Fanfic: Königliche NERVen Episode 9 (Shonen ai)
Weile...“, murmelte Vegeta. Er stocherte etwas auf seinem Teller rum. Chichis Kochkunst gefiel ihm bei weitem besser, was er aber natürlich nicht sagte, sonst würde Bulma nicht mehr für ihn kochen. „Geh doch zu Chichi!“, hörte er sie in Gedanken sagen. „Ich habe ne Arbeit nachgeschrieben und einen Mitschüler verprügelt. Noch Fragen?“, gab Trunks Auskunft. „Sag mal, weißt du, was du da getan hast? Wir hatten doch vereinbart, dass du deine Kraft nicht in der Öffentlichkeit zeigst!“, meckerte Bulma. „Welche Kraft? Ich bin doch noch viel schwächer, als alle Schwachmaten der Schule zusammen!“, witzelte der Lilahaarige und schaute unschuldig zu seiner Mutter. Diese guckte sehr giftig zurück. „Okay, ich habe ihm nur eine gegongt, mehr nicht, also kein Grund zur Sorge. Er hat nicht mal geblutet!“, erzählte Trunks. „Wie langweilig.“, bemerkte der Prinz. Nun galt Bulmas böser Blick Vegeta. „Nächstes Mal kannst du ihm ja den Arm ausreißen, dann ist mal was los in deiner Schule.“, schlug dieser dazu noch vor. „Das ist doch noch gar nichts zu dem, was ich heute gemacht habe! Ich habe den Jungs den Fußball geklaut und ihn durchs Fenster des Hausmeisters geschossen und dann habe ich die Ausrede durchgekriegt, dass ich es nicht war! Zudem muss ich jetzt zwei Mal die Schulordnung abschreiben, weil ich mit Sand geschmissen habe.“, erzählte Bra fröhlich. „So mag ich es! Das sind meine Satansbraten, ihr seid richtige Saiyans!“, sagte Vegeta stolz auf seine Brut. Bulma jedoch knallte ihrem Freund eine und schaute noch wütender als eben. „Dieser schlechte Einfluss von dir macht sie eines Tages noch kriminell! Pass gefälligst mal besser darauf auf, was du sagst! Ansonsten müssen wir mal ein wirklich ernstes Wörtchen miteinander reden.“, beschloss Bulma. Vegeta rieb sich arrogant guckend die Wange und hob eine Augenbraue. „Kann ich heute zu Goten?“, fragte Trunks. „Heirate ihn doch gleich, dann haben wir dieses ganze Hick Hack nicht mehr.“, meinte Vegeta aus Jux. Trunks fühlte sich erwischt. „Wieso sollte ich? Damit du mit Goku verwandt bist?“, fragte Trunks bissig. „Oh.“, sagte Vegeta nur. „Ja oh!“, bestätigte der Lilahaarige. „Können Trunks und Goten eigentlich heiraten?“, erkundigte sich Bra. „In manchen Ländern schon, aber in den meisten nicht.“, war Bulmas Antwort. Bra war verwirrt. Sie konnte mit der Antwort nichts anfangen. Trunks wurde das Gespräch zu blöd. „Darf ich nun oder nicht?“, fragte er. „Was? Trunks heiraten?“, erkundigte sich Vegeta frech grinsend. „GRRR!“, grummelte der Prinzensohn in Richtung Erzeuger und schaute böse blitzend. „Du sollst mir heute bei der Buchhaltung helfen.“, erinnerte Bulma ihn. „Das hast du mir erlassen.“ „Dann sollst du mir noch bei der Überarbeitung meiner neuen Erfindung helfen.“ „Ich weiß sowieso nicht, was das Ding für einen Nutzwert haben soll.“ „Hmmm... Vegeta, brauchst du ihn hier noch?“ Bulma schaute ihren Freund an. Dieser schüttelte den Kopf und tauschte, wie am Abend davor Goku es getan hatte, einen leeren Teller gegen die Schüssel auf dem Tisch. Trunks grinste, Bulma schaute verwirrt und Bra bekam das gar nicht mit. „Ich dachte, du wärst ein Prinz.“, meinte Bulma. „Bin ich ja auch.“, bestätigte Vegeta und grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Und wieso isst du aus der Schüssel?“ „Ich praktischer.“ „Aber stillos und assig!“ Vegeta tauschte die Behältnisse wieder um und kippte die Schüssel auf seinem Teller aus. Trunks’ Meinung nach fehlte jetzt nur noch das ‚Besser?’, was Goku an der Stelle auch gesagt hatte. „Zum Auffüllen benutzt mal einen Löffel. Dieser Erfindung hier nennt sich Löffel.“, erklärte Bulma und hielt ihrem Freund ein seltsames Gebilde aus Metall unter die Nase, was zum Ende hin irgendwie schüsselförmig wurde. Allgemein auch als Löffel bekannt. Trunks grinste in Richtung seiner Mutter. „Was ist?“, fragte die Blauhaarige ihren Sohn. „Wenn er so weitermacht, hast du bald einen Goku zum Freund.“, erklärte er. „Was soll das heißen?“, fragte sie nach. Vegeta hielt dem Jungen den Mund zu. „Auch nur ein Wort darüber und du kannst dein gesamtes Blut vom Küchenboden aufwischen!“, drohte er ihm. Bulma hob eine Augenbraue. „Ich habe das Gefühl, als wenn ihr mir etwas verheimlicht. Es muss natürlich nicht so sein, ist eben nur ein Gefühl...“, sagte sie. Trunks streckte seine Arme so, dass er hinter sich Vegetas Kopf erreichte. Er strubbelte etwas in den Haaren des Prinzen rum und klappte sie von der Mitte etwas nach außen. „Hm, Trunks, irgendwie hast du Recht. Er wird immer Gokuähnlicher.“, stimmte die blauhaarige Frau ihrem Sohn zu beim Anblick Vegetas neuer Frisur. Dieser nahm schnell die Hände seines Sohnes wieder weg und wuschelte sich seine schwarze Mähne wie gewohnt zurecht. „Rache wegen meinen Zöpfen, über die du gelacht hast.“, flüsterte Trunks.
