Fanfic: ~Versetzt in eine andere Welt~ 5

Kapitel: ~Versetzt in eine andere Welt~ 5

Hallo, da bin ich mal wieder -.- Nach hundert Jahren! Sorry, dass der nächste Teil erst jetzt kommt… Ein großes DANKE mal wieder an euch, für die Kommentare!<br />
Na ja, viel Spaß beim Lesen!<br />
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Kapitel 5 In Tränen aufgelöst<br />
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Ryoko stopft eine Hühnerkeule in ihren Mund und schmatzt: „Wo kriegst du eigentlich dieses geile Essen hier her?“ Kaori verzieht nur das Gesicht. „Geheime Quellen. Du wirst es in diesen zwölf Monaten noch herausfinden.“<br />
„Meinetwegen. Ich gehe jetzt schlafen! Nacht!“ Die Frau nickt und stochert weiter in ihrem Reis herum. Gähnend schlurft die Dreizehnjährige in das kleine Haus. ~Gibt es hier auch eine Dusche? ~ Sie reibt sich die Augen und legt sich auf das Bett. ~Ich hoffe hier kann man angenehm schlafen! ~<br />
So vergehen dreieinhalb Monate. Ryoko kann nun endlich ihr Schwert richtig halten, da es sehr groß ist, und auch schon damit umgehen. Wehren ist kein Problem mehr. Jeden Tag wird ihre Kondition verbessert und manch Tag muss sie einfach nur stinknormale Hausarbeit machen. Ihr Haar hat sie sich aus versehen beim Training auf Ellenbogenlänge buchstäblich „abgesäbelt“. Doch hat sie nur gesagt, dass sowieso mal ein neuer Haarschnitt her muss. Kaori schnauzt sie zwar meistens noch an und doch verstehen sie sich ganz gut. <br />
Miyuki hat da noch ein paar andere Probleme. Ihr Trainer sieht ja nicht gerade schlecht aus. Sie versucht Tristan so gut es geht zu ignorieren, doch sein freier Oberkörper trägt nicht oft dazu bei. Er zieht es nämlich beim Training aus, da es schon ziemlich warm werden kann. Außerdem lässt er Miyuki alles machen was sie möchte und DAS nutzt sie schamlos aus. Doch dies ist Tristans Taktik und da sie sich viel raus nimmt, ist sie genau in seine Falle gelaufen. Eines Tages steht er vor ihr, als sie sich gerade neuen Schmuck aus Edelsteinen macht. „Meine Geduld ist am Ende, du verwöhntes Gör! Bist du irre oder wie? Glaubst du vielleicht das ist ein Schönheitslager? Nein, du sagst jetzt nichts! Ist dir eigentlich klar, dass du dich total dämlich aufführst? Weiß du, warum du hier bist?“ <br />
Die Sechzehnjährige wird rot vor Scham und Wut, sieht ihn nur hasserfüllt an und verschwindet im Wald. ~Tz und ich glaubte sie hat den Drang zu kämpfen und ist nicht so feige. Alle laufen vor Diskussionen davon! Ich schau mal bei Kaori vorbei, vielleicht kann ich Miyuki damit provozieren das ihre Schwester besser trainiert als sie selbst. Doch dazu muss ich erst einmal wissen, wie sich diese Ryoko schlägt. ~ Tristan nimmt sich seinen schwarzen Tiger, der so groß ist wie ein Pferd, und reitet in Richtung Berge. <br />
