Fanfic: B/V - What a Prospect #11

setzten sich<br />
schreckliche Bilder zusammen. Was, wenn er sich auf eigene Faust zu ihrer<br />
Rettung aufgemacht hatte? Was, wenn ihm etwas zugestoßen war?<br />
Hastig wandte sie sich ab und lief zum Bildtelefon und wählte Yamchus<br />
Handynummer (dieses hatte er übrigens von ihr zum Geburtstag bekommen). Nach dem<br />
dritten Läuten hob jemand ab, doch es war leider nur Pool, die sich mit einer<br />
piepsigen Stimme meldete.<br />
&quot;Bulma? Bist du es?&quot;, schniefte die fliegende Katze in das Gerät. &quot;Ist Yamchu<br />
vielleicht bei dir?&quot;<br />
Die Wissenschaftlerin verneinte. &quot;Ich dachte eigentlich, dass du wüsstest, wo er<br />
sein könnte.&quot;<br />
&quot;Ich hab ihn schon seit ein paar Wochen nicht mehr gesehen und er hat sich nicht<br />
mal verabschiedet.&quot;<br />
&quot;Ich hab eine Idee, wer mir helfen könnte, aber dafür muss ich jetzt auflegen.<br />
Wenn ich was Neues hab, ruf ich dich an. Tschüß!&quot; Damit drückte Bulma auf den<br />
Knopf, der die Anlage deaktivierte und wählte sogleich eine neue Kombination. Es<br />
knackte, rauschte und dann kam eine Bildübermittlung zustande.<br />
&quot;Oh, hallo Bulma!&quot; Eine sichtlich gestresste Chichi strich sich die<br />
widerspenstigen Haare aus der Stirn. &quot;Was kann ich für dich tun?&quot;<br />
&quot;Ja, hallo! Ähm, könnte ich vielleicht schnell Goku sprechen? Es ist wichtig<br />
...&quot;<br />
&quot;Einen Moment ...&quot; Chichi verschwand aus der Bildfläche, trotzdem konnte man<br />
ihre Stimme noch eindrucksvoll wahrnehmen. &quot;Goku! Telefon! Es ist Bulma! Sie<br />
sagt, es wär wichtig!&quot;<br />
Eine halbe Sekunde später war ein komplett durchgeschwitzter [BI: Was haben die<br />
beiden denn gemacht, dass sie so durchgeschwitzt sind? *hihi*] Saiyajin wie aus<br />
dem Nichts im Bild aufgetaucht und grinste Bulma an. &quot;Ja?&quot;<br />
&quot;Hallo, Goku! Wir machen uns hier Sorgen um Yamchu. Es ist eine lange<br />
Geschichte, aber könntest du mal den Planeten nach seiner Aura absuchen?&quot;<br />
Goku erfüllte ihre Bitte, konnte ihn aber nicht aufspüren. &quot;Tut mir leid, er ist<br />
nicht auf der Erde ...&quot;<br />
Bulma wirkte niedergeschlagen, obwohl sie schon fast damit gerechnet hatte.<br />
Hoffnungsvoll suchte sie nach Gokus Blick als sie ihre zweite Bitte vortrug, die<br />
ein wenig mehr verlangte, als die erste.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Als er an einer zerklüfteten Felslandschaft vorbei kam, die ihn mit seiner<br />
Abgeschiedenheit lockte, entschloss sich Vegeta zu einer spontanen<br />
Trainingseinheit um seine Energieangriffe zu üben. Allzu oft kam er schließlich<br />
nicht in eine solch abgeschiedene Gegend und da wollte er die Gelegenheit auch<br />
nutzen. Vielleicht wollte er auch einfach nur die Begegnung mit Bulma etwas<br />
hinauszögern.<br />
Der Saiyajin landete auf einer hoch gelegenen Ebene und legte den Radar sicher<br />
in einer kleinen Höhle ab.<br />
Nachdem er ausreichend Abstand genommen hatte, konzentrierte er seine Energien<br />
auf ein Maximum und feuerte gezielte Kibälle ab. Ein Berg aus unmittelbarer<br />
Umgebung zerfiel zu faustgroßen Stücken und wirbelte eine Staubwolke auf, die<br />
donnernd in alle Richtungen auseinander stob. Vegeta flog ein Stück in die Höhe<br />
- Staub ließ sich immerhin nicht allzu gut atmen.<br />
Nach und nach legte sich der Staub und Vegeta fiel zum ersten Mal der<br />
kristallklare Fluss auf, der sich durch die Wüstenlandschaft schlängelte.<br />
Langsam ließ sich der Saiyajin abwärts gleiten und wusch sich das Gesicht mit<br />
dem kühlen Wasser, das sich so erholsam auf seiner Haut anfühlte.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
&quot;Du könntest auch auf dem Raumschiff trainieren. Und das wieder bei erhöhter<br />
Schwerkraft. Bitte, Goku, du bist meine einzige Chance.&quot; Dass das gar nicht so<br />
stimmte, da sie ja noch Vegeta fragen konnte, fiel ihr gar nicht auf. Vermutlich<br />
