Fanfic: Dragon Ball After Future
Kapitel: Dragon Ball After Future
So, hier ist mal wieder `ne neue Idee von mir, die ich zu Papier gebracht hab. Sozusagen als Ausgleich für den I-Test. Gibt`s aber auch nur einmal
<br />
<br />
<br />
Dragon Ball After Future
<br />
<br />
Dende war alt geworden. Er stand am Rand der Platform, auf dem sein Palast stand. Er lebte nun schon seit über dreihundtert Jahren auf der Erde, sein genaues Alter wusste er nicht, da hätte er nachrechnen müssen. Außer Piccolo lebte keiner der Gruppe Z mehr. Aber Dende hatte ein weitaus größeres Problem. Sein Ende war nah, er würde warscheinlich in den nächsten Jahren sterben, und er hatte noch immer keinen Nachfolger für sich gefunden. Namek konnte Dende nicht erreichen, ein Raumschiff hätte nur Bulma bauen können, aber die war ja schon lange tot. Die Momentane Teleportation beherrschte er auch nicht, also fiel ein Namekianer als Gott schon mal aus. Er war sich aber auch nicht sicher, ob es überhaupt einen Menschen geben könnte, der die Rolle von Gott übernehmen würde. Unten auf der Erde war es ja fast nicht mehr möglich, zu leben. Die Menschen wurden nur noch von Habgier getrieben, es galt nur noch das Prinzip: Werde zum Jäger, oder sei der Gejagte! Nein, wenn so jemand Gott werden würde, wäre die Erde vollkommen verloren. Es war ja auch noch etwas anderes, dass es für die Menschen unmöglich machte, Gott zu werden. Sie waren körperlich viel zu schwach. Die Tage der großen Kämpfer waren längst vorbei, jetzt wurde mit Waffen gekämpft. Die einzigen Kampfkünstler, die es noch gab, waren nicht halb so stark, wie Yamchu in seinen besten Zeiten. Was sollte nur aus der Erde werden? Dende ging vom Rand der Platform weg, wieder zurück in den Palast. Er würde Morgen auf die Erde gehen, und nach passenden Kandidaten Ausschau halten müssen.
<br />
<br />
" . . . erklärte damit seine Unabhängigkeit." Sylvia saß wie jeden Morgen in der Schule. In ihrer Zeit war das durchaus nicht normal, denn nur die Kinder von reichen oder adeligen Leuten gingen eigentlich zur Schule. Sylvias Mutter war einmal die reichste Frau der Welt gewesen, sie hatte ihr Geld mit ihrer Firma für Waffen gemacht. Ihr Vater hatte in der Firma nie etwas zu sagen gehabt, er wollte dies auch nicht, er hatte seinen Regierungsposten, der ihn genug Zeit kostete. Sylvia war sehr glücklich, bis zu dem Tag, an dem ihre Eltern starben. Sie waren zusammen unterwegs und wurden von einem Rivalen ihrer Mutter umgebracht. Nach diesem Attentat kam Sylvia zu ihrer Großmutter, bei der sie von vorne bis hinten verwöhnt wurde, um über ihren Verlust hinwegzutrösten. Sie gab sich sehr zufrieden, mit dem was sie hatte, aber eigentlich hatte sie den Tod ihrer Eltern niemals richtig verkraften können. Sie war unterdessen schon siebzehn Jahre alt, das Attentat lag schon ganze neun Jahre zurück. Ihre Großmutter hatte schon immer eine Vorliebe für das magische oder auch das übernatürliche. Sie gehörte zu den wenigen Menschen, die überhaupt noch an Gott glaubten. Sylvia konnte das anfangs nicht, aber mittlerweise fand sie, dass es ein guter Weg war, sich Sorgen von der Seele zu sprechen.
