Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 10
Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 10
Hallo ihr Süssen! <br />
Da bin ich wieder! Hatte die Woche Urlaub und war in Sachsen, in der Nähe von Dresden. Deswegen kommt der Teil so spät, da ich gestern noch Geburtstag hatte und etwas feierte. <br />
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@Jenny- Maus<br />
Danke für den süssen Kommi, freut mich, dass dich das so umhaut *g*. ich freue mich, wenn ihr Spass beim lesen habt!<br />
Kein Stress, zieht erstmal um und richte dir dein neues Zimmer schön ein, das ist natürlich erstmal wichtiger! Was heissen eigentlich SUMWAG und WASUMEG? Das habe ich zwar schon öfter bei euch gelesen, aber nie heraus gefunden, was das heisst *g*, Bis dann Liebes!<br />
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@NiniCath<br />
Danke euch für euren netten Kommi! <br />
Nene, sie wollte nur 3 Stunden schlafen, weil sie ja noch die Pferde auf die Weide bringen musste, Ray war aber schon so nett und hat sie 4 Stunden schlafen lassen. Tja, er ist eben Charmant und weiss, wie man mit einer Frau umgeht! *gg*<br />
Ich komme aus Waltrop, in der Nähe von Dortmund. Wieso?<br />
Bis dann ihr beiden Knuffels!<br />
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@Melody<br />
Danke für deinen netten Kommi! Ich hatte eine ganz schöne Woche, aber hatte ich ja schon erzählt. Jetzt wünsche ich dir eine schöne Woche *g*<br />
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Und weiter gehts! Grüsse noch an meinen Schnuckel!<br />
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Teil 10- Ein Tag am See <br />
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Bei Kai blieb ich hängen und sagte: „Komm schon Kai, für zwei oder drei Stunden wird so etwas wohl drin sein. Ihr könnt sogar am See mit euren Blades üben, habe ich auch schon gemacht. Da weht wenigstens auch noch etwas frischer Wind. Zier dich nicht so, tu deinen Leuten mal was Gutes!“ Ich wollte ihn beschwören. „Ich dachte, du wärst hier für das Gute zuständig!“ Er schaute erst mich, dann Ray, an und verzog keine Miene. „Ich kann es auch nicht leiden, wenn sich andere Personen in meine Trainingsmethoden einmischen wollen und meinen, mir ach so tolle Ratschläge erteilen zu müssen.“ Der schöne Eliteblader funkelte mich aus seinen rot- brauen Augen dämonisch an und verzog eine Mundhälfte zu einem abwertendem Lächeln. Ich sah ihn kritisch an. „Ohhhhh, da hat aber heute jemand seine Aura in ein schmutziges grau gehüllt! Deswegen war es so duster, als ich in die Küche kam!“ Ich lächelte genauso schief zurück und stand vom Tisch auf. Auf so einen Miesmuffel hatte ich absolut keine Lust. Dafür war der Tag zu schön, außerdem hatte ich heute noch andere Pläne, was Ray und sein Bitbeast anging. <br />
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In der Küche warfen die BladeBreakers ihrem Teamleader giftige Blicke zu. „Schon gut.“, sagte dieser böse. „Wir können heute an den See gehen. Etwas Pause tut euch bestimmt gut. Ich bräuchte ja keine, aber ich muss und will mir nicht das Geplärre dieser Ziege anhören!“ Er legte eine beruhigende Geste ein. „Dann lasst uns noch mal ein paar Übungsrunden drehen.“ „Selbst schuld, oder etwas nicht? Sie ist keine Ziege! Sie bietet uns hier Unterschlupf, denke mal dran!“, erboste sich Tyson uns sprang von seinem Stuhl auf. „Ich werde dann Lyn bei den Pferden helfen, bis später Leute.“ Ray nickte Tyson zustimmend zu und sprintete dann hinter dem blondem Traumgeschöpf hinterher. <br />
