Fanfic: Veränderungen im Leben- Teil 19
Kapitel: Veränderungen im Leben- Teil 19
Hi ihr Lieben *wink*<br />
Ich mal wieder, mit nem frischen Teil!<br />
So, endlich Wochenende, das brauche ich auch, nachdem mir mein Chef nur noch auf die Nerven geht! SOwas ist einfach nur kacke, wenn einen der Chef nervt und man es ja auch nicht so direkt sagen kann. <br />
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Aber jetzt stürze ich mich wieder auf meine FF und schreibe weiter in Word. Nächstens gibt es Teil 20, ich hätte ja nicht gedacht, dass sie doch länger wird. Aber es macht mir Spass, deswegen wohl^^<br />
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So, zu den lieben Kommis:<br />
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@ Katha- Herzchen<br />
Danke dir! Und heute fängt der erste Teil von Kais Seelenstrip an! Im nächsten Teil geht es weiter. Mhm, wie Lyn soetwas denken konnte? Oder besser gesagt, ich? Weil Leben und Sterben zusammenhängen, Lyn ist irre traurig und fertig, aber dennoch weiss sie, dass es nun vorbei ist, sie kann für das Fohlen nichts mehr tun. Nur hat es ihr mal wieder klar gemacht, dass man eigentlich dafür dankbar sein sollte, gesund zu sein, Arme und Beine zu haben, denn es könnte ganz schnell anders kommen, oder aber, man bekommt gar keine Chance auf Leben, wie das Fohlen. Na ja, das sind so Dinge, die mir durch den Kopf gehen und für mich passt das zu einer Szene, in der der Tod herrscht. <br />
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Und Kai wird Lyn noch in den Arm nehmen.....und so *zwinker* Irgendwann in den nächsten Teilen. Axo, wann gibt es einen neuen Animus viam Monstrat- Teil?<br />
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@Melody- Mäuschen<br />
Auch danke an dich! Mit dieser Totgeburt ist mir bei meiner Pflegestute selber passiert, kurz bevor ich bei dem Hof anfing, hatte sie diese Fehlgeburt, das heisst, eher hatte sich das Fohlen erstickt, während der Geburt. Das war traurig. Man erlebt schon einiges. Tja, Kai war ganz fertig, vorallem erinnerte er sich wieder an seine Vergangenheit. Aber das kommt jetzt^^<br />
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@Sylvie<br />
Danke dir für deinen Kommi! Was denn für eine Abschlussprüfung? Deine Lehre rum oder Abi? Was machst du so? <br />
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@ Aoko<br />
Danke dir für den kurzen, aber aussagekräftigen Kommi *g* <br />
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So, weiter gehts!<br />
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Teil 19- Seelenschrei<br />
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Wie in Trance ging ich ins Haus, zu meinem Zimmer und zog mich um. Alles tat ich mechanisch und ohne einen Gedanken daran zu verschwenden. Ich hatte nur das kleine Fohlen im Kopf, wie es da im Stroh lag, zart und schmächtig. Ich schüttelte energisch den Kopf. Jetzt musste ich an Elisa denken. Im Stall hockte ich mich neben Kai auf den Strohballen. „Ich gebe mir die Schuld. Ich hätte es merken müssen, auch wenn das Fohlen die korrekte Stellung eingenommen hatte, hätte mir doch etwas auffallen müssen!“ Ich war auch sauer auf mich, zusätzlich zu dieser Flut von Gefühlen, die mich grade durchströmte. <br />
