Fanfic: Kristalle des Lichts - 13
auszuhalten.<br />
Im Nebenzimmer stand Jeice auf und sah nach dem Mädchen. Vorerst zog er ihr das Gerät aus. Sie brach zusammen. Vorsichtig legte er sie auf das Bett und setzte sich zu ihr. Das Gerät war verstellt. Es stand auf der vierten Stufe. Durch diese Stufe wurde nicht nur der Schmerz verstärkt, sondern auch noch verlängert. >Sie muss versucht haben es abzuziehen. Aber wieso?< Das Mädchen stöhnte und kam wieder zu sich. ”Warum hast du versucht, den Ring abzunehmen?” - ”Ich bin müde. Aber wenn ich mich hinlege, glaube ich an diesem Ring zu ersticken.” Jeice sah sie an. ”Versuche es nicht noch einmal. Beim nächsten Mal könntest du eine wirklich eine tödliche Stufe einstellen."”Jeice zog ihr das Gerät wieder an, nachdem er es auf Stufe eins gestellt hat. Dann stand er auf und ging ohne ein weiteres Wort aus dem Zimmer.<br />
Tränen liefen Melikae am Gesicht herab. Sie fühlte sich so einsam.<br />
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Das Telefon schellte. Vegeta nahm ab. ”Ja?” - ”Vegeta, ich bräuchte etwas, das den Eisenringen ähnelt, aber nicht so schwer ist.” - Wofür brauchst du denn sowas? Und wie bitte soll ich Shira das erklären?” - “Es ist für Mel. Sie kann mit diesem schweren Gegenstand nicht schlafen und hält mich ziemlich auf Trab. Mal ganz abgesehen von ihrer schlechten Laune.” - “Ich glaube mich zu erinnern, dass Shira vor Kurzem über etwas der Art gesprochen hat. Ich melde mich.” Vegeta legte auf.<br />
Shira war längst nicht mehr in der Werkstatt. Sie saß im Wohnzimmer auf der Couch und ruhte sich etwas aus. “Shira, du hattest vor einiger Zeit von einer Verbesserung der Eisenringe geredet. Um die Ginyu-Force zu besiegen brauche ich sie leider doch.” Shira sah hoch. “Komm mit. Sie liegen in der Werkstatt.” Die Beiden gingen in die Werkstatt und holten sechs Ketten, die aber die gleiche Funktion wie die Ringe hatten.<br />
Vegeta nahm diese Ketten und verließ den Raum. Über seinen Scouter benachrichtigte er Jeice.<br />
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Es dauerte nicht lange und Jeice hatte die Kette bekommen. Nach ungefähr 30 Minuten waren auch die beiden Sender wieder eingebaut. Nun ging er wieder zu Mel. Sie lag auf dem Bett und schien zu schlafen. Doch dann sah er ein Glas auf dem Boden in dem Wasser gewesen war. >Was ist denn jetzt los. Ich will sie ja nicht ersticken lassen. Er entfernte ihr den Ring und legte ihr stattdessen die Kette um. Dann rief er Marco an und riss ihn aus dem Schlaf.<br />
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Als Marco hörte, dass Melikae auf dem Bett lag und ein Glas auf dem Boden hatte er ein seltsames Gefühl. Sehr schnell war er bei ihr. Er untersuchte die scheinbar Schlafende und sah ein kleines Fläschchen mit Schlaftabletten. Sofort brachte er sie ins Badezimmer und hielt ihren Kopf unter eiskaltes Wasser. Als das nichts brachte, holte er ein Glas, das er mit Wasser füllte. Darein gab er 4 Löffel Salz. Aber es war alles andere als einfach, dem Mädchen das Salzwasser einzuflößen. Doch nachdem es geschafft war, begann Melikae zu husten und kam wieder zu sich.<br />
Marco verschwand wieder nach Hause.<br />