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„Lyn, warte!“ Ich drehte mich um und sah den niedlichen Ray, der auf mich zu joggte. Ich lächelte ihn an. „Nett von dir, das du mir helfen möchtest. Danke.“ Wir holten die Pferde von der Weide. Jeder nahm eins am Halfter und führte es in seine Box. „Wegen Kai....“, setze Ray zum Sprechen an. „Er meint es nicht wirklich so fies.“ „Ach, schon gut Ray! Was interessiert mich der Idiot? Soll er doch erzählen, was er will! Ich meinte es nett und dachte, dass es ganz lustig werden würde. Aber wenn ihr euch von ihm weiter triezen lassen wollt, ist das nicht meine Sache, oder?“ Ich verteilte an alle Pferde einen viertel Trog voll Hafer und Möhren. Die tragenden Stuten bekamen mehr Hafer beigesetzt, da sie viel Energie für die Milchproduktion und sonstige Kraftreserven benötigen. Es war nicht mehr lange bis zu den Geburten. „Na hör mal, er ist der Teamführer und gibt sich wirklich Mühe damit. Gut, manchmal überspannt er den Bogen, aber wir tragen es ihm nicht nach. Er war nie ein einfacher Mensch im Umgang.“, sagte Ray erklärend dazu. Ich nickte nur fahrig und wendete mich wieder meinen Tätigkeiten zu. Die Boxen mistete ich heute nur grob aus und streute neue Lagen Stroh drüber. Wenigstens etwas sauber. Ray half mir auch hier und fuhr immer die Schubkarre zum Misthaufen. Er kam jedes Mal mit einer gerümpften Nase wieder zurück. „Das riecht aber ganz schön streng, wenn man das nicht gewohnt ist.“ „Glaube ich dir gerne! Da bildet sich mit der Zeit Ammoniaksäure in so einem Misthaufen. Und das gärt dann so richtig, deswegen wird der auch so warm. Ist nicht grade lecker, ich gebe es zu, aber mir macht das gar nichts mehr aus.“ Ich lächelte ihn an. Er sah zu niedlich aus, wie er mich mit gerümpfter Nase und großen Augen anschaute. „Wir sind aber jetzt fertig, du hast es überstanden!“ Ich klopfte ihm dankend auf die Schulter. Ray grinste mich breit an. <br />
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Er zog mich vorsichtig an seine Seite und drückte mich kurz fester an sich. Sein Lächeln verschwand und er sah mir verwirrend gründlich und intensiv in die Augen. Dieser Blick war so eindringlich, forschend und schüchtern zugleich. Das überraschte mich und ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. So entsagte ich mich seinem Arm und lächelte freundlich zurück. Schweigend gingen wir ins Haus zurück. Ich wollte etwas Proviant mitnehmen, da ich am See ein Picknick geplant hatte. So sparten wir uns schon gleich das Mittagessen und es brauchte niemand zu kochen, dachte mein logisch denkendes Hirn. Ray half mir, Brote zu schmieren und zu belegen, Obst klein zuschneiden und den Quark anzurühren. Ich schnitt Melone in Mundgerechte Form und legte Parmaschinken darauf. Ray tat noch diverse Salate in Plastikschüsseln und verstaute sie in einem großen Weidenkorb. Ich ging derweil in das Badezimmer und packte für alle Strandtücher in eine Tasche und zog mir meinen kakifarbenen Neckholderbikini an. Diese Farbe liebte ich, da sie meinen Typ unterstrich und die Hotpants machte einen sportlichen Eindruck. Schnell zog ich mir einen kurzen Rock und ein Shirt über und ging in die Küche zurück. So schnell, wie ich konnte, um meine Hüfte nicht wieder zu belasten. Ray hatte schon alles eingepackt und auch die anderen hatten sich in der Küche versammelt. Ich drückte Max die Tasche mit den Handtüchern in die Hand und Ray nahm den Korb. <br />