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„Du kannst auch nichts dafür. Es geschehen einfach Dinge, die oft unerklärbar bleiben..... Jemand verschwindet, oder der Tod. Kommt nie wieder, ist für immer unerreichbar weit weg..... Nicht mal ein Anhaltspunkt, wo dieser jemand sein könnte. Du kannst nichts dafür.“ Ich sah ihn fest an. Sein Blick war starr. Er schaute mich an, aber sah nicht mich. Sein Blick war ins Nirgends gerichtet. „Worüber redest du?“, fragte ich leise. „Was beschäftigt dich? Du sprichst doch von dir und deiner Vergangenheit.“ Er sah mich nicht überrascht an und nickte. „Manchmal kann man nichts tun, so wie du vorhin. Auf vieles hat man doch gar keinen Einfluss. An so was wie Schicksal glaube ich nicht. Dazu müsstest du wissen, dass du für etwas vorher bestimmt bist, eine Aufgabe oder dergleichen erfüllen musst. Aber meist liegt doch dein Leben zuerst in den Händen anderer.....bis man dann Alt genug ist, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, ist man entweder auf dem falschem Weg, oder man muss sich alles erkämpfen. Es gibt bestimmt auch Glückspilze, die ihren Weg ohne zu kämpfen gehen können und auch wissen, was sie mit sich anstellen wollen und wie sie sich glücklich machen. Oft frage ich mich, was dieses sogenannte schöne Geschenk Leben einem denn nun bringt? Ist es denn Leben, wenn man einsam ist und leer, nur Befehle ausführen und eine Maschine sein soll?“ Er stockte in seinen Erzählungen. Ich war perplex. Da steckte noch mehr dahinter und ich wollte es erfahren. Der egozentrische Sturkopf hatte nur indirekte Einblicke in sein Ich gewährt. „Ich bleibe die Nacht noch hier. Ich will da sein, falls noch etwas mit Elisa ist.“ <br />
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„Ja.“, antwortete der Hübsche schlicht. In die leere Box neben der Stute legte ich Strohballen und ein paar Decken für Kai und mich hinein. Nachts war es noch kühl und so konnten wir uns in Decken kuscheln. Schweigend saßen wir nebeneinander. „Du warst ein Blader von Biovolt, richtig?“ Ich fragte vorsichtig, da ich nicht wusste, wie er darauf reagieren würde. Er nickte und eine blaue Strähne fiel ihm in die Stirn. Er sah süß aus.....und entrückt. Ruckartig stand er auf und lehnte sich an die gegenüber liegende Wand. „Was haben sie getan? Wer hat dich so verletzt?“ Kai drehte den Kopf zu mir und sah mich mit einem Ausdruck in den Augen an, der mir verriet, dass er Gedanklich nicht in der Gegenwart verweilte.<br />
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Der sonst stolze und einschüchternd wirkende Elite- Blader saß neben Lyn und war überrascht, mit welcher Exaktheit sie nach bohrte. Hatte sie nur gut geraten, dass er bei Biovolt gewesen war und dort einiges durchstehen musste? Oder wusste sie es einfach? Las sie es aus seinen Augen, die in solchen Momenten die Schmerzen in ihm zum Vorschein brachten? Er wusste, dass sie sensibel und einfühlend war. Es schien ihm, als könne sie sehen, was in anderen vor sich ginge. Sie dachte viel über andere und wohl auch sich selber nach, über das Leben, über das leben lassen, über die kleinen und die großen Dinge und den Fragen nach dem Wie und dem Warum. Sie fragte aber auch nach dem Wieso und Kai glaubte, dass dies grade die Gefühls- und Wissenskonflikte aufwarf, denn vieles ließ sich anhand von Logik, Wissenschaft und auch Instinkten und Gefühlen nicht verstehen. Manches war zu groß, um es so zu erfassen. Wieso ist unser Leben und unsere Umwelt so, wie sie ist? Hätte das auch anders aussehen können? Ohne Tod, auch ohne Leben? Fragen, auf die sie Antworten wollte, die es wohl nie schaffen würden, nicht wieder neue Fragen aufzuwerfen. Er rang mit sich und seiner Fassung. <br />