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Der, dessen Name als letztes im Absatz vor diesem steht, musste mal wieder Airline für seine kleine Schwester, deren Namen wir auch alle kennen sollten, denn er wurde schon einige male erwähnt, spielen. Sie hatte sich mit der Tochter des Bruders von dem Freund von dem, dessen Name als letztes im Absatz vor diesem steht, verabredet und keine Lust, im Bus zu fahren und 3 Mal umzusteigen. Zudem ging es mit der Trunksairline viel schneller und bequemer. „Was willste heute mit Pan machen? Sandburgen bauen? Oder wieder Gohans Bücher stapeln?“, wollte der Lilahaarige von seiner Schwester wissen. „Eigentlich wollten wir irgendwas spontanes machen.“, sagte sie. „Wenn ich das mal so bedenke, du bist in der Generation, in die ihre Eltern auch gehören. Wahnsinn, dieser Altersunterschied!“, staunte Trunks. Er landete auf Gohans Hausdach. „Hmmm... ich glaube, hier bin ich falsch.“, murmelte er. „Du solltest lieber auf dem Boden landen.“, schlug Bra vor. „Findest du? Eigentlich ist es hier oben doch ganz okay.“ „Ich finde es am Boden schöner.“ Trunks setzte Bra vor Gohans Haustür ab. Dann ging er quer über die Rasenfläche und suchte nach Goten. Irgendwo hier müsste er eigentlich trainieren. Oder er war mal wieder faul und hatte sich in seinem Zimmer verschanzt. Trunks sah nur Goku in etwas Entfernung rumhüpfen und Schläge in die Luft machen. Dann bemerkte er neben sich Blumenerde durch die Luft fliegen. Sie landete auf dem Rasen. „Argh, dieses Unkraut immer!“, fluchte Chichi. Verwundert drehte er sich um. Chichi hatte ein ziemlich großes Loch in den Garten gegraben und schmiss alle möglichen Sachen raus. „Hallo Chichi! Ist Goten hier irgendwo?“, fragte er sie, während er sich so gut es ging über das Loch beugte um Chichi auch sehen zu können. War nicht ganz einfach, dabei immer wieder Erde, Schaufeln und Pflanzenwurzeln auszuweichen. „Trunks? Gut, dass du da bist! Wirf mal die ganzen Schaufeln wieder runter, die ich hochgeschmissen habe!“, bat sie ihn. Er sammelte sie also zusammen und lies sie neben Chichi ins Loch fallen. „Braver Junge!“, meinte sie und grinste. „Und jetzt kannst du zu mir kommen und mir helfen.“, sagte sie arbeitssüchtig. „Diese dumme Baumwurzel ist schon total verrottet, aber sie will trotzdem nicht raus!“ „Lass sie drinne, die wird dann irgendwann zu Erde.“, meinte Trunks gelangweilt. „Aber irgendwas muss ich tun, ich habe gerade so viel Energie! Wenn ich jetzt nichts tue, platze ich!“ „Schon mal daran gedacht, mit Goku zu trainieren?“ „Ich schlage meinen armen Goku doch nicht!“ „Und wenn er blond ist?“ „Dann schon!“ Chichi stapfte aus dem Loch und rannte auf ihren Mann zu. „Und was ist nun mit der Antwort?“, fragte sich Trunks. Er musste wohl oder übel alleine suchen. Vorsichtig lugte er durch die Terrassentür ins Innere von Chichis Haus. Keiner da. Dann schlich er sich mit übertriebener Schleichpose herein und spielte den unerkannten Agenten. Auf seinem Weg merkte er, dass niemand im Haus war. Gelangweilt ging er normal zurück in den Garten. „Von wegen reden. Jetzt spielen wir eher Verstecken.“, beschwerte sich Trunks. Super Saiyan Son Goku raste an ihm vorbei, gefolgt von Chichi, die rief: „Bleib doch mal stehen, ich muss meine Energie irgendwo loswerden!“ „Ich bin doch nicht Lebensmüde! Hilfäääää!“, rief er zurück. Plötzlich legte sich eine eiskalte Geisterhand auf Trunks Schulter und er fuhr zu Tode erschreckt zusammen. Ob er kreischen sollte oder nicht, wusste er nicht, er verkniff es sich aber dann doch. Todesmutig drehte er sich um und erwartete den Mann mit der Sense hinter sich, der ihn gerade ins Jenseits bringen wollte. Er dachte sich schon mal eine Ausrede aus, die etwas so lautete: „Tut mir leid, lieber Tod, aber ich kann aus Termingründen am Streben nicht teilnehmen, können sie das denn nicht verschieben?“
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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;
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Fortsetzung folgt...