<br />
*Driiiiing* Endlich läutete die Schulglocke zur fünften Stunde, ihrem Lieblingsfach, Werferübungen. Viele Fächer aus der alten Zeit waren erhalten geblieben, aber einige mussten neuen, wichtigeren weichen. Geschichte, Mathe, Sport, all das blieb erhalten, denn ein guter Herrscher oder Unternehmer musste über solche Dinge gut bescheid wissen. Es gab aber auch neue Fächer, wie zum Beispiel Werferübungen. Die Jugendlichen lernten dort, mit Schusswaffen umzugehen, denn sie konnten sich im Notfall nicht nur auf ihre Bodyguards verlassen, sie mussten auch selbst schießen können. Diese Waffen wurden wie eine normale Pistole benutzt, aber anstatt Kugeln wurde Strahlung abgeschossen. Wie immer erzielte Sylvia auch heute das beste Ergebnis von allen. Sie steckte sehr viel Ehrgeiz in ihre Tätigkeiten. Was immer sie tat, sie überdachte alles gründlich, sofern das möglich war. Was ihr nicht passte, ließ sie bleiben. Sie war auch sehr sportlich, aber mehr am Kampfsport interessiert. Sie durchdachte auch ihre Sicherheit peinlich genau, denn man konnte ja nie wissen, ob man nun einen Verräter in den eigenen Reihen hat oder nicht.
<br />
Das gefährlichste an dieser Stadt war aber, dass es keine Abgrenzung in noblere und banalere Stadtteile gab. Die Häuser waren alle einheitlich gebaut worden, nur vereinzelt standen größere und sicherere Bauten dazwischen. Das machte es leicht, einen Hinterhalt zu planen. Sylvia lief immer nach Hause, diese Entfernung war einfacher zu Fuß zu bewältigen, als umständlich mit einem der Transporter. Sie trug dabei, wie fast alle anderen auch, einen Werfer am Oberschenkel, der mit einem Gurt befestigt war. Um sie herum geschahen ständig irgendwelche Anschläge, es gab fast keinen Tag, an dem sie nicht mindestens zwei Attentate miterlebte. Aber das gehörte zum Alltag. Wer sich um die Opfer solcher Katastrophen kümmerte, folgte ihnen meist schnell in den Tod. Auf Sylvia selbst waren schon zwei duzend Attentate verübt worden, kein Wunder, sie würde bald den Besitz ihrer Eltern erben, aber jedesmal schaffte sie es, sich dank ihrer Fähigkeiten im Umgang mit dem Werfer zu retten. Keiner, der einen Anschlag auf sie verübt hatte, war bisher ungeschoren davongekommen, im Gegenteil, die meisten wurden von ihr umgebracht.
<br />
Sylvia hatte schon die ganze Zeit das Gefühl, verfolgt zu werden. Ihr Gefühl sollte sie nicht enttäuschen. Sie überquerte gerade eine Kreuzung, als das Feuer auf sie eröffnet wurde. Ihre Reflexe retteten sie auf die nächste Straßenseite hinüber, aber dort stand auch nur ein Transporter, hinter dem sie sich verstecken konnte. Ein nicht sonderlich sicherer Platz. Sollte der Tank des Wagens getroffen werden, würde Sylvia die Explosion warscheinlich nicht überleben. Das Feuer auf sie verstärkte sich. Sie zog ihren eigenen Werfer und schoss zurück. Passanten rannten so schnell sie konnten weg. Viel zu spät merkte sie erst, dass einer der Angreifer sich auf den Weg hinter sie machte. Die allgemeine Panik sorgte dafür, dass er nicht weiter auffiel. Er zielte mit seinem Werfer auf Sylvia und schoss eine Salve ab. Sylvia war sich sicher, diesmal würde sie nicht überleben, als irgendetwas das Feuer abhielt. Es wurde von anderem Werferfeuer abgelenkt. Sylvia dachte nicht lange darüber nach, wer sie so eben gerettet hatte, sie feuerte nun mit ihrer Waffe auf den Attentäter, der