Also gab er Vegitta an seine Gattin ab.
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„Na, kleines Fräulein? Aber zu deiner Tante bist Du doch nicht so böse, oder?&quot; lächelte Chichi und rieb Ihre Nasenspitze an an dem Näschen des Babys.
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„Gu!&quot; gluckste Vegitta, lächelte und lehnte sich an die Schulter Ihrer Tante.
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„Ich glaubs nicht! Gooka mag mich, aber Ihre Schwester ist so abweisend zu mir!&quot;
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„Vergiß nicht, das sie ganz nach Ihrer Mutter kommt! Und die war auch nie gut auf dich zu sprechen!&quot;
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„Das wird schon. Du darfst nicht aufgeben.&quot;
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„Das werde ich auch nicht, Bulma!&quot;
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Kurz darauf kehrte Son-Goku mit einer sauberen Hose zurück. Die Zwillinge lagen wieder in Ihrem Körbchen, die drei Frauen hatten das Zimmer verlassen. Da Vegitta noch nicht eingeschlafen war, holte er sie aus dem Bettchen und wiegte sie vorsichtig in seinen Armen.
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„Siehst Du? Ich will Dir gar nichts böses. Du bist doch mein kleines Mädchen.&quot;
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Als Antwort boxte und trat das kleine Mädchen Ihren Vater gegen die Backe, das Fell Ihres Schwänzchens hatte sich gesträubt und ließ es noch dicker aussehen!
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„Au! Mann, kannst Du schon zuhauen! Willst wohl schon kämpfen! - Magst Du mich denn kein bischen?&quot; seufzte Goku traurig, zwei Tränen perlten aus seinen Augen. Als Vegitta Ihren Vater ansah, verzog sie Ihr Gesicht und fing ebenfalls an zu weinen!
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„Hey! Oh nein! Ich wollte dich nicht zum Weinen bringen, Schätzchen! Schon gut, Kleines, sei wieder fröhlich!&quot;
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„Kakarott! Was hast Du mit Vegitta angestellt?&quot; knurrte Vegeta