Fanfic: Bulma - Sklavin oder Königin? [9]

Angesprochende blickte sich um, konnte durch den gerade eben selbst erzeugten Qualm jedoch nicht sonderlich viel sehen. Doch die Auren um sich herum waren ihm bekannt. Diese Chaotentruppe konnte man gar nicht vergessen. Piccolo grinste, als sich der Rauch lichtete, weil sich Dodoria panisch zu verstecken versuchte. &quot;Jetzt zieh dir endlich was an!&quot; Piccolo runzelte die Stirn. Warum zum Teufel wurden die drei Frauen rot und drehten sich weg? Warum grinste Kuririn, klatschte sich mit der Hand an die Stirn und schüttelte den Kopf? Und warum standen alle anderen mit zweifelhaften Gesichtsausdrücken herum? Der ehemalige Teufel blickte an sich hinunter. Was sollte denn an ihm so schlimm sein?<br />
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Ein Schrei, fast schon verboten laut, war durch das ganze Schiff zu hören. Glücklicherweise hatten Tenshinhan und Yamchu die Sachlage schnell aufgeklärt, wodurch Piccolo sich zwar wieder beruhigte, keineswegs aber begeistert war. Zarbon und Dodoria hatten sie vorsorglich weggeschickt, über die Dragon Balls musste schließlich niemand auf diesem Schiff Bescheid wissen. Anfangs waren Piccolo und Kami, der unterdessen auch dem Meditank entstiegen war, von der Tatsache, dass sie für Freezer &quot;arbeiten&quot; mussten, nicht sonderlich begeistert, aber da ihnen keine Wahl außer dem Tod blieb, schlossen sie sich ihm doch an.<br />
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In den folgenden 5 Monaten trainierten die neun Kämpfer, denn zumindest Lunch und Bulma hatten so gut wie keine Ahnung vom Kämpfen. Gegen die Saiyajins hatten sie Kampfkniffe eingesetzt, die sie bei ihren Freunden abgeschaut hatten, und eigentlich hatte sie ihr neu gewonnener Instinkt geleitet, doch für Planteteneroberungen würde ihnen das nicht mehr genügen. Nach ihrer Ausbildung verging ein weiteres Jahr, in dem sie ihr Können, ausnahmslos erfolgreich, einsetzten. Also gab ihnen Freezer eine ganz andere Mission, auf der sie nicht kämpfen, sondern verhandeln sollten. Natürlich waren sie die stärkeren und würden damit wohl auch so gut wie alle Bedingungen vorgeben. Allerdings dürften sie ihre Gegner auch nicht unterschätzen; man wusste nie wirklich, wie stark sie waren, und vor allem ihr König schien äußerst intelligent und ein guter Stratege zu sein. Aber König Vegeta würde neun Saiyajins dieses Schlages gegenübertreten müssen.<br />
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&quot;Ah, endlich wieder festen Boden unter den Füßen!&quot; Bulma streckte sich ausgiebig, schließlich hatten sie und ihre Freunde die letzten zwei Monate in künstlichem Schlaf verbracht. Lunch trat zu ihr. &quot;Das ist doch ein total staubiger Felsklumpen, oder?&quot; &quot;Da hast du Recht!&quot;<br />
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&quot;H-hm&quot; Ein größerer Mann räusperte sich hinter den Beiden. Die abfällige Bemerkung über seinen Heimatplaneten war ihm nicht entgangen, ebensowenig wie die Tatsache, dass hier Saiyajins vor ihm standen. `Wo Freezer die wohl aufgegabelt hat? Das sind bestimmt Mischlinge` In Gedanken grinste er. Halbblute waren schwach und konnten es niemals mit reinrassigen Saiyajins aufnehmen. Dachte Freezer etwa, dass diese neun Witzfiguren das Reich der Saiyajins abzocken konnten? `Er wird von Tag zu Tag idiotischer!` <br />
