Fanfic: Der Fluch - Teil 11
sie bereits gelesen. Es war ein persönlicher Brief für sie gewesen. Durch ihn fand sie den Mut, hier überhaupt lang zu gehen.
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Unsicher ging sie ihren Weg. Der Umhang ihrer Kadettenuniform wehte dabei sacht. Nervös zupfte Lydia am Kragen des Anzugs. Wie war das nochmal, als sie die Uniform bekam?
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wenige Stunden vor der Audienz:
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Völlig perplex starrte Lydia in den Spiegel. War das wirklich sie? Im Spiegel sah sie ein Mädchen in einem schwarzem Brustpanzer mit ausladenden Schultern und weinrotem Umhang. Der dunkelrote Body mit Ärmeln, die weißen Handschuhe und die kniehohen Stiefel taten ihr übriges. Das ganze wirkte kämpferisch und doch irgendwo noch weiblich. Immer wieder drehte und wendete sie sich vor dem Spiegel.
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„Siehst in der Uniform richtig schick aus.“ grinste Yaka.
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„Stimmt, die Uniform für die Akademie steht Dir ausgezeichnet.“ stimmte Rey zu. Insgeheim beneideten die Mädchen Lydia. Hatte sie doch das geschafft, wovon die beiden bisher nur träumen konnten.
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„Danke Zarlek!“ Lydia umarmte den General kurz. „Ist schon gut.“ Vorsichtig schob er sie wieder weg. War da etwa Röte in seinem Geschicht? „Komm. Es wird Zeit dich deinen neuen Ausbildern zu übergeben, Kleine.“ Etwas wehmütig folgte Lydia Zarlek aus ihrem Zimmer. ...
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Unwillkürlich musste sie kurz grinsen, als sie an Zarleks leicht schamrotes Gesicht dachte. Im Schatten einer Säule blieb sie noch einmal stehen. Die Hälfte des Weges lang nun hinter ihr. Neugierig sah sie sich um. Recht und links von ihr starrten je eine Reihe Elitekrieger stur gerade aus. Die Feuerschalen in der Halle zauberten unheimliche Schatten an die Wände. Vor ihr stand der Thron. Auf ihm saß sein rechtmäßiger Inhaber, König Vegeta.
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Hinter dem Thron standen neben Zarlek noch drei weiter Männer. Sie unterhielten sich angeregt mit dem König. Neben ihm saß noch jemand, eine Frau. Der Goldreif auf ihrem Haupt wies deutlich auf ihre Stellung hin.
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Lydia war plötzlich ganz flau im Magen. Kurz kam ihr der Gedanke einen Rückzieher zu machen. Aber der Blick zur geschlossenen Tür belehrte sie eines besseren. Außerdem würde Vegeta sie sicher pulverisieren, wenn sie jetzt einen Rückzieher machen würde. Das Kaio-Ha würde ihr hierbei sicher auch nichts nützten. Es war reine Glückssache gewesen, dass es letztens auf der Erde funktioniert hatte. Mit weichen Knien setzte Lydia ihren Weg fort.
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Vor dem Thron angekommen, kniete sie nieder. Ihren Blick hielt Lydia gesenkt. Angestrengt lauschte sie dem Gespräch der Männer, doch leider verstand sie nur Geflüster. Sie sprachen einfach zu leise.
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Plötzlich herrschte Stille im Saal. Leise Schritte hallten von den Wänden wieder. „Steh auf!“ kam es etwas barsch von oben. Langsam richtete Lydia sich auf. Ihr gesenkter Blick fiel auf den Brustpanzer ihres Gegenübers. Das königliche Wappen und das Amulett auf seiner Brust ließen sie erschauern. Sie begann am ganzen Körper unmerklich zu zittern. Winzige Schweißperlen bildeten sich auf Lydias Stirn. Mühsam verbarg sie ihre Angst hinter einer kalten Maske.
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Sanft aber bestimmt umschloss eine grob behandschuhte Hand ihr Kinn und drückte es ein wenig nach oben. Sie musste, ob sie wollte oder nicht, in tiefschwarze Augen blicken - kalte Augen. Mit einer ruckartigen Bewegung versuchte Lydia ihren Kopf zu befreien. Vergebens. Sein Griff verhärtete sich dadurch nur. Überlegen lächelte er sie an. Ein Schauer jagte ihr über den Rücken. In ihren Augen blitzten kurz Hass und Verachtung auf.
