Fanfic: Königliche NERVen Episode 10 (Shonen ai)

einem Tanzkurs eingeschrieben. Bulma war gar nicht begeistert, die Beiträge dafür zahlen zu müssen und Vegeta meldete seine Tochter darauf im Judokurs an. Trunks spielte dann den überzeugenden Versicherungsvertreter und drehte Bra auch noch einen Surfkurs an, wessen Beitrag Bulma natürlich auch zahlen musste. Nun war Bra ganz und gar nicht mehr unterbeschäftigt und nörgelte nicht mehr rum, wenn Pan keine Zeit hatte, weil sie trainieren musste, Schulfreundin A keine Zeit hatte, weil sie eine Schickimicki-Shopping Tour mit ihrer Mutter machen musste, Schulfreundin B auf ihre Schwester aufpassen musste und Trunks auch nicht zu Nerven da war. Vegeta gefiel das Ergebnis, Bulma nicht, weil ihr die Qualitäten der Lehrer, die Bra nun hatte, ganz und gar nicht gefielen. „Das ist doch alles wie in der Waldorfschule!“, meckerte sie einmal.
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Nun war Freitag, der 13te, die Sonne hatte nichts besseres zu tun, als zu scheinen und Chichi war damit beschäftigt, den Zweitgrill im Garten aufzubauen. Son Goten saß daneben und schaute nichtstuend zu. „Argh! Ich hasse alles, was von IKEA kommt, aufzubauen! Das ist doch zum Kotzen! Wieso passen die Teile nicht zueinander? Selbst die unnützen Sachen aus Ü-Eiern sind leichter zusammenzuklöppeln!“, beschwerte sich Chichi. „Das kommt durch die unsichtbaren Phantomschrauben, die bei allen IKEA Produkten dabei sind und gerne mal was sabotieren. Agent Mulder sollte sie eigentlich eliminieren, aber da es eine ganz spezielle Art ist, die „Unsichtbarus Phantomos Schraubus“, hat er es noch nicht fertig gebracht, sie zu finden und zu vernichten.“, wusste Goten alles besser. „Jaja, immer schön lachen über mich, aber es selber nicht besser können!“, zickte die Schwarzhaarige. „Ich darf ja nicht, weil du immer sagst, ich könne meine Kraft nicht einschätzen.“, murmelte ihr Sohn beleidigt. „Ja! Und deswegen werde ich dich bestimmt nicht hier helfen lassen!“, stimmte sie zu. „Dann gehe ich jetzt Papa ein Bein stellen.“ „Der ist mit Son Gohan einkaufen gegangen.“ „Aaahhh! Papa und einkaufen? Das ist doch nicht zu verantworten!!!“ „Son Gohan passt schon auf ihn auf.“ „Deinen Optimismus möchte ich haben...“ „Ich kenne ihn schon viel länger als du!“ „Jaja...“ „Geh doch Videl helfen.“ „Wobei denn?“ „Salat machen.“ „Ich muss weg!“ „Son Goten! Entweder du hilfst Videl oder der Keller ist heute Nacht deiner! Und darf ich dich daran erinnern, dass er keine Heizung hat und auch bei heißen Sommertagen eiskalt ist?“ „Ich geh ja schon!“ „Hach, es ist herrlich, Mutter zu sein! Man darf seine Kinder nach Belieben herumkommandieren!“ „Sklaventreiberin!“ „Und das bin ich gerne!“ Son Goten stand auf und ging mit schweren Schritten zu Haus seines Bruders und dessen Frau rüber. „Von wegen Atomschrauben! Das liegt ganz alleine daran, dass die IKEA-Leute keine Ahnung haben!“, zischte Chichi. „Der Meinung bin ich auch immer, nur will Bulma das einfach nicht wahr haben.“, stimmte Vegeta zu, der plötzlich hinter Chichi stand. Sie erschrak. „Vegeta! Was machst du schon so früh hier?“, fragte sie. „Ich wollte Kakarott-“ „Aha! Schon wieder bist du wegen Goku hier! Hey, soll ich dir mal was sagen? Er ist MEIN Mann! Nicht deiner!“ Vegetas Miene verfinsterte sich, Chichi fuhr fort: „Und deswegen hast du ihn auch nicht 24 Stunden lang zu beanspruchen! Irgendwann bin ich auch mal dran!“ Der Prinz knurrte. „Wieso müsst ihr Weiber immer eifersüchtig sein? Ist es denn so schwer zu verstehen, dass ich ihn einmal besiegen möchte? Ein einziges Mal nur! Das ist doch nicht zu viel verlangt! Selbst wenn wir Schere-Stein-Papier spielen, gewinnt er immer!“, maulte Vegeta. „Okay, okay, ist ja gut...“, murmelte Chichi und lies den Schraubenzieher fallen. Er erzeugte ein schönes Scheppergeräusch auf all den anderen Werkzeugen, die sie an der Stelle schon hatte fallen lassen. „Weißt du, wie man das Ding aufbaut?“, fragte Chichi verzweifelt. „Nö, Bulma ist auch daran gescheitert und hat es schließlich den Leuten bei IKEA um die Ohren geworfen.“, war Veggis Antwort. „Dann mache ich das jetzt auch!“, beschloss sie, packte die Teile kreuz und quer wieder zurück in den Kartong und grinste Vegeta an. „Spielst du für mich Flugzeug?