Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 17
Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 17
Hi Ihr Lieben! <br />
Gehts euch allen gut? Ich hoffe es. Bei diesem Teil habe ich die ganze Zeit "My Immortal" von Evanesence gehört. Das schöne, ruhige Lied passt auch zu den nächsten Teilen. <br />
So, weiss heute nicht, was ich noch erzählen soll, bin heute down.<br />
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@Jenny- Sugar<br />
Danke Schatz, das war einfach ein süsser Kommi. Bist ja auch die Queens of sweet comments^^ Naja, Pferdchen werden noch etwas vorkommen, sorry ;) Du wirst es durchstehen :D Deine Kommis sind genauso so schön blumig wei deine FF. Wo bleibt eigentlich mal der nächste Teil? Ich vermisse sie!!!! Jetzt in echt! <br />
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@Melody- Herzchen<br />
Danke dir für deinen nettten Kommi.<br />
Das wird noch schlimmer mit den beiden. Wenn man denkt, jetzt, juhuu, dreht sich der Spiess doch nochmal ne Runde weiter :D<br />
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@Katha- Sweeti<br />
Auch dir ein danke für den schönen Kommi.<br />
Woher er wusste, dass sie seinen DSCHUNGEL? meint. Entweder hast du dich verschrieben oder das war Absicht *lach* Nee, hast recht, ein Fehler meinerseits, das konnte er ja nicht wissen. ^^Hehe, ja Kai ist schon witzig...und auch doof^^ Aber süss doof.<br />
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Und weiter gehts! <br />
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Teil 17- Spiegelung<br />
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Am nächsten Morgen erwartete mich schon ein Frühstücksei und eine Tasse Kaffee. „Guten Morgen Leute.“, grüßte ich in die Runde und bekam Antwort. Nur Kai sah mal wieder etwas finster drein und wirkte abwesend. Er schaute ins Zimmer, aber er sah nichts, er sah durch alles hindurch, so wirkte es auf mich. Da bat mich auch schon Ray, Kopfschmerztabletten für Kai zu besorgen, falls ich so etwas im Haus hätte. Kai hätte nicht gut geschlafen und nun einen dicken Kopf, fügte er noch bei. Ich nickte und brachte Kai zwei Paracetamoltabletten. Ich beobachtete ihn, wie er sie runterschluckte und aufgrund der Bewegungen des Kiefers, schmerzerfüllt die Stirn runzelte und die Augen zusammen kniff. <br />
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„Hast du Migräneanfälle, Kai? Es geht schneller vorbei, wenn du dir jetzt noch Eiswürfel auf die Stirn legst und dich in eine stille Ecke zurückziehst. Die Tabletten können wirken und das Eis wird so kalt, dass es bald mehr weh tut, als der Kopf. Es wirkt betäubend. Hier.“ Ich reichte im ein paar Eiswürfel, die er tatsächlich, ohne mir ein Wort der giftigen Gegenargumentation an den Kopf zu schleudern, nahm und sich aus der Küche begab. Ich war perplex. Dann ging es ihm ohne Umschweife nicht blendend. Wir Verbliebenen saßen noch eine Weile zusammen, bis auch ich mich wieder in Richtung Stallungen aufmachte, um meine täglichen Pflichten zu erledigen. Alles im Sinne der Pferde, verstand sich. Ich verließ das Haus durch den Garten und sah auf der Bank den hübschen, Kopfwehgeplagten jungen Mann liegen. Unbeteiligt ging ich an ihm vorbei und überließ ihn den Sonnenstrahlen, die ihn umgaben und wärmten. „Danke.“ Es war nur ein heiseres Flüstern, aber deutlich zu verstehen. Wow! Kai bedankte sich bei mir! Der Tag konnte nur noch besser werden, dachte ich sarkastisch. „Kein Problem, ich finde den Zustand auch immer mehr als unangenehm.“ Damit schlenderte ich weiter. Ich wollte Lola reiten und Khon Linor etwas longieren, um das neue Hufeisen auf seinen Bestand zu prüfen. <br />
