Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 12

Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 12

Huhuuuu *wink* Da bin ich wieder, etwas später als sonst, aber hatte nicht viel Zeit am Wochenende. <br />
Im Moment lese ich eh viel Mangas und das inspiriert echt! Besonders mein Lieblingsmanga Zetsuai! Jenny, hast du dir da schon was von gekauft?^^<br />
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Der heutige Teil ist eine kleine Hommage an Zetsuai. Ich finde das einfach toll, wie die Autorin Minami Ozaki die Liebe definiert. Es geht also in diesem Teil um Definition von Liebe, so ein bisschen zumindest^^, so wie ich sie sehe. <br />
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Aber später wird es mehr dazu geben, denn natürlich verlieben sich auch in meiner FF zwei Personen ineinander ;) Aber sie sehen das mit der Liebe doch recht unterschiedlich und kämpfen drum.<br />
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@ Nini und Katha- Mäuse<br />
Danke für den Zucker- Kommi!! War süss!!<br />
Tja, was ist Ish für ein Beast? Ist er ein Beast? Warum zeigt Lyn ihn nicht? Was kann er? Hehe, das wird alles noch verraten, aber normal ist er nicht so ganz^^<br />
Ish ist auf jeden Fall der beste Freund für Lyn und die beiden reden viel miteinander.... Aber mehr demnächst :D<br />
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@Melody- Schnuffel<br />
Danke für den Kommi! Tja, was machen Kai uns Lyn jetzt? Sich die Köpfe einschlagen? ^^ Ja, das wird noch ganz lustig mit denen. Aber es wird auch etwas passieren, was sie verändert.<br />
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Teil 12- Ohne Antlitz<br />
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Ich suchte Ray und fand ihn im Gästezimmer. Er kam grade aus der Dusche und hatte nur ein Handtuch um die Hüften gewickelt. Mhm, nicht schlecht, dachte ich und bewunderte seinen eklatanten, kräftigen Körper. Ich kam näher und er schaute mich an, die Lippen leicht geöffnet, eine feuchte Haarsträhne in die Stirn fallend. Er sah anziehend aus. Ich beugte mich zu ihm, nahm seinen Kopf in meine Hände und wisperte ihm etwas ins Ohr. „Du wirst bald erleichtert sein und etwas wiederfinden.“ Ich küsste ihn auf seine Wange und schickte mich an, aus dem Zimmer zu gehen. Er fasste mich am Arm und zog mich zu sich. „Was meinst du damit?“, fragte er sanft und sah mich aus seinen goldglänzenden Augen fragend und erstaunt an. „Lyn?“ Er hielt mich bestimmt fest, umfasste meine Handgelenke und sah einfach nur unheimlich gut aus, wie ihm schwarze Strähnen seiner langen Haare ins Gesicht fielen. Ich spürte seinen warmen Atem, der mein Gesicht kitzelte, seine weiche Haut und schaute in seine unheimlich treuen, sanften Augen. <br />
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Seine Nähe war schön, denn er war unaussprechlich süß und lieb. Zu flirten tat mir gut, es taute mich wieder auf. Bei ihm fühlte ich mich bestens aufgehoben und geborgen, wir alberten viel zwischendurch und verstanden uns gut. Doch war ich mir nicht sicher, wie er das grade auffasste. Er sah mich neugierig an. Ich entfernte mich lieber aus seinen Händen und sagte nichts. „Bald Ray, du wirst schon sehen, was ich meine.“, konnte ich schließlich noch hervorpressen, dann flüchtete ich regelrecht aus dem Zimmer und lief hinüber ins Bad und schloss die Tür. Ich war ziemlich über Rays Reaktion überrascht. Ich wusste, dass er mich auch mochte, doch bei mir belief es sich nicht so weit, dass ich mich in ihn verliebte. Hatte das etwas ernsteres zu bedeuten? Er war schon ein toller junger Mann, gutaussehend, sanftmütig, ehrlich, zuvorkommend und höflich. Ich musste ja zugeben, dass er mich anzog, so ein wenig, schmunzelte ich. <br />
