Fanfic: Er liebt sie, er liebt sie nicht - Teil 2

Kapitel: Er liebt sie, er liebt sie nicht - Teil 2

Er liebt sie, er liebt sie nicht,... - Teil 2<br />
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Hi!<br />
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Da ihr mir ja zu meinem 1. Teil von „Wenn Zukunft und Vergangenheit sich treffen....“ keinen Kommi geschrieben habt, dachte ich mir, dass ich jetzt eben erst „Er liebt sie, er liebt sie nicht....“ weiterschreiben werde. Ich hoffe mal, dass ihr damit einverstanden seit. Aber es kann vielleicht auch sein, dass ich, da ich zur Zeit abwechselnd zu beiden Fics Ideen hab, beide gleichzeitig schreibe, sofern es meine Zeit zu lässt. <br />
Hier ist jetzt auf jeden Fall mal der nächste Teil zu „Er liebt sie, er liebt sie nicht....“ <br />
Hoffe, er gefällt euch. <br />
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Teil 2:<br />
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Kurz darauf saßen die beiden gemütlich an einem kleinen Tisch im Café und unterhielten sich über dies und jenes. Yamchu erfuhr, dass Jennifer erst vor zwei Wochen in die westliche Hauptstadt gezogen war, in eine Wohnung gar nicht mal so weit weg von ihm. Er betrachtete sie genau, natürlich nur unauffällig. Sie war wirklich sehr hübsch. „Haben Sie sich in der Stadt schon etwas umgeschaut?“ „Nein, dazu bin ich noch nicht gekommen. War zu sehr damit beschäftigt, einen neuen Job zu finden. Außerdem ist die Stadt so riesen groß, dass ich mich bestimmt verlaufen würde.“ <br />
Als was sie wohl arbeitete? Als Model vielleicht? „Wenn Sie wollen, zeig ich Ihnen die Stadt.“ „Das wäre wirklich sehr nett. Danke. Ach übrigens. Wie wäre es, wenn wir uns duzen würden? Wenn mich jemand siezt, der fast genau so alt ist, wie ich, dann komm ich mir so alt vor.“ „Hab nichts dagegen. Also, wenn du deine Tasse leer hast, können wir ja gehen.“ „Mhm.“ Beide zahlten sie, wobei Yamchu Jennifer einlud, und verließen das Café. Sie ließen ihre Autos auf dem Parkplatz stehen, da Yamchu der Meinung war, mit der Straßenbahn kam man besser und schneller durch die Stadt, als mit dem Auto. Besonders da grade Hauptverkehrszeit war. <br />
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Bulma schaltete den Fernseher aus. Sie konnte sich eh nicht darauf konzentrieren. Ob sie es wollte, oder nicht, aber irgendwie ging ihr der Streit zwischen Yamchu und ihr einfach nicht aus dem Kopf. Ob sie ihn vielleicht doch mal anrufen sollte? Kurz entschlossen schnappte sie sich das Telefon und wählte seine Nummer. ...TUT.....TUT.....TUT..... komisch, es ging niemand ran. Er war wohl nicht zu Hause. Also probierte sie es auf seinem Handy, doch da ging auch nur die Computerstimme mit „Der gewünschte Gesprächspartner ist zurzeit nicht zu erreichen“ ran. Das war noch seltsamer. Er hatte doch sonst immer sein Handy an. Vielleicht war er ja diesmal richtig sauer und wollte einfach nicht mit ihr reden. Dann blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als bis morgen zu warten. Er würde sich schon melden. <br />