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Ich kam grade zurück ins Haus, als meine Mutter anrief und mir von ihrem Aufenthalt erzählte. Es war immer noch alles wunderbar und schön auf der Insel. Ich schüttelte den Kopf, den natürlich war es das! Das war Gran Canaria! Ich hielt meine Mutter auf dem neuesten Stand, was die Pferde anging. Später wollte ich noch mal nach Elisa sehen, die mir seltsam unruhig erschien. Das machte mir Sorgen und ich wollte Gewissheit haben, das alles in Ordnung war. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und hockte mich erst mal auf die Couch, um die Nachrichten zu sehen. Ich grübelte über Elisa. Wenn sie später immer noch so nervös war, sah es ganz so aus, als wenn ich diese Nacht lieber im Stall blieb und sie beobachte. Ich machte mir einen Tee und ging in den Garten. Die Jungs hatten sich wieder um das Tableau versammelten und bladeten gegeneinander. Kai stand daneben und sah zu, wie Max und Ray sich bekämpften. Er blickte mich mit seinen rötlich schimmernden Augen ruhig an. <br />
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Der muskulöse, starrsinnige Blauschopf wirkte wieder besser drauf. Was bei Kai schon besser drauf hieß, seufzte ich innerlich. Zumindest sah er wieder frischer aus. Die Ringe unter den Augen waren verschwunden und seine Pupillen glänzten wieder stolz und ungebrochen. Überhaupt war dieser Mann so majestätisch in seiner Art. Sein forscher, selbstsicherer Gang, den Kopf grade in der Luft, die Augen, die so ungetrübt und aufmerksam beobachteten und wahrnahmen, alles an ihm strahlte ungebrochen. Eine gewisse Eleganz umspielte ihn, wie ein warmer Sommerwind. Als könnte ihn nichts mehr umwerfen, in sich selbst erschüttern, ihn zerbrechen. Und doch war etwas an ihm, dass sich tiefer in ihm verbarg, sich in ihn gefressen hatte, wie ein Geschwür in den Wirt. Was es war, dass gab er nicht Preis. Das machte ihn interessant und eigentlich wollte ich gerne mehr von ihm erfahren, aber seine abweisende, schroffe Art schreckte mich etwas ab. Wenn er sich schon so versuchte, sich zu schützen, dann wollte ich nicht aufdringlich sein und versuchen, ihm seine gut behüteten Geheimnisse hervor zulocken. Aber was dachte ich da eigentlich? Ich wunderte mich über mich selber. Was sollte mich dieser grimmige, arrogante Schnösel denn interessieren? Und doch tat er es. Ich bemerkte einen Konflikt in mir, denn einerseits wollte ich ihn besser kennen lernen und auf der anderen Seite, war er mir völlig egal. Doch welches war die stärkere Seite? Ich wusste es zu diesem Zeitpunkt noch nicht und ging zurück ins Haus, um mir einen Kaffee zu kochen. Komisch, dass ich so intensiv über Kai nachdachte. Als ich das letzte Mal so an eine Person dachte, entschloss ich mich dafür, mit meinem damaligem Freund Alex die Beziehung zu beenden. Es hatte nichts mehr gebracht. Meine Gefühle waren eingefroren in feinstem Eis und meine sonst gute Meinung über ihn hatte sich schlagartig verändert, als ich erfuhr, was vorgefallen war. Ich brauchte keinen Partner, der es nicht mal schaffte, auf einer Party nicht hemmungslos betrunken zu sein und dann mit einem Mädchen zu verschwinden! Und das beste war ja, dass ich ebenfalls auf dieser Feier war! Ich sah also, wie er mit ihr nach draußen ging und folgte den beiden heimlich. Eine Weile sah ich mir die Zwietracht der beiden an und ging dann dazwischen, als sie sich schon stürmischer küssten und seine Hände unter ihr Kleid wanderten. <br />