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Aber ich kann doch nicht! Er war zwei Jahre jünger! Obwohl, wenn es um wahre Liebe ging, was spielten da solche Banalitäten wie das Alter für eine Rolle? Dann interessierte es doch gar nicht, was der andere war. Er war ebenso reif wie Kai, ebenso maskulin, erfahren mit der Welt. Er benahm sich nicht kindisch. Wenn die Chemie stimmte, dann machten zwei Jahre nichts aus, ebenso wenig wie zehn Jahre. Aber ich wollte noch nicht wieder in eine Beziehung oder Flirtbekanntschaft fallen. Ich hatte mich vor sechs Monaten von meinem ehemaligen Freund Kai getrennt. Es hatte mich sehr enttäuscht, was Andi getan hatte, denn ich glaubte ja seinen Worten, die so zärtlich klangen, mich umhüllten. Wahrscheinlich auch meinen Verstand vernebelt hatten, lachte ich bitter auf. Ich wollte Ray aber doch lieber als guten Freund gewinnen. Freundschaft war mir schon immer viel wert und ist ebenso intensiv zu pflegen wie eine Beziehung, aber oft nicht so kompliziert. Ich hörte aus dem Badezimmer, wie Ray die Treppe hinunterschlich. <br />
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Kai folgte seinem Freund Ray, der kurz zuvor die Treppe hinab gestiegen war. Kai fand, dass sein Teammitglied derangiert aussah. Er fand ihn im Garten, auf einer Holzbank sitzend. Die Arme verschränkt, den melancholischem Blick irgendwo in die Ferne gerichtet. „Ray, ist irgendwas passiert?“ Kai machte sich Sorgen um seinen besten Freund, für ihn selbst ein neueres Gefühl. „Sie sagte, dass ich bald Erleichterung spüren und etwas wieder finden würde.........Weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Noch weniger weiß ich, was mir ihr Kuss auf meine Wange sagt.........ihre Nähe, ist so......... so ......“ „Verwirrend.“, fiel Kai ihm in den Satz. Ray nickte. Junge, ich glaube, du hast dich ganz gewaltig verknallt, dachte Kai. Er spürte, dass ihre Nähe für Ray anders verwirrend war, als für ihn. Kai vernahm diese Wärme, dieses bekannte Gefühl, als würde er sie schon kennen und umgekehrt genauso. Er legte seinem Freund eine Hand auf die Schulter und drückte sie aufmunternd. Er setzte sich neben ihn und blickte ihm ins Gesicht. Rays Augen glitzerten an den Lidenden und sein Mund zuckte leicht. Der stolze Kämpfer legte leicht einen Arm um seinen verzweifelten Freund. „Hey, du wirst sehen, dass wird sich aufklären.“ Aber vielleicht nicht so, wie du es dir wünscht, fügte er verzagt in Gedanken hinzu. <br />
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Normalerweise war so eine Freundschaftsbekundung unüblich für ihn, aber sie waren alleine und er mochte Ray sehr gerne. Seine Freunde waren nun seine Familie, er hatte nur sie. Auch wenn er nicht gerne davon sprach, aber sie hatten einen Platz in seiner Seele gefunden und er schätzte sie. „Sie hat dich auf die Wange geküsst?“ „Ja, als sie mir vorhin diese mysteriöse Botschaft brachte. Ich werde etwas wiederfinden, sagte sie. Was denn? Meine Eltern? Ich kann ja nicht glauben, das sie tot sind, aber nach all den Jahren? Was bleibt mir da anderes übrig?