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König Vegeta trat aus dem angrenzenden Gebäude auf den Landeplatz zu. Bevor er sich sich allerdings seinem Gästen zuwandte, richtete er sich an Nappa. &quot;Was ist? Willst du unsere Gäsete nicht hinein&quot; Der König der Saiyajins hatte sich nun doch umgedreht und in das Gesicht einer jungen Frau geblickt, die er in nur zu guter Erinnerung gehalten hatte. Bulma, eine dieser verwandelten Menschen war doch tatsächlich eine von Freezers Gesandten?! Nur das Schlimmste, das mit ihr zusammen hing, hätte er am liebsten vergessen. Sie war es gewesen, die ihn, den König der Saiyajins, besiegt hatte. Besiegt und am Leben gelassen hatte, so wie es für ihn die größte Schande bedeutete. <br />
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Des Königs entsetzten Gesichtsausdruck quittierte Bulma nur mit einem überheblichen und arroganten Lächeln. Sie gine auf den König zu, ihr Geschwader folgte ihr dicht. &quot;So sieht man sich also wieder, wie?&quot; Die Worte waren weniger an König Vegeta als an Nappa gerichtet, dem der Schweiß in eben jenem Moment ausbrach. Schon auf der Erde war er übel zugerichtet worden, und Bulmas Blick sprach für sich . . . er würde es wieder werden.<br />
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Noch ehe er ausweichen konnte, wurde Nappa von einem Schlag gegen die nächstbeste Wand geschleudert. König Vegeta unternahm nichts dagegen. Weniger aus Angst, sein Rachedurst war kaum zu stillen, aber er wollte die Beziehungen zu Freezer nicht unnötig belasten. Sollte Nappa dabei sterben . . . wäre auch nicht viel verloren.<br />
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Er starb nicht, musste sich aber, zu seiner Schande, von den Ärzten helfen lassen, überhaupt aufzustehen. Die nächsten Stunden verbrachte er dann auch, den Umständen entsprechend, im Meditank.<br />
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Bulma, Lunch und Chichi verbrachten ihre Zeit derweil in einem prächtig ausgestatteten Badezimmer, sie hatten sich dazu breitschlagen lassen, die Verhandlungen erst am nächsten Tag aufzunehmen. Es hatte auch sein Gutes. Trotz dass sie sehr weit oben in Freezers Gunst standen, gab es solche Vergünstigungen, wie ein richtiges Badezimmer nicht. Er hatte einmal auf Bulmas Frage hin gelächelt und gesagt, dass dann alle auf ihren Sonderwünschen beharren würden, und dass die Moral und Disziplin vollkommen über den Haufen werfen würde. Von diesem Standpunkt aus gesehen, genossen die drei Frauen das heiß dampfende Bad.<br />
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König Vegeta bewegte sich derweil auf die Trainingshalle seines Sohnes und Kakarotts zu, ganz so, als ob es überhaupt keinen anderen Platz geben könnte, an dem er dem Prinzen wichtige Entscheidungen mitteilen könnte. Wie schon vor zwei Jahren blieb er vor der Eingangstüre stehen und atmete noch einmal durch. Das würde nicht einfach werden, aber könnte er Vegeta von seiner Idee überzeugen, würden die Saiyajins weitaus freier leben. Warum musste Freezer auch unbedingt in ihr Hoheitsgebiet kommen? Gab es denn nicht genügend andere Königreiche, die er sich zuerst unter den Nagel reissen konnte? `Nein!`, schaltete sich instinktiv des Königs Verstand ein. `Er hat sich mit Absicht dieses Gebiet ausgesucht. Nur um einem gewissen König auf den Zeiger zu gehen.` König Vegeta seufzte und trat dann ein.<br />