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Im Prinzip hatte ich nicht viel gesagt oder getan. Ich sah ihn an, schüttelte den Kopf und lachte kurz trocken auf. Na schön, ich dachte ja, du kriegst das mit deiner Feiersauferei in den Griff, aber wie ich sehe gehst du jetzt sogar noch weiter und schleppst andere Mädchen ab! Dann gehe ich jetzt auch einen Schritt weiter und beende den Zirkus hier. Mache sie doch glücklich, du Hirni!, so etwas musste ich damals gesagt haben. Damit drehte ich mich um und fuhr nach Hause. Ich war über mich selbst erstaunt, denn es machte mir nicht mehr viel aus, dass wir von nun an getrennte Wege gingen. Ich merkte, dass ich diesen Schritt sogar begrüßte, denn ich empfand nicht mehr das, was mal war. Meine Verliebtheit war schon lange verflogen, doch hielt ich an uns fest, weil ich dachte, dass es nur vorübergehend wäre. Bald würde sich das wieder einrenken und meine Gefühle sicherlich wieder aufblühen. Was war ich naiv! Ich hatte nicht gemerkt, dass in unserer Partnerschaft schon ein Riss war. Und dieser ließ sich auch nicht mit mehr als einer Tube Klebstoff wieder kitten. Und bevor wir beide uns nur noch ankeiften, stichelten und uns unsere Nerven zerfetzten, fiel mir dieser Schlussstrich nicht mehr schwer. Er hatte es mir leicht gemacht, indem er fremdging. Eigentlich sollte ich mich dafür noch bedanken, den dadurch verstand ich erst und es fiel mir wie ein Vorhang von den Augen. Doch nun war alles vorbei und dieser Mann spielte in meinem Leben überhaupt keine Rolle mehr. Es spielte eigentlich gar keine Mann mehr eine Rolle darin. Bis diese Jungen durchnässt und erschöpft vor der Verandatür standen. Lyn, fragte ich mich, konnte das sein? Fühle ich das, dieses eine.....?<br />
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Kai war alles egal gewesen. Auch wenn er sich grade vor Lyn keine Blöße geben wollte, keine Schwäche zeigen wollte. Aber diese Kopfwehanfälle waren extrem schmerzhaft und pulsierten, pochten und dröhnten in seinem Kopf wieder. Jeder Schritt, jeder Lichtstrahl, jedes zu laute Geräusch drückten in seinem Haupt, ließen ihn zusammen zucken, aufstöhnen. Gerne nahm er jetzt, nachdem ihn diese Plage schon in der Nacht ereilt und gequält hatte, von Lyn die Tabletten und die Eiswürfel und schlurfte, extra darauf bedacht nicht zu heftig aufzutreten, in den Garten. Der sonst so über den Dingen stehende Beyblade- Champion legte sich auf die Gartenbank und schloss die Augen vor dem grellen Sonnenlicht. Fühlbar durchflutete ihn die Wärme und er entspannte seine vor Schmerz verkrampften Muskeln, seinen Geist. Lag einfach nur da, den Eisbeutel auf der Stirn und betete, dass dieser Zustand rasch umschlug. Das Lyn ihn direkt fragte, ob er Migräne hätte, überraschte ihn. Anscheinend kannte sie sich damit aus. Selbst damit bestraft? Dann fiel ihm ein, dass sie ja Tiermedizin studierte. Migräne wird es sicherlich auch bei Tieren geben. Dann kannte sie die Symptome sicherlich daher! Warum musste er auch ausgerechnet in dieser Nacht diese gehassten Kopfschmerzen bekommen? Er wollte doch ausgeschlafen sein und Ray und Driger beobachten und trainieren! Heute Abend würde er bestimmt vor Übernächtigung in sein Bett fallen! Er schlief nicht gerne tief. Im Schlaf vermisste er Kontrolle und Verteidigungsmöglichkeiten,