“, er schluchzte kurz und fuhr sich mit der Hand durchs Haar. „Ray, steigere dich nicht in etwas hinein. Sie meint bestimmt nicht deine Eltern! Woher sollte sie davon wissen? Ich glaube, Everlyn hat nur ihre Pferde im Kopf. Du musst mal sehen, wie sie mit der trächtigen Stute umgeht, so sanft und geduldig! Sogar, als sie der Hengst getreten hatte, nahm sie es mit Humor und völlig gelassen!“, erzählte Kai völlig frei, ohne zu merken, wie seine Pupillen sich weiteten und ein Glanz in ihnen erschien. Er stutzte und entdeckte, wie Ray ihn ansah. „Ja, aber sie ist ein so netter Mensch, immer, nicht nur bei ihren Pferden, dass wirst du wohl schon gemerkt haben.“, erwiderte der junge Mann, der sich über seine Gefühle noch nicht ganz im klaren war. Der andere dachte sich nur, dass sie bei ihm bei weiten nicht so nett war, aber er gestand sich ein, dass er es ja auch nicht zu ihr war. „Weißt du, was sie damit meinen könnte, du wirst bald etwas wieder finden?“ „Nein, absolut nicht.“ Ray schüttelte den Kopf und sein langer, geflochtener Zopf schwenkte wie ein Pendel an seinem Rücken. Niedergeschlagen ließ er seinen entzückenden Kopf hängen und legte die Arme auf den Schoss. <br />
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Der patente Teamleader klopfte seinem, in Lyn vernarrtem, Freund auf die Schulter und stand auf. Er wollte ihn alleine lassen, so konnte er ungestört nachdenken. Da hatte der kraftstrotzende Blader wieder mal die Antwort darauf, warum er sich nicht einer Liebestollheit hingab. Das verschleierte nur den Verstand und ließ Tatsachen verschwommener durchdringen. Der Verstand war oft das, was noch rein war, wenn das Herz wieder in Gefühlen badete und benommen davon war. Es gab dann nur eine Wahrheit für das Herz, die dann den Verstand überwog und ihn außer Kraft setzte, ihm das selbe vorgaukelte. Doch Unterbewusst kannte man immer die Wahrheit, nur ließ das Herz diese nicht an die spiegelnde Oberfläche gelangen. Verlangende, chaotische Gefühle, mal leuchtend schön, mal zum weinen, mal zum verzweifeln, schüttelten und zerrten an dem Wesen. Der breitschultrige Blauschopf war sich immer sicher, seit er auf sich gestellt war, dass er niemanden mehr brauchte und schon gar nicht diese Liebe, die in der Lage war, das Herz zu ummanteln. Er wollte nicht um seinen Verstand kämpfen, um wieder die Oberhand über sein Leben und sein Ich zu bekommen. Er war alleine besser dran. Durch seine Freunde hatte sich schon einiges verändert und er fühlte Dinge, die vorher nicht gewesen waren und er erahnte, wie ihn starke Gefühle von Zuneigung und Verlangen beeinflussen würden. <br />
Liebe. Sie war ohne Antlitz. Sie nahm Besitz und hielt sich nicht mit Belanglosem auf.<br />
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Menschen sehnten sich danach. Wie Blumen sich nach dem Sonnenlicht verzerrten und ihre Wärme und Energie brauchten, um zu blühen und zu leben. Sie reckten ihre Köpfe der Sonne entgegen, wollten sie erreichen, wie, als wenn sie sie berühren wollten. Aber nie würden sie diese uralte Kraft erreichen können. Sie würde bald ihre schweren Köpfe, die so sanft vom Sonnenlicht gestreichelt wurden, hängen lassen, unerfüllt, kraftlos. Wie alte Menschen, die am Ende des Lebens standen und die letzte Kraft verbraucht hatten- und starben. Im Grunde kam das Verlangen der Blumen gleich mit dem Verlangen der Menschen nach Liebe, die ähnliche Fertigkeiten besaß, wie die Sonne für die Pflanzen. Es ging gleich aus. Kai ging wieder ins Haus und dachte sich, dass er ja eigentlich mit Lyn reden wollte, über den Streit am Vormittag, im Stall. Nun, dieser Zeitpunkt war verfehlt,