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Ryoko derweil sitzt auf einem Stein und hält ihr Schwert in die Sonne. Sie denkt darüber nach, was es noch so kann. Kaori meint, es hat verborgene Kräfte. Doch das Mädchen hat das Gefühl, dass nur das Schwert mit ihr wächst. Plötzlich kommt eine Staubwolke vom Tal zu der Bergspitze geschossen. ~Was ist das denn für ein Vogel? ~, denkt sie unwirsch und geht zu Kaori, die seelenruhig da steht und dem aufgewirbeltem Sand entgegenblickt. „Wer ist das?“, fragt sie ihre Trainerin misstrauisch und doch relativ gelangweilt. „Tristan, der Ausbilder deiner Schwester. Er scheint irgendetwas auf dem Herzen zu haben!“, meint sie spöttisch. Der Mann springt von seinem Reittier hinunter und landet elegant vor den beiden „Frauen“. Er grüßt mit einer kleinen Hebung der Hand und mustert die Schülerin seiner mehr oder wenigeren Erzfeindin. „Ich muss kurz mit dir reden!“, fordert er die ältere Frau auf und folgt ihr in das Haus. „Was gibt es?“ Als sie sich gesetzt haben fängt der junge Mann, namens Tristan, an, sein Problem zu schildern. „Aha und da willst du sehen wie sich Ryoko schlägt?“ „Ja“ Kaori nickt langsam. „Okay, aber wehe du störst das Training!“ Ein Grinsen huscht über seine Lippen und sie schreit nach draußen: „Ryoko! Mach dich fertig! Wir trainieren!“ Etwas leiser fügt sie hinzu. „Dann will ich dir mal zeigen wie man richtig lehrt!“ <br />
Mit Freude scheucht sie das Mädchen über die Steine. Diese denkt jedoch nur. ~Die Alte will diesem schleimigen Typen doch nur zeigen, wer besser ist! ~<br />
„Okay Ryoko! Jetzt mach mal ein paar Trockenübungen mit dem Schwert!“ Das dreizehnjährige Mädchen folgt nur widerwillig dem Befehl. ~Wenn ich eine gute Schwertkämpferin werden will, dann muss ich wohl auf sie hören. ~ Sie seufzt kurz und schreckt plötzlich zurück. ~Was war das denn? Das hat wie schwarzes Haar ausgesehen!? Ich kenne aber niemanden mit solch einer Haarfarbe… Komisch… Na ja, sollte mich eigentlich auch nicht weiter interessieren. ~ <br />
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Am Abend verlässt Tristan die Berge und kehrt ihnen den Rücken zu. Vor ihm liegt das immergrüne Tal. ~Ryoko ist schon sehr viel weiter und erfahrener im Kampf als Miyuki! Ich sollte wirklich mal auf die Tube drücken! Tja Miyuki! Zieh dich warm an! ~ <br />
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Wir drehen die Zeit zurück, es ist wieder vormittags und Miyuki irrt durch den dichten Wald. ~Dieser Vollidiot! Wie kann er nur so bekloppt sein?! Mein Gott! Ich hasse das Kämpfen, ich hasse den Krieg! Ich hasse alles hier! Ich will wieder nach Hause und ein normales Leben führen! ~ Ihr stiegen Tränen in die Augen und Miyuki lässt sie fließen. Schluchzend läuft sie zwischen den mächtigen Bäumen hinaus auf das freie Land. Plötzlich stolpert sie über eine Wurzel und fällt auf den staubigen Boden. Sie krallt ihre Finger in den Sand und sie benetzt die kleinen Steine mit ihren Tränen. „Warum? Ich will nicht mehr! Ich habe keine Kraft in dieser Welt zu bleiben… Ich bin mit meinen Nerven am Ende! Verdammt ich will einfach nicht mehr!!!“ Sie hat sie die Seele aus dem Hals geschrieen und weint jetzt nur noch. Eine Siluette hebt sich von der steinigen Ebene ab. Sie strahlt eine negative Energie aus. Eine schwarze Aura umwirbt die nun männliche Gestalt. Lederbänder zieren dessen Hals und die dunklen Haare umschmeicheln sein Gesicht und unterstreichen die leuchtenden Augen. Es ist… Dark. Der Krieger der Finsternis und schreitet auf die wimmernde, traurige Frau zu. Sofort, als sie den Kopf hebt, verschwinden die Anzeichen des schwarzen Engels. Ein leises Flüstern, zart wie ein Windhauch, streicht seine Ohren. Der Diener der Höllenkönigin kniet sich zu Miyuki hinunter. „Mädchen, was ist passiert?“ Ruhig spricht er zu ihr, um sie nicht zu verschrecken. <br />
