Fanfic: Die Legende vom Wind (7)
Sorge, solltest du dich in Lebensgefahr befinden, werde ich dich da rausholen. Ich habe vorsichtshalber Magische Bohnen mitgebracht, schrei, wenn du eine brauchst. Und denk nicht immer an deine Deckung, du musst auch angreifen. Sonst gewinnst du nie.“ „Ja!“ Vegeta setzte sich wieder an seinen Platz und war gespannt, welche Gegner Tjau wohl bekommen würde. „Das wird ein gutes Training für sie sein.“ Xois sah ihn ungläubig an. „Möge der beste gewinnen!“ Auf der Gegenüberliegenden Seite ging ein großes, hölzernes Tor auf. Es war aber e im Gegensatz zu Tjau` s Tor verziert mit einem Bild von einem großem Stier. Normaler Weise müsste dort wohl der Gegner erscheinen, aber es stand dort niemand. Als Tjau genauer hinsah, erblickte sie einen kleinen Sandhaufen, der auf sie zu zulaufen schien. Vier Meter vor ihr blieb er stehen. Tjau wunderte sich wie sie gegen den kämpfen sollte. Plötzlich wurde der Sandhaufe größer und vor ihr stand ein Mann, mit dem Kopf eines Erdferkels. Es war der Wüstengott Seth. Tjau blickte zu Xois. „Wie soll ich gegen einen Gott gewinnen?“ „Ich sage ja, noch nie hat mich jemand geschlagen. Aber ich gebe dir einen kleinen Tipp, da du ja so wie so keine Chance hättest. Es stimmt, gegen ein Gott, kann nur ein Gott gewinnen. Aber du denkst doch nicht wirklich im Ernst, dass ich den großen Seth als Diener habe, dann könnte ich jetzt schon das Universum beherrschen!“ Tjau dachte nach: „Stimmt, Seth könnte niemals ein Diener von irgend jemanden sein. Dann ist dieser hier nicht unbesiegbar. Trotzdem wird es schwer! Egal, ich habe den Wind auf meiner Seite, hoffe ich mal!“ Sie verbeugten sich voreinander und gingen in Kampfstellung. Wie immer, blockte Tjau erst mal ab. Doch nach einiger Zeit fing sie auch an, ihren Gegner mit Tritten und Schlägen zuzusetzen. Nach einer viertel Stunde war Tjau schon ganz schön aus der Puste. Seth war schnell und sie hatte Mühe ihn irgendwie zu treffen. Und wenn sie ihn dann doch mal traf und ihn hätte ernsthaft verletzten können, verschwand er plötzlich und tauchte hinter ihr aus dem Sand auf. Es interessierte sie, ob er wohl schweben könnte. Wenn ja, dann könnt er ja nicht mehr so schnell im Sand verschwinden. Also ließ sie ihn nicht aus den Augen und flog sie hoch. Dann wartete was ihr Gegner wohl tun würde. Doch sie merkte schnell, dass das ein fehler war. Denn anstatt vom Boden abzuheben, wurde Seth immer größer. Sie war jetzt genauso groß wie sein Auge. Er schlug auf sie ein, doch sie konnte, Dende sei dank, immer ausweichen. Von weiten sah es so aus, als ob Seth versuchte eine lästige Mücke zu verscheuchen. Tjau hatte jetzt keine Chance mehr sich zu verwandeln. Da Vegeta ihre Probleme damit kannte, nahm er sich das Schwert von Xois und warf es in die Richtung von Tjau. Xois wunderte sich, warum er das tat und verstand erst mal Bahnhof. Als sie das Schwert sah, schrie sie auf und verwandelte sich, gerade in dem Moment, als Seth mit seiner Faust nach ihr schlagen wollte. Die Faust zerrieselte in Sandkörnchen. Doch es bildete sich gleich danach wieder eine neue Faust. Doch Seth war erst mal verwundert wie das funktionieren konnte. Tjau landete erst mal um Luft zu schnappen. Doch plötzlich umfassten zwei Hände ihren Füße. Sie konnte sich nicht mehr aus der Klemme