Fanfic: Kidava Tei 10
schnell auf uns zu kamen. Und tatsächlich landeten die Beiden einen Moment später, direkt vor uns. Sie legten die sieben Dragonballs auf dem Boden ab und stellten sich neben ihnen in den Sand. Dende schritt langsam auf die Kugeln zu, stoppte vor ihnen und hielt beschwörend seine Hände über Sie. „Erscheine Shenlong!“ rief er laut und sofort strahlten die Kugeln ein helles Licht aus. Der Himmel verdunkelte sich und gleich darauf schoss aus den Dragonballs ein heller Blitz heraus, der die Gestalt eines Drachen annahm. Da stand er ...Shenlong. Es war immer wieder beeindruckend, dieses Schauspiel zu beobachten. „Nennt mir euren ersten Wunsch!“ hörte ich den Drachen sagen und schaute rasch zu Dende herüber. „Bitte lösch alle Erinnerungen, an Joanna und Kidava, aus Cells Gedächnis!“ rief Dieser laut und blickte gespannt zu Shenlong hoch. Ein paar bedrückend stille Sekunden verstrichen, doch dann öffnete der Drache das Maul, um etwas zu sagen. „Das kann ich machen!“ meinte er und ließ seine Augen, für einen kurzen Moment, ganz rot aufleuchten. Ein erleichterter Seufzer drang aus meiner Kehle. Gleich darauf begann Shenlong erneut zu sprechen: „So! Euer Wunsch ist erfüllt! Sagt mir nun euren Zweiten!“ „Den brauchen wir nicht mehr!“ erklärte Dende lächelnd und trat einen Schritt zurück. Es blitzte einmal und sofort war der Drache wieder verschwunden. Die Dragonballs flogen in die Luft und verstreuten sich in alle Himmelsrichtungen. „So, dass wäre geschafft! Jetzt muss ich nur noch den hier zurück bringen!“ grinste Son-Goku, ging auf Cell zu und hob ihn hoch. „Ich werde mich erst zum Herrn der Unterwelt teleportieren und ihn dann, durch die Wolken, in die Hölle werfen, damit mich keiner der anderen Bösewichte bemerkt!“ erklärte er und verschwand plötzlich mit einem Zischen. „Na dann! Lasst uns zurück zum Palast fliegen!“ sagte Piccolo bedeutungsvoll, stieß sich vom Boden ab und flog, mit atemberaubender Geschwindigkeit, los. „Ich komme mit dir! Ich muss dir noch soviel erzählen!“ rief Son-Gohan laut, zwinkerte uns noch einmal schelmisch zu und sauste hinter dem großen Namekianer her. Langsam drehte ich mich zu Dende herum, der mich auch schon liebevoll anschaute. Sanft zog mich der junge Gott an sich und streichelte zärtlich über meinen Rücken. „Nun kann uns niemand mehr trennen!“ flüsterte er leise und blickte mich erwartungsvoll an. „Außer, wenn sich Cell doch noch an mich erinnert!“ grinste ich und schlang meine Arme um seinen Hals. „Du weißt, dass das unmöglich ist! Der Drache hat alle Erinnerungen restlos ausgelöscht!“ erwiderte er lächelnd, während seine Lippen, den Meinen, immer näher kamen. Vorsichtig berührten sie sich und wir versanken in einem innigen Kuss...
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Zur gleichen Zeit in der Hölle:
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„He, wach auf! Was pennst du denn die ganze Zeit?“ rief Freezer und schaute verächtlich auf den, am Boden liegenden, Cell. Dieser öffnete langsam die Augen, blickte fragend auf den, in der Luft schwebenden, kleinen Mann und richtete sich stirnrunzelnt auf. „Was ist geschehen?“ fragte er verwirrt und sah sich verwundert um. „Das sollte ich dich besser fragen. Erst bist du verschwunden... und dann liegst du hier und machst ein Nickerchen!“ spottete Freezer und drehte sich langsam weg. Noch einmal wandte sich sein Gesicht zu Cell herum. „Ach,.. wo hast du eigentlich deine kleine Namekianerfreundin gelassen, mit der du letztens so leidenschaftlich rumgeknutscht hast?“ setzte er fies grinsend hinterher, flog lachend los und verschwand gleich darauf am Horizont. Skeptisch blickte Cell hinter ihm her und begann mit einem nachdenklichen Unterton zu sprechen: „Meine kleine Namekianerfreundin...?“
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ENDE!...?
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Tja, ich weiß, es ist etwas fies, dieses Ende, aber ihr hattet doch schon bei „Piccolo vs. Cell“ ein Happy End und ich wollte mal was Neues ausprobieren. Na ja, eigentlich ist es ja doch ein Happy End... nur mit offenem Ende.... :-)
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Sehen uns in der nächsten FF. Freue mich, wenn ihr die auch lesen würdet.
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Ciao Kaioshin(w)
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