Fanfic: B/V - What a Prospect #11
Kapitel: B/V - What a Prospect #11
A/N: Ich will nicht länger warten bis mein Account wieder in Ordnung ist, also poste ich derweil von dem meiner Schwester (Ja, ich bin MajinSakuko)<br />
Hoffe, es gibt keine Verwirrungen!<br />
Disclaimer: Wie immer ... DB wa Toriyama-sama no desu.<br />
Greetings to: Sami<br />
E-mail: MajinSakuko@sms.at<br />
A/N: Nach dem Flashback-Ende ist Goku mittlerweile wieder auf der Erde, die<br />
Jinzoungen wurden von Mirai Trunks angekündigt und jedermann trainiert zu dem<br />
Zweck diese zu besiegen.<br />
Die Flashback-Sequenzen sind durchwegs aus Sicht der jeweiligen Person<br />
beschrieben, die die Vergangenheit so sieht, wie sie sie empfand. Ist jetzt<br />
nicht wichtig, könnte es aber noch werden!<br />
-<br />
11. Teil<br />
Sukuite konnte ihre Gestalt nicht länger aufrechterhalten. Der weibliche Körper<br />
hatte seine letzten Kraftreserven aufgesogen und seine Beschwerden verstärkt.<br />
Bulma stieß einen spitzen Schrei aus und fiel nach hinten, wobei sie hart auf<br />
ihrem Hintern landete. Mit den Beinen robbte sie zurück, bis sie mit dem Rücken<br />
gegen etwas prallte. "Su ... Sukuite ...?", stotterte die türkishaarige<br />
Wissenschaftlerin. Was war da im Gange? Es war ... Bulma konnte den Anblick<br />
nicht mehr ertragen, rappelte sich auf und stürmte von der Brücke. Immer wieder<br />
riskierte sie über die Schulter einen Blick zurück. So kam es, dass sie ein<br />
urplötzlich aufgetretenes Hindernis übersah und Sekundenbruchteile später wieder<br />
Bekanntschaft mit dem Boden machte.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Vegeta ruhte friedlich schlummernd in den Federn, als ihn ein schriller Schrei<br />
aus den süßesten (und heißesten) Träumen riss. Die Stimme seines ungewollten<br />
Weckers gehörte zu der Hauptdarstellerin in seiner Fantasie, neben sich selbst<br />
und dem Bett, auf dem er noch immer lag. Ruckartig setzte er sich auf, strich<br />
sich die leicht feuchten Haare aus dem Gesicht, schüttelte die letzte<br />
Benommenheit aus seinen Gliedern. Schwungvoll hob er die Beine vom Bett und<br />
machte sich auf den Weg zur Brücke, von wo er den Schrei vermutet hatte. Auf<br />
halbem Weg kam ihm Bulma entgegen, sie hatte ihn aber augenscheinlich nicht<br />
kommen sehen, da sie frontal mit ihm zusammenkrachte und ächzend zu Boden<br />
stürzte. Bulma blieb verstört sitzen und fing an zu zittern.<br />
"Was ist denn? Was machst du für`n Krach?", fragte Vegeta alarmiert. Er reichte<br />
ihr sogar die Hand, um ihr beim Aufstehen zu helfen. Als sie sie nicht ergriff,<br />
wusste er, dass wirklich etwas nicht stimmte.<br />
"Su ... kuite ...", murmelte Bulma abgehackt und verstummte sogleich wieder.<br />
"Bleib gefälligst hier und rühr dich nicht, klar?!", wies der Saiyajin sie an.<br />
"Ich seh mal nach." Was konnte Bulma, die einst so stark war, nur so verstört<br />
haben? Damit lief er zur Kommandobrücke und erblickte, was zuvor Bulma gesehen<br />
haben musste.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
"Wünschen Sie noch etwas?", wollte der dunkel gekleidete Bedienstete höflich<br />
wissen.<br />