weil es einfach zu ungewöhnlich wäre, wenn sie den Prinzen um etwas bitten würde<br />
und der ihr den Wunsch auch noch erfüllte.<br />
&quot;In Ordnung.&quot;<br />
&quot;Ich werde auch genug Essen ... Hast du ,In Ordnung` gesagt?&quot; Bulma war baff. So<br />
früh hatte sie noch nicht mit ihrem Sieg gerechnet. &quot;Oh, danke, danke, danke! Du<br />
bist der Beste. Ich werde das Schiff noch heute mit meinem Vater durchchecken<br />
und morgen geht`s dann los, ja?&quot;<br />
&quot;Ich bin um sieben bei dir, passt das?&quot;<br />
&quot;Perfekt.&quot; Bulma beendete die Verbindung.<br />
Jetzt hieß es erst mal Sukuites Schiff auf Vordermann zu bringen, denn ihres war<br />
ja im Weltraum flöten gegangen.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
Vegeta drehte sich lautlos um und zog sich auf sein Zimmer zurück. Für den Tag<br />
hatte er wahrlich schon genug gehört. Was sich diese Frau doch einbildete! Er<br />
war es gewesen, der sie gerettet hatte, nicht Kakarott! Warum war dann dieser<br />
Kriegerverschnitt ihrer Meinung nach ,der Beste`? Warum fragte sie nicht ihn, ob<br />
er ihr helfen wollte? So rasch war ihr Vertrauen verloren gegangen? Das war ja<br />
richtig traurig. Sollte sie doch machen was sie wollte. Er brauchte sie sicher<br />
nicht. Ganz bestimmt nicht. Überhaupt ganz und gar nicht. Das konnte sie ruhig<br />
wissen, aber auf die Nase binden würde er es ihr auch nicht ...<br />
Vegeta zerrte einen frischen Overall aus seinem Kasten, erfrischte sich kurz<br />
unter der Dusche und betrat kurze Zeit später zum ersten Mal den vor kurzem vom<br />
Professor fertig gestellten hausinternen Gravitationsraum. Der alte Mann war<br />
wirklich genial. Auf so was wäre Bulma sicher nicht gekommen ... Vielleicht auch<br />
schon, wer wusste das auch?<br />
Lautlos öffnete sich die Tür und gewährte dem Saiyajin einen Blick auf den<br />
stabil entworfenen Raum. Da würde er sicher seinen Spaß haben.<br />
*_+_*_+_*_+_*<br />
&quot;Ja, Mama, ich werde vorsichtig sein.&quot; Bulma beruhigte ihre Mutter jetzt schon<br />
gute zehn Minuten. &quot;Außerdem ist ja Goku mit dabei. Der passt schon auf mich<br />
auf, nicht?&quot; Sie zwinkerte in die Richtung des Saiyajin. &quot;Wir müssen jetzt los.<br />
Lasst mir vielleicht auch Vegeta grüßen, der kommt ja gar nicht mehr aus dem GR<br />
heraus.&quot;<br />
Zischend fuhr die Plattform mit den zwei Passagieren nach oben und verschloss<br />
das Raumschiff nahtlos. Mr. und Mrs. Briefs blickten dem abhebenden Fluggerät<br />
nach. Gerade eben hatten sie ihre Tochter zurückbekommen, da war sie auch schon<br />
wieder auf und davon.<br />
<br />
Preview: Wird Goku Bulma behilflich sein können, Yamchu aufzuspüren? Was wird<br />
Osoi unternehmen, um seine Rache durchzuführen? Und wird Vegeta wieder aus dem<br />
GR kommen?<br />
-<br />
Cut-outs<br />
Ein Glück, dass die Henkajins wahre Chamäleons waren. Somit konnte er sich<br />
jegliche Form wählen, die er sein wollte, bis zu seinem Ende.<br />
Kurutta entschied sich für die Gestalt einer aufregenden Pinkhaarigen ...<br />
Director: Cut! Welche Baywatch- Nixe hast du dir denn als Vorbild genommen ...?<br />
<br />
&quot;Was willst du?&quot;, grollte die mächtige Stimme Shenlongs. &quot;Was immer es sei,<br />
einen Wunsch will ich dir erfüllen!&quot;<br />
Da musste der Saiyajin natürlich nicht lange überlegen. &quot;Unsterblichkeit ... für<br />
mich!&quot;<br />
Director: Wie wäre es mit ,Intelligenz für Bulma`?<br />
Vegeta: Aber das ist doch langweilig ... *schmoll*<br />
Director: Cut und halt dich ans Drehbuch, außer du willst wieder sterben.<br />
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A/N: Warum nimmt Kurutta (bzw. Sukuite) Bulma eigentlich trotzdem, wenn sie doch<br />
jetzt dumm ist? Weil ihre Gene nicht verändert wurden!! Sie würde ihrem Kind<br />
ihre (vorherige) Intelligenz vererben!<br />
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Henka - Wandel<br />
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