Bulma verließ ihr Zimmer, ging hinunter in die Küche und leerte den halben Kühlschrank. Sie hatte Hunger und so wie sie Vegeta kannte, würde er auch bald auf der Matte stehen, um nach etwas zu Essen zu verlangen. Und wenn er dann nichts zu essen bekam, würde er fuchsteufelswild werden. Plötzlich hielt sie in ihrer Bewegung inne und schaute auf die Kartoffel hinunter, die sie gerade schälte. Das war das erste mal, dass sie für Vegeta mitkochte. Kümmerte sie sich vielleicht doch etwas zu viel um ihn? Hatte Yamchu etwa recht? Aber was sollte sie denn auch anderes tun? Vegeta war immerhin ihr Gast, sie hatte ihn dazu eingeladen, hier zu wohnen. Ach was, Yamchu steigerte sich da in etwas rein. Er musste sich endlich mal damit abfinden, dass er eben nicht der einzige Mensch in ihrem Leben war. <br />
Kaum hatte sie sich wieder dem Kochen zugewandt, als auch schon ein total verschwitzter Vegeta die Küche betrat. „Gut, du bist beim kochen. Ich hab nämlich Hunger. Also beeil dich ein bisschen.“ „Wenn’s nicht schneller geht, geht’s nicht schneller. Und wie wär’s wenn du erst mal duschen gehen würdest? So wie du aussiehst, lasse ich dich nicht an den Tisch sitzen.“ „Ist mir doch egal, was du tust. Meinst du, ich hör auf dich? Ich tu, was ich will, klar?“ Trotzdem verließ Vegeta die Küche wieder. So verschwitzt fühlte er sich selber nicht wohl und wenn das Essen noch dauerte, konnte er auch genauso gut duschen gehen. Aus seinem Zimmer holte er sich einen frischen Trainingsanzug und ging ins Bad. Den alten, den er anhatte, schmiss er in den Wäschekorb. Er zog sich noch ein Handtuch aus dem Schrank und stieg dann unter die Dusche. Das Wasser tat ihm gut. Es lockerte seine verspannten Muskeln. Seit der Junge aus der Zukunft vor einem halben Jahr hier war, trainierte er doppelt so hart, wie vorher, aber es brachte einfach gar nichts. Es gelang ihm immer noch nicht, sich in einen Super-Saiyajin zu verwandeln. Und er wusste einfach nicht warum. Es hieß, um sich in einen Super-Saiyajin zu verwandeln, müsste man Wut als Auslöser benutzen und so oft, wie ihn dieses Weib schon zur Weißglut brachte, hätte es doch schon längst klappen müssen. Aber nichts! Er hasste es hinter Kakarott, einem dummen Unterklassenkrieger, zu stehen. Wieso schaffte der das?! Er war doch viel stärker, als dieser Schwachkopf. Aber eins schwor er sich, er würde nicht eher aufgeben, bevor er nicht auch endlich zu einem Super-Saiyajin geworden war und dann konnte sich Kakarott warm einpacken. Dann war er dran. <br />
Vegeta trocknete sich ab, zog sich an und ging wieder hinunter in die Küche. Jetzt hatte er noch mehr Hunger, wie vorhin, aber dieses Weib schien immer noch nicht fertig zu sein. Murrend setzte er sich an den Tisch und fixierte sie. Als Bulma endlich fertig war und sich zu ihm umdrehte, bemerkte sie seinen Blick. „Was is?“ „Frag nich so dumm, sondern bring das Essen her.“ Dieser Ton. Dadurch verflog ihre gute Laune, die sie bis eben noch hatte, auch schon wieder. „Erst, wenn du ganz lieb bitte, bitte sagst!” „Wie bitte (fast richtig, nicht ’wie bitte’, sondern ’bitte, bitte’ *g*)?!! Ich glaub, bei dir hakt’s?!! Her jetzt damit!!“ Er hatte wirklich Hunger und wenn man dann noch solche Spielchen mit ihm trieb, konnte er ganz schön ungemütlich werden. <br />