Melikae hatte Kopfschmerzen, ihr war übel und von der hohen Konzentration des Salzes im Wasser brannte ihr Hals. Als wäre das nicht allein Bestrafung genug bekam sie nun auch noch eine Ohrfeige. “Mach das nie wieder!” Seine Stimme klang gefährlich leise. Dann ließ er sie im Badezimmer stehen. Da ihr kalt war föhnte sie zuerst ihre Haare. Endlich konnte sie wieder ins Bett. “Mel,” die Angesprochene sah Jeice an. “ich habe dir den Ring abgemacht. Die Kette, die du nun anhast, hat aber die gleichen Funktionen. Aber du müsstest jetzt schlafen können ohne mich die ganze Nacht wach zu halten.<br />
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Auf Melikaes Handy stand eine SMS. Schon wieder dieselbe Nachricht wie seit ein paar Tagen. ‚Treffen wir uns gleich? 3-2-1. DeTod‘ >Was soll das? Was soll ich damit denn anfangen. Und wer soll das sein? Egal, ich muss nach Hause. Mit dem kleinen Lamm, das sie unterwegs gefunden hatte, auf dem Arm und ihrem schwarzen Hund, der hinter ihr her trottete, ging sie eine Treppe hinauf. Der lange Flur lag im Dunkeln. Das Licht funktionierte nicht. Der schwarze Hund winselte, das Lamm war plötzlich unruhig. Sie stellte das Lamm auf den Boden und ging alleine weiter. Melikae konnte die Umrisse von Personen erkennen. Aber keiner bewegte sich. Ihr Herz raste. Ihre Jacke streifte eine dieser unbeweglichen Figuren, die einst Personen waren. Melikae riss sich instinktiv die Jacke vom Körper. Mit einem lauten Knall landete sie auf den Boden. Sie war zu Stein geworden.. Was war hier los? Als sie ihre Haustür öffnete und hereinkam, waren auch die Zwillinge versteinert...<br />
Mit einem Aufschrei erwachte das Mädchen. Einen Moment brauchte sie, um wieder in die Wirklichkeit zurückzufinden. Noch immer am ganzen Körper zitternd, setzte sie sich auf.<br />
Als sich eine Hand auf ihre Schulter legte zuckte sie wieder zusammen. "Alles in Ordnung?", hörte sie die Stimme von Jeice. Zuerst schüttelte sie den Kopf, dann nickte sie wieder. "Es ist schon wieder in Ordnung. Ich habe nur getraumt." - "Willst du mir deinen Traum erzählen?" - "Nein. Ich werde mir wohl etwas zu trinken machen. Schlaf weiter.", flüsterte Melikae zurück. Sie stand auf und ging ins Wohnzimmer. Dort versuchte sie, ihrem Traum auf den Grund zu gehen. "Suchst du das?" Jeice hielt ein Buch zur Traumdeutung hoch. "Woher wusstest du das?" Mel überlegte und nickte. "Ok. Ich erzähle dir den Traum...." Danach analysierten die beiden den Traum. "Drei: Widersprüche bringen etwas Neues hervor, dass Glück, Zufriedenheit und Erfolg beschert. Eins: Suche nach Einheit, da ein seelisches Durcheinander empfunden wird. Dunkelheit: Man versteht etwas nicht und ist unsicher wie man sich verhalten oder entscheiden soll. Der Hund in deinem Traum warnt vor Hinterlist und Betrug und schmerzhafte Täuschung durch einen Freund. Das Lamm weist auf ungerechtfertigte Sorgen oder Ängste hin. Die Versteinerung bedeutet Routine, die das Leben stark einschränkt. - Was für Ängste hast du?" - "Später. Ich möchte erst mal selbst verstehen. Lässt du mich alleine?" Jeice nickte nur. Ihm war das ganz recht. So konnte auch er nachdenken, ohne seine Gedanken preis zu geben. >Ich glaube, dass sie sich zwischen mir und ihren Freunden. Ob sie Angst vor dem älter werden hat und meint, ich verlasse sie dann? Na, das kann man ja ändern.<<br />