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Kai spürte ein unglaubliches Verlangen danach, endlich alles raus zulassen, raus zuschreien. Seinem Zorn und seinem Hass Luft zu lassen. Diesen Zorn auf Biovolt, diesen Hass auf seinen Großvater, welche er Jahrelang nährte. Aber vor allem sein Großvater Voltaire war es, dem Kais Aufmerksamkeit galt. Er hatte alles zugelassen. Er unternahm nichts, als Kai unterwürfig gemacht wurde, suchte nie nach den Eltern seines Enkels und er gestattete sogar, dass sie Experimente mit ihm machten. Das sie ihm weh taten, seinen Körper für ihre Tests missbrauchten, ihn desillusionierten. Er begriff zu dem Zeitpunkt nichts mehr. Er funktionierte nur noch, tat, was man ihm sagte. Und kämpfte für Biovolt in Beyblade- Tunieren und gewann- und zerstörte seine Gegner und nahm dessen Bitbeasts an sich. Zu welchem Zwecke, das sollte er erst Jahre später erfahren. Irgendwann einmal wurde er krank und wurde von Fieber und Grippe ausgemergelt. Er erbrach sich tagelang und eines Morgens war etwas anders. Der schöne Junge wusste nicht sofort, was es war, oder warum ihm alles so klar erschien. Doch er kam bald dahinter.<br />
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Andererseits war es seine Vergangenheit, die er so gut behütet hatte. Wenn er Lyn jetzt erzählte, wie er leben musste, wird sich etwas ändern. Vielleicht hat sie dann keinen Respekt mehr vor ihm? Wahrscheinlich macht sie sich über ihn lustig, denn so eine Geschichte kann man nicht glauben! Sie ist zu durchgedreht, zu konfus! So etwas kann unmöglich real irgendwo auf der Welt passieren! Und doch ist es wahr und es geschieht.....es geschah seit langer Zeit. Kai war unschlüssig. Sollte er es erzählen? Der Drang seines Herzens war da, aber sein Verstand unterdrückte es. In ihm fand ein harter Konflikt statt, denn eigentlich wollte er seine Vergangenheit verarbeiten und wie das passierte, war ihm egal, Hauptsache es quälte ihn nicht mehr so. Dennoch wollte er es weiterhin verschweigen und alleine damit klar kommen, so wie immer. So wie es schon war, seit er bewusst erlebte, was um und mit ihm geschah. „Kai. Ich höre dir zu. Sehr gerne sogar, denn deine Augen sind starr. Du denkst daran, nicht wahr? Das kann man spüren. Sprich, wenn du magst.“ Die sanfte Stimme verstummte wieder und Kais Wahrnehmungsfähigkeit kehrte langsam in seinen vernebelten Verstand zurück. Dieses Gefühl zog sich wie Gift durch seine Adern und erfüllte bald jede Faser seines Körpers davon. Es lähmte ihn und er nahm seine Außenwelt kaum noch deutlich wahr. Dieser Zustand verblasste auch wieder, doch wusste er nicht, wie lange er andauerte. Kai sah nun wieder Lyn an, durch die er vorher hindurch zustarren schien. Lyn klopfte auf den freien Platz neben ihr und zögernd ging er darauf zu. Sie zog ihn sanft neben sich und er ließ es zu. <br />
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Sein Blick schien wie im Fieberwahn und er begann langsam zu sprechen:„ Ja, ich war ein Blader bei Biovolt. Aber ich wollte das nicht. So war es nicht richtig, so wie es dort ablief, war es nicht richtig! Ich wehrte mich, aber ich weiß nicht mehr, was sich danach abspielte. Ich erinnere mich, dass ich einmal vier Tage im Bett liegen musste, da ich hohes Fieber und Grippe hatte. Ich übergab mich oft und eines Morgens war etwas anders als sonst. Ich war noch vom Fieber geschwächt und nahm alles vage und schemenhaft wahr, aber mein Verstand war klarer! Ich wusste, wo ich war und was ich dort tat. Auf das Warum habe ich bis heute keine Frage.....Als dann eine der Krankenschwestern von Biovolt in mein Zimmer kam und mir eine blaue