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Vegeta und Kakarott kämpften gerade locker gegeneinander, aber dieses Gerangel war weniger dazu gedacht, die eigene Stärke zu zeigen, sondern mehr, um die eigene Wortgewandtheit in Sachen Beleidigung zum Ausdruck zu bringen. Aber ernst war hier nichts gemeint. Sicher, sie hatten beide gemerkt, dass der König gekommen war, Auren ertasten war für sie kein Problem mehr, aber einen Kampf sollte man nur unterbrechen, wenn es auch wichtig war. Vegetas Vater stellte sich etwas Abseits und setzte dann an. &quot;Vegeta, Kakarott, es ist wichtig, hört mal auf zu kämpfen!&quot; Augenblicklich hörte ihr Gerangel auf und beide gingen auf den König zu. Kakarott blickte fragend. &quot;Ja, dich trifft es auch, Kleiner&quot;, sagte König Vegeta und seufzte noch einmal. Sein Plan war genial, zweifellos, aber wenn die beiden jungen Männer vor ihm nicht mitmachen würden, käme er gar nicht erst zu Stande. <br />
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&quot;Erinnert ihr euch noch an die Menschen, die sich verwandelt haben, und die wir dann nie wieder gesehen haben?&quot; Der Prinz zog eine Augenbraue nach oben. Sollte er etwa . . .? &quot;Dein Gesichtsausdruck spricht für dich, Vegeta. Richtig, ich habe sie gefunden. Um ehrlich zu sein, sie sind sogar auf diesem Planeten. Nur das Problem ist, dass sie die Botschafter von Freezer sind.&quot; &quot;Was?&quot;, schoss es aus dem Prinzen heraus. &quot;Und was wird aus meiner Rache? Das Weib hat sämtliche Saiyajins lächerlich gemacht!&quot; Einzig und allein Kakarotts Blick hellte sich auf. Er freute sich, dass er seine Freunde wiedersehen würde, auch wenn sie vermutlich nicht miteinander sprechen könnten. Zu den Treffen mit Freezer durften noch nicht einmal die erfahrensten Lords, warum sollte man dann einen 18-jährigen, erst vor kurzem zum Adeligen ernannten Saiyajin daran teilnehem lassen?<br />
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Kakarotts Blick wurde wieder ernst, er wusste, wie Vegeta reagieren würde, sollte er ihn bei seiner Vorfreude erwischen.<br />
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König Vegeta fuhr fort. &quot;Es gibt einen Weg, wie du dich an ihr rächen kannst und gleichzeitig verhinderst, dass mein Planet unter Freezers Herrschaft fällt.&quot; Vegeta verschränkte die Arme und blickte finster. Das `mein` war ihm nicht entgangen. Er sollte als wieder einmal die Drecksarbeit für seinen Vater erledigen. `Eines Tages wird er für jede Gemeinheit bezahlen, da kann er drauf wetten!` &quot;Und wie sieht dieser Weg aus?&quot;<br />
Außerhalb der Trainingshalle war nur ein unglaublich lautes &quot;Was?!?`&quot; des Prinzen zu hören, und im nächsten Moment knallte etwas gegen die Wand. In der Halle selbst war unschwer zu erkennen, was, oder besser gesagt, wer gegen die Wand geschleudert worden war. Und nahezu im selben Augenblick stand Vegeta vor dem Abdruck in der Wand und seinem Vater, packte ihn an der Vorderseite seines Brustpanzers und brüllte ihn an. &quot;Das meinst du doch nicht ernst, oder?&quot; König Vegeta lächelte gequält. &quot;Denk darüber nach, es gibt keine andere Lösung.&quot; Vegeta ließ seinen Vater fallen. &quot;Dieser Moment gehört zu den wenigen, in denen ich es verfluche, ein Prinz zu sein!&quot; König Vegeta sah ihn interessiert an. Das waren ja vollkommen neue Töne. &quot;Willst du etwa lieber ein normaler . . . ?&quot; Vegeta grinste seinen Vater überheblich an. &quot;Ich verfluche es, Prinz zu sein, anstatt König!&quot; Trotzig ging er davon. <br />
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Kakarott blickte auf König Vegeta. &quot;Und das sollen wir wirklich machen?&quot; Der König nickte. &quot;Es ist der einzige Weg, auch wenn er