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Wir marschierten durch den Wald und genossen die angenehm feuchte Luft und das herbe Aroma der Bäume. Tyson und Max alberten herum, Kenny hatte seinen Laptop unterm Arm geklemmt und schlurfte kurz hinter den beiden. Kai ging neben Ray und mir. Das Schattenspiel des zwischen den Bäumen durchfallenden Lichtes, gab sich auf seinem Körper wieder und tauchte ihn mal in Licht, dann wieder in Dunkelheit. Er hatte die Hände in den Hosentaschen und blickte brummig drein. Er schien sich ja wirklich ganz besonders zu freuen, ich fragte mich, warum er seine Freizeit nicht mal so genoss. Ich schaute ihn unauffällig von der Seite her an. Mir fiel sein extrem grade gerichteter Körper und der ausgreifende, schneidige und vor allem stolze Gang auf. Ray lief ähnlich. Er war ebenso stolz, schritt aber nicht so selbstgefällig aus wie Kai. Der langmähnige Blader war offener und kontaktfreudiger als Kai, sein Gang war entsprechend erhaben, aber nicht abweisend. Kai dagegen verschränkte oft die Arme vor der Brust oder senkte herablassend den Blick. Überhaupt fand ich diese Konstellation der fünf Burschen interessant. Irgendwie kamen sie miteinander aus, trotz der unterschiedlichen Charaktere. Tyson war so aktiv, verfressen, fröhlich und laut, ging aber oft schnell auf die Palme und lobte sich und sein Können gerne mal über den grünen Klee. <br />
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Max war dagegen nicht nur fröhlich, sondern auch naiv, gutmütig, strahlend, herzlich und immer freundlich. Er würde sogar seinem Feind die Hand zu einem fairen Spiel reichen und ihm zum Sieg gratulieren. Kenny war stiller als die beiden, aber er ging auf Menschen zu und vertraute sich ihnen an. Er war ebenfalls immer freundlich und trotz seines Genies ein zu gutgläubiger Mensch. Ray war stets höflich, smart und stilvoll, grade was seine Kleidung anbelangte. Er glaubte an das Gute im Menschen, hatte aber eine ausgezeichnete Menschenkenntnis, er passte auf, mit wem er sich einließ. Ray wies eine gewinnende Mischung aus Fröhlichkeit, Humor, Charme, Menschlichkeit und auch Ernst auf. Kai dagegen konnte ich mit schweigsam, reserviert, in sich gekehrt, frigide, arrogant, sturköpfig und selbstverliebt beschreiben. Doch andererseits dachte er an sein Team, wollte das beste für sie und sorgte sich. Ray mochte ihn sehr gerne und sie verstanden sich in ihrer eigenen, skurrilen Sprache, oft reichte ihnen zur Verständigung nur ein Blick. Dieser dominante Blader mit den Metallschienen am Arm war mir einfach ein Rätsel. Er konnte genauso gut auch nett und aufmerksam sein und auch mal einen provozierenden Spruch von Tyson wegstecken, obwohl er ihm liebend gerne seine Meinung gesagt hätte.<br />
Er brachte sicherlich auch einige Opfer für seine Freunde, vermutete ich. Kais Charakter faszinierte mich, irgendwie wollte ich etwas über ihn wissen, um zu verstehen, warum er sich so kühl und beherrscht gab, was seine Gefühle anging. Ich fand ihn nicht direkt unsympatisch, aber ich war bei ihm vorsichtig und beobachtete ihn, analisierte ihn. Er war mir ja im Prinzip egal, nur hatte ich ihn jetzt erst mal eine Weile in meiner Nähe und da würde ich gerne mehr über ihn erfahren. Vielleicht ergab sich ja mal ein Gespräch, denn ich würde ihn niemals so neugierig von der Seite her anreden! <br />
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Wir traten aus dem dichten, mit Bäumen