befreien. Dann sah sie eine Faust, die auf sie zu flog und im nächsten Moment landete sie auf dem Boden. Seth wollte jetzt auf sie einschlagen, Tjau rollte zur Seite weg und landete genau mit dem Kopf vor dem Schwert. Plötzlich vergaß sie ihre Angst und nahm das Schwert. Sie holte aus und warf es Seth genau ins Auge. Er erschreckte sich und heulte auf von dem Schmerz. Tjau richtete sich wieder auf, in ihren Augen blitzte es Kampflustig. Sie richtete beide Arme zur Seite und konzentrierte ihre ganze Energie auf ihre Handflächen, dann richtete sie diese auf Seth, der immer noch vor Schmerz aufschrie. Plötzlich kam aus ihren Händen eine so gewaltige Druckwelle, dass Seth wieder in seine einzelnen Sandkörner zerfiel. Sie atmete erleichtert auf, doch plötzlich wurde sie von hinten gepackt und zu Boden geworfen. Als sie auf sah, stand Seth unverletzt und wieder vollständig regeneriert vor ihr. „Ich muss gestehen, sie schlägt sich gut. Hätte ich das gewusst, hätte ich gleich einen stärkeren Gegner eingesetzt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mal sehen, ob sie hinter das Geheimnis ihres Gegners kommt.“ Vegeta verfolgte mit besorgten Gesicht den Kampf. Tjau stand erschöpft wieder auf. Es schien, als ob Seth unverwundbar ist, aber Boo war damals auch unverwundbar und trotzdem haben sie ihn fertig gemacht. Und das wird sie jetzt auch mit Seth schaffen. Sie wird niemals auf geben.
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„N-I-E-M-A-L-S!!!“ Sie griff Seth wieder an und achtete nicht mehr auf ihre Deckung, sie setzte ihn richtig zu mit Schlägen und ließ ihm keine Chance mehr zu verschwinden. Komischerweise war sie gar nicht aus der Puste und schaffte es Seth so zusetzten, dass er sich zum zweiten Mal in Pulver zersetzte. Als er sie wieder von hinten angreifen wollte, rechnete sie schon vorher damit und schleuderte ihn über ihre Schulter auf den Boden. Er verschwand wieder und tauchte fünf Meter vor ihr wieder auf. Er rannte auf sie zu und wollte sie umrennen, doch sie sprang einfach in die Luft und schwebte über ihm. Er sah zu ihr hoch, aber baute sich nicht mehr auf. Anscheinend kostete das eine Menge Energie. Er bückte sich und als er sich wieder aufrichtete pustete er ihr einen Strahl Sand ins Gesicht. Tjau konnte nicht mehr Rechtzeitig ausweichen, weil sie damit nicht gerechnet hat. Sie hatte Sand im Gesicht und in den Augen. Sie konnte nichts mehr erkennen. Plötzlich spürte sie eine Hand um ihren Hals, der Griff wurde immer härter. Sie schlug umsich, aber traf niemanden. Da erinnerte sie sich wieder an das Training mit Vegeta. Er hatte ihr einmal die Augen verbunden und sie sollte versuchen ihn zu treffen. Am Anfang hat sie es noch nicht mal Geschafft in seine Nähe zu kommen, aber mit der Zeit hatte sie seine Bewegungen im Kopf spürte seine Aura und dann wusste sie wo er sich befand. Also dachte sie an Seth, seine Art zu kämpfen und plötzlich war es als ob sie ihn sehen konnte. Sie holte aus und schlug ihm mitten in Gesicht und anschließend trat sie ihm noch ein paar mal gegen den Brustkorb. Er war so überrascht, dass er zurücktaumelte und wieder im Sand verschwand. Tjau konnte immer noch nicht sehen. Sie versuchte sich den Sand aus den Augen zu wischen, aber dadurch wurde es nur schlimmer. Da wurde ihr wieder schwindlig.