Bulma hätte ihm am liebsten den Topf über den Schädel gezogen, aber irgendwie hing sie auch an ihrem Leben. Statt dessen knallte sie den Topf mit dem Gemüseeintopf Vegeta direkt vor die Nase. Sie schöpfte sich etwas davon in einen Teller und verschwand aus der Küche. Vegeta war etwas verwundert über diese Reaktion. „Wo willst du hin?!!“ „In mein Labor, arbeiten!! Das, was du nicht machst!!“ schrie sie ihm noch zurück und bog dann in den Gang Richtung Arbeitsbereich ab. Dieser elende Saiyajin!! Irgendwann würde sie ihm noch an die Gurgel springen, lange machte sie das nicht mehr mit. Konnte er denn nicht einmal, nur einmal, etwas freundlicher sein?! War das denn wirklich zu viel verlangt?! Immer noch leise vor sich hin fluchend, über Vegetas „Freundlichkeit“, machte sie sich an die Arbeit. Eigentlich hatte sie ja nicht vorgehabt, heute noch etwas zu tun, aber sie hatte auch keine Lust, mit Vegeta in einem Raum zu sitzen. Da arbeitete sie lieber. Immer wieder schob sie sich einen Löffel Eintopf in den Mund und machte dann weiter. <br />
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Endlich hatte Yamchu Jennifer alles wichtige in der Stadt gezeigt. Etwas müde und mit schmerzenden Füßen, vom vielen Laufen, saßen sie wieder in der Straßenbahn. <br />
„Jetzt hab ich Hunger.“ Yamchu rieb sich seinen knurrenden Magen. <br />
„Ich auch. Hast du Lust, noch was Essen zu gehen?“ „Aber immer doch. Nicht weit weg von der übernächsten Haltestelle ist ein gutes Restaurant. Ich hoffe, du magst Griechisch (ich liebe es!)?“ <br />
Jennifer nickte. <br />
3 Minuten später stiegen sie aus und gingen Richtung Restaurant, als sich Jennifer plötzlich bei ihm einhakte und ihn anlächelte. Er lächelte zurück. Er fühlte sich richtig wohl in ihrer Nähe. <br />
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Es war schon spät, als Bulma ihr Labor wieder verließ. Im ganzen Haus war es ruhig. Wer sollte aber auch groß Lärm machen? Sie und Vegeta waren ja schließlich die einzigen, die da waren. Ihre Eltern waren die nächsten Wochen auf Weltreise. Sie konnte einen Urlaub auch gut brauchen, aber sie musste ja daheim bleiben, um auf alles aufzupassen, besonders auf Vegeta, dass der nichts anstellte. Apropos Vegeta, wo steckte er eigentlich? Bestimmt wieder im GR, wo denn auch sonst? <br />
Bulma brachte ihren Teller in die Küche. Auf dem Tisch standen noch Vegetas Teller und der Topf. Sie seufzte. Wenigstens abräumen könnte er. Sie steckte das Geschirr in die Spülmaschine und machte sich dann auf den Weg in ihr Zimmer. Sie freute sich schon richtig auf ihr Bett und ein gutes Buch. Schnell schlüpfte sie in ihren Schlafanzug, doch kaum hatte sie ihn an, wurde es ihr auch schon zu warm. Kein Wunder. Den ganzen Tag hatte die Sonne durch ihr Fenster reingeknallt und die Wärme hatte sich in ihrem Zimmer gestaut. Kurz entschlossen, zog sie den Schlafanzug wieder aus und zog sich nur ein etwas längeres T-Shirt an. Sie schlüpfte in ihr Bett, schob aber die Decke beiseite und fing an in einem spannenden Krimi, den sie sich erst gestern neu gekauft hatte, zu lesen. Leider war sie doch müder, wie sie gedacht hatte und schon nach der vierten Seite war sie eingeschlafen. <br />
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Als Yamchu und Jennifer endlich wieder bei ihren Autos waren, war es bereits dunkel. „Das war ein schöner Tag. Danke noch mal für alles.“ „Hab ich doch gern getan.“ „Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder.“ „Auf jeden Fall. Komm ruhig bei mir vorbei, wenn du mal Hilfe brauchst. Ich schreib dir noch schnell meine Adresse auf.“ Das zweite mal an diesem Tag holte er einen Zettel und einen Stift aus dem Handschuhfach und schrieb ihr seine Adresse auf. „Hier.“ Er gab ihr den Zettel. <br />
„Danke. Also bis dann.“ Sie gab ihm einen Abschiedskuss auf die Wange und stieg dann in