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„Ich…es…“, sie verstummt und krallt sich in sein Shirt. Behutsam schließt er seine Arme um die zitternde junge Frau. „Psch, beruhige dich doch! Es ist alles in Ordnung.“ Noch eine lange Zeit spendet Dark ihr Trost und redet sanft auf sie ein. Dann versucht sie zu erklären, warum sie hier ist, aufgelöst, ihre Gefühle überschwemmen Miyuki und lassen sie wieder in Tränen ausbrechen. Dark versteht und zieht sie auf die Beine. Er nimmt ihr Gesicht in seine Hände und sieht ihr fest in die Augen. „Jetzt hör mal zu Kleines! Manchmal kommt das Leben anders, wie man es sich wünscht und dies ist gerade bei dir… mit dir passiert. Verstehst du was ich dir sagen möchte?“ „Ja, aber…“, sie blickt ihn mit einem endlos traurigen Schimmern an. „Ich...bin doch gar nicht für das Kämpfen geeignet! Mein Interesse galt immer etwas anderem. Nie dem Krieg oder Waffen. Und…“ Dark hinderte sie am weiter sprechen, indem er ihr seinen Zeigefinger auf den Mund legt. „Jetzt hör auf! Du musst es hinnehmen! Deine Schwester muss sich schließlich auch umstellen! Vielleicht ist es für sie auch nicht leicht, doch zeigt sie es nicht… Komm, geh zurück und trainiere so hart du kannst. Ich werde bei dir sein, doch wirst du mich nicht sehen… Wenn du mich rufst werde ich kommen. Ich werde dich beobachten, also gehe nun und sage nicht das du mich getroffen hast!“ Seine Hand streift kurz ihre Wange und er dreht sich um, geht. Miyuki wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und denkt entschlossen. ~Ich werde weiterkämpfen! Ich werde Dark beweisen, dass ich nicht schwach bin! Ich danke dir dafür! ~ Sie macht sich auf den Rückweg. Zum Training und zu Tristan. <br />
Dieser guckt gerade verdattert in der Gegend herum. ~Wo ist die denn hin? ~ Plötzlich erklingt eine ernste Stimme hinter ihm, die zweifellos zu Miyuki gehört. „Suchst du wen? Ich habe eingesehen, dass ich kämpfen muss! Also, trainier mich gefälligst!“ „Warum der plötzliche Sinneswandel?“ „Was geht dich das an?“ Ihr Trainer zuckt mit den Schultern und geht mit ihr zum Trainingsplatz. <br />
Es vergehen nochmals zwei Monate. Miyuki blüht völlig auf und spricht auch öfters mit Dark, der kommt wenn sie ihn ruft. An einem kühlen Frühlinsabend badet das sechzehnjährige Mädchen in einer der heißen Quellen. ~ Das Training war mal wieder anstrengend…~ Ein Seufzer entfährt ihrer Kehle. ~ Aber ich habe es Dark ja versprochen…Apropos Dark… Beobachtet er mich nicht rund um die Minute??? Ähm…~ Schnell taucht sie ihren Körper weiter in das Wasser und sieht sich unsicher um. Hinter einem dichten Gebüsch sitzt eine große Gestalt und sieht zu der Quelle hinüber. ~Schade… ich hätte beinahe was gesehen…~ Dark hat sein Kinn auf eine Hand gestützt und betrachtet Miyukis Gesicht. ~Sie scheint bemerkt zu haben das hier jemand ist…~<br />
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So…Schluss für heute! Freu mich wie immer auf Kommis!! <br />