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Wäre King Vegeta nicht gewesen, hätte sie eher die Chance auf ein normales Leben gehabt. Aber andererseits verdankte sie ihm ihr Leben. Lydia fühlte sich gefangen. Eine Art Hassliebe loderte in ihr auf. Mit einem leisen Seufzer gab sie auf. Gegen ihn kam sie im Moment nicht an.
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King Vegeta lies sie darauf hin los und setzte sich wieder auf den Thron. Sie hatte ganz so reagiert, wie er es von seiner `Tochter` erwartete. Sie hatte sich unterworfen.
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Mit einer kleine Zornesfalte auf der Stirn schaute Lydia zu Vegeta empor.
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„Nun sag`, warum störst du uns?“ fragte King Vegeta herablassend.
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Am liebsten hätte Lydia ihm jetzt die Visage poliert. Sein dämliches Grinsen forderte regelrecht dazu auf. „Ich soll euch diesen Brief übergeben. In ihm steht alles, was ich euch ausrichten soll.“ Dabei hielt sie besagtes Schriftstück etwas hoch.
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King Vegeta gab Zarlek einen kleinen Wink. Sein erster General reagierte sofort und überreichte ihm die Schriftrolle. Gelassen betrachtete King Vegeta das Papier. Es war siebenfach versiegelt. Die einzelnen Siegel stellten Tiergestalten und ein paar Gegestände dar. Das erste Siegel zeigte ein Lamm mit Wimpel ,das zweite einen geflügelten Stier mit einem offenen Buch. Weiter folgten ein Adler, ein geflügelter Löwe und ein Engel. Auch sie hielten je ein aufgeschlagenes Buch. Das sechste Siegel stellte ein schlichtes Holzkreuz dar und das siebte Siegel präsentierte einen gefüllten Kelch der in einer Krone stand.
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Neugierig brach Vegeta die Siegel. Langsam entrollte er das Pergament und las. Vegetas Gesichtsausdruck zeigte keine Regung. Kaum fertig gelesen reichte er die Rolle an seine Gemahlin weiter. Die wurde blasser und blasser je weiter sie las... Entsetzt gab sie es an die Generäle weiter. Leises Gemurmel machte sich hinterm Thron breit.
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Noch böser als sonst dreinschauend stand King Vegeta auf: „Hast du irgendwelche Beweise dafür?“
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„JA euer Majestät.“ entschlossen hielt sie seinem Blick stand. „Die Rate der Erdbeben hat sich mindestens verdoppelt. Ebenso gibt es deutlich mehr Vulkan-Aktivitäten seit meiner Ankunft.“
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„Garan!“ - „Ja Mylord ?“ - „Überprüf` das.“ - „Jawohl Sire.“ Sofort verschwand der zweite General des Königs in Richtung Hintertür.
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„Etwas Überzeugenderes hast du nicht zu bieten?“ grummelte Vegeta von Thron herunter.
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Lydia überlegte kurz und kniete wieder nieder. Leise flüsterte sie etwas und faltete dabei ihre Hände. `Was macht sie denn jetzt?` verdattert blickte Vegeta auf Lydia herab.
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Plötzlich wurde der ganze Saal erhellt. Neben Lydia bildete sich eine Scheibe aus weißem Licht. Aus der Scheibe trat jemand heraus. Die Umstehenden waren so geblendet, dass sie nur die Umrisse der Gestalt war nahmen. Erstaunen und Entsetzten zeichnete sich auf den Gesichtern ab.
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Lydia jedoch schien sich aus tiefsten Herzen zu freuen. Mit einen Lächeln auf den Lippen drehte sie sich der Gestalt zu...
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*Fortsetzung folgt *
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Na wisst ihr wer das ist? * g *
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Jetzt hab ich es doch geschafft. Lobet den Herrn, ich hab mein Zeitziel eingehalten. Nach langem Ringen sind mir doch noch ein paar Einfälle gekommen. ^^
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Hoffe Teil 11 hat euch gefallen und die Wartezeit war erträglich.
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Bis bald
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Andra