sie fast umgebracht hätte. Ohne irgendetwas ausrichten zu können, wurde er direkt im Gesicht getroffen, der ganze Kopf war verschwunden. Der Rest des Mannes fiel um. Anscheinend war er der Boss der Attentäter gewesen, denn die anderen zogen sich zurück. Nr. 25 dachte sich Sylvia und wollte weitergehen. Dann sah sie jemanden auf der Straße stehen, der sehr wenig Ähnlichkeit mit einem Menschen hatte. Der seltsame Fremde hatte verschrumpelte, grüne Haut, seine Ohren waren sehr groß und spitz und er hatte eine Glatze. Auch die Kleidung dieses Wesens war sehr seltsam, sie passte einfach nicht in diese Zeit. Der Fremde drehte sich zu Sylvia um und ging auf sie zu. Sie spürte irgendwie, dass dieses Wesen ihr nichts böses tun wollte, und blieb stehen. Das Wesen nahm ihren Arm und Sylvia spürte, wie sie eine wohlige Wärme durchströmte. Sie sah erst jetzt, dass sie wohl am Arm verletzt gewesen sein musste, aber wie durch ein Wunder war die Wunde schon verheilt. Sylvia spürte den Schmerz schon fast gar nicht mehr. Der Fremde sprach sie an. "Mein Name ist Dende und ich möchte dich bitten mit mir zu kommen, ich muss dir eine wichtige Frage stellen!" Sylvia nickte, aber so ganz verstand sie nicht, was mit ihr geschah. Dende nahm sie um die Hüfte und, so unglaublich es ihr auch erschien, er flog mit ihr, ohne irgendwelche Hilfsmittel. Sylvia war erstaunt. Dieser Fremde sieht ganz anders aus als ein Mensch und er kann ohne irgendetwas fliegen. Das muss ich träumen. "Nein, du träumst ganz sicher nicht." Gedanken lesen konnte er also auch. Sylvia achtete nicht sonderlich darauf, wohin sie flogen, sie genoss einfach das Gefühl des Frei seins. Dende stellte, während sie flogen, keine Fragen, so dass Sylvia irgendwann einschlief.
<br />
Wach wurde sie in einem schlichten Bett, dass in einem sehr großen Raum stand. Wieder kam dieser Dende zu ihr und bedeutete ihr den Weg nach draußen. Dort angekommen konnte sie sich einen Schrei nicht verkneifen, dort stand noch ein solcher Fremdling. Er war aber wesentlich größer als Dende. Grinsend sagte Dende: "Das ist Piccolo. Aber ich wollte dich etwas wesentlich wichtigeres fragen. Ich bin auf der Erde als Gott bekannt." Wieder konnte sie sich einen Aufschrei nicht unterdrücken. "Beruhige dich. Auch Götter müssen irgendwann sterben und ich habe noch keinen Nachfolger gefunden. Du bist meiner Meinung nach, die einzige die dazu geeignet ist. Aber zuvor" "Was zuvor?" Sylvia war sich sicher, dass sie sich dass alles nur einbildete, deshalb tat sie auch das, was sie wollte. "Zuvor müssen deine Körperlichen Kräfte verstärkt werden, denn mit der Kraft, die du im Moment hast, würest du keinen sonderlich guten Gott abgeben."
<br />
So kam es also, dass Sylvia von Piccolo ihre Grundkenntnisse in Kampfkunst verbesserte. Bald schon konnte sie den Quittenturm ohne Probleme bezwingen. Irgendwann war sie sich gar nicht mehr so sicher, dass sie sich das einbildete. Sie blickte wieder einmal über den Rand der Platform von Dendes Palast und blickte auf ihre Heimatstadt. Sylvia fühlte sich bei den beiden Namekianern viel wohler als bei ihrer Großmutter. Hier wurde sie als unterdessen Erwachsene behandelt, ihre Großmutter hätte das wohl nie getan. Sie war sich sicher, das konnte gar kein Traum sein. Dende stieß zu ihr. "Du solltest jetzt im Raum von Zeit und Geist trainieren, wenn du dort