"Nein, nein", wehrte Yamchu ab und legte beide Hände auf seinen Bauch. "Ich bin<br />
pappsatt. Wenn ich noch einen Bissen zu mir nehme, dann platze ich!"<br />
"Wie Sie wünschen ... Mylord, wenn Sie mich nicht mehr brauchen, ziehe ich mich<br />
zurück."<br />
"Du kannst gehen", meinte der grauhaarige Adelige großmütig und nickte seinem<br />
gleichaltrigen Diener zu. "Den Rest des Abends hast du frei."<br />
"Vielen Dank, Mylord. Dann wünsche ich Ihnen schon jetzt eine gute Nacht,<br />
Mylord, Yamchu-san." Sich verbeugend verließ er rückwärts den prunkvollen Saal<br />
und schloss die schweren Eichentüren lautlos.<br />
"Erzählen Sie mir, woher Sie kommen, Yamchu", forderte der Hausherr auf und sah<br />
den Z-Senshi gespannt an. "Wie hat es Sie auf diesen fernen Planeten<br />
verschlagen?"<br />
Yamchu zuckte unbehaglich zusammen. Wenn er das nur wüsste, dann hätte er ein<br />
Problem weniger.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Vegeta musste erst mal schlucken. So etwas hatte er ja noch nie gesehen. Vor<br />
seinen Augen verwandelte Sukuite sich ... in einen alten, grauhaarigen Mann?!<br />
Angestrengt versuchte der Saiyajin ihr (oder sein) Ki zu spüren, aber da war<br />
keines. Sie war tot? Vegeta konnte beobachten, wie sich Sukuites Haut langsam<br />
auflöste, ihre Haarfarbe verblasste, ihr Körper schrumpfte. Das ganze Schauspiel<br />
dauerte ein paar Minuten und endete damit, dass auch der Körper des Mannes sich<br />
langsam aufzulösen begann, bis nichts mehr von ihm übrig war.<br />
"Was ... war das?" Verwirrt verließ Vegeta den Raum und erblickte am Gang Bulma,<br />
die am Boden kauerte und extrem durcheinander wirkte. Er brachte sie in ihren<br />
Raum, zwang sie, sich hinzulegen und deckte sie auch zu. Anschließend begab er<br />
sich wieder zur Brücke und versuchte den Kurs zu bestimmen. Nach einigen<br />
Versuchen hatte er den Dreh raus und identifizierte die einprogrammierte Route<br />
als die zur Erde. In weniger als zwei Stunden wären sie wieder zu Hause.<br />
*_+_*_FB_*_+_*<br />
Gähnend schlüpfte Kurutta in seine Gesundheitslatschen und machte sich an die<br />
Arbeit. Ein heftiger Hustenanfall ließ ihn mitten am Gang anhalten. Sein Zustand<br />
verschlechterte sich zusehends, lange würde er nicht mehr durchhalten.<br />
"Das darf nicht sein!" Nicht jetzt, da er endlich seinen Personenradar<br />
fertiggestellt hatte, mit dem er Vegeta und Bulma aufspüren konnte. Nicht jetzt,<br />
da er alle seine Pläne geschmiedet hatte, die nur noch auf ihre Ausführung<br />
warteten. Eine neuerliche Attacke ließ ihn beinahe zusammenbrechen. Nein, in<br />
diesem Zustand konnte er nicht weitermachen. Es blieb ihm nur ein einziger<br />
Ausweg: Er musste sich verjüngen. Zwar verlor er damit noch ein wenig mehr<br />
Lebenszeit und eine Umkehrung war nicht mehr möglich, aber eine andere Chance<br />
gab es nicht. Ein Glück, dass die Henkajins wahre Chamäleons waren. Somit konnte<br />
er sich jegliche Form wählen, die er sein wollte, bis zu seinem Ende.<br />
Kurutta entschied sich für die Gestalt einer aufregenden Pinkhaarigen nach dem<br />
Prinzip ,Wenn schon, denn schon`.<br />
*_+_*_FB E_*_+_*<br />
Bulma erholte sich nur langsam von ihrem Schock. Sie hatte zwar schon vieles<br />