Er holte ein Glas Wasser. "Trink das! Du musst schlafen. Ich habe ein leichtes Schlafmittel hineingemischt.<br />
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Chantra ging über den Markt. Plötzlich sah sie einen goldenen Ring mit einem grünen Kristall. Diesen musste sie ihrer Freundin Sam kaufen. Als sie Stunden später wieder zurückkam, und Sam den ring schenkte, war sie erstaunt, dass Sam denselben Ring für sie gekauft hatte. Der einzige Unterschied war, dass statt eines grünen Kristalls ein blauer glänzte.<br />
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Melikae erwachte. >Bitte lass dies ein Traum und keine Vision gewesen sein. Bitte nur ein unbedeutender Traum. Ich möchte meine Kinder nicht verlieren. Aber nur bei einem visionsähnlichen Traum wird man fast hysterisch.< Sie hatte Kopfschmerzen. Leicht massierte sie ihre Schläfen und kam durch Zufall an die Kette. Hoffentlich kann er mir bald wieder verzeihen. Aber...vielleicht liebt er mich ja gar nicht. Doch selbst dann möchte ich ihn nicht verlieren.< - "Morgen, Kleines. Schon wach?" - "Morgen. Bitte sprich nicht so laut. Ich habe Kopfschmerzen. Das ist wahrscheinlich eine Nachwirkung von dem Schlafmittel." - >oder des Traums< - Sorry, aber ich war der Meinung, dass du schlafen musst. Warum warst du so hysterisch?" - "Ich glaube nicht so ganz, dass es ein Traum war, sondern denke eher an eine Vorahnung. Etwas wird geschehen." - "Was hälst du davon, wenn wir eine Reise in den Weltraum unternehmen?" - "Ein ungewöhnlicher Vorschlag. Ob mein Heimatplanet noch existiert?" - "Da kann ich Vegeta fragen. Lass dir etwas Zeit zum Nachdenken. Ich muss noch einmal fort, aber bis du gehst, bin ich wieder da." - "Du gehst jetzt schon? Na gut. Bis nachher." - "Hört sich enttäuscht an. Ich beeile mich." Damit ging er.<br />
Gerade in dem Moment kamen Asparagus und Cassandra ins Zimmer geschwebt. Die beiden waren nun drei Jahre alt. "Machst du uns etwas zu essen?, fragten beide wie aus einem Mund. Asparagus konnte gut kämpfen, hasste das Kämpfen aber. Er hing sehr an seiner Mutter. Cassandra wiederum hing an ihrem Vater. Sie liebte das Kämpfen und konnte kaum genug davon bekommen. "Wohin ist Vati gegangen?", fragte Cassandra. "Ich habe keine Ahnung, wo er hin wollte. Du kannst ihn ja nachher fragen, wenn er wiederkommt, Cassy....Hier euer Essen. Ich telefoniere noch kurz mit Chantra."<br />
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Sam und Chantra diskutierten mit den anderen, wie man Melikae helfen könnte. Da schellte das Telefon. Felicé nahm ab. "Ja." - "Hi, Felicé. Hier ist Mel. Ihr müsst die Band ohne mich aufrecht erhalten. Ich werde nicht mehr mitmachen." - "Das verstehe ich nicht, Mel. Bitte erkläre das." - "Mel ist am Telefon? Gib her!" Kurz entschlossen reisst Sam ihm den Hörer aus der Hand. "Ich habe einfach keine Lust mehr. Außerdem brauche ich etwas Abstand." - "SPINNST DU? JEICE! BESTIMMT HAT JEICE DICH DAZU GEZWUNGEN!" - "Hör auf zu schreien. Abgesehen davon hat Jeice nichts damit zu tun." - "Mel! Mel!... Aufgelegt. Sie hat aufgelegt."<br />
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Jeice unterhielt sich gerade in der Höhle mit den anderen Mitgliedern der Ginyu Force und mit Vegeta. "Habt ihr mir überhaupt zugehört? Sie soll nicht