Fanfic: Die Legende vom Wind (7)
verbeugten sich und gingen in Kampfstellung. Anubis war nicht wesentlich stärker als Seth, aber er konnte verdammt gut mit seiner Streitaxt umgehen. Tjau konnte jetzt nicht einfach abwehren, sie musste immer in Bewegung bleiben und der Axt ausweichen. Auf die Dauer konnte sie das Tempo nicht durchhalten. Sie wusste nicht, wie sie gegen diese Gegner gewinnen sollte. Doch dass wusste sie bei Seth auch nicht. Es wird sich schon was ereignen. Hauptsache, sie wird nicht von dieser Axt getroffen. Als sie mal gegen Trunks gekämpft hatte, hat er sie auch mit dem Schwert angegriffen und sie konnte es ihm mit einen Tritt aus der Hand treten. Sie versuchte es, doch Anubis ließ das Schwert nicht los. Beinahe hätte er ihr das Bein abgehackt. „Wie lange soll ich das nur aushalten?“ Doch dann dachte sie wieder an Schu. Sie flog einige Meter weg von Anubis und stellte sich ruhig auf den Boden. Sie konzentrierte sich wieder und stellte sich wieder vor, dass sie selbst der Wind sei. Gerade als die Axt auf Tjau zusauste, blieb sie Mitten in der Luft stehen. Anubis versuchte die Axt aus dieser Stellung zu ziehen. Aber es gelang ihm nicht, statt dessen machte sich die Axt selbständig und sauste jetzt auf Anubis zu. Tjau hatte immer noch ihre Auge geschlossen. Als sie sie dann öffnete, war es so, als ob eine unsichtbare Hand die Axt nach Anubis geworfen hatte. Dieser verbeugte sich vor Tjau und als er sich wieder aufrichtete, wurde er von der Axt im Kopf getroffen. Er viel zu Boden und verschwand dann spurlos. Tjau atmete schwer. „Was sollte denn das eben? Er hätte der Axt doch locker ausweichen können. Und wieso hat er sich verbeugt?“ Sie stand verwundert in der Arena. Der Fürst saß kreidebleich auf seinem Platz. „Das hätte nicht passieren dürfen. CHASU!“ Das kleine grüne Männchen, was Tjau in die Arena begleitet hatte, kam neben dem Fürsten zum Vorschein. „Sie wünschen Herr?“ „Ich habe dir doch gesagt, du sollst die guten Gegner aussuchen, wieso hast du ausgerechnet den Schutzgott von ... ähm... ich meine diesen Anubis genommen? Jeder andere wäre ja besser gewesen. Es hätte nie soweit kommen sollen. Welcher ist der nächste?“ Chasu flüsterte ihm etwas ins Ohr. „Gut, aber diesen Fehler werde ich dir nicht verzeihen!“ „Ja Herr!“ Plötzlich explodierte das kleine grüne Männchen.
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Der letzte Gegner:
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Tjau ruhte sich wieder aus. Die Sonne ist in zwischen schon untergegangen. Vegeta gab ihr noch eine Bohne. „Da hast du aber Glück gehabt. Das hätte auch schief gehen können. Der nächste wird noch schwerer und ich glaube er wird sich nicht opfern.“ Tjau nickte nur, sie verstand immer noch nicht was das vorhin war. „Wenn ich jetzt nur noch einmal gewinne, können wir zum Osiris. Ich werde es schaffen.“ Sie sprang wieder in die Arena und wartete auf ihren dritten und letzten Gegner. Das Tor ging auf und als Tjau ihren Gegner sah, wurde ihr augenblicklich schlecht. Es war ein Kom-Ombo. „Oh Shit!“ Er ging sofort in Kampfposition ohne sich zuverbeugen. Tjau tat es ihm gleich. „Möge der Kampf beginnen!“ Er griff sofort an, doch Tjau konnte sich immer noch nicht rühren. Er schlug ihr ins Gesicht und sie flog zurück, doch sie konnte sich immer noch nicht rühren. Er ging auf sie zu und hob sie hoch, dann warf er sie gegen die Wand. Als sie am Boden aufkam, lang sie da und fing an zu Husten, dann spuckte sie Blut. Sie konnte sich nicht verwandeln und auch nicht rühren. Vegeta saß auf der Tribüne und wollte, das erste mal in seinem Leben, dass der Kampf aufhört. Sein Stolz und die Regeln verbaten ihm einzuschreiten. „Tja, ich sagte doch. Noch keiner hat es jemand geschafft gegen mich zu gewinnen.“ „Einmal ist immer das Erstemal.“ Tjau wurde schon seit einer viertel Stunde fertig gemacht, doch noch hielt sie durch. Als der Kom-Ombo sie am Hals packte und zu würgen begann, versuchte sie gar nicht sich gegen ihn zu wehren. Sie sah wieder die schreckliche Vergangenheit von diesem Kom-Ombo. „Weißt du, schade dass es schon zu Ende mit dir ist. War richtig lustig mit dir. Und? Wie ist meine Vergangenheit so? Aber nicht nur du kannst in meinen Kopf gucken. Ich kann auch in deinen gucken. Wenn ich dir erst mal den Kopf abgeschlagen habe, bin ich hier frei und dann mache ich das selbe mit deinem kleinen Freund, wegen dem du ja unbedingt wieder auf die Erde zurückkehren willst.“ Tjau ran eine Träne die Wange runter, als sie sich das vorstellte. „Nein!“ Ihr wurde kurz schwarz vor Augen und dann verwandelte sie sich. Sie vergaß alles um sich herum und schlug auf den Kom-Ombo ein. „Das werde ich nicht zulassen! N-I-E-M-A-L-S!“ Irgendwann landete der Kom-Ombo auf dem Boden, er konnte kaum noch atmen. Tjau wollte ihm den Gnadenstoß geben. „Warte, .... bevor du mich tötest, ... lasse mich noch etwas erledigen, bitte!“ „Warum sollte ich das tun?“ „Du stehst immer noch auf der Liste und den Auftraggeber dürftest du nicht töten, ... es ist der Fürst. ... Aber wenn du ihn tötest, werdet ihr mit eurem Raumschiff nicht weit kommen. Er hat großen Einfluss gehabt. Man wird euch bis zur Erde verfolgen und diese dann zerstören.“ „Wir werden schon mit denen fertig!“ „Aber sie werden deine Rasse hassen und die letzten davon ausrotten. Und es gibt nur noch wenige. Bring mir den Fürsten und wir lassen dich in Ruhe.“ Tjau sah zum Fürsten und ließ den Kom-Ombo fallen. Sie landete direkt vor Xois. „Stimmt das?“ „Ich weiß nicht wovon du redest?“ „Du weißt es ganz genau. Warum?“ Sie richtete ihre Hand auf ihn. „Warum?“ „Ich habe euch angelogen, einer hat hier schon mal gewonnen, er hatte die selben Kräfte wie du. Seit dem hasse ich deine Rasse.“ „Gib mir die Sondererlaubnis.“ Tjau bekam einen weiteren runden Chip. Dann pachte sie den Fürst am Hals. „Du kannst mich nicht töten, man würde deine Erde zerstören. Und dein Geliebter würde auch drauf gehen.“ „Ich nicht, aber er.“ Sie warf den Fürsten runter in die Arena zum Kom-Ombo. Und plötzlich hörte man eine große Explosion. Unten in der Arena sah man nur noch staub, der vom Wind davon geweht wurde. Tjau lächelte zufrieden und sank dann erschöpft zu Boden. Vegeta wollte ihr noch schnell eine Bohne geben, doch Tjau war schon Ohnmächtig.
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