erlebt, aber dass sich jemand vor ihren Augen in eine andere Form<br />
transformierte, war auch ihr neu. Seit anderthalb Tagen waren sie wieder auf der<br />
Erde. Mrs. Briefs pflegte ihre Tochter, die sich in ihr Zimmer zurückgezogen<br />
hatte. Der Professor übernahm Bulmas Aufgaben, es war für ihn unbegreiflich,<br />
dass seine Tochter auf einmal kein Genie mehr sein sollte. Doch mit Vegetas<br />
Hilfe wäre das bald nicht mehr so.<br />
Der Saiyajin hatte auf Sukuites Schiff den Radar und den Dragonball mit den drei<br />
Sternen gefunden und sich auf die Suche nach den restlichen sechs Kugeln<br />
gemacht. Einige kleinere Hindernisse hatten seine Aufgabe etwas verzögert, doch<br />
jetzt war es soweit: Alle sieben Dragonballs lagen zusammen auf einem Platz weit<br />
außerhalb der Westlichen Hauptstadt. Vegeta sagte den Spruch auf, der Shenlong<br />
beschwor und wartete kurz. Der Himmel verdunkelte sich und ein greller Blitz<br />
schoss aus den Dragonballs empor, aus dem sich der heilige Drache<br />
manifestierte.<br />
"Was willst du?", grollte die mächtige Stimme Shenlongs. "Was immer es sei, drei<br />
Wünsche will ich dir erfüllen!"<br />
Da musste der Saiyajin natürlich nicht lange überlegen, obwohl die Versuchung,<br />
sich selbst ewiges Leben zu verschaffen ... nicht mehr so übermächtig war? Er<br />
schüttelte den Kopf und äußerte: "Ich will, dass Bulma ihre Intelligenz<br />
zurückerhält, dass sie wieder so ist, wie früher. Die restlichen zwei Wünsche<br />
brauche ich nicht."<br />
"Das ist kein Problem." Shenlongs Augen leuchteten blutrot auf und ein Donnern<br />
schwängerte kurz die Luft. "Schon erledigt. Bis zum nächsten Mal!" Der Drache<br />
verwandelte sich in einen Lichtstrahl und zersprang in sieben einzelne Teile,<br />
die in alle Himmelsrichtungen davon stoben.<br />
Vegeta atmete erleichtert aus. Endlich. Endlich war seine Bulma wieder sie<br />
selbst. i Bulma. Er tat gut daran, das nicht zu vergessen. Egal, wie sehr er es<br />
sich wünschte, egal, wie sehr er sie ... Langsam flog er westwärts. Den<br />
Dragonradar fest umklammert.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Bulma war überglücklich. Sie war wieder die Alte! Völlig ausgelassen hüpfte sie<br />
auf ihrem Bett herum und wünschte sich, sie könnte die ganze Welt auf einmal<br />
umarmen. Vegeta hatte das vollbracht, sie musste sich wohl noch bei ihm<br />
bedanken. *Yamchu!*, schoss es ihr plötzlich durch den Kopf. *Wo ist er denn<br />
eigentlich? Ich hab ihn noch gar nicht gesehen ...* Bulma machte sich auf die<br />
Suche nach ihrer Mutter, die sie auch sogleich in Essensvorbereitungen vertieft<br />
in der Küche antraf.<br />
"Geht es dir besser, mein Schatz?" Mrs. Briefs lächelte in die Richtung ihrer<br />
Tochter und fuhr fort, Gemüse klein zu hacken.<br />
"Ja, Mum. Ähm ... Weißt du, wo Yamchu ist?"<br />
"Yamchu ...? Der war schon länger nicht mehr hier ... Das letzte Mal, das ich<br />
ihn gesehen habe, war, als ich ihm von Osois Brief erzählt habe ... Seitdem war<br />
er nicht mehr da. Wieso, Schatz?" Offenbar merkte Bunny gar nicht, was sie da<br />
plapperte.<br />
"Was? Du hast ihm von der Entführung erzählt? ..." In Bulmas Kopf