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Sie sah eine Frau vor sich stehen. Sie hatten ein ägyptisches Gewand an und hatte lange weiße Haare. „Ich bin Schu, Göttin des Windes. Du musst dich erinnern. Zu deinen Stärken gehört nicht nur das Kämpfen mit der Faust, du kannst auch den Wind herbeibeschwören. Erinnere dich.“ Eine weißer Nebel kam auf und die Göttin war wieder verschwunden.
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Als Tjau wieder ihre Augen öffnete, konnte sie wieder sehen. Seth war inzwischen wieder vor ihr erschienen. Er murmelte irgendwelche Formeln und plötzlich kam ein riesiger Sandtornado auf Tjau zu. Sie wich zurück. Da hörte sie wieder die Stimme der Göttin. „Erinnere dich!“ Tjau schloss ihre Augen und ließ den Tornado auf sich zukommen. Sie konzentrierte sich und plötzlich hatte sie das Gefühl, als würde sie über der ganzen Welt schweben. Sie wurde immer leichter und leichter. Sie fühlte sich wie der Wind und war plötzlich sicher, dass sie gewinnen würde. Sie merkte nicht, wie sich ihre Kraft verdoppelte und sich ihre Aura veränderte. Sie schlug die Augen auf und sie sah den Tornado siegessicher an, streckte ihre Arme und Beine von sich und schrie. Da kam plötzlich ein so großer Sturm von ihr auf, dass der Sandtornado zurück auf Seth gedrängt wurde. Dieser würde ,zum hundertsten mal an diesem Tag, von Tjau so überrascht, dass er sich nicht mehr wehren konnte, er wurde von seinem eigenen Sandtornado erfasst und zerstört. Tjau lächelte Müde. Sie verwandelte sich zurück und sank auf den Boden. Vegeta kam zu ihr und drückte ihr eine magische Bohne in die Hand. Sie sah ihn dankbar an und aß sie. Jetzt ging es Tjau wieder einigermaßen besser. Xois schlug vor, dass sie eine kurze Pause machen sollte.
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Der zweite Gegner:
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Tjau saß auf dem Dach der Tribüne und sah in die untergehende Sonne. Sie dachte an Trunks. Sie stellte ihn sich vor, mit seinen lila Haaren und den klaren, blauen Augen und seinem wunderschönen Lächeln. „Was er wohl gerade macht?“
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Trunks saß mit Son-Goten im Garten von Son-Goku. Sie unterhielten sich und waren voll K.O., weil sie gerade gegeneinander gekämpft hatten. Als es windig wurde, hörte Trunks auf zu lachen und dachten an Tjau. Er hörte wieder Tjau` s Stimme: „Ich vermisse dich.“ „Ich auch!“ , flüsterte er zurück. Er sah verträumt in die Sonne. Doch dann wurde er von Son-Goten aus seinen Gedanken gerissen. „Ihr geht es gut, bestimmt!“ Er nickte und sah wieder in die Sonne.
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Irgendwann setzte sich Vegeta neben sie. „Kann es weiter gehen?“ „Ja!“ Sie stand entschlossen auf, doch eigentlich hatte sie keine Lust mehr zu kämpfen. Am liebsten würde sie nach Hause zu Trunks fliegen. „Je schneller du gewinnst, desto schneller finden wir deine Vorfahren und dann können wir schnell wieder zurück.“ Sie nickte und sprang runter auf den Kampfplatz. Tjau blickte zum Tor und erwartete den nächsten Gegner. Es öffnete sich und eine Gestalt, die dem Gott Anubis glich, trat heraus ins Licht. Er hatte eine Streitaxt in den Hand. Tjau fühlte sich richtig sch****. Wie sollte sie es schaffen, das er sie damit nicht traf? Sie verwandelte sich jetzt schon, weil sie nach her nicht mehr genug Zeit dafür hätte. Sie