“, fragte sie bittend. Er knurrte vor sich hin und nickte dann. Als sie gerade wegflogen, kam Goten wieder aus Videls Haus. Scheinbar wurde er dort auch rausgeworfen, so wie Chichi ihn bei sich nicht haben wollte. Er fragte sich, wo seine Mutter war. Nirgends eine Spur von ihr, ebenso wenig vom seltsamen Grill, aber umso mehr Spuren von den Werkzeugen, die einfach so rumlagen. Schnell holte er eine pappene Kiste aus dem Keller, schmiss die Werkzeuge rein und versteckte den Karton unter seinem Bett mit dem leisen Kommentar: „Ich hasse Grillen!“ Er erhoffte sich davon, dass sein Mutter den Erstgrill nicht aufbauen könne und den Zweitgrill, den sie wohl gerade umtauschen wollte, erst recht nicht zusammengeschustert bekäme. „Böse böse! Ich würde mich ja schämen!“, hörte Goten jemanden hinter sich sagen, kurz nachdem er die Kiste unters Bett geschoben hatte. Schnell drehte er sich um und erblickte Trunks, der lässig an den Türrahmen gelehnt stand. „Schon hier?“, fragte Goten mit einem Blick auf seine Uhr. Sein Freund war eine Stunde zu früh. „Mama macht Stress, da bin ich abgehauen.“, war die Ausrede des Lilahaarigen. „Und du meinst, ich würde jetzt für dich das Kindermädchen spielen und dich im Sandkasten beaufsichtigen?“, fragte der Schwarzhaarige sarkastisch. „Klar!“, grinste Trunks. Goten schob sich an ihm vorbei und ging dann wieder nach draußen. „Und was machst du dann mit dem Zeug?“, wollte Trunks wissen, der hiner ihm hergedackelt kam. „Weiß ich noch nicht, aber erst mal einkassieren. Oder willst du etwa grillen?“, fragte der Jüngere. „Ich mag Grillen, wenn ich nicht selber am Grill stehen muss.“, sagte Trunks. „Argh! Nein! Wie kann das angehen? Ich brauche doch jemanden, der mich bei meinem Aufstand unterstützt! Wie kann das angehen? Mein bester Freund ist gegen mich!“, regte sich Goten künstlich auf. „Ich bin nicht gegen dich.“, murmelte Trunks. Er fragte sich gerade was schlimmer ist: Von Goten oder Bra geNERVt zu werden. Dann entschied er sich dafür, dass Bra schlimmer ist und verwarf das Thema wieder. „Einer meiner E-Mailfreunde hat mir ne FanFiction geschickt, die er selber geschrieben hat. Mann, waren da viele Rechtschreibfehler drinne!“, erzählte Trunks. Son Goten setzte sich mitten auf den Rasen, der Prinzensohn tat es ihm gleich. „Über was war die denn?“, wollte Goten wissen. „Och nichts Besonderes...“ „Sag! Wenn es bei dir heißt ‘Nichts Besonderes’, dann willst du nur aus Eigenschutz nicht weiterreden! Sag sag sag!“, quengelte Goten. „Das war ne Fortsetzung zu Kamikaze Kaito Jeanne. Aber ziemlich unrealistisch. Chiaki stirbt beim Autounfall, Miyako springt aus versehen von ner Brücke und so weiter, es ging nur um Tod!“, erzählte der Ältere knapp. „Is ja lasch.“, bemerkte Goten. „Liest du sowas öfter?“ „Was?“ „FanFictions.“ „Weniger.“ „Soll ich dir was gestehen?“ „Mach.“ „Wir sind in einer.“ „Aaahhh!!“ „Scherzchen.“ Sie grinsten sich an. Ein zufriedener Goku und ein Gohan, der absolut fertig mir den NERVen war, kamen um die Ecke. „Wie wars beim Einkaufen?“, fragte Son Goten. „Argh, frag lieber nicht! Ich hätte Papa niemals mitnehmen sollen! Jetzt muss ich mir einen Platz in der Klapse sichern! Der macht einen fertig!“, bemängelte Son Gohan. Die Kleinen grinsten um so breiter. Gohan ging unterdessen in die Küche und schien dort den Einkauf zu verteilen. Goku ging zu den Jüngeren und setzte sich dazu. „Na, was liegt an?“, fragte er neugierig. „Nichts, wieso?“, wollte Son Goten wissen. „Nur so... sitzt ihr hier schon lange rum?“, fragte Goku weiter. „Nein.“, antwortete Trunks. Er warf Goten einen Blick zu, der bedeutete: „Achtung, gleich brummt er uns was auf!“ Allerdings blieb das aus. Allmählich fügte sich alles zusammen. Videl brachte einige Salate, die nach Gotens Meinung verseucht aussahen rüber, Son Gohan schuftete irgendwas in der Küche. Nun kamen auch Chichi und Vegeta zurück. Sie kramte den Erstgrill aus dem Schuppen und suchte nach einem Schraubenzieher. „Wer hat das Werkzeug weggeräumt?“, fragte sie in normalem Ton. Goten lies sich nichts anmerken und Trunks grinste ihn breit an. „Goku, hast du es gesehen? Es lag da irgendwo rum.“ „Nein, Schatz.“ „Hmm...“ Vegeta hatte sich mit verschränkten Armen an eine Wand gelehnt und schaute Chichi beim Rumrennen zu. „Wenn die Herren der Schöpfung dann auch mal ihren Allerwertesten bewegen könnten um mitzuhelfen...“, meckerte diese. „Ich hol Mama ab.“, sagte Trunks und stand auf. „Ich muss Bra herfliegen.“, verkündete Goten. Sie flogen los und hinterliesen eine zunehmend kochendere Chichi, die anfing, nicht nur sich, sondern auch ihr Umfeld total nervös zu machen.
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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